- Offizieller Beitrag
Jedenfalls war ich nie ein Fan von diesen Treeviews.
Die haben sich aber in der IT durchgesetzt. Jeder Standard-Dateimanager verwendet sie und du wirst sie auch in Datei-Dialogen wiederfinden. Der Unterschied zwischen Windows und macOS ist lediglich WIE der Treeview funktioniert. MacOS benötigt dafür halt keine 2 Widgets, sondern nur eines und kann so beliebig viele Ordner-Inhalte in einem Fenster anzeigen. Mir persönlich ist das deutlich lieber.
Was ich halt immer brauche ist das Erzeugen von leeren Dateien
Das sagtest du schon. Mir ist nur immer noch nicht der Sinn dahinter klar geworden. Was soll ich mit einem leeren Dokument? Und wenn ich es mit Inhalt füllen möchte, warum erzeuge ich es nicht in dem Programm, in dem ich es füllen möchte – just wenn ich genau das tue?
Dazu kommt, dass mir nicht klar ist, wie ich denn im Explorer außer dem Namen irgendwas von dem neuen Dokument spezifizieren kann. Klar, bei Word gibt es nur wenige Optionen (aber doch ein paar) aber bei einem neuen Photoshop- (oder jedem anderen grafischen) Dokument möchte ich doch zumindest die Größe, Auflösung, Farbmodell und noch ein paar andere essentielle Sachen einstellen können, sonst habe ich das neue Dokument doch gleich für die Tonne erzeugt. Gibt es da in Explorer einen Dialog, mit dem ich die Vorgaben spezifizieren kann?
Es gibt aber auch unter Windows einige alte Filedialoge, die das nicht anzeigen, das nervt mich auch.
Sowas kenne ich von macOS allerdings nicht.
Doch ein Tool nutze ich auch öfters mal. Das nennt sich Bulk Rename Utility
Benötigt man im Mac Finder nicht, ist eingebaut.
Ja, und falls mir jemals noch was fehlen sollte, dann bin ich mir sicher dass es ein Tool dafür geben wird.
Sicherlich. So wie MagicMenu für macOS, wenn man Ex-Windows User ist. ![]()
Du wirst es schon ahnen
Irgendwie werden Tags wohl gehen, gehen sie in Windows ja auch – nur für mich zu umständlich, um sie zu verwenden (tut unter Window auch niemand, den ich kenne). Beim Mac hat man den Vorläufer "Etiketten" seit Mac System 7 (1991) und ich kann gar nicht verstehen, wie man ohne solche zusätzlichen Sortierkriterien arbeiten soll. Dazu kommt, dass in Windows die Tags verschwinden können – je nach Datei-System auf dem Datenträger oder Server. Wenn das nicht NTFS ist (und z.B. die wenigsten USB-Sticks sind NTFS-formatiert), sind alle Tags (natürlich ohne Vorwarnung) weg – zumindest bei mir so geschehen.
Es kommt also nicht darauf an, "kann Tags" in die Specs zu schreiben, sondern es kommt auf die Bedienung und Sicherheit an.