MS- kotzt mich an!

Es gibt 2.013 Antworten in diesem Thema, welches 150.315 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (20. November 2025 um 16:01) ist von 1ST1.

  • Zitat

    Windows 12: Microsoft will Betriebssystem KI-gestützt und sprachgesteuert machen

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    Wenns wenigstens lokal laufen würde wäre die Idee ja ganz nett, so LCARS mäßig den Rechner nutzen... aber nö, das läuft dann schön in der Cloud.

    Um KI halbwegs sinnvoll lokal nutzen zu können, braucht man allerdings auch einen Rechner mit entsprechend Power. Hab mir aus Spaß mal ein LLM lokal installiert. Nach 10 Minuten und einem ziemlich warm gewordenen Rechner kam dann endlich die Antwort auf meine gestelle Frage. :emojiSmiley-28:

    Aber ja, dieser ganze "KI-Zwang" kotzt mich auch an. Da ist MS nicht allein. Nach Blockchain die nächste Sau, die durch's Dorf getrieben wird...

  • Aber ja, dieser ganze "KI-Zwang" kotzt mich auch an. Da ist MS nicht allein. Nach Blockchain die nächste Sau, die durch's Dorf getrieben wird...

    Mich ebenfalls. ChatGPT scheint ja schon Kosten zu reduzieren, indem Anfragen auf eine weniger komplexes Modell gerouted zu werden scheinen.

    Und in einer Welt mit einem Hang zu mehr protektionistischer Handelspolitik ist es IMHO fahrlässig, sich so abhängig davon zu machen.

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Das ist doch immer so, dass hier das neue erstmal abgelehnt wird und jedes neue OS und dessen Features erstmal die grösste Scheisse ist.

    Und wenn dann Windows 12 kommt jammern alle, dass sie nicht vom geliebten Windows 11 weg wollen...

    Zum Glück kann mir datt nit passien, denn ick bin bei Win8.1 hängengeblieben.

  • Wann war das letzte "gute" Windows, bei dem fast alle Neuerungen noch toll und aufregend waren und bei dem der Umstieg nicht "erzwungen" werden musste?

    Ich würde mal behaupten: Windows 95. Etwas schwächer wohl nochmal bei Windows XP und Windows 7, aber erst so richtig nach dem Servicepacks erschienen waren. Danach ging es eigentlich nur nach massiv bergab und komplett am Kunden vorbei.

    3.1 hatte aber auch tolle Neuerungen ggü 3.0 :wink:

    Das lasse ich mal außen vor, da Windows vor 3.1 nach meiner Erfahrung kaum marktrelevant war. Das wurde eher als Kuriosität wahrgenommen. Eine GUI, die den Konkurrenten deutlich hinterher hing. 3.1 dürfte in den allermeisten Fällen auch eher Einstieg als Umstieg gewesen sein.

  • 3.1 hatte aber auch tolle Neuerungen ggü 3.0 :wink:

    Das lasse ich mal außen vor, da Windows vor 3.1 nach meiner Erfahrung kaum marktrelevant war. Das wurde eher als Kuriosität wahrgenommen. Eine GUI, die den Konkurrenten deutlich hinterher hing. 3.1 dürfte in den allermeisten Fällen auch eher Einstieg als Umstieg gewesen sein.

    Das mag in Deiner Bubble so gewesen sein und allgemein im privaten Haushalt wird es auch vielfach so gewesen sein, weil privat der PC meistens nur für etwas Textverarbeitung und Spiele verwendet wurde, da gab es unter DOS genug gute Sachen.

    Windows 3.1 war ja nur ein Aufsatz und der User brauchte das nicht um DOS Spiele oder Word 5.5/Workperfect/QuattroPro/Lotus1-2-3/dBase unter DOS zu starten.

    Aber anfangs 90er war Windows 3.1 und dann Windows 3.11 for Workgroups durchaus verbreitet in FIRMEN. Word for Windows 2.0/6.0 und Excel wurden zu den System Sellern.

    Bei uns damals mit dem sehr robusten Netware 3.x File/Druckserver verbunden.

    Einstieg in GUI? Sicher. Vorher gab es ja nix (Windows 1.0-2.0 waren Krücken) für den PC "vom Marktführer".

    Umstieg? von was? Mac? oder Amiga? Ja, auch das, im Firmenbetrieb hast Du nämlich keine andere Wahl.

    Den Betrieb interessiert(e) Dein Amiga oder Mac nicht, friss oder stirb. Ich hatte auch Amiga 4000 zuhause, betreute aber das Win 3.11/Netware PCs & Netzwerk.

    OK, es gab ein paar Design und Print Betriebe die halt auf den Mac setzten. Aber das war marginal im Vergleich zu Wintel PCs in den Firmen.

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    Einmal editiert, zuletzt von syshack (22. August 2025 um 06:45)

  • Das mag in Deiner Bubble so gewesen sein

    In Deiner offenbar auch. Dein Beitrag bestätigt doch, was ich geschrieben habe.

    Ja, Windows 3.1 war der Durchbruch, dank aggressiver OEM-Vermarktung. Deswegen ja auch der Einstieg in die Windows-Welt. Das fand sich sowohl in Firmen wie auch privat zuhause. Da spielt es doch keine Rolle, ob da vorher ein Mac oder Amiga zum Einsatz kam, oder schon ein PC ohne Windows. Ich glaube, ich habe nur ein einziges Mal Windows 2 auf einem Firmenrechner gesehen. Das erschien mir daher also noch nicht marktrelevant. Beschreibst Du ja selbst als Krücke. Es war eben nur eine überteuerte GUI mit einer API, die damals von kaum einer Software genutzt wurde.

    Was die Frage nach "erzwungen" angeht: Ich denke, die richtet sich im Falle einer Firma wohl auch nicht an die Anwender, sondern an den Verantwortlichen, der bestimmt, was installiert wird. Da wird aber auch nicht jedes Windows sofort mit Kusshand installiert.

    Damals in der Ausbildungswerkstatt hatten wir mehrere PCs, einige mit Windows 3.1 und andere ohne Windows. Windows 95 war ausdrücklich unerwünscht. Den Grund kenne ich nicht.

  • Äääh, Leute: habt ihr den Smiley übersehen? Das war ein Scherz!

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Aber anfangs 90er war Windows 3.1 und dann Windows 3.11 for Workgroups durchaus verbreitet in FIRMEN. Word for Windows 2.0/6.0 und Excel wurden zu den System Sellern.

    Nachdem sie schon auf dem (FIRMEN-) Mac recht erfolgreich waren. Microsoft hat GUI-Word, Excel und PowerPoint auf dem Mac schon gut verkauft, als DOS-Word und Multiplan auf dem PC noch ein Schattendasein führten. Und mit der Portierung der Mac-Office-Produkte auf Windows ging der Erfolg dann weiter.

    Ende der 80er, Anfang der 90er war ich als Schüler/Student in manchen Firmen unterwegs, weil ich u.a. Software-Schulungen gab und auch mal in die Geschäftsanwendungs-Entwicklung (Cobol/2) reingeschnuppert hatte. Mit Windows 3.1 kam langsam das GUI auch in vielen deutschen Büros an, meistens aber als DOS-App-Launcher, denn die Firmen-Software lief meistens noch unter DOS. Oft war das einzige, was überhaupt das GUI nutzte, die Office-Suite von Microsoft, die dann parallel zur DOS-FiBu/Warenwirtschaft etc. genutzt wurde. Das zog sich mE auch insgesamt recht lange hin – bis fast schon zu Windows 95, weil die kleinen/mittelständischen Software-Buden (KHK-Software ...) erst alles recht aufwendig von DOS auf Windows portieren mussten und teilweise dabei auch noch Programmiersprache/Framework/Netzwerktechnologie wechselten.

    Den Betrieb interessiert(e) Dein Amiga oder Mac nicht, friss oder stirb.

    Witzigerweise bekam ich meinen ersten DOS/Windows-PC von einem großen Medien-Unternehmen (dem u.a. RTL gehört) in meine Studentenbude gestellt – weil darauf Deluxe Paint lief! Wir hatten es zuerst mit einem Amiga versucht aber wegen der 50Hz-Ausgabe* konnte ich darauf nicht lange genug ermüdungsfrei arbeiten und so bekam ich einen Peacock 386(SX?)-PC mit Windows 3.14? (for Workgroups) und NEC MultiScan 3D (beides habe ich noch), dessen Windows bei mir aber auch nur ein App-Launcher für 2 unterschiedliche DPaint-II-Versionen war, die unterschiedliches konnten. Der Rest war so gruselig, dass ich mich für alles andere (Bildbearbeitung etc.) lieber an meinen Mac Performa setzte.

    *) Ich kannte davor vor allem meinen ST @ 72 Hz und meinen Mac mit 17"-CRT @ 75 Hz – da kommt man mit 50 Hz nicht mehr klar.

    OK, es gab ein paar Design und Print Betriebe die halt auf den Mac setzten.

    In Deutschland, weil hier Apple eher teuer und die Kaufkraft gering war. Letztere gefühlt halb so groß wie in den USA. Und es waren eigentlich alle Firmen, die mit Grafik etwas zu tun hatten, nicht nur ein paar.

    Weltweit gesehen hatte der Macintosh in der ersten Hälfte der 90er immer so rund 10% PC-Marktanteil (in der Spitze auch mal 12,5) und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit IBM. Auch in den USA wurde der Mac (gerade der Mac II und folgende) vor allem in Firmen eingesetzt (da für Privat immer noch recht teuer und zum Spielen nur mäßig tauglich) und da hätten sicherlich die Werbeagenturen und Druckereien und Multimedia-Entwickler nicht gereicht, um einen zweistelligen Marktanteil zu generieren.

    Auch war es für Apple von Vorteil, dass z.B. das Microsoft Office-Paket einige Jahre Mac-exklusiv war und viele Kunden von der GUI-Bedienung der sonst "trockenen" Büro-Programme schon recht angetan waren.

    Bei Computer-Chronicles kann man auch Beispiele sehen, wie schon in den 80ern Mac-Firmen-Netzwerke mit PC-Netzwerken verbunden werden konnten. Und der 90er-Jahre Manager/Chef mit vernetztem Knubbelmac (später iMac) auf dem Schreibtisch war nicht nur ein Klischee, sondern recht verbreitet.

    Aber hier in Europa/Deutschland war natürlich in den 90ern im Büro DOS und später Windows das Maß der Dinge (abgesehen von einigen spezifischen Branchen) und Windows 3.1 oft der erste Kontakt des Büro-Menschen mit GUI und Maus. Aber der richtige Windows-Durchbruch kam (hier wie anderswo) eigentlich erst mit Windows 95 und der dazu laufenden, unüberhörbaren (und damals teuersten) Werbe-Kampagne. Und da war dann auch die 3rd-Party-Software (und sogar Spiele) so weit, nativ unter Windows zu laufen – da wurde die User-Experience (wohl ein MS-Begriff) unter Windows (wenn man nicht nur MS Office nutzte) erstmalig einigermaßen "rund".

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  • Oft war das einzige, was überhaupt das GUI nutzte, die Office-Suite vom Microsoft

    Ja. Das war auch bei uns in der Ausbildungswerkstatt so. Wir hatten AutoSketch zwar auch für Windows, aber wir mussten die DOS-Version verwenden, weil die CNC-Maschine nicht mit der HPGL-Implementierung der Windows-Version kompatibel war.

  • MS hört nicht auf, MS Dinge zu tun: heute - Microsofts Copilot verfälschte monatelang Zugriffsprotokolle, spielt die Auswirkungen herunter, beleidigt den Überbringer der Nachricht. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zitat

    Dass jedwede Zugriffe auf derlei sensible Dokumente protokolliert gehören, versteht sich von selbst. Allerdings sah Copilot das unter bestimmten Bedingungen anders. Microsoft wusste monatelang von der Lücke, behob sie jedoch erst vor wenigen Tagen. Das Unternehmen informierte weder Betroffene noch die Öffentlichkeit.

    ...

    Microsoft rief als vertrauensbildende Maßnahme nach dem letztjährigen Azure-Disaster die "Secure Future Initiative" aus, steht aber wegen schlampiger Sicherheitspatches und miserabler Kommunikation seit Monaten in der Kritik. heise-security-Gründer Jürgen Schmidt fasste diese in einem Kommentar mit einer rustikalen Vokabel zusammen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Der jüngste Vorfall scheint diesen Eindruck zu festigen.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Wieso kann Windows 10 ungefragt die Bootpriorität im BIOS ändern? Das hat es schon mehrmals gemacht, und ich bekomme jedes Mal einen Schreck und denke, mein Linuxlaufwerk wäre verreckt.

    :kotz

  • Wieso kann Windows 10 ungefragt die Bootpriorität im BIOS ändern? Das hat es schon mehrmals gemacht, und ich bekomme jedes Mal einen Schreck und denke, mein Linuxlaufwerk wäre verreckt.

    Ohne Linux wäre das nicht passiert: :prof:

    Mich regt auf, das bei einem Doppelklick auf ein Wort im Text immer ein Leerzeichen dazu gemacht wird.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. :verehr: .: Mit Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.wäre das nicht passiert! :. :prof:  Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • Wieso kann Windows 10 ungefragt die Bootpriorität im BIOS ändern? Das hat es schon mehrmals gemacht, und ich bekomme jedes Mal einen Schreck und denke, mein Linuxlaufwerk wäre verreckt.

    :kotz

    Das kann Windows nicht. Vielleicht tauscht Du mal die Knopfzelle aufm Board...

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  • Natürlich kann Windows das. Gerne mal nach einem Update. Einfach mal in der UEFI Bootorder rumfummeln.
    Macht bei mir OpenSuse auch, nur da kann ich das wegkonfigurieren.

  • Da hätte ich gerne eine Quelle für, die das bestätigt. Das hat in Jahrzehnten kein Rechner und kein OS jemals gemacht, außer die Bios-Batterie war platt.

    Edit: Scheint wohl keine Quelle zu geben.

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    Einmal editiert, zuletzt von He-Man1982 (31. August 2025 um 17:58)

  • Natürlich kann Windows das. Gerne mal nach einem Update. Einfach mal in der UEFI Bootorder rumfummeln.
    Macht bei mir OpenSuse auch, nur da kann ich das wegkonfigurieren.

    kann ich aus eigenem Erleben bestätigen.

    Ob das Microsoft offiziell bestätigt ist mir dabei egal, Fakt ist, das es ab und an genau so passiert.

  • Fakt ist, dass das dann auch irgendwo im Internet stehen würde, wenn Betriebssysteme (Linux kanns ja angeblich auch), das könnten.

    Also, dann Butter bei die Fische und eine Quelle angeben und nicht nur "ist so weil ich das mal so hatte" als Grund benennen - was diverse Ursachen gehabt haben kann.

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  • Echt jetzt? Ich soll für Dich die Suchmaschine bemühen?
    Warum?

    Bei OpenSuse ist das bei Yast sogar dokumentiert, kannst Du da nachlesen.

  • Da gibt es jede Menge Berichte dazu. Zum Beispiel hier:

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    Habe ich auch schon oft Ärger auf Kundenrechnern gehabt.

  • Das hat nichts mit dem Andern einer Bootreihenfolge zu tun.

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