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Bastelthread: Alter PDA aus dem Jahr 1977 mit MOS 6504

  • Ich habe die ersten Dokumente gescannt, bitte auf die Eigenen Laufwerke Sichern !

    Der Freenet Link ist nur wenige Wochen Aktiv!


    Handbuch:

    https://webmail.freenet.de/Clo…5f22d80d40a55156b22ff6328


    Schaltplan:

    https://webmail.freenet.de/Clo…058af69167225d19e11f229e6


    Chef Memo zu Junior ComputeR:

    https://webmail.freenet.de/Clo…c65fc328415ac72ab738a6f26


    Programm mit unbekannter funktion für Chef Memo or Junior Computer

    https://webmail.freenet.de/Clo…52484450b69cb6d1cf320d49d


    Der Scanner womit ich arbeite ist ein Frack, es kommen noch zwei Programme nach, ich brauche knapp drei Minuten pro Seite zum Scannen


    :honk:

  • Hallo , vielleicht den Ausdruck, hexdump oder so ???

    Also das vn AREA51HD (ganz rechts im Hefter) sieht nach einem Disassembly des ROMs aus,


    die Einsprungadresse nach Reset ist zumindest genau die, die ich auch gefunden und ab da disassembliert habe, Liste aller Subroutinen und der callenden Funktion ist natürlich dann schon ein Stück mehr info, aber mit dem passenden Tool sicher auch damals schon automatisiert erstellbar gewesen... (habs nur kurz durch nen online verfügbaren 6502 Disassembler gejagt)


    Zur Zeichentabelle von Snoopy : Das könnten jetzt die Tastencodes oder aber die Anzeigecodes sein. Letztere lassen sich relativ einfach bestimmen, gibt sogar ein Programm von ELV, mit dem man die grafisch "zusammenklicken" kann (mit freier Auswahl der Bit-wertigkeit jedes Segments!, allerdings natürlich ohne das speziell gehandhabte 9. Segment, das überlappend in die 8bit der anderen integriert wurde...)


    Tastatur-Scancodes wäre das, was mich aktuell wirklich interessieren würde, um die obige Sprungtabelle rsp. das Disassembly passend beschriften zu können (insb. die Funktionstasten sind da natürlich sehr interessant...)

  • Habe es hier gesichert. Muss nun echt mal eine Chef Memo Seite mit aufbauen ... ;)

    Packt das auch jemand auf archive.org? Kann ich auch machen, wenn's sonst keiner tut...

  • Ich möchte diesem Thread hier auch gerne noch einen "persönlichen Abschluss" spenden, bevor der PDA morgen seine Funktion als Geschenk für meinen, im ersten Beitrag erwähnten Onkel antritt. :)


    Mein großer Dank geht hier an Ruudi , der sich dem PDA angenommen hat und ihn auch wieder soweit zum Laufen bekommen hat. :thumbup:


    Er hat ihn mir wieder zugeschickt und sogar ein Commodorenetzteil mit dazugelegt, weil ich es komplett verdusselt habe, mir eines mit 9 V AC-Ausgang und 2,5 mm Stecker zu besorgen. :whistling:


    Als ich es bei mir ausprobiert habe, hat es anfangs nur ab und zu nach einem Reset gepiepst, bleib aber sonst still und dunkel in der Anzeige. Nun gut, wer weiß, wie die Paketdienste hier so damit umgehen. Das Netzteil hat jedenfalls die 9V AC geliefert.


    Eventuell war der Stecker nicht so in Ordnung, da habe ich keine Spannung am Kontakt messen können. Ich habe gerade das Netzteil direkt an die Kontakte im PDA angelötet, um mal zu schauen, ob es daran liegt.


    Nun gut, am Anfang passierte gar nichts und als ich Reset gedrückt habe immer noch nichts. Aber so nach und nach breitete sich langsam ein Geruch in der Küche, in der ich gelötet habe, aus. Und dann kam auch etwas Rauch aus dem PDA! 8\|


    Okay, alles abgeschaltet und das Stinketeil auf ein Backblech gelegt (zur Sicherheit) und ab damit auf den Balkon. :rolleyes:


    Das war es dann aber von meiner Seite aus. In der Küche habe ich jetzt sowieso erstmal (ich denke so die nächsten 10 Millionen Jahre) "Bastelverbot", weil der Geruch doch etwas "gemein" ist. :D


    Noch paar Fotos vom Innenleben nach dem Rauch gemacht, ich kann eigentlich gar nichts "Schlimmes" erkennen, ...





    und dann den PDA auf dem Balkon zugeschraubt.



    Der stinkt dort jetzt aus und dann bekommt ihn morgen mein Onkel als reines Dekorationsteil mit ausdrücklichem Anschlussverbot an irgendwas! Der gute Wille war da und ich hoffe, er freut sich auch so darüber. ;)


    Von mir hier nochmals ein dickes Danke an Ruudi für seine tolle und zeitintensive Hilfe! :thumbup:


    An ihm liegt es definitiv nicht, dass der PDA nicht funktionsfähig übergeben werden kann. Nun ja, das Gerät hat 47 Jahre und mindestens zwei Pakettransportwege hinter sich. Da darf man auch mal in Würde in Rente gehen. :alt:

  • Tja, das ist schade, denn bei mir hatte er sich zuletzt (nach einiger Zickerei am Anfang) noch würdig gemeldet:


    https://www.dropbox.com/scl/fi…5ayvys3u&st=fpiwfwci&dl=0


    Ich vermute fast, das sich einer der beiden fetten 4700µF Kondensatoren wieder von der PCB losgerissen hat (sprich sein Pin samt Leiterbahn sich abgelöst hat auf der Lötseite) und einen Kurzen gegen eins der Alu-Träger-Bleche nun verursacht und das C= Netzteil da ordentlich Strom durchgejagt hat, ohne die Sicherung zu werfen... (siehe PNs zum Reparaturverlauf...)


    Die gute Nachricht wäre dann, das dabei akut erstmal nix Wertvolles kaputt geht, jedoch sollte man sämtliche Gleichrichter-Dioden checken, bevor man JEMALS wieder Strom anlegt, denn wenn der Geruch von einer (oder mehreren) von denen stammt und die jetzt permanent leiten, dann würde das dem 7805 / LM317 überhaupt nicht schmecken und eventuell in Folge auch Schäden an den wertvollen ICs verursachen, das wäre doch seeehhr SCHADE!!!



    Wenn der glückliche neue Eigentümer sich satt dran gesehen hat, darf er es mir gerne nochmals zusenden, dann baue ich das an der Stelle mechanisch um...


    PS: die C= Elefantenfüße oder Türkeile liefern, wenn die DC 5V Schiene nicht belastet wird, locker weit über 2A an der 9V AC Schiene ab ohne einzubrechen oder wärmer als sonst zu werden, habe -nachdem Snoopy mir über die Probleme mit dem C= Netzteil berichtet hat, nochmal eins rausgekramt und dauerbelastet mit Rheostat und dann auch am VC20 (ohne CR): lief jeweils tadellos, Belastung am Rheostat: 2,65 A! (@9V AC RMS)

  • Wenn der glückliche neue Eigentümer sich satt dran gesehen hat, darf er es mir gerne nochmals zusenden, dann baue ich das an der Stelle mechanisch um...

    Vielen Dank für das Angebot! :thumbup:


    Ich zeige meinem Onkel morgen deinen Videoclip und unterbreite ihm dein Angebot. Dann kommt er sicherlich auf den Geschmack und will ihn auch benutzen. :)


    Aber pass auf, dann kommt das Gerät wieder zu dir zurück auf die Reperaturbank. Das ist dann wie beim Fluch der Untoten! :grab1: :D

  • upps, ich kann da schon was entdecken:



    sah bei mir noch anders aus:




    Sieht so aus, als hätte es da ne Delamination gegeben oder kann das wirklich so täuschen auf dem Foto von Snoopy?


    Würde die 6 Dioden im Bild einfach mal einzeln durchmessen, gegebenenfalls einen Pin dazu abzwicken oder vorsichtig auslöten, um nicht den REst der Schaltung "mit" zu messen, Dioden dürfen nur in einer Richtung leiten, d.h. üblicherweise sieht man irgendwas zw. 200 Ohm und 1 K in Leitrichtung, in der anderen Richtung nur "Überlauf" bis in den MOhm Bereich hinein.


    Wenns anders ist, dann ist die Diode defekt und muss unbedingt getauscht werden! (es gibt noch ein paar andere Dioden, die ich auch gleich testen würde, wenn man das macht!) Dann aber zuerst mit Labornetzteil und Strombegrenzung mal in beide Richtungen DC 7V anlegen und am Spannungsregler oder nem TTL die 5V kontrollieren, die müssen in beiden Richtungen sauber da sein, dann funktioniert die Vollwellengleichrichtung und der Regler (den ich gegen einen NOS getauscht hatte) und man kann sich mit AC und ohne Strombegrenzung dran trauen (dann funktioniert auch das Display wieder, das AC am Geräteeingang braucht aufgrund eines zur HV-Erzeugung "rückwärts" betriebenen Trafos im Gerät)

  • Tja, das ist schade, denn bei mir hatte er sich zuletzt (nach einiger Zickerei am Anfang) noch würdig gemeldet:

    Was war denn das ursprüngliche Problem? Was hattest du repariert?

  • Tja, das ist schade, denn bei mir hatte er sich zuletzt (nach einiger Zickerei am Anfang) noch würdig gemeldet:

    Was war denn das ursprüngliche Problem? Was hattest du repariert?

    Snoopy hatte das Gerät gar nicht ausprobiert, sondern so, wie er es erhalten hat mir zukommen lassen.


    Ich hatte zunächst eine überhöhte Stromaufnahme am Eingang gemessen und mich entsprechend auf Fehlersuche gemacht. (habs mit nem alten, noch aus der Röhrenzeit stammenden AC-Labornetzteil, quasi ein Stelltrafo, aber für Niederspannung- betrieben und man sah, das beim langsamen Hochdrehen eben der Strom sehr schnell anstieg.


    Dazu habe ich die Schaltung analysiert, es kam dann aber auch bald ein brauchbarer Schaltplan hier im Thread, was die Arbeit doch erleichtert hat, wenngleich natürlich die Funktion sich schon auch so erkennen ließ. (siehe Beiträge ganz weit oben..)


    Interessanterweise waren SÄMTLICHE Stromversorgungs-Bauteile, die ich getestet hatte ok, den LM317 aka 7805 im TO3-Gehäuse habe ich aber vorsichtshalber getauscht, um Fehler, wie sie ja auch beim Elefantenfuß von C= gerne auftreten zu verhindern.


    Das Gerät ist meiner Meinung nach aus der Nullserie, die Alu-Bleche sind von Hand gebohrt und nachgefeilt, teils sehr grob und wie von Jemanden, der niemals eine Unterweisung in Metallbearbeitung bekommen hat. Auch wurde auf der Platine extrem viel gepatcht und wohl auch Fehler gesucht durch Abklemmen versch. Schaltungsteile.


    So wurden auch die Leitungen, die gemultiplext Display und Tastatur bedienen vom externen "Exansion"-Steckverbinder abgetrennt, wo sie eigentlich anliegen sollten, als hätte es Probleme mit der Tastaturerkennung oder dem Display gegeben.


    Ich habe auch die uralten Elkos mit je einem Pin ausgelötet und dann auf Kapazität und ESR vermessen, die waren interessanterweise alle noch gut, die Kapazität teils sogar auf Neu-Niveau (sind aber mit Datecodes versehen und definitiv aus der damaligen Zeit!), aber auch der ESR durchaus brauchbar.


    Daher habe ich mich entschieden, diese im System zu lassen.


    Auch die Tastatur reagiert gut und auf allen Tasten, kein Vergleich zu den Billig-Folientastaturen ein paar Jahre später aus dem Hause Sinclair.


    Zudem habe ich auch die sonstigen Leitungen steckbar gemacht, die zw. Bodenplatte, wo die Versorgungsbuchse (2.5mm Klinke mono, wie Fernstart an frühen Kassettenrecordern) und Batteriehalter wie auch der rückwärts betriebene Trafo für die HV des Panaplex-Displays (so ne Art Nixie, aber schon mit Flachglas, vom Aussehen eher wie ein VFD, aber ohne Heizdraht und mit oranger Leuchtfarbe, diese Teile wurden nicht lange gefertigt und sind bedenklich, da sie radioaktive Stoffe wie Radon enthalten) Man sieht die beiden je 5 pol. WAGO Steckverbinder auf Snoopy s Fotos oben recht gut. Ich habe diese verwechlsungssicher montiert, d.h. m/w vertauscht und auch noch zusätzlich farblich markiert.


    Damit ist das Gerät nun deutlich "servicefreundlicher" zerlegbar und auch offen betreibbar.


    Nach dem erfolgreichen Test und Zusammenbau hatte ich jedoch auch Probleme mit dem Klinkenstecker rsp. Buchse, da diese sehr viel Spiel aufweisen und es zu Wackelkontakten kam.


    Ich habe das aber auf meinen -von einem alten Universalnetzteil stammenden- recht klobigen Klinkenstecker zurückgeführt, wollte das Gerät so original wie möglich erhalten.


    Ich stellte dann auch fest, das die beiden großen Siebelkos, die ja sogar über die PCB rausstehen (schon im Anlieferzustand) quasi unter mech. Vorspannung stehen, sobald das Gehäuse geschlossen wird und sich dort ein Pin losgerissen hatte (samt Leiterbahn, elektrische Verbindung also ok) und ab und an das geerdete Alu-blech darunter berührte. d.h zu nem Kurzschluss führte. Ich habe das dann noch nachgelötet und auch das Alublech mit nem Hartpapier-Streifen an der Stelle isoliert. Möglicherweise hat nun aber auch der 2. Elko das gleiche Problem bekommen oder der Kleber des Hartpapierstreifens hat versagt. Leider sah man den Bereich nicht auf den Fotos, die Snoopy gestern hochgeladen hat.


    Erst am Tag des Rückversands kam zudem auf, das Snoopy kein Original-Netzteil dazu hat und ich hab ihm auf die Schnelle aus einem C64-II Netzteil und eben diesem Klinkenstecker eine Lösung gebaut und diese auch noch erfolgreich getestet, sowie den Trafo unter Last vermessen, hatte selbst bei den 1,5 A, die der Chef-Memo zieht noch 9,2V und keine Überlast-Auffälligkeiten wie Brummen oder starke Erwärmung. Das entspricht auch meinen Erwartungen, da die 5V Schiene ja überhaupt nicht belastet wird (gar nicht angeschlossen ist...) und somit beim Trafo weder Kern noch Primärwindung überlastet wird.


    Snoopy hatte zunächst schon Probleme, dieses Netzteil überhaupt in Betrieb zu nehmen, angeblich hatte auch der (vergossene) Klinkenstecker ab und an nen internen Wackelkontakt.


    Fazit: Blöd gelaufen, aber ich wollte das Gerät nicht permanent modifizieren, die mvon mir gemachten Änderungen lassen sich allesamt rückstandfrei zurückbauen. Hätte ich die Netzeingangsbuchse aber getauscht, hätte ich die Bohrung am Gehäuse sowie auch innen die entspr. Befestigungen, möglicherweise auch den ganzen Resetschalter, der dort sehr eng mit dran verbaut ist, ändern müssen, das wäre nicht ohne neue Löcher zu bohren resp. das ganz umzuverdrahten möglich gewesen.


    Ich denke, es wäre besser, das Gerät im Originalzustand zu erhalten, vielleicht sollte Snoopy eine Zusammenfassung der Tests und Modifikatiionen dem Gerät auch beifügen zusammen mit Ausdrucken von Anleitung und Schaltplan.


    Das Gerät ist ein extrem früher Vertreter seiner Gattung, möglicherweise der erste überhaupt und insofern eigentlich wirklich ein Museumsstück, insb. da sehr früh produziert (Datecodes Mitte 1977 auf allen ICs und auch einigen passiven Teilen) und auch ansonsten (siehe oben) es sehr deutliche Anzeichen gibt, das es wohl aus der Null-Serie stammt und daran eventuell sogar debugging für die Serie betrieben wurde.


    Zur Erinnerung: als das Gerät gebaut wurde, war die 65xx-Serie gerade mal EIN Jahr auf dem Markt!

  • Es war heute eine schöne, gemütliche Geburtstagsfeier meines Onkels und der PDA kam als Geschenk auch sehr gut bei ihm an. :party2:


    Er konnte sich noch gut an seinen "Kalender" von damals erinnern. Er sah Außen wohl auch so aus wie dieser. Nur Innen, da ist er sich sicher, dass er keine "weißen ICs" wie dieses Exemplar drin hatte. Das wäre ihm damals aufgefallen. Das muss was "Spezielleres" sein, so wie es auch Ruudi hier schon mal geschrieben hat. :search:


    Ich habe ihm dann auch von dieser Diskussion hier erzählt und dass ein Forenmitglied sich an die Reperatur des PDA gemacht hat. Leider hat es von meiner Seite aus "in den letzten Minuten" nicht mehr ganz hingehauen. :|


    Wir haben uns dann noch einige Zeit über seinen PDA und allgemein über seine Basteleien aus dieser Zeit unterhalten. Das war für mich ganz spannend. Schon damals als Jugendlicher und auch heute noch fasziniert es mich, wie man sich damals dem Hobby "Elektronik" gewidmet und genähert hat. Mit viel "Handarbeit"! :loet


    Mein Onkel hat sich auch einige Fotos vom PDA gemacht, es hat ihn sehr gefreut, welche Gedanken ich mir damit gemacht habe. :saint:


    Aber, ganz der Pragmatiker, wie mein Onkel schon immer war, hat er mir den PDA später wieder in die Hand gedrückt.


    Frei aus meinen Gedanken zitiert: "Ich danke dir vielmals für dein Geschenk! Eine sehr schöne Erinnerung! Und ein schöner Anlass, mal wieder in alten Geschichten zu stöbern! Herzlichen Dank dafür! Nur, was soll so ein interessantes Teil Technikgeschichte bei mir im Schrank stehen? Selbst wenn es funktionsfähig wäre, ich würde es wohl nicht mehr verwenden. Und Technik ist nicht dafür da, rumzustehen. Lass es reparieren und mach was Vernünftiges damit! Das ist solide Technik, die siehst du heute so nicht mehr. Die will ich nicht bei mir im Schrank versteckt und dann später mal entsorgt wissen."


    Aufgrund einer kürzlichen Augen-OP kann er "solche Sachen" leider nicht mehr selbst reparieren und ich kenne seine Einstellung zu technischen Geräten. Er hat mir damals auch zuerst seinen Sinclair ZX80 und später dann seinen ZX81 geschenkt, damit ich mit ihnen "was Lernen" kann. Er hatte sich jeweils neuere Computer zugelegt und Technik wollte er immer benutzt sehen, weil sie "dafür gebaut worden ist". :)


    Gut, ich finde es aufrichtig und auch toll von ihm und nun habe ich das Gerät eben wieder mitgenommen, auch wenn ich es ebenfalls nicht reparieren kann.


    So, und nun? Das "Vernünftigste" (Zitat Onkel), das mir damit einfällt ist, es Ruudi zu schenken. :)


    Er kennt es mittlerweile gut, er weiß, was er bekommt, er hat sich sowieso bereit erklärt, nochmals drüberzuschauen und wenn es jemals wieder Laufen soll, dann hat es dafür bei ihm die besten Chancen. :thumbup:


    Also, falls es für Ruudi in Ordnung ist, schicke ich ihm morgen das Gerät samt seinem Commodore-Netzteil (alles nochmals stabiler als sonst verpackt) zu und er kann sich damit dann nach Herzenlust vergnügen und austoben. Also alles damit machen und basteln, was er will, es gehört dann ihm, auch als Dank für seine bisherige Unterstützung. :thumbup:


    Und vielleicht lässt er uns hier ja am Weitergang des PDA teilhaben? So haben alle was davon und das ist es auch, was mein Onkel meint: "Solche Technik soll nicht irgendwo nur rumstehen!" Und das würde es eben bei mir Zuhause.

  • Spannende Wendung und vielleicht auch die Weisheit des Alters, das man die Dinge NUTZEN soll und nicht (nur) sammeln!


    Ich nehme mich des Teils gerne nochmals an und dann kann man ja entscheiden, was weiter damit passieren kann und soll.


    HERZLICHEN DANK an Deinen Onkel und an Dich, Snoopy!


    Es ist auf jeden Fall ein Stück Technikgeschichte, war früher dran als der PET und allein diese Tatsache, das es schon -mehr oder minder zetgleich zumindest- zu den ersten "PC"s auch "PDA"s gab, das ist doch durchaus relevant, wenn man bedenkt, das einige ja die IT-Geschichte als Evolution von den PCs über die Notebooks hin zu PDAs und Smartphones deuten wollen ;-)


    Es gab und gibt diese Kategorien parallel, von Anfang an und diese Vielfalt hat auch ihren Sinn!

  • Er hat mir damals auch zuerst seinen Sinclair ZX80 und später dann seinen ZX81 geschenkt, damit ich mit ihnen "was Lernen" kann

    Toller Onkel - hätte mich in meiner Familie auch etwas weiter gebracht, wenn mich einer meiner Onkel mal beiseite gezogen hätte. Noch nicht mal materiell, sondern einfach nur als Mentor ... in technischen und finanziellen Belangen.

    es Ruudi zu schenken. :)

    Was ein schöner Zug! :thumbsup: