1541 (1540050 Rev. C) - kein Dauerläufer, beide LEDs leuchten, nix tut sich

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  • 1541 (1540050 Rev. C) - kein Dauerläufer, beide LEDs leuchten, nix tut sich

    Vorgeschichte:

    Vor ein paar Jahren hatte mal einer in meiner Region eine 1541 als defekt verschenkt. Heute habe ich sie mal ausgegraben, es fehlte UC4 6502 und CR3.

    UC4 habe ich mit einem known good bestückt, dann aber zuerst nicht bemerkt, dass CR3 fehlt ^^

    Mit fehlendem CR3 eingeschaltet und es war ein Dauerläufer...hoppla...jetzt erst bemerkte ich dass CR3 fehlt. OK, ich habe ja noch zwei FBU 4B aus meinen umgebauten RF501C die ich dann kurzerhand eingelötet habe.

    Ok, da ja jetzt alles komplett wieder eingeschaltet und folgendes Problem:

    (Floppy nur am Stromkabel)

    Nach dem Einschalten tut sie keinen Muks! Tot.

    Beide LEDs jedoch leuchten permanent!

    Beim Ausschalten hört man aber kurz wie der Motor an geht und kurz dreht!

    Spannungen gemessen:

    C16 kleiner Elko = 11,46 v

    C17 großer Elko = 20 v

    CR7 Diode = 5,02 v

    P5 MotorMitte = 12,06

    Auf dem Board sind einige Bauteile wild aufgelötet, auch auf der Unterseite (Bild vergessen) laufen Patchkabel die aussehen, als ob es ab Werk war. Ist das bei dieser Assy/Rev normal ?

    Was meint ihr, ist das Teil zu retten? Kopf habe ich durchgemessen, der wäre ok :)

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  • Also die 'Umbauten' oben und unten sind ab Werk schon so gemacht worden, also kein Grande Malleur de Kaque.

    Asonsten kann das jetzt fast alles sein: Ram, Rom, die beiden 6522, was macht der Reset (dann sollte der Motor aber laufen wenn Reset dauerhaft Low ist).

    Tausche doch zuerst mal die beiden 6522 gegeneinander aus... ändert sich was?

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  • ADAC hat es treffend formuliert: Kann fast alles sein, ich tippe aufs ROM. Aber erstmal das tauschen, was schon gesockelt ist und: auf den Fotos sieht es teils aus wie Spinweben (können aber Zinnoxidspuren sein), aber ich glaube auch viele Oxidationsspuren auf den IC-Beinchen und Lötstellen zu sehen, alles Zeichen für längere Zeit in feuchter Umgebung, d.h. alles Gesockelte mal blank machen und auch die Sockel selbst ein bisschen bearbeiten (Aber nicht vebiegen oder tiefe Kratzer in die Metalloberflächen machen!)

    Die Lötstellen der Gleichrichter sehen auch sehr überladen aus, altes Zinn absaugen und neu anlöten, muss aussehen wie Vulkankegel, sonst hats keine dauerhafte Verbindung mit der PCB!

    Viel Wärme und dann etwas Lötzinn und hochkant, wie auf Foto gezeigt, damit das Lötzinn nicht an den Bauteilbeinen entlang läuft...

    Wenn es wirklich längere Zeit feucht stand, würde ich die lose Platine bei 60-70°C nen Tag mal im nen kleinen Spalt geöffneten Backofen durchtrocknen lassen, vorher aber das Thermostat vom Backofen testen, nicht das Du Dir die Bude mit abfackelst! Und die Erlaubnis der besseren Hälfte -sofern vorhanden- einholen :wink:

    Das kann oft Wunder wirken und solange man nicht über 80°C hoch geht, geht auch dauerhaft nix kaputt...

  • Miss mal nach, ob der C15 (blauer tropfenförmiger Kondensator) neben L8 nen Schluss hat. Das hält auch den Motor vom Drehen ab!

  • Miss mal nach, ob der C15 (blauer tropfenförmiger Kondensator) neben L8 nen Schluss hat. Das hält auch den Motor vom Drehen ab!

    Dann würde der Motor beim Ausschalten aber auch nicht zucken... und die 12V wären auch im ganzen System nicht mehr messbar.

    Aber Grundsätzlich hast du recht, C15 hat gerne mal nen schluss oder geht sektakulär hoch. Kann man dann auch gegen einen ntsprechend imensionierten Elko tauschen.

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  • Die Lötstellen der Gleichrichter sehen auch sehr überladen aus, altes Zinn absaugen und neu anlöten, muss aussehen wie Vulkankegel, sonst hats keine dauerhafte Verbindung mit der PCB!

    Ja, ich hatte es da in der Tat gut gemeint mit der Menge bzw. hatte hierfür mein über 30 Jahre altes Conrad Lötzinn genommen....das muss auch mal weg :D. Ist nur die Optik, aber wenn ichs zum Laufen bekommen sollte zieh ich das wohl nochmal glatt.

    Ok danke euch, ich schaus mir die Tage an...tbc...

  • Welches ROM ist gemeint? Das besteht hier doch aus ub3 und ub4...ub4 ist ok, ub3 müsste ich auslöten.

    C15 hat keinen Schluß.

    Ach, keine Spinnweben, nur Staubpartikel. Die stand jetzt ein paar jahre im trockenen hier, da ist nix feucht, sueht nur auf den fotos so.

  • Quote

    Tausche doch zuerst mal die beiden 6522 gegeneinander aus

    kurz mal komplett getauscht, keine Veränderung

    UB4 ist ok

    C15 ist ok

  • Wird evtl. das Ram oder das zweite Rom sehr waarm/heiß?

    Oszi am Start ?

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  • Hast du denn

    Wird evtl. das Ram oder das zweite Rom sehr waarm/heiß?

    Oszi am Start ?

    Hah, wollte ich gerade auch fragen. :) Ich würde mit Oszi erstmal Reset, Takt und Daten/Adressbus überprüfen. Und dann weiterschauen...

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • Nein kein Oszi. Weiß nicht wie ich Reset, Takt und Daten/Adressbus überprüfen könnte. Habe nur ein Multimeter das auch etwas Frequenz messen könnte.

    RAM und ROM werden nicht heiß.

    UB3 gesockelt, kurz getauscht zum Testen...Problem bleibt ||

    ...vielleicht ist es hier auch mal wieder das single wipe socket Problem :cursing:

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  • An der Seriellbuchse Punkt 6 kannst du mal ein Kabel dran machen

    und Gerät einschalten. Dann legst Du das Kabel mit dem anderen Ende auf Masse.
    Damit hast Du einen Reset. Der Motor müsste laufen.

    Meine brachiale Methode :) ;)


    Andersrum, an einen C64 ran und den C64 anschalten.

    Jetzt müsste der Motor für die dauer des Resets auch laufen.


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    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • Nein kein Oszi. Weiß nicht wie ich Reset, Takt und Daten/Adressbus überprüfen könnte. Habe nur ein Multimeter das auch etwas Frequenz messen könnte.

    RAM und ROM werden nicht heiß.

    UB3 gesockelt, kurz getauscht zum Testen...Problem bleibt ||

    ...vielleicht ist es hier auch mal wieder das single wipe socket Problem :cursing:

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    Ah, schade, mit Oszi ist das alles immer viel einfacher. Kannst ja zumindest mal Phi0, Phi1 gucken, ob dein Multi da den Takt sieht...?

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • An der Seriellbuchse Punkt 6 kannst du mal ein Kabel dran machen

    und Gerät einschalten. Dann legst Du das Kabel mit dem anderen Ende auf Masse.
    Damit hast Du einen Reset. Der Motor müsste laufen.

    Kabel pin6 serial an c17 - ...Tut sich garnix.

    Phi0 = 1 Mhz

    Phi1 = 1 Mhz

    UC1 Pin 8 = 2,82 v

  • Die Phi sehen ja gut aus. ADAC Pin 8 is das Motorsignal? Was sagt einem da 2,82V? Nicht high? Oder Pulst?

    C64C mit 8580, C64 mit 6581 und C64G mit ARMSID,

    C16, VC20, PET3016+32K, 3x1541, 2x1541-II, Pi1541, Philips CM8833-II, 1084S

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  • Also entweder steht da was getaktetes an (darf nicht sein) oder die 5V sind nicht stabil (darf natürlich auch nicht sen)... hats da nen Takt?

    Bei einem Dauerläufer sollen da stabil 5V sein...

    UC2 Pin 20 hat aber 5V ?

    Nimm mal UC2 raus und stecke den so ein das Pin 12 nicht im Sockel stekt. Was kannst du jetzt an Pin 12 von UC2 messen?

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  • Also entweder steht da was getaktetes an (darf nicht sein) oder die 5V sind nicht stabil (darf natürlich auch nicht sen)... hats da nen Takt?

    Bei einem Dauerläufer sollen da stabil 5V sein...

    UC2 Pin 20 hat aber 5V ?

    Nimm mal UC2 raus und stecke den so ein das Pin 12 nicht im Sockel stekt. Was kannst du jetzt an Pin 12 von UC2 messen?

    Du meinst an UC1 pin 8 mal die frequenz messen? Ist 0

    Ansonsten:

    UC2 pin 20 = 5 v

    UC2 pin 12 raus und gemessen = 4,96 v

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