FPGA Development board

There are 13 replies in this Thread which has previously been viewed 1,969 times. The latest Post (April 10, 2024 at 9:35 PM) was by lame-zock-opa.

  • hi,

    ich bin am Überlegen, die Atari 2600/7800 in FPGA nachzubauen, allerdings mit echtem Modul- und Joystickports, sodass original Spielemodule und Controller verwendet werden können. (Ähnlich wie die Konsolen von Analogue, falls die bekannt sind.)

    Ich habe leider keine Erfahrung mit FPGA, daher meine Frage: Welches FPGA development board würde sich dafür eignen?

    Gut wäre:

    - in endlicher Zeit lieferbar und nicht extrem teuer

    - viele von außen erreichbare I/O Pins, am besten mit Steckern, die sich mit through hole verbinden lassen, damit das Bauen der Adapterplatine einfacher wird.

    - mindest 8k internes RAM

    Bonus für:

    - 5V tolerante I/O Pins, damit ich für die Eingangssignale keine Levelshifter brauche.

    - 16k internes RAM (für die 5200)

    Was habe ich sonst übersehen?

    danke,

    dillo

    Ich habe Please login to see this link. aus meinen Bestellungen abzugeben. C64, Plus/4, KIM-1, Open Source Card Reader, breakout boards uvm.

  • Altera Flex 10K kann wohl 5V, und den gibt es wohl bis ca 5000 LE. Bei Mouser gibt es ihn wohl nicht mehr, aber vielleicht woanders?

  • Flex 10k? Da habe ich vor einem viertel Jahrhundert meine Diplomarbeit mit gemacht. Ich glaube nicht, dass der noch von Quartus unterstützt wird, oder?

  • Also ich hätte schon gerne etwas, wo zumindest die Chance besteht, dass man's in ein paar Jahren noch auftreiben kann, damit sich eventuell Interessierte das nachbauen können (falls ich's jemals zum Laufen bringe).

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  • Ich kann das hier empfehlen:

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    Mit dem Vorgänger dieses boards habe ich den FPGASID entwickelt.

    5V Toleranz gibt's bei aktuellen FPGAs nicht mehr. Jedes halbwegs grosse FPGA hat intern genug blockram eingebaut. 16k sollten hier kein Problem darstellen.

  • Das hier gesehen? Please login to see this link. - das ist schon etwas fortgeschritten seit den ersten Postings, einfach Richtung Ende des Threads lesen.

    Vorteil gegenüber FPGA ist, dass sich das jeder ggf. selbst zusammenbauen kann, die Kosten sehr niedrig sind und die Toolchain komplett Open Source ist.

    Beim 6507/der TIA sollte der Ansatz auch noch besser/einfacher funktionieren als beim 6510/VIC-II.

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  • Ich kann das hier empfehlen:

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    Das ist ja voll der Schnapper! 8o

    In letzter Zeit hatte ich doch sehr die Lattice-Brille auf. Hab einiges mit dem iCE40 UltraPlus gemacht und finde die Software nicht so schlecht. Darüberhinaus gibt es die Möglichkeit mit YoSys eine freie Toolchain zu verwenden.

  • Wenn Du noch nichts mit FPGAs gemacht hast, dann wird das vermutlich ein eher langer Weg, oder gibt es die Einzelchips schon als OpenCore und willst sozusagen nur noch "Lego" damit spielen?

    5V Levelshifter sind relativ günstig (hab auch noch zig tausend 16245er auf Lager, wenns sein sollte) und in manchen Fällen (reine Eingänge oder Ausgänge mit OD oder an unkritische externe Eingänge (2V Schwellspannung)) sogar entbehrlich, da tun es auch analoge Spannungsteiler oder gar nur serielle Schutzwiderstände so im Bereich 100R-1K, muss man aber konkret und unter Aufstellen der Worst-Case-Szenarien durchrechnen...

  • Wenn Du noch nichts mit FPGAs gemacht hast, dann wird das vermutlich ein eher langer Weg, oder gibt es die Einzelchips schon als OpenCore und willst sozusagen nur noch "Lego" damit spielen?

    Dass die Einarbeitung in FPGA nicht einfach wird, ist mir klar, aber das ist ja auch Teil des Reizes.

    Es gibt für die Konsolen bereits FPGA Implementierungen für z. B. MiSTer, die wollte ich als Basis nehmen und entsprechend umarbeiten, dass die notwenigen Signale nach außen geleitet werden.

    Ich habe Please login to see this link. aus meinen Bestellungen abzugeben. C64, Plus/4, KIM-1, Open Source Card Reader, breakout boards uvm.

  • Die meisten großen FPGAs kommen ja von Xilinx und Altera (leider beide aufgekauft). Es gibt aber neben Lattice noch andere kleine Hersteller zu günstigen Preisen. Hab mir letzten Herbst mal die LittleBee Serie von GOWIN, einem chinesischen Hersteller, angeschaut. Ein noch recht günstiges und sehr kleines Board ist das Please login to see this link.. Das gibt es auch in 20k Ausführung, auf welchem schon die NES umgesetzt wurde. Ich bin deshalb guter Dinge, dass da auch deine Zielarchitekturen Platz finden würden...

    Es wäre auch ein HDMI Anschluss dran, solltest du dies bevorzugen. Falls nicht, so mache ich immer gerne Werbung für meinen Please login to see this link., den ich auf jenem Tang Nano entwickelt habe.

    Die Entwicklungsumgebung ist kostenlos aber natürlich Software aus China. Die Doku ist ... ok...

    FPGA Entwicklung ist leider relativ schmerzhaft, weil du auf vieles achten musst. Besorge dir auch ein Simulationstool. ModelSim ist mittlerweile für Privatanwender kostenlos. Das ich das noch erleben darf....

    Mache dir vorher Gedanken, in welcher Sprache du deine Schaltung beschreibst. VHDL und Verilog waren mal die großen vor 10 Jahren. Aktuell würde ich eher zu SystemVerilog raten. Aber das ist Geschmackssache.^^

  • Ich schreibe einfach mal hier eine Antwort rein.

    Vor einer gefühlten Ewigkeit habe ich angefangen mich in die IDE von Intel einzuarbeiten wegen dem Interesse an den Inner workings des PiStorm.

    Deshalb werde ich ab hier mal mitlesen, weil ich mir einbilde mit viel Fleiß erst einmal einen ZX80 (ja, das TTL Grab) und dann, wenn ich es innerhalb meiner verbleibenden Lebenszeit schaffe, einen Apple ][ in einen FPGA zu stecken.

    Aber über den Schritt des Threadopeners zur Auswahl des FPGA Boards bin ich auch noch nicht hinaus.

    Seit Juli 2019 wieder mit dem Commodore Virus infiziert.

    Aktuell: C64 Reloaded MK2, C64C, C64 Brotkasten Original, C64 Brotkasten in blassgrau, Amiga 500, Amiga 600, Amiga 2000 (Octagon 2008), Amiga 2000 mit PC-XT, VIC20, Commodore 16 mit 64KB Umbau nach ComputeMit Zeitschrift..

  • Falls es jemand hilft: es gibt bei Discord eine recht umfangreiche FPGA Gruppe, mit zig Unterbereichen, in denen man (auf Englisch) alle Arten von Fragen stellen kann. Da gibt es Bereiche zu allen gängigen IDEs, zu diversen Dev-Boards, zu den wichtigen Sprachen, es gibt Job-Angebote, es gibt Hilfe zu Uni-Projekten uvm

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    Auch der Unterbereich FPGA bei Reddit hat immer wieder mal Themen die interessant und hilfreich sind.

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