Datassette funktioniert trotz vorsichtig versuchter Reinigung nicht mehr richtig, kann sie mir jemand reparieren?

Es gibt 101 Antworten in diesem Thema, welches 9.906 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. April 2024 um 18:54) ist von Fepo.

  • Man o man...

    Wie tief das hier in die Materie geht.

    Auch wenn sich einige sich nicht einig sind, liest es sich trotz dem spannend.

    Nur schade dass man gefühlt studiert haben muss um wirklich daraus zu lernen.

    Trotz dem cool

  • Wenn man die Rechte hierfür hätte, könnte man es locker als Buch beim Verlag rausbringen ;)

    Manche haben hier einen "Runner's High" beim tippen :)

    detlef Fütter ihn nicht und mir ist er auch zig Antworten schuldig ;)

  • :thumbsup::thumbsup:*motz**motz*:thumbsup::thumbsup:

    Tolle Praxis und Theorie

    ICH wäre für..

    Willst Du, linuxkostik64 dem hier anwesenden Fepo die Datasette zum reparieren senden?

    Auf das er höre und schraube - nach bestem Wissen und Gewissen.

    Auf das er sie wertschätzt und so repariert, wie er auch alle anderen erfolgreich repariert hat?

    Willst Du, lieber Fepo , die Datasette reparieren und achten, horchen und sehen?

    Schrauben und werkeln, stellen und testen ? Auf das es am Abend wieder funktioniert?

    So sagt beide jetzt: Ja, ich will!


    Wer sich bereits für eine Reparatur gemeldet hat oder diesen " Job" bereits angenommen hat, möge sich jetzt melden, oder für immer schweigen.


    So ihr lieben, das ging doch schnell, Frage beantwortet, Wissen vertieft...

    ..bitte diskutiert fleißig weiter.

    Jusy2cent:

    Fepo wäre bei Datasetten meine erste Wahl. Er hat die Erfahrung, und bereits einiges dazu hören im Forum dokumentiert.

    @ alle anderen die sich hier gemeldet haben... Ihr natürlich auch!

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Status: unterwegs

    "NUR" das Diagnose Set Harness + 8in1 Diag Modul zum Verleih... Status: ... verfügbar

    Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per PM melden :-)

  • Dcobain

    Ja, ich will, da ich ja grade erst kürzlichst eine Datasette wiederbelebt habe :)


    Hatte mich doch auch schon angeboten, aber ich glaube die Datasette wird auch schon

    von jemandem repariert.

    Ich glaube olly macht das :)

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

    Einmal editiert, zuletzt von Fepo (28. März 2024 um 11:18)

  • Dcobain

    Ja, ich will...

    Ich glaube olly macht das :)

    Sorry Leute. Ich wollte mich auf gar keinen Fall vordrängeln. Habe dem TE mein Angebot per PN unterbreitet und wir stehen in Kontakt. Jetzt ist aber erstmal Ostern bei uns beiden. So eine Datasette ist ja nicht überlebenswichtig.

    Fepo darf ich deine Aufmerksamkeit nochmal auf meinen Nachfragen Post Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. lenken. ^^ Danke vorab für deine Mühe.

    Gruß

  • Also nochmals zu den Riemen längen:

    alles was oben steht ist völliger Quatsch (gilt vllt. für den Zählwerk-Riemen aber ich glaube auch da stmts nicht). Ich habe jetzt mal beide Datasettentypen aus meinem Bestand zerlagt und nach gemessen. Es gilt:

    Datasette Taiwan (schwarzes Zählwerk): flachgelegte halbe Länge ca 126-127 mm, also 252-254 mm effektive Riemenlänge

    Datasette Japan (weißes Zählwerk). flachgelegte halbe Länge ca 135mm, als 270mm effektive Riemenlänge

    Das ganze habe ich mit gebrauchten Originalriemen ncgemessen. Es kommt auch nicht auf einen mm an, die Dinger sind ja elastisch (so 5% Länge sollten die auf jedenfall hergeben)... darf natürlich auch nicht rumlullern...

    Ansonsten sind die Quadratissch mit einer Kantenlänge von ca. 1mm (kommt sich hier aber auch nicht auf 0.1mm an)

    Die 200mm passen also nirgends (höchsten zufällig beim einem der zählwerke oder um ein Bund Schnittlauch)

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  • Moin olly

    Deine anfrage war wohl hier untergegangen.
    Bei dem Boardtyp ( Bild anbei ) was es sehr häufig gibt,
    habe ich den Punkt links wo TP steht ( Testpunkt wo gelber Pfeil hinzeigt )
    genommen ( auch für den Lautsprecher ).
    Ist die letzte Ecke , bevor daraus richtig Rechtecksignal gemacht wird.

    Ich habe vorgestern für die Reparatur und zum einstellen eine 3 mm rote LED

    2mA ( gibt es noch Standard LED's die mehr Strom brauchen ? ) und einen 1,2 KOhm Widerstand.
    Kathode an Minus von der LED ( GND )

    Ich wollte aber so eine LED fest in die neue Datasette von mir einbauen ohne die zum laden

    von PRG's abzuschalten. Also werde ich noch mit Widerständen testen, die die Schaltung

    nicht stark belasten, damit das fest eingebaut werden kann :)

    Habe noch eine Datasette mehr, die noch nicht richtig läuft die ein anderes Board hat.
    Da müsste ich kucken wo da ein Punkt zum abgreifen ist.

    Ich werde aber wohl auf nem kleinen Stück lochraster eine Transistorstufe mit LED

    bauen. Ist dann ne Ecke hochohmiger :)

    Nach Ostern wird getestet :)

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    Einmal Wikinger immer Wikinger.

    2 Mal editiert, zuletzt von Fepo (28. März 2024 um 17:09)

  • Fepo

    Danke Dir für die ausführliche Beschreibung. Diese 1530 C2N PCB habe ich tatsächlich noch nicht live gesehen. Interessant wie viele verschiedene PCB´s es da gab und gibt.

    gibt es noch Standard LED's die mehr Strom brauchen ?

    Hmm ja... ich habe hier noch aus meiner beruflichen Vergangenheit vor der Wende (87/88) einiges an DDR LED´s. Habe direkt in der Herstellung gearbeitet. Die brauchen etwas mehr Strom. Ich mag die aber nicht wegschmeißen.:whistling:

    Ich weiß nicht ob du Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. kennst. Vielleicht was für Dich. Ich glaube der hat so etwas ähnliches gebaut nur mit einem VU-Meter als Anzeige. An den dort (weiter unten auf der Seite) gezeigten Schaltungen habe ich mich bisher erfolgreich orientiert.

    Starbuck

    Hoffe hier kommt noch die Auflösung und Bericht was mit der Datasette war.

    Da wird es m. E. keine großen Geheimnisse geben. Diese Datasette hat vermutllich einfach eine zünftige Überholung nötig. Wie gesagt, keine Raletenwissenschaft.

    Nochmals Dank und schöne Ostertage. :)

  • Hi, ihr Lieben,
    ich wollte nochmal kurz Bescheid geben, dass es nach Ostern mit der Datassette weitergeht, wie olly schon gesagt hat. Er hat mir ein tolles Angebot gemacht, quasi einmal Rundum-Instandsetzung. So wie ich das sehe, sind wir beide guter Hoffnung, dass das funktionieren wird, da wohl vordergründig der Riemen das Problem sein wird. :) Ich freue mich über all Eure Angebote, ihr seid tolle Leute. Und auf den einen oder anderen werde ich bei Gelegenheit sicher wieder zukommen.
    Ich habe gerade eine schöne 1541 bekommen, da muss ich auch erstmal schauen, ob sie funktioniert, sobald ich dann auch das Serial-Kabel dafür habe. Das von der Ultimate II+ ist ja ein wenig kurz :P Auch da halte ich Euch auf dem Laufenden, was es da so zu tun gibt.

    Und noch eines: Bitte streitet Euch nicht und werdet nicht unnötig aggressiv zueinander, das gilt auch für Ruudi. Hitzige Diskussionen sind gut und nützlich, aber der Ton muss auch in einem Mindestmaß gewahrt bleiben. Im Grunde haben wir alle hier ein gemeinsames Hobby, gemeinsames Interesse und gemeinsame Leidenschaft, die sich umso schöner lebt, wenn man sie einander teilt. Seien wir froh, dass wir das Forum hier haben (und auch unsere "C64 Germany"- und "Amiga Germany"-Gruppen auf Facebook) und vor allem, dass wir uns als Gemeinschaft haben. Ich habe in der Commodore- und Retro-Computing-Szene gute Freunde gefunden, die mittlerweile ein Teil meines Lebens geworden sind. Eben, weil man sich an dem freut, was man gemeinsam hat und aufrichtig freundlich zueinander ist. Bin sehr dankbar dafür.

    In diesem Sinne allen, die jetzt feiern ein frohes Osterfest. :) (Für mich sind es zwei "Runden" sozusagen: Erst einmal mit einem Teil der Familie und Freunden in diesen Tagen und dann nochmal am 5. Mai zum orthodoxen Osterfest nach Julianischem Kalender, da ich selbst und ein Teil meiner Familie orthodoxe Christen sind. Doppelt hält eben besser... ;P )

    Herzliche Grüße

    Meine Retro-Systeme
    Commodore <3 :
    - C64C (1989), C64G (1989), C64 Brotkasten beige (1983/84) mit Ultimate II+ sowie einer echten 1541 und 1530

    - Plus/4 mit 1531

    - Amiga 500 mit 512 KB Speichererweiterung und ACA500plus

    - Amiga 1200 (noch Commodore) mit Kickstart 3.2.2 und TF1232 inkl. FPU, 32 GB SD-Karte am IDE der TF

    - Amiga 600 mit Furia EC020 Rev 2 (weiße Platine), ebenfalls mit Kickstart 3.2.2 und 32 GB CF

    Weitere:

    - Schneider CPC 464 mit ULIfAC

  • ADAC

    Vielen Dank, Gerd. Das hilft mir wirklich weiter. :thumbsup:
    Ich hatte zwar heute Nachmittag 3 Sätze an Riemen bestellt - aber ich bestell neu. Hauptsache ich komm mit den Datasetten weiter.

  • Und die hörst du dann raus? :D

    Ja, bis 10-12 Khz geht auch mein Rock&Disco-geschädigtes Gehör noch ganz gut, nur der Tinnitus nervt etwas...

    Aber an sich eine merkwürdige Frage: Wenns "dumpf" klingt, fehlen die Obertöne oder sind eben stark bedämpft, wenns "klirrt"&"kreischt" sind sie da.

    Zudem spiele ich (Hammond-)Orgel und da bekommt man ein Gefühl für die akustischen Auswirkungen der dort ja via Zugriegel in weiten Grenzen zumischbaren Obertöne, aber ich denke, den Unterschied von Sinus zu Dreieck und "Rechteck" hört doch z.b. beim SID auch jeder, oder? Rechteck in Anführungszeichen", da auch dort Bandbreitenbegrenzt und somit KEIN echter Rechteck, aber eben ne gute Annäherung...

    Lass mich raten, natüüüüürlich eine Hammond B3, selbst bis ins Detail restauriert, perfekt eingemessen und jede Taste gestimmt (ROTFL) oder gar NOS erworben. Kostet ja quasi nix. Spiele übriegens selbst eine. Aber seit zig Jahren im Familienbesitz vererbt.

    Jede halbwegs vernünftige Orgel besitzt "Zugriegel" für die einzelnen Fußlagen.

    Alte Technik und Elektronik haben einen Hauch von Romantik. :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Hackes (29. März 2024 um 01:55)

  • linuxkostik64

    Wir streiten uns nicht, wir diskuttieren. ;)

    Wenn ein Professor hier mitmischt, hat man nie recht :) ;)

    Dann halte ich mich da raus.
    Also , alles gut hier.

    Streit ist anders. Dann werden die MOD's hier richtig böse, was auch gut ist :)

    Schön, dass Deine Datasette ein rundum zufrieden Paket bekommt.

    Sie ist in guten Händen :)


    olly

    Da sind sogar bilder bei Jani, wo ich dsas Board nicht kenne :)
    Sogar, dass, mit dem grade Experimentiere.

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • perfekt eingemessen und jede Taste gestimmt ( ROTFL )

    Wer die Hammond-Technik kennt, weiß das alles von der Netzfrequenz abhängt, solange die genau 50Hz beträgt, ist das ganze Instrument gestimmt, ansonsten nicht, lässt sich dann aber ohne extremen Aufwand auch nicht ändern...

    Ich habe zwei Hammond, eine Vollröhren-M100 und eine T200 mit eingebautem Leslie, was bei Hammond recht selten der Fall ist, angeblich da der Senior-Chef sich zeitlebens nicht mit dem Leslie-Sound anfreunden konnte...

    Über die M100 sagen manche es wäre die "poor mans" B3, meine ist eine "very poor mans" Orgel, hab sie vor 20 Jahren für 50 EUR vor der Verschrottung bewahrt, der Preis kam durch die neuen Endröhren zustande, den Rest gabs quasi geschenkt gg. Entsorgung. Hab das Teil dann technisch wieder instand gesetzt, aber optisch nicht verändert, ist u.a. mal für den Bühneneinsatz in der Mitte (horizontal) durchgesägt worden, um sowohl vom Gewicht wie auch Maßen her besser transportabel zu sein.

    Hab nach einigen Recherchen auch denjenigen noch kennenlernen dürfen, der dieses Exemplar in vielen Jahren Bühnenbetrieb (Jazz) so malträtiert hat, das sogar manche Tasten tiefe Schrammen von den Fingernägeln davon getragen haben!

    Aber sie läuft und kreischt wie sie soll.

    Die T200 ist dagegen sowohl optisch wohnzimmertauglich als natürlich auch voll spielbereit, aber der Sound ist nicht nur wegen der Transistor-Endstufen sondern auch wegen des einfacheren Aufbaus der Tonerzeugung und Vibratogenerators etc. nicht ganz mit der M100 vergleichbar.

    Meist kommt aber inzwischen eh nur noch ein ebenso von Hammond selbst stammender Midi-Emulator zum Einsatz, dort kann ich dann auch einfach einstellen, wie viel B3 & Co. ich im Sound drin haben will :wink:

  • Umbauen auf Quarzoszillator um die 50 Hz zu erzeugen wär doch eine Alternative

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    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • Lieber Ruudi ,

    tatsächlich ist mir vollkommen klar, daß ich das einzige Bandmitglied bin, daß niemals sein Instrument stimmen muß. Im wirklichen Bandleben spiele ich aber als Hauptinstrument ein Nord electro 6d73 und als Zweitkeyboard ein gut erhaltenes GEM WK8SE. Seiner Zeit sehr weit voraus und als zweites Board darf es sein Rentenalter mit auf der Bühne erleben. Während die anderen Bandmitglieder ihre Instrumente stimmen, trinke ich mir mit dem Sänger ein Bierchen. Zuhause fristen eine B3 und eine Yamaha D85 (ein Bühnen-Vorführinstrument direkt von Yamaha Deutschland 1981 zum Vorzugspreis von 6500DM/Neupreis 14800DM mit Lebenslanger Garantie, auf die ich heute nicht mehr wetten würde.) ihr Leben im Warmen. Falls es dir wirklich nicht aufgefallen sein sollte, der ROTFL hinter den einzeln gestimmten Tasten war pure Absicht und du gehst sogar darauf ein! Das hatte ich erwartet.

    Ich möchte dir dein Wissen keinesfalls aberkennen und sicherlich hast du dieses auch. Aber vielleicht überdenkst du deine Worte hier und da doch mal ein bisschen und schraubst ein wenig zurück. Nimm es einfach als liebgemeinten Hinweis und ich werde auch nicht mehr dazu sagen. Sorry, musste mal raus.

    Und nun genug OT. :zzt:

  • So eine Datasette wo man einfach ums verrecken keine saubere Anzeige bei Head Align usw hin bekommt, habe ich auch.

    Auch nach Riemenwechsel und schmieren nicht.

    Letztendlich hab ich es so gut wie es ging eingestellt und die Datasette lädt zuverlässig.

    Manchmal muß man sich einfach damit zufrieden geben, das etwas einfach funktioniert.

    Das man ständig an der Schraube zur Justage drehen müsste, hab ich aber früher auch nicht gehabt.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • So eine Datasette wo man einfach ums verrecken keine saubere Anzeige bei Head Align usw hin bekommt, habe ich auch.

    Auch nach Riemenwechsel und schmieren nicht.

    Gibt einige Fehlerbilder, die sowas verursachen können.

    So neigen manche Tonköpfe zu resonanten Eigenschwingungen, weshalb es schon damals (auch von Commodore!) die Empfehlung gab, einen kleinen Kondensator parallel zur Kopfwicklung, oder 2 davon gg. GND zusätzlich einzubauen, dann sind die Eigenschwingungen meist weg, aber es klingt eben etwas "dumpfer", weil die Kondensatoren als HF-Sperre dienen, HF hier im Sinne von "höheren Frequenzen", aber natürlich noch im Bereich der NF nach allgemeiner Auslegung.

    Zudem könnte der Kopf extrem stark aufmagnetisiert sein, oder der Kern der Kopfspule weist einen ungewollten "Luftspalt"= Riß auf oder -hatte ich auch schon mal- der Kopf wurde an seinen Führungslaschen mechanisch verbogen, so dass er zwar parallel, aber nur zum Teil auf der Sollspur aufliegend montiert ist. (geht bei Köpfen mit Bandführungs "Kamm" dann auch auf die Lebensdauer des dadurch immer seitlich "geknickten" Bands) Sieht man oft auf Anhieb nicht, nach Ausbau und flächigem Auflegen auf ebene Unterlage, sieht man dann aber, das die Metalllaschen nicht flächig eben aufliegen, sondern nen Winkel aufweisen...)

    Also mal mit anderem Tonkopf probieren, Kabel dabei -wenn möglich- nur am PCB-Ende löten, am Kopf unverändert lassen, weil jedes Löten dort auch auf Zuverlässigkeit und Lebensdauer geht...

    Dauermagnetisierte Köpfe (sei es durch externe Aufmagnetisierung, sei es durch überlagerten DC-"Leck-"strom z.b. in Folge überalterter Elkos) löschen übrigens auf Dauer auch "gesunde" Bänder an, die sich dann auch immer dumpfer anhören...

    Lohnt sich also, auch darauf zu achten, gerade wenn man noch mit Original-Tapes von damals arbeitet und diese auch erhalten will!

  • Der mechanische Umschalter, der über die Zeit oxidiert ist, ist da aber die Occam's-razor-gefälligere Ursache als resonante Eigenschwingungen die nach 40 Jahren plötzlich aufteten.