WIP: Reverse Engineering/Vectorization MOS6510R6

Es gibt 78 Antworten in diesem Thema, welches 8.461 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. August 2024 um 17:30) ist von androSID.

  • Slightly Off-topic:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Dieser Zeitgenosse ist im Laufe 2024 auch dran! :D

    Spannend, auch wenn ich nicht glaube das man damit das Rätsel um die r5 lösen kann (warum einer funktioniert, andere aus der gleichen Charge in einer seltenen Konfiguration Probleme macht... Du erinnerst Dich vielleicht an das EinsteinDemo-MK2-TC64-Problem).

    Aber mich wundert das Dir da nicht die Lust daran vergeht... ich hab vor etwas mehr als einer Woche an einem fertigen SID-Bild ein paar (hundert) Punkte nachgezeichnet und mehr als 1h am Stück hab ich nicht durchgehalten. Und da ging noch viel via Copy'n'Paste. Von daher:

    :respect: und :thnks:

  • Spannend, auch wenn ich nicht glaube das man damit das Rätsel um die r5 lösen kann (warum einer funktioniert, andere aus der gleichen Charge in einer seltenen Konfiguration Probleme macht... Du erinnerst Dich vielleicht an das EinsteinDemo-MK2-TC64-Problem).

    Aber mich wundert das Dir da nicht die Lust daran vergeht... ich hab vor etwas mehr als einer Woche an einem fertigen SID-Bild ein paar (hundert) Punkte nachgezeichnet und mehr als 1h am Stück hab ich nicht durchgehalten. Und da ging noch viel via Copy'n'Paste. Von daher:

    :respect: und :thnks:

    Ich erinnere mich nur: Da war was... aber mehr auch nicht.

    Ich hab' auch ganz ehrlich keine Lust zum vektorisieren. Das macht 0-komma-0 Spaß. Aber den Chip dann hinterher simulieren zu können

    und genau zu verstehen, finde ich dann spannend und DAS macht mir dann Spaß.

  • Also sind das im Querschnitt nicht alles flache Bahnen, sondern so wie im Anhang?
    Damit anfangen als Maschinenbauer kann ich zwar nicht wirklich was bzgl. Funktion, aber es interessiert mich eigentlich auch nur, wie es real aussieht. :D

    So:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. - Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    ein Hoch auf die Ingenieure, die sich solche Chipstrukturen mit Zigarre im Mund über meterweise Papier gebeugt so einfach ausgacht und mit Lineal gezeichnet haben.

    Kann da auch dieses Buch nur empfehlen:

  • Sind die "Chips" eigentlich immer realtiv quadratisch?

    So halbwegs ja... aber nicht exakt. Der 6545 war eher breiter.

  • ein Hoch auf die Ingenieure, die sich solche Chipstrukturen mit Zigarre im Mund über meterweise Papier gebeugt so einfach ausgacht und mit Lineal gezeichnet haben.

    Sich den Chip "ausdenken" bzw. die Schaltung dazu entwickeln ist nicht gleichzusetzen mit Halbleiterentwicklung!

    Beides für sich sehr komplexe Themen - aber ein guter Schaltungsdesigner kann/muß auch von Halbleiter/-Chip-Design keine Ahnung haben

    und umgekehrt.

  • Ich hab' auch ganz ehrlich keine Lust zum vektorisieren. Das macht 0-komma-0 Spaß.

    Ich hab davon ja keine Ahnung, aber wir haben an der Hochschule ein Labor, welches sich mit IC-Design beschäftigt. Ob es da irgendwelche Hilfsmittel gibt und ob welche vorhanden sind, weiß ich nicht. Aber wenn das interessant sein könnte, kann ich mal fragen.

  • Für 6561 habe ich noch eine offene Frage. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bin mal gespannt ob die jetzt auch gelöst werden kann mit einem vernunftigen Netlist.

  • Wieviele Schichten gibt's denn in so einem Chip und was "machen" die? Ich höre hier immer Poly und Metall, kann damit aber nicht wirklich was anfangen. :)

    I am late to the party, aber vielleicht hilft ja dieser Beitrag etwas:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hier geht es zwar konkret um CMOS, was nochmal ein bisschen komplexer ist, aber ich finde, dass Ken Shirriff das richtig gut erklärt. Da er immer versucht, jeden Artikel so vollständig wie möglich zu machen sind da zwar immer wieder Wiederholungen drinnen, aber das kann ich angesichts der interessanten neuen Informationen verschmerzen.

  • Auf dem Bild ist am rechten Rand auf Höhe der Mitte der Schriftzug "6510R6" zu sehen. Ich gehe mal davon aus, dass dieser wirklich vorhanden ist und nicht nachträglich per Bildbearbeitung dazukam.

    Frage: Warum ist das Bild so gedreht worden wie wir es jetzt sehen? Warum nicht um 90°, 180°, 270° gedreht. Bei einer 90° Drehung wäre der Schriftzug "richtig" zu lesen.

    Oder ist das "nur" analog zur Ausrichtung/Ansicht, wenn man den "ganzen Chip mit seinen Beinchen" sieht und dort dann den Aufdruck (den man ja jetzt nicht mehr sehen kann) lesen kann.

  • Es ist so ausgerichtet, weil es so zum Schaltplan passt.

    Exakt so ist es.

    Wer das nicht mag, kann ja das Bild später 90° gedreht aufhängen! :)

  • Nur das ich es richtig verstehe. Gemeint ist damit, dass die Entwickler der CPU, als sie es damals entworfen haben, so gezeichnet hatten, oder? Ah. Ok. Das ist eine gute Antwort. Dann würde ich sagen ist es richtig herum :smile: (Ich wollte ja nur wissen, ob es Zufall war so herum, oder ob es einen Grund gab)

    Nur mal so als Frage: Wenn ich den kompletten Chip mit seiner Beschriftung richtig lesbar halte und dann nur auf die CPU gucken würde. Würde die dann auch so herum liegen oder wäre die gedreht (um wie viel?)?

  • der wäre die gedreht (um wie viel?)?

    Da müsste man sich zuerst einmal einig sein, was "richtig herum" eigentlich ist.

    "Richtig herum" ist so wie es einem gefällt... ich würde den 6510 um 90° (im Uhrzeigersinn) drehen, meine beiden SIDs hab ich um 180° gedreht... Schaltplan hin oder her...

  • Nur das ich es richtig verstehe. Gemeint ist damit, dass die Entwickler der CPU, als sie es damals entworfen haben, so gezeichnet hatten, oder? Ah. Ok. Das ist eine gute Antwort. Dann würde ich sagen ist es richtig herum :smile: (Ich wollte ja nur wissen, ob es Zufall war so herum, oder ob es einen Grund gab)

    Nur mal so als Frage: Wenn ich den kompletten Chip mit seiner Beschriftung richtig lesbar halte und dann nur auf die CPU gucken würde. Würde die dann auch so herum liegen oder wäre die gedreht (um wie viel?)?

    In diesem Fall würde der Schriftzug auf dem Kopf stehen.