Dateimanager, Desktops, Commander und mehr [aus: Amiga Commodores Sargnagel?]

Es gibt 131 Antworten in diesem Thema, welches 8.878 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Juli 2024 um 01:33) ist von ogd.

  • Aber eine Frage auch zu den zurückliegenden Aussagen von - keine Ahnung - betreffs Aussehen: wie "sollte" denn ein systemkonformer Dateimanager aussehen?

    Ich bin nicht sicher, ob ich deine Frage richtig verstehe. Aber es geht meistens um das drumherum, weniger um den eigentlichen List-View eines Verzeichnisses. Da zwar auch, z.B. wenn Dateien eingefärbt werden können, entweder nach einem starren Muster (Suffix) oder halt über flexible Tags. Was aber mE. die ganzen "Commander" etwas altbacken wirken lässt, ist die starre Anordnung von zwei (oder meinetwegen auch mehr) Panels nebeneinander. Auf einem modernen Desktop kann man normalerweise beliebig viele Verzeichnis-Fenster öffnen und diese (nach gusto starr oder locker) verteilt über die (zumeist mehreren) Bildschirme und virtuellen Desktops (Workspaces) verteilen. Dann kann man sich mal auf ein Verzeichnis (z.B. bei Umbennungen, Material-Sichtung ...) konzentrieren oder mal (bei wilden Asset-Verteilungen) auf 3 oder 5 aber nicht immer starr auf zwei, zwei, zwei, die sich zumeist genau einen Bildschirm teilen.

    Aber vielleicht meinst du ja was ganz anderes?

    Vielleicht meinst du aber auch, dass sich die Optik nach der Version des Betriebssystems richtet. Ich hatte zuvor mal 2 Screenshots von Commander One gepostet. Ich ging anfangs davon aus, dass es sich um unterschiedliche Versionen des Datei-Manager handelte. Aber das unterschiedliche Erscheinungsbild kam einfach daher, dass die macOS-Version eine andere war. Das Programm nutzt also ganz sauber die GUI-Elemente, die das OS zur Verfügung stellt. Sowas passiert z.B. nicht unbedingt, wenn man ein SDL-basiertes Tool nutzt – das sieht eigentlich immer gleich aus, egal auf welchem OS.

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  • Ein "Killerfeature" von Total Commander, dass ich nicht mehr missen möchte, ist, Dateien in einem Verzeichnis inklusive der Dateien in den Unterordnern anzuzeigen. Danach stehen noch alle Berabeitungsmöglichkeiten zur Verfügung.


    Ich organisiere Filme und Musik nach Genres in Ordnern und kann doch alle Medienfiles in einer "flachen" Ansicht anzeigen lassen.

    So eine Ansicht nutze ich auch öfters mal, allerdings einfach mit dem Desktop (Finder), ohne speziellen Commander:

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    2 Wege zum Ziel: a) einfach die Ordner aufklappen, b) Eine Suche nach MP4 im Ordner starten (Sortierung nach Wunsch, hier Größe)

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  • Lässt sich das auch automatisieren?

    Wenn du mit [option] einen Pfeil anklickst, dann öffnen sich alle Unterverzeichnisse. Mit dem gleichen Modifier kannst du auch alle wieder schließen.

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  • Naja - da muss man ja auch sagen dass das Teil ja ziemlich aus der Steinzeit ist.

    Für rudimentär für schnell mal was rumschieben auf einem Server ist das völlig ok, aber anspruchsvolles Arbeiten ist sicher anders. Wobei ich den auch nutze, um mal schnell Videofiles auf dem Medienserver rumzusortieren - Verzeichnisse anlegen etc. geht sehr fix, schnell nach mkv-Dateien mitsamt Unterordnern suchen, "Feed to Listbox" damit mal eine platte Liste mit alles über Ordner verteilte Verzeichnisse hat und dann Ctrl-A, F6... zack, alle Files in einem Season-Verzeichnis...

    Aber für mehr nutz ich den in der Regel auch nicht :D Wobei die Integration von SFTP natürlich auch schon einiges Wert ist, wenn man schnell mal über Servergrenzen hinweg was verschieben will.

    Wenn man eine Desktop-Umgebung hat, ist der mc definitiv nicht Mittel der Wahl, aber wenns nur ne Konsole gint, ist das schon brauchbar.

  • ich kann gar nicht verstehen, wie man ohne solche zusätzlichen Sortierkriterien [Tags sind hier gemeint] arbeiten soll.

    Ich hab dieses Feature tatsächlich noch nie verwendet. Aber keine Sorge, alle gängigen Filesysteme unterstützen Extended Attributes.

    Mag sein – aber Windows vielleicht nicht:

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    "Microsoft Windows does provide NTFS features to tag arbitrary files. Some applications do also merge format-specific tags with these NTFS tags. Although there are quite nice retrieval functions for tags, it is very complicated to use this for general file management. Applied tags are easily lost ..."

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    "Tags is buggy in Windows 10 and only works, if at all, on a few file types. Added that if you move the files to Fat32 or email them the tags are lost."

    Wie gesagt, bei eigenen Experimenten sah es ähnlich aus: nur eine Hand voll Datei-Typen werden unterstützt und nach Übertragung auf einen USB-Stick waren alle Tags weg. Aber das ist nicht der Showstopper für mich, sondern, dass es nervig ist, Tags zu vergeben (eben nicht mit einem einzigen Mausklick) und am wichtigsten: Es findet keine Einfärbung der Dateien statt. Als schnelles Sortierkriterium taugen Tags in Windows damit nicht.

    Also "kann Tags" ist eben nicht "kann Tags".

    (Edit: ich habe oben den kompletten "Kontext" ergänzt, erkenne aber inhaltlich keinen Unterschied zum vorherigen, verkürzen (jetzt fett dargestellten), Zitat – und meine Antwort passt immer noch)

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  • Du musst echt nochmal üben, Kontext richtig zu lesen und Zitate nicht aus dem Zusammenhang zu reißen. DAS ist nämlich wirklich unhöflich. Aber wie schon gesagt, weitere Diskussion mit Dir hat sich für mich erledigt.

  • Zum Datei-Manager gehört ja auch irgendwie das Verschieben/Kopieren und damit auch die dazugehörenden Dialoge. Da hat mir mal vor einiger Zeit ein Forums-Kollege einen Screenshot von einer Linux-Distro gezeigt, bei der bei Namens-Kollisionen (die natürlich möglichst selten auftreten sollten) ein sehr hilfreicher Dialog erscheint. Da werden von den betreffenden Dateien Voransichten und diverse Informationen gezeigt, die einem helfen können, die richtige Entscheidung (überschreiben, überspringen, beides behalten usw.) zu treffen. Beim Mac-Finder wird mir kaum mehr gesagt, als welche Datei neueren Datums ist – was mich dann manchmal dazu bringt, die betreffende Datei mit Namens-Anhängsel neben die schon existierende kopieren zu lassen, um mir dann später anzugucken, welche ich denn nun behalten will.

    Ich finde leider keinen Screenshot mehr wieder – aber die Funktion hat mir wirklich gut gefallen (inhaltlich, grafisch war sie etwas überladen) – und habe ich weder bei macOS noch Windows in der Art gesehen.

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  • ...Dann kann man sich mal auf ein Verzeichnis (z.B. bei Umbennungen, Material-Sichtung ...) konzentrieren oder mal (bei wilden Asset-Verteilungen) auf 3 oder 5 aber nicht immer starr auf zwei...

    Hab verstanden, was Du meinst - denke ich :wink:
    Was aber meiner Vorstellung abhanden kommt, ist die Sache mit den 3 oder 4 oder Mehrfenster-Notwendigkeit:
    Liegt vielleicht an MEINEM Nutzungsprofil des TC und anderer Dateimänager?!?

    Ich kopiere, verschiebe, synchronisiere, benenne um und sortiere - mir fehlt da die Vorstellung, wie ich diese Aktionen sinnvoll mit mehr als 2 Fenstern bewerkstellige?! Habe ich 5 Fenster offen - bspw. im Windows-Explorer, muss ich beim Kopieren oder Verschieben, oder was auch immer trotzdem 1 Quelle und 1 Ziel auswählen, weil der Computer letztendlich (noch?) nicht selbst erkennen kann, was ICH wohin haben will?!? Daher habe ich keine so richtige Vorstellung, was das für Vorteile hat?! Vielleicht, dass ich ein paar Mal seltener neue Verzeichnisse öffnen muss - aber dafür laufe ich eher der Gefahr, versehentlich Daten ins falsche Verzeichnisse zu kopieren, weil zufällig ein Fenster aktiv ist, was ich gar nicht "meine" :wink:

    Atari 800XL / Atari 1040 STF(M) / VIC20 / C64 / C128(D) / C16/+4 / Amiga 500(+) / Amiga 2000 / Amiga 1200 / Amiga 4000 / CD32 / PSone / PS2 / PS3 / PS4 / PS5 / N64 / GameCube / Wii / WiiU / Switch - hab ich!

  • Was aber meiner Vorstellung abhanden kommt, ist die Sache mit den 3 oder 4 oder Mehrfenster-Notwendigkeit:

    "Notwendigkeit" will ich nicht sagen, ich würde eher von Flexibilität sprechen. Einige Aufgaben erledige ich in nur einem Verzeichnis/Fenster. Da nervt mich, dass bei einer starren 2-Tafel-Ansicht 50% des Bildschirms nutzlos herumliegen (sicherlich kann man in allen Commandern die 2. Tafel deaktivieren – macht aber irgendwie niemand). Dann gibt es Aufgaben, da benötige ich genau 2 Verzeichnisse (z.B. wenn ich ein lokales Verzeichnis mit einem Server-Verzeichnis abgleichen möchte) – prima für 2-Tafel-Manager.

    Und dann habe ich auch Aufgaben, bei denen mehrere Verzeichnisse zum Tragen kommen, z.B. wenn ich Fotos von meinem Smarty sortiere. Dann habe ich ein Quell-Verzeichnis geöffnet und 5 bis 10 Fenster mit Zielverzeichnissen (Familie, Katzen, Natur, Stadt, Jobs, Macro, Urlaub, Events, Portrait ...). Manchmal reichen mir auch die geschlossenen Ordner – manchmal mag ich es aber auch, zu sehen, was im Sortier-Ordner schon drin liegt bzw. was ich gerade hinein verschoben habe. Und dann werfe ich halt aus dem Quellordner die Dateien in die umliegenden Zielverzeichnisse. Das ist jetzt ein extremes Beispiel, manchmal sind auch nur 3 Fenster bei Sortierungen beteiligt – mir ist aber wichtig, dass die Entscheidung bei mir liegt, wie viele Verzeichnisse ich im parallelen Zugriff habe und wie ich die anordne.

    Der 2-Tafel-Browser ist mE OK für ganz bestimmte Aufgaben – aber mich würde er einschränken, wenn ich nichts anderes hätte (bzw. nutzen würde).

    aber dafür laufe ich eher der Gefahr, versehentlich Daten ins falsche Verzeichnisse zu kopieren

    Dafür gibt es ja command-z (Undo). ;) Außerdem arbeite ich visuell – ich sehe die Bilder/Dokumente in der Quelle und die Bilder/Dokumente in den Zielen, der Rest ist Drag & Drop (geht schneller als Copy & Paste). Wenn ich Fehler mache, sehe ich das in der Regel sofort.

    ----

    Edit: Es ist aber auch so, dass bei mir viele Verzeichniss-Fenster einfach permanent geöffnet auf dem Desktop liegen (bzw. auf den 4 virtuellen Desktops verteilt). Ein paar aktuelle Jobs, einige Projekte, mein C64 Developer Ordner, Korrespondenz, der Foto-Ordner, der Download-Ordner usw. Das ist ein Teil meiner Verwaltung, da sehe ich immer, was zuletzt reinkam, was noch zu erledigen ist – auch über die Einfärbungen/Tags.

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  • Da nervt mich, dass bei einer starren 2-Tafel-Ansicht 50% des Bildschirms nutzlos herumliegen (sicherlich kann man in allen Commandern die 2. Tafel deaktivieren – macht aber irgendwie niemand).

    Wenn man in TC das Kontextmenu zwischen den beiden Tafeln aufruft, dann lässt sich die Platzaufteilung von 50:50 bis 80:20 einstellen.

    Außerdem arbeite ich visuell – ich sehe die Bilder/Dokumente in der Quelle und die Bilder/Dokumente in den Zielen, der Rest ist Drag & Drop (geht schneller als Copy & Paste). Wenn ich Fehler mache, sehe ich das in der Regel sofort.

    Mit Drag & Drop innerhalb von TC kam ich nie so richtig klar. Deshalb benutze ich lieber die Buttons unter den Tafeln, weil das werniger fehlenanfällig ist.

    Es ist aber auch so, dass bei mir viele Verzeichniss-Fenster einfach permanent geöffnet auf dem Desktop liegen (bzw. auf den 4 virtuellen Desktops verteilt).

    Bei mir ist selten nur eine TC-Instanz offen. Fensterübergreifend kommt dann Copy & Paste zum Einsatz.