Wie bahnbrechend waren die CMD-Entwicklungen wirklich?

Es gibt 134 Antworten in diesem Thema, welches 15.381 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Mai 2024 um 02:04) ist von DJ SID.

  • Was das Reverse Engineering der Hardware angeht, ich wüsste jetzt nicht, dass sich jemand die CPLD-Inhalte mal im Detail angesehen hätte, die sind glaube ich auch nicht öffentlich verfügbar wegen Copyright. Aber große Geheimnisse werden da nicht drin sein, eher wird man nach einer Analyse Anekdoten wegen der damaligen Einschränkungen erzählen können (alleine dass das Ding mehrere CPLDs und GALs benutzt, ist ja schräg; siehe das TC64, das alles mit einem FPGA macht).

    Diese Anekdoten wären sehr spannend 8)

  • Die SuperCPU war für mich tatsächlich insofern genial, dass 20 MHz und VIC gleichzeitig gingen - hatte Commodore beim C128 nicht geschafft, und da waren es nur 2 MHz.

    CMD hat das auch nicht geschafft ;) Die SuperCPU arbeitet ausschließlich in ihrem eigenen On-Board Speicher. Sie kopiert einfach in bestimmten Abständen einen Teil ihres Speichers ins C64-RAM - entweder gar Nichts (am schnellsten, aber keine Bildschirm-Updates), die 16 K, die gerade als VIC-Bank konfiguriert sind (schnell und kompatibel mit allem, was nicht ständig die VIC-Bank wechselt) oder Alles (langsam aber kompatibel).

    Können wir bitte das Klima-Geschwätz lassen? Es gab doch gerade erst eine deutliche Ansage der Moderatoren.

  • Was das Gehäuse-"Design" anging: eigentlich gruselig (bestenfalls "tut, was es muss"), weil es weder zum Brotkasten noch zum Türkeil passte.

    Material und Form erscheinen wie Fremdkörper.

  • Können wir bitte das Klima-Geschwätz lassen? Es gab doch gerade erst eine deutliche Ansage der Moderatoren.

    In der Tat.

    Aber man muss bei sowas wie...

    Ich vergleiche das auch gerne mit dem Golf 2 [...]

    Ich selbst habe da wahrscheinlich um die 4000€ investiert um moderne Optik, besseres Handling und mehr PS zu erreichen.

    ... auch nicht sofort wieder aufs Klima umschwenken.

    Sprich, nicht jeden kleinen Krümel sofort aufnehmen und den zum Klima-Stück hochstilisieren.

    Einfach den Vergleich hinnehmen, auch hinnehmen, dass JohannDark das eben für sich so vergleicht - und gut ist.

    Es reicht, einfach mit der eigendlichen Diskussion weiter zu machen,

  • Du weißt Dich sonst auch ganz gut Deiner Haut zu erwehren. So zumindest meine Erfahrung.

    Und was soll man aus so einer Meldung machen? Das war - was Du regelmäßig machst - ein einzelner Satz mit einer Frage, die weder irgendwelche verbindlichen Fakten noch sonst irgendwelche weiteren Details transportierte. Darauf kann man nicht reagieren.
    Und wenn es Dir um die eine Frage von GeTE ging: sonst bist Du doch auch nicht so dünnhäutig bei Konfrontationen? Sorry, aber das ist eigentlich nicht mal das Darüberschreiben wert.

    Wir sind keine Kindergärtner, die anderen auf die Finger klopfen.

    Wenn es irgendwo direkte Beleidigungen gibt, reagieren wir auch darauf. Kann ich hier nicht sehen. Wo, bitte?

    Ansonsten empfehlen wir den direkten Weg mit dem anderen klar kommen, PMs schreiben und bei groben Fehltritten, die die Mods hier nicht mitbekommen haben, DIESE dann zu melden.

    So, das war hier jetzt genug Offtopic. Bitte zurück zum Thema. Danke.

  • Beitrag von ogd (5. Februar 2024 um 16:34)

    Dieser Beitrag wurde von controlport2 aus folgendem Grund gelöscht: Stein des Anstoßes entfernt. (5. Februar 2024 um 16:46).
  • Heute hat sich das gedreht. [...] Aufrüsten ist jetzt wieder sinnvoll, weil man da extrem spart. Das war vor 15 Jahren nicht so.

    Das sehe ich anders. Aufrüsten und basteln ist sowas von 90er, bestenfalls noch Nuller-Jahre. Heutzutage kann man sich doch problemlos einen Rechner kaufen, der 10 Jahre lang (unmodifiziert) im Einsatz bleiben kann – und die Mehrheit der Kunden will auch gar nichts anderes. Wenn sich Otto Normalverbraucher aktuell ein Notebook (was sonst?) mit 16 GB RAM und 1 TB SSD kauft, wird er die nächsten 10 Jahre mit großer Wahrscheinlich nichts Neues benötigen. Falls sein Foto/Video-Ordner doch mal zu groß werden sollte, dann nimmt er halt Cloudspeicher oder eine günstige USB-C-HDD/SSD oder gleich ein NAS und fertig. Und nach 10 Jahren gibt er die alte Kiste den Kindern/Enkeln zum Spielen oder ins Recycling und holt sich was Aktuelles – und dank Migrationsassistent (oder wie sowas bei Windows heißt) ist der Neue (was Programme, Einstellungen und Daten angeht) ganz schnell auf dem Stand des Alten und man arbeitet nahtlos weiter.

    Klar, "rumfrickeln" war und ist sicherlich immer billiger gewesen aber die große Mehrheit kann und will das nicht – die haben nicht "Computern" als Hobby. Die machen das beim PC wie beim Auto oder Kühlschrank – nutzen, solange es gut funktioniert – und danach was Neues auf dem aktuellen Stand (inkl. geringerem Verbrauch bei gleichzeitig mehr Bums/Funktionen).

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  • ... auch nicht sofort wieder aufs Klima umschwenken.

    Sprich, nicht jeden kleinen Krümel sofort aufnehmen und den zum Klima-Stück hochstilisieren.

    Sorry wenn ich noch mal Off-Topic anfange, aber hast du den Begriff "Klimakult" in dem Beitrag übersehen? Das ist für mich deutlich politisch aufgeladen. Wenn er das sagen darf, darf ich "Autofaschisten" oder "Verschwörungstrottel" sagen - er muss das ja nicht "aufnehmen" ;)

    Gefühlt nimmt so etwas seit dem Politkverbot zu - vorher ist mir so etwas nie aufgefallen. Offensichtlich gibt es Leute, die ihren Unmut einfach kundtun müssen. Für mich hat das Forum dann aber vor dem "Politikverbot" besser funktioniert, als die Autofaschisten noch in einem Käfig eingesperrt waren.

    (Vielelicht diese Diskussion abtrennen?)

    • Offizieller Beitrag
    • Interessanter Beitrag

    Korodny : DAS ist das Riesenproblem: "wenn DER das darf, dann darf ICH das erst recht!!!111elf."
    Und was ich danach schrieb, wird natürlich ignoriert: einfach mal nicht drauf eingehen.

    Aber nein, es wird immer auf den Zug aufgesprungen, nach dem Motto "was ICH zu sagen habe, MUSS ich aber noch sagen!!".

    Und auch Du schaffst es nicht - nein, es muss weiter OT betrieben werden, obwohl die Ansage doch deutlich war.
    Und das, obwohl Du selbst auf die vorherige(n) Ansage(n) in puncto Politik hingewiesen hast. Echt schade.

    Erwartet Ihr hier allen Ernstes 24/7 einen Moderator, der sofort, bei dem kleinsten Verdacht auf "politisch angehaucht", sofort sperrt und zensiert?

    Und jetzt reicht es. Weiteres OT landet im Trash. Danke.

    Und nein, ich trenne diese Diskussion sicher nicht ab, denn hier gibt es nichts zu diskutieren.
    Es wird immer wieder mal versucht werden, politische Meinungen "einzustreuen", das wissen wir alle.

    Und wenn nicht immer wieder Leute meinen, andere in ihrer Meinung bekehren zu müssen - was nachweislich in Politikfragen nicht funktioniert - wird sich das auch nicht ändern.
    Da muss dann halt mal was moderiert werden.

    Und dass sich das Deiner Wahrnehmung nach verstärkt hat, ist eben Deine Wahrhnehmung, die ist DIr auch unbenommen.
    Für uns Moderatoren ist jedwedes Politik-Meinungsaustauschen mittlerweile nur noch belastend. Das brauchen wir einfach nicht mehr. Außerdem ändert sich nichts.

  • Beim Googeln bin ich auf folgende interessante Fotos von Prototypen (JiffyDos, Ramlink, SuperCPU und andere) gestoßen:

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    Die Fotos wurden anscheinend bei einer Commodore Expo 2001 gemacht. Es sieht so aus, dass es die Original-Prototypen sind. In den Beschreibungen dazu heißt es:

    "There were no massive prototypes for the original SuperCPU. It was all laid out on a computer and tested as such before the first production board was ever made. The mockups here were printed on a laser printer and some of the components were fitted to it just to make sure everything was physically going to fit. Once this was approved, a few early boards were made up and the first test units were built."

    "The unit here is the SuperCPU 128 prototype along with the prototype of the MMU adapter. It's actually a V1 SuperCPU of unit that's been hacked up and modified considerably. This thing was worked on over and over again. Mark Fellows reworked the logic in the PLD's and worked on the rom code over and over again. He spent many nights on this project. Development seemed to go on forever. There were many times when it seemed a lost cause and CMD came close to giving up on the project. Had they known at the start what they were in for, the SuperCPU 128 project never would have gotten started. But they already said they could do it, now they had to figure out how to prove it."

  • Moin,

    Meine Sicht der Dinge........ (ich hoffe nicht zuviel Offtopic):whistling:

    -->Es sind doch etliche CMD Geräte verkauft worden (und das bei den Preisen). Da war ich bestimmt nicht so alleine........;)<--

    Ich bin schon der Meinung, das die CMD Serie den Nerv der Zeit im C64/128 Ende 1989/Mitte der 90er getroffen hat. So ein komplexes Zubehör, was man auch einzeln verwenden, oder wenn man hatte, zusammen nutzen konnte. Das hatte es damals für unseren C64/128er nicht gegeben.

    Jedes Gerät bringt für sich eine "Verbesserung" mit und dass mit hoher Kompatibilität für C64 und C128, je nachdem, was man damit macht.

    Viele Spiele und Anwendungen, wurden damals angepasst und neuere darauf abgestimmt. OK, Demos wohl nicht so viele.

    Ich war und bin ein Geosfan. Aber auch die SCSI Möglichkeit hat es mir angetan. Was habe ich nicht alles an die SCSI Kette angeschlossen.

    Probieren und Testen ist meine Hobbyspielwiese. ;)


    CMDHD: Massenspeicher mit SCSI Controler, Anschlussmöglichken einer SCSI Kette mit mehreren SCSI Laufwerken.

    CMDRL: Ram und Massenspeicher ohne Datenverlust, mit durchgeleitetem Ram- und Expansionsport.

    CMD Swiftlink die schnelle Verbindung zur Aussenwelt über ein Modem.......

    CMDFD: 1581 Ersatz, eigene Formate und auch PC DOS Lese- und Schreibmöglichkeit.

    CMDSCPU: RAM mit hoher Geschwindigkeit.


    Der wirkliche Vorteil für mich ist, dass die Einzelgeräte alle miteinander kompatibel sind (angepasstes Jiffydos) und eben jedes "Einzelne" auch noch "Extra" Eigenschaften hat.:)


    Fazit:

    Mich haben diese Geräte im Zusammenspiel immer faziniert und auch die Metallgehäuse hatten für mich immer den Eindruck von Stabilität.

    Ohne diese Geräte würde mir echt etwas fehlen........:thumbup:

    Liebe Grüße,

    Jojo

  • Für mich waren die CMD-Entwicklungen wie Magie. Die CMD-Hardware war im Vergleich zu den meisten anderen Drittanbietern nicht nur toll und qualitativ hochwertig, sondern sie hat sich auch gegenseitig ergänzt. JiffyDOS war zum Beispiel in ihren Laufwerken (FD oder HD aber auch RAMLink) schon eingebaut und die C64-Seite wurde durch SuperCPU und/oder RAMLink mit JiffyDOS abgedeckt. Wer das alles besessen hat, musste kein JiffyDOS für den C64 erwerben. Oder: Die RAMLink war ja nicht nur ein superschnelles RAM-Laufwerk, es erlaubte den parallelen Anschluss der HD. Und in Kombination mit der SuperCPU erreichte die RAMLink unglaubliche Geschwindigkeiten. Bestehende Freezer-Module kommen in den Pass-Thru-Port, eine bestehende REU in den Port dahinter. Das ist doch super! Oder: Die Logik von Partitionen und Unterverzeichnissen war auf all ihren Laufwerken gleich. Egal ob HD, FD oder RAMLink, alles funktionierte so und arbeitete so auch Hand-in-Hand zusammen (etwa mit FCOPY oder MCOPY als Kopierprogramme).

    Um die Diskussion hier vielleicht auf eine allgemeinere Stufe zu heben: CMD ist quasi für Commodore eingesprungen. Denn CMD hat neue Hardwareentwicklungen, die im Gegensatz zu anderen Herstellern keine Einzelstücke waren und sonst mit wenig bis nichts konnten (etwa wie die Flash 8 oder andere frühere HD-Lösungen) statt Commodore für den C64 entwickelt. Weil, wenn man sich das genauer anschaut, sieht man, dass Commodore den C64 relativ rasch in Sachen Peripherie verlassen hatte. Von Commodore kam ja nicht viel mehr raus als die 1541, die 1351-Maus, die REU und als Schlusspunkt die 1581. Das war 1987. Wenn ich hier jetzt nichts grob übersehe, war es das von Seiten Commodore für den C64. 1987 waren wir gerade am oder kurz vor dem Höhepunkt des kommerziellen Lebens des C64 angelangt. Und von Commodore kam nichts mehr. Und das, was da war, war fragwürdig. Eine langsame 1541 mit Hitzeproblemen, die ohne Aufschrauben und Herumbasteln auf der Platine nur Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. kann. Eine 1541-II, die endlich Dip-Switches für die Geräteadressen bekommen hatte, aber sonst nichts Neues bietet. Eine REU, die einen tollen DMA-Chip hat, aber Out-of-the-Box fast nutzlos ist, dafür aber soviel Strom frisst, dass ein neues Netzteil her musste. Oder die 1581, deren Idee von Unterverzeichnissen eine Katastrophe ist. Und außerdem bei DD-Disketten aufhört.

    CMD ist hier eingesprungen. Zum Beispiel JiffyDOS. So etwas hätte ich mir von Commodore erwartet, vielleicht eine "1542" Floppy, die umschaltbar ist zwischen dem schnellen Modus und dem Kompatibilitätsmodus, wenn das überhaupt notwendig ist. Oder die RAMLink. Ein RAM-Laufwerk, das Out-of-the-Box sofort einsetzbar ist. Wie eine Festplatte nur viel schneller. Eine FD, die das zeigt, was eine 1581 hätte können sollen. Unterverzeichnisse, Partitionen, JiffyDOS, Echtzeituhr und damit Timestamping der Files sowie HD-Disketten-Unterstützung (und bei der FD 4000 sogar ED). Oder die HD-Series Festplatten. Parallel anschließbar, Speicher aus damaliger Sicht fast unbegrenzt. Partitionen und Unterverzeichnisse. Und alle diese Geräte, haben den SWAP-Button, mit dem man auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. oder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. tauschen kann.

    Ja, CMD hat eine immer kleiner werdende Nische bedient. Es war halt unsere Nische und daher sehr willkommen. Die Weltpremiere der SuperCPU 1996 habe ich persönlich miterlebt. Daraus ist dann die Coverstory der 64'er 7/96 entstanden. Ich habe bei der Veranstaltung mit Rick Gaudet von CMD Direkt ein bisschen off the records gesprochen. Die SuperRAM-Karte war damals im Prototypen (und noch eine Weile später) noch nicht erhältlich. Der Anschluss hieß damals aber "Rocket Socket". Das stammt aus der Anfangszeit der SuperCPU. Auf den ersten Werbesujets hatte CMD im Gegensatz zu später heftig auf das Bild einer Rakete gesetzt. Daher auch die Anfangsanimation der CMD-Rakete beim Einschalten der SuperCPU. Wie auch immer. An das Rocket Socket sollte aus damaliger Sicht nicht nur eine RAM-Karte angeschlossen werden können, sondern es war auch eine neue Grafikkarte geplant. Zu der ist es ja bekanntlich nie gekommen. Es zeigt aber, dass CMD den C64 als Plattform begriffen hat. Und dass sie bereit waren, solange es sich finanziell getragen hat, hier auch zu entwickeln. Etwas, das Commodore leider Jahre zuvor nur halbherzig gemacht und dann recht früh ganz aufgegeben hatte.

  • Ebenso dass es einen Europa-Vertrieb in Telfs in Österreich gab - das sah immer nach internationalem Business aus und nicht nach Hinterhofbude.

    Ich habe mal ein Video über CMD gesehen, wo die Werkstatt wie eine "Hinterhofbude" aussah.

    (die Disk war ja immerhin deutlich komfortabler und schneller als die Datasette, von der die meisten kamen)

    Turbotape war fast so schnell wie die 1541.

  • Ich wusste, bis ich hier im Forum aktiv wurde, nicht mal dass es solche Produkte gab.

    SuperCPU und HDD etc. wären bahnbrechend gewesen....1986.

    Aber 1996? Da war man im Mainstream bestenfalls noch Amiga Besitzer oder wie die meisten zu Windows & Mac umgestiegen.

    War dann eher was für Liebhaber und dead horse beater.

    Too little too late, Jim.

    Auf dem C64 waren sie bahnbrechend.

    Dass viel jüngere und gleichzeitig teurere Computer diese Dinge konnten, ist doch nun keine große Überraschung.

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  • Naja SuperCPU plus SuperRAM plus SIMM plus RAMLink plus CMD-HD hat zusammen wieviel weniger gekostet als ein kleiner PC? Und nachher hatte man doch nur 320x200er-Grafik. So als Vergleich, 1996 kam der Pentium-166 und Duke Nukem 3D raus, das lief glaube ich überall mit 800x600-SVGA in der Praxis.

    (Ha, und ich wollte gerade noch Wing Commander II aufführen, aber das kam 1991! raus und war zur Zeit der SuperCPU schon kalter Kaffee)

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  • Fazit:

    Mich haben diese Geräte im Zusammenspiel immer faziniert und auch die Metallgehäuse hatten für mich immer den Eindruck von Stabilität.

    Weil viel hier ja finden, dass das Design nicht zum C64 und C64C passt, würde ich jetzt gerne mal einen Educator 64 mit angeschlossener SuperCPU sehen. Das müsste ja eigentlich ganz passend wirken, oder?

    Weil, wenn man sich das genauer anschaut, sieht man, dass Commodore den C64 relativ rasch in Sachen Peripherie verlassen hatte. Von Commodore kam ja nicht viel mehr raus als die 1541, die 1351-Maus, die REU und als Schlusspunkt die 1581. Das war 1987. Wenn ich hier jetzt nichts grob übersehe, war es das von Seiten Commodore für den C64. 1987 waren wir gerade am oder kurz vor dem Höhepunkt des kommerziellen Lebens des C64 angelangt. Und von Commodore kam nichts mehr. Und das, was da war, war fragwürdig.

    Ich kann deine Einschätzung völlig nachvollziehen und selbst wenn ich mir überlege mit der Strategie ranzugehen die 8-Bit-Plattform nur noch als Cash Cow zu melken, hätte ich an der Position zumindest an einer Stelle noch mal investiert, denn das C64GS stand ja vor der Tür und Raubkopien frustierten die Softwarehersteller.

    Ich hätte da eine neue Pressform für ein genuines Modul aufgesetzt und ein "Proved by Commodore"-Siegel entworfen und mich an die Softwarehäuser gewand. Die Gehäuse hätten sie dann bei mir kaufen müssen aber das Siegel hätte es kostenlos aber nur für angepasste Software, die auf C64 UND C64GS läuft gegeben (also ohne Tastaturpflicht und mit Unterstützung des zweiten Feuerknopfes). Das wäre etwas Aufwand gewesen, aber hätte sich bis weit in die 1990er ausgezahlt, wenn dann alle Klassiker re-released worden wären, um auch auf der Konsole zu laufen.

    Oder eine ISA-Soundkarte mit zwei SIDs hätte auch direkt von Commodore (mit ein paar Test- und Beispielprogrammen und Treibern für Windows 3.0 mit fancy Systemsounds für alte 286er, denen man keine teure Soundblaster spendieren wollen würde) kommen können. Aber leider hat Commodore das was da hatten nicht mehr so richtig vermarktet, auch wenn zum Teil nur leichte Anpassungen erforderlich gewesen wären.

    Und um jetzt mal wieder on-topic zu kommen, mit absehbarem Schluss hätte ich versucht alles rund um den C64 (auch Lizenzen) an CMD zu linzenzieren, damit die Linie nicht stirbt und noch Geld reinkommt. Das hat bei Atari doch auch funktioniert und C-Lab hat dann unter eigenem Namen den Falcon noch weiter entwickelt und verkauft. Man stelle sich mal vor CMD hätte - statt eigene Komponenten zu bauen - das mit C64 und 128 ebenfalls über die 1990er hinweg machen können.

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Mit dem Preis würde ich bei den CMD-Geräten auch nicht argumentieren: Meine Kombination C64, Action Replay und Startexter hat noch die Hälfte von Amiga 500 und Beckertext gekostet. Danach wurde das Verhältnis aber immer ungünstiger für den C64.

    Beim Aufrüsten eines C64 ging es mehr darum, seine Software und seinen gewohnten Workflow beibehalten zu können. Und um Dickköpfigkeit.

  • Naja SuperCPU plus SuperRAM plus SIMM plus RAMLink plus CMD-HD hat zusammen wieviel weniger gekostet als ein kleiner PC?

    Nee, ich habe mit dem Vanilla-C64 verglichen. Die CMD-Geräte konnten dieser damals schon alten Hardware neues Leben einhauchen, und genau das war ihr Anspruch.

    Ich meinte nicht, dass das Gesamtpaket C64+alle möglichen CMD-Geräte jetzt billiger wäre als z.B. ein preiswerter PC, das ist eine andere Frage.

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  • Naja SuperCPU plus SuperRAM plus SIMM plus RAMLink plus CMD-HD hat zusammen wieviel weniger gekostet als ein kleiner PC? Und nachher hatte man doch nur 320x200er-Grafik. So als Vergleich, 1996 kam der Pentium-166 und Duke Nukem 3D raus, das lief glaube ich überall mit 800x600-SVGA in der Praxis.

    (Ha, und ich wollte gerade noch Wing Commander II aufführen, aber das kam 1991! raus und war zur Zeit der SuperCPU schon kalter Kaffee)

    Die Fragestellung ist falsch. Natürlich kosteten CMD-Geräte damals einen Patzen Geld. Und die Leistung war damals in vielerlei Hinsicht trotzdem schlechter als ein PC. Klar. Aber darum ging und geht es nicht. Wer einen PC wollte, kaufte sich einen PC. Dadurch wurde der C64 ja langsam zur Nische. Aber damals wie heute gab und gibt es Leute, die den Brotkasten hoch hielten. Die ihn mit all seinen Quirks und Unzulänglichkeiten liebten und lieben. Und die ihm gerne trotzdem neue Hardware spendieren wollten. So auch ich. Ich habe bis 1995 nur einen C64 gehabt. Keinen PC. Kein Windows. Auch keinen Mac. Nur einen C64. Der nach und nach mit CMD-Hardware veredelt wurde. Ich konnte damit Dinge tun, die der gemeine PC-User mit seinem System nicht tun konnte.

    Ich erinnere mich, dass ich damals, ich studierte Chemie, meine Laborprotokolle mit GEOS/geoWrite/geoCalc/geoChart/GEOS LQ mit meinem 9-Nadler (Star LC-10) verfasst hatte. Der Ausdruck sah durch GEOS LQ einfach nur sensationell aus. Meine Studienkollegen verwendeten das damals schon Übliche, also Word und Excel für Windows 3.11. Als sie meine Protokolle sahen, kamen dann die Fragen: "Wie hast du das gemacht?" Meine stolze Antwort: "Mit meinem C64!" :thumbsup:

    Der PC war für mich seelenlos. Der C64 einfach nur toll. Und mit damals moderner Hardware wie der RAMLink auch unter GEOS ein Genuss.

    Also rein nach "Bang for the Buck", also reine Leistung pro Währungseinheit war damals natürlich der PC vorne. Aber so habe ich nicht gemessen. Der C64 war mein System. Und er konnte es durch geschicktes Einsetzen und mit dem notwendigen Know-How auch mit dem gewöhnlichen PC-Usern locker aufnehmen.

    Und wenn du schon nach Geld gehst: Was sind heute SuperCPU/RAMCard, RAMLink, CMD HD und CMD FD wert im Vergleich zum damaligen PC vom Kistenschieber?

    Alles nur eine Frage der Perspektive. :emojiSmiley-06: