Dos Hypra Basic V2

Es gibt 55 Antworten in diesem Thema, welches 4.773 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. Juni 2024 um 16:30) ist von Green Beret.

  • Hallo mal wieder allerseits,

    ich bin auf der Suche nach dem Dos Hypra Basic V2 als bin. Hab das selber in meinem C64 umschaltbar drin verbaut, möchte es mir aber gerne für meinen Neuaufbau eines Assy 250407 Rev.B Replica Mainboards wieder verbauen. Ist es möglich das ROM mit nem TL866 Epromer auszulesen und als bin zu generieren, damit ich mir es selber brennen kann? Vielleicht hat von euch einer aber genau jenes, oder weiß, wo ich es als bin runterladen kann. Mein Vater muss das damals irgendwo abgetippt und gebrannt haben.

    Hier ein screenshot von dem schwarz grünen Hypra Basic V2:

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  • Klar geht das mit dem TL866.

    Musste halt das EPROM ausbauen und ohne Adaptersockel auslesen.

    Datei speichern für spätere Verwendung.

    Datei in ein EPROM gleicher Größe brennen.

    Fröhlich sein. ;)

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • SamW Muss es denn exakt die gleiche Größe des Eproms sein, oder darf es auch größer sein? Ich meine dass es ein 128kb Eprom ist, müsste aber nochmal schauen. Nen M27c256 von ST hätte ich noch als kleinste Größe parat und aufwärts sowieso.

  • Ich meine dass es ein 128kb Eprom ist, [...]

    Du meinst vermutlich 128 Kilobit, was dann 16 Kilobyte entspräche.

    Wenn ein EPROM größer ist als der für ein C64-Kernal zu verwendende Inhalt, mussst du den gewünschten Inhalt nur entsprechend der EPROM-Größe mehrmals ins EPROM brennen, um es komplett zu füllen. Das geht einerseits, indem du die zu brennende Datei vorher aufbereitest: der zu brennende Inhalt wird mehrmals hintereinander in eine Datei kopiert entsprechend der EPROM-Größe und dann gebrannt. Oder die eigentlich Datei wird entsprechend oft an das jeweilige Offset im EPROM gebrannt, um dieses komplett zu befüllen.

    Jetzt wird's aber noch ein bisschen tricky. Das C64-Kernal ist 8 Kilobyte groß. Auf dem C64-Mainboard gibt es daher ein eigenes ROM mit 8 Kilobyte, in dem das Kernal steckt. Nur bei allen Assy No. 250469 sind BASIC und Kernal (jeweils 8 Kilobyte) in einem ROM zusammengefasst.

    Jetzt gibt es aber auch noch diverse Kernalumschalter, die unterschiedlich aufgebaut sind. Möglicherweise wurde da auch in einem Chip mehreres zusammengefasst. Nach meiner Erfahrung ist allerdings bei alten Umschaltern für Mainboard Assys vor 250469 jedes Kernal in einem eigenen (EP)ROM zu finden.

  • -trb- In meinem Falle ist es ein Assy 250407 Rev.B und so wie es ausschaut hat mein Paps alles in einem Chip zusammengefasst. Das ganze Ding wurde passend der Größe eines 128kb chips angepasst (ich meine 28pins) gesockelt und mit einem Umschalter versehen.

    Hier zwei Bilder davon.

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  • kinzi Mit nem Epromzieher ist das easy. Abziehen in den TLL866 eingelegt und auslesen. Mein C64 ist aktuell ohnehin geöffnet. Was wäre denn vergleichsweise SMON?

  • Okay, ist das ein eigenes DOS?

    SMON ist ein Maschinensprachemonitor. Kernal speichern geht auch ein klein wenig einfacher mit dem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Aber wozu, wenn der C64 sowieso offen ist und du einen Brenner zum direkten Auslesen des EPROMs hast. In deinem Fall hast du dann beim Auslesen per Brenner ein Binary mit zwei Kernals, musst das dann also noch splitten (z.B. mit einem Hex-Editor).

  • Ausserdem hat er dann nur das halbe EPROM. ;)

    Ein 256er EPROM geht natürlich auch. Dann die oberste Adressleitung vorzugsweise auf GND legen.

    Das ist Pin 27 vom 128er resp. 256er. Musste mal schauen, ob der auf dem Adapter auf GND oder Vcc liegt.

    Vcc ist wahrscheinlicher. Dann musst Du den Inhalt des 128ers entweder in die obere Hälfte des 256ers bennen,

    oder halt den Inhalt des 128ers zweilmal hintereinander ins 256er brennen.

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  • Ausserdem hat er dann nur das halbe EPROM. ;)

    Es ging doch nur darum, das Binary des Kernals zu haben? Wenn das irgendwo "downgeloaded" würde, wäre das auch nicht anders.

    Außerdem will er den Kernal ja für das 250407, und da ist das Kernal-ROM 8 kB groß. Wieso er da "nur das halbe" haben soll, leuchtet mir nicht ein.

    Das 16 kB-ROM aus dem 250469 nützt da jedenfalls herzlich wenig, das muss auch gesplittet werden, weil das BASIC in den vorderen 8 kB weg muss.

  • Wie unschwer auf den Bildern erkennbar ist (und auch im ersten Post steht), sitzt da ein 128er EPROM mit Umschaltung drin. ;)

    Also wird wohl die eine Hälfte das Original und die andere das Hypra Basic sein. ;)

    Da steht auch, dass beides 407er Boards sind... ;)

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  • Stimmt ja! *andiestirnklatsch*

    Beim Auslesen des EPROMs mit Umschalter „sieht“ auch der Brenner nur jeweils eine Hälfte. ^^

    Aber ja, genau darum ging es doch — lediglich um das nicht originale Kernal.

  • Jetzt bin ich als Laie etwas irritiert. Heißt das nun, wenn ich den 128kb Eprom Chip auslese, dass ich beide Kernals splitten muss? Das lechtet mir nicht ganz ein. Ich lese ja den Chip als Ganzes ein und da wird das original Kernal und das Hypra Dos V2 mit drauf sein. Warum kann ich den Inhalt dann als solches nicht wieder auf ein 128kb Eprom brennen, wenn es doch wieder mit gleichem Inhalt und Umschaltfunktion ausgestattet wird?

  • Wenn du das EPROM aus dem Umschalter herausnimmst, ausliest, das Binary brennst und in einen funktional identischen Umschalter steckst, wird das natürlich funktionieren.