Wie eine LED zum Löschen von EPROMs richtig anschließen?

Es gibt 52 Antworten in diesem Thema, welches 4.543 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Mai 2024 um 10:02) ist von 64erGrufti.

  • So, die LED leuchtet.

    Mein kleiner Testaufbau ist nicht schön aber tut es übergangsweise 😁

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    werde in 30 Minuten berichten, ob der Chip gelöscht wurde.

    30 Min. sind vorbei und alle Daten wurden weggeleuchtet.

    Der Chip ist wieder komplett leer !!!

    Coole Sache :thumbsup:

    Wenn man da von der Leistung her nichts passendes rumliegen hat, dann kann man auch beispielsweise zwei Widerstände nehmen mit dem doppelten Wert und diese parallel schalten. Dann halbiert sich der Widerstandswert wieder und die Strombelastung je Widerstand (und damit die Leistung, die der Widerstand aushalten muss) ist aber nur noch halb so groß...

    Der 68Ohm Widerstand hat es überstanden. War halt sehr heiß.

    Ich muss gucken, welche Größen ich noch da habe. Ob 136 ohmige dabei sind weiß ich nicht.

    Gibt es da auch Toleranzen oder muss der Wert immer genau passen?

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  • ich bin gespannt wie der Widerstand in 20 Minuten aussieht ...

    ... weil ... ?

    Habe ich was falsch gemacht?

    Du solltest 1Watt oder besser 2Watt nehmen, das hatte Freak weiter oben ausgerechnet.

    Man könnte vier 270 Ohm Widerstände parallel schalten, dann hättest du einen 67,5 Ohm Widerstand, der 1 Watt aushalten tut.

  • werde in 30 Minuten berichten, ob der Chip gelöscht wurde.

    also ich würde erst einmal mit 5-6 Minuten Löschung anfangen, dann einen Blankcheck.

    Und dann (falls noch nicht alle Bits gelöscht) immer langsam höher testen mit der Zeit.

    Man kann EPROMS nämlich auch kaputt löschen und so findest Du das beste Zeitfenster für Dein Setup ;)

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • Also auf ein paar Ohms kommt es überhaupt nicht an.

    Wenn Dein 68 Ohm Widerstand schon gekocht hat, dann wird der auch deutlich mehr Widerstand gehabt haben. Es sei denn es ist ein TK25 oder so, was ich mal stark bezweifel.

    Wenn Du Deinen Aufbau so ohne Stromregelung öfters verwenden möchtest würde ich die Leistung, die Du über dem Widerstand verbrätst auf mehrere Widerstände verteilen. Z.B. auf drei oder sogar noch mehr.

    Ich vermute mal das sind 0.25W Metallfilm Widerstände. Wenn Du z.B. noch ein paar 200 Ohm oder 270 Ohm hast, kannst Du die parallel verwenden.

    Dann sind die 0.6W auch kein Problem mehr.

    Allerdings, die Leistung die Du über den Widerständen verbrätst ist immer die gleiche, egal ob 1x68, oder 4x270 ohm.

    Verteilt sich halt nur, und die Leistung des einzelnen Widerstands bleibt im Nennbereich....

  • Da steht doch was von 5-8 Volt. Warum dann 12 Volt nehmen? Dann bleibt der entsprechende Widerstand auch kühler.


    Micky

  • werde in 30 Minuten berichten, ob der Chip gelöscht wurde.

    also ich würde erst einmal mit 5-6 Minuten Löschung anfangen, dann einen Blankcheck.

    Und dann (falls noch nicht alle Bits gelöscht) immer langsam höher testen mit der Zeit.

    Man kann EPROMS nämlich auch kaputt löschen und so findest Du das beste Zeitfenster für Dein Setup ;)

    Erstmal habe ich es so gemacht wie der Typ in Video.

    Jetzt wird natürlich probiert.

    Vermutlich muss man die LED auch nicht voll ausfahren.

    Das Löschen klappt vermutlich auch mit dem doppelten Widerstand noch, was halbe Verlustleistung bedeutet.

    geht ich morgen mal an.

    Eine 5v Lösung geht vermutlich nicht, oder?

    Habe noch massig Micro USB-Buchsen hier liegen aber nur eine für 12v.

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  • Eine 5v Lösung geht vermutlich nicht, oder?


    Habe noch massig Micro USB-Buchsen hier liegen aber nur eine für 12v.

    Bei der LED ist 5..8 V angegeben,. Da bleibt für den Vorwiderstand nix mehr über von den 5 V des Netzteils.

    Wenn die Kennlinie aus dem Angebot stimmt ...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    ... kannst du versuchsweise das 5 V-Netzteil direkt ohne Widerstand anklemmen, dann sollten 50 mA fließen. Das würde ich allerdings mit dem Multimeter prüfen.

  • Sie hat 0.1 W und 250nm.

    Dass 250 nm nicht gesund für die Augen sind, ist dir aber hoffentlich bewusst. Ich weiß aber nicht, wie lange man da reinschauen muss, bis zur Netzhautablösung infolge von Entzündungen.

    Ordentliche Löschgeräte mit 250 nm sind immer optisch abgeschirmt mit automatischer Abschaltung beim Öffnen.

    Es wundert mich etwas, dass es im YT-Video keine Warnhinweise gibt.

    Ok, die UV-C Röhren der klassichen Löschgeräte haben die 100fache Leistung (10 Watt), strahlen aber in alle Richtungen ab. Außerdem sind LEDs ja deutlich effizienter. Also offen hantieren würde ich damit nicht.

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    2 Mal editiert, zuletzt von detlef (3. Mai 2024 um 23:01)

  • Ich würde einen Konstatstromregler bauen wie hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Der da benutzte BC547B erträgt max 100mA und 500mW.

    Bei höheren Strömen einfach einen stärkeren Transistor Typ nehmen.

    Für Elektronik oder LTspice Fragen klar bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. nachschauen!

    Ansonsten:

    "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen wir im 3. Weltkrieg kämpfen werden, aber im 4. werden wir uns wieder mit Keulen prügeln."

    (Albert Einstein)

  • Ich werde mir ein lichtdichtes Löschgehäuse konstruieren und 3D-drucken.

    Das war nur ein Vorabtest, ob es überhaupt funktioniert.

    Da wird die LED dann auch nur leuchten, wenn es geschlossen ist.

    Das war eh der Plan. Trotzdem war mir nicht klar, dass diese LED gefährlich ist.


    Danke für die Warnung. Nicht so ganz ungefährlich was man so auf YT sehen kann 😲.

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  • UV-C Licht mit 250 nm wird auch zur Desinfektion verwendet, weil es Bakterien tötet. Das zeigt schon, dass es nicht ganz ungefährlich ist.

  • Ich habe diesen Beitrag mal einem Moderator gemeldet mit der Bitte ihn mit einem Warnhinweis zu versehen. Falls er gelöscht wird vielen Dank an alle Mitwirkenden.

    Euer Augenlicht ist mir wichtiger als dieser Beitrag.

    Wie solltet ihr sonst meine zukünftigen Fragen lesen können 😜

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  • Du kannst auch einfach einen 7805 Spannungsregler als Konstantstromquelle nehmen.

    Den 7805 sekundärseitig mit 50 Ohm belasten und die LED primärseitig in Reihe schalten (ausreichende Primärspannung mal vorausgesetzt) .

    Dann kannst Du sogar einfach durch Parallelschaltung weiterer Widerstände den Konstantstrom schaltbar machen.

  • Ich habe diesen Beitrag mal einem Moderator gemeldet mit der Bitte ihn mit einem Warnhinweis zu versehen. Falls er gelöscht wird vielen Dank an alle Mitwirkenden.

    Euer Augenlicht ist mir wichtiger als dieser Beitrag.

    Wie solltet ihr sonst meine zukünftigen Fragen lesen können 😜

    Löschen fände ich sehr schade. Dafür ist er zu informativ. Aber ein Warnhinweis schon im ersten Beitrag wäre gut. :thumbup:

  • Du kannst auch einfach einen 7805 Spannungsregler als Konstantstromquelle nehmen.

    Den 7805 sekundärseitig mit 50 Ohm belasten und die LED primärseitig in Reihe schalten (ausreichende Primärspannung mal vorausgesetzt) .

    Dann kannst Du sogar einfach durch Parallelschaltung weiterer Widerstände den Konstantstrom schaltbar machen.

    Interessanter Lösungsansatz. Hab ich so noch gar nie verwendet bzw bin nicht drauf gekommen ^^

    Kirchhoff lässt grüssen.

    Einzig das beim 7805 Uin mind 2V höher sein muss als Uout. Wenn diese LED alleine schon 6V verbrennt, müsste die Speisung mind 13V bringen.

    Für Elektronik oder LTspice Fragen klar bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. nachschauen!

    Ansonsten:

    "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen wir im 3. Weltkrieg kämpfen werden, aber im 4. werden wir uns wieder mit Keulen prügeln."

    (Albert Einstein)

    4 Mal editiert, zuletzt von treki (4. Mai 2024 um 00:01)

  • Sie hat 0.1 W und 250nm.

    Dass 250 nm nicht gesund für die Augen sind, ist dir aber hoffentlich bewusst. Ich weiß aber nicht, wie lange man da reinschauen muss, bis zur Netzhautablösung infolge von Entzündungen.

    [...]

    Das stimmt so nicht.

    UV-A (400nm-320nm) erreicht die Linse, so dass die Proteine der Linse degenerieren können (Trübung). Es ist bis jetzt noch nicht geklärt ob UV-A bis zur Netzhaut vordringen und diese schädigen kann. Quelle Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    UV-B (320nm-280nm) kann teilweise bis zur Linse gelangen.

    UV-C (280nm-100nm) kann nur die Horn- und Bindehaut des Auges erreichen.

    Mit einer Wellenlänge von 250nm ist das UV-C und das schädigt "nur noch" die Horn- und Bindehaut des Auges.

    Hier noch einen Auszug vom Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu akuten Schädigung durch UV-Strahlung:

    "Dabei werden die äußersten Zellen der Hornhaut und der Bindehaut zerstört. Die Schädigung macht sich sechs bis acht Stunden nach der UV-Bestrahlung durch starke Augenschmerzen bemerkbar. Man hat das Gefühl, als hätte man Sand in den Augen. Da in der Hornhaut und der Bindehaut ständig neue Zellen nachgebildet werden, tritt etwa ein bis zwei Tage nach Ersterkrankung eine vollständige Heilung ein."

    Ich denke, wer sich außerordendlich bemüht, kann das sicherlich zu einem dauerhaften Schaden der Hornhaut (Stichwort: Vernarbung) steigern und dauerhaften Einschränkung beim Sehen "erwirken".

    Also hauptsächlich sichbares Licht erreicht die Netzhaut, dafür ist unser Auge auch gemacht ;) Die Schäden durch UV-Licht sind nicht zu verharmlosen.

    aitsch Ich würde mit einer LED im sichtbaren Spektrum den kompletten Aufbau in einem völlig dunklem Raum testen. Wenn Du noch etwas Licht sehen kannst, dann musst Du noch an der Abschirmung arbeiten bevor Du die UV-C LED benutzt. Außerdem solle die LED sofort aus gehen, wenn man die Abschrimung öffnet. Auch sollte der Aufbau für Kinder (falls noch im Haushalt vorhanden) unerreichbar sein und sich nicht einfach einschalten lassen.

    Im Ganzen eine schöne Idee :thumbup:

  • Jede Schutzbrille schützt auch vor UV-Licht, daher sollte man mindestens solch eine aufsetzen, wenn man mit UV-Licht hantiert.

    Ich bin Rissprüfer bei uns in der Firma und hantiere fast jeden Tag mit einer UV-Handlampe, die schafft allerdings locker über 2000 µW/cm²