Dolphin Dos Nachbau


  • spooki
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  • Das kann aber höchstens ein DD 1.0 sein. Denn das DD 2.0 hat ein zusätziches Eprom als "MMU", um das ganze TTL-Grab auf deinem Schaltplan zu ersetzen.



    Nein. Auch 3.0 hat das nicht.

    Hallo,

    ist der "Ossi-Dolphin"-Schaltplan noch irgendwo zu finden?


    Probier mal http://www.x1541.de/DLPHNDOS.ZIP

    Bin ja umgezogen seither ... Sonst muss ich suchen ;)
    Zuletzt repariert:
    21.2. Logitech M570 Microschalter ausgetauscht - geplante Obsoleszenz durch Billigtaster?
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
  • Hallo conch0,

    fein und danke für den Link.
    Ich habe meine Nachbauten (Dolphin-DOS 2.0/Pagefox/FC-III/NordicPower und noch ein paar andere Sachen) generell auf Lochraster verdrahtet, einige der Layouts (FC-III und Pagefox habe ich Bilder im Netz gefunden) hat ein Bekannter damals mit dem Layout-Designer gemacht.
    Eine Nordic-Power und ein Pagefox als "Drahtverhau" existieren noch, ein Layout-Designer-Modul auch.

    Ich habe mal Fotos von der Nordic gemacht.

    PS: Danke auch an x1541, ist irgendwie interessant, wenn man nach über 25 Jahren sowas wieder entdeckt. :)
    Naja, hat mich zumindest animiert, mal schnell SD2IEC, XU1541 mit einem sowieso nur rumliegenden USB-Key und einen Joy-USB_Adapter mit einem 2313 zusammzulöten...

    Gruß aus Berlin
    Michael
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    • Nordic_oben.jpg

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    Mein Avatar ist ein Ausdruck des Demobildes vom Colorprinter (Scanntronic) auf einem 6313 9-Nadeldrucker Anfang 1989.
  • Hallo conch0,

    nein, alles zwischen 1987 und der Wende. Ich habe meinen ganzen 64er Kram mit allen Erweiterungen noch vor der Währungsunion verkauft und mir im Juni 1990 auf Kredit einen A2000 gekauft.

    Bei einigen Sachen bin ich mit meinen Bekannten selbst am zurückrechnen, beim Dolphin steht ja ein Datum drauf. Ich habe die Schaltpläne immer erst im Pagefox gezeichnet, wenn die Geschichte bei mir stabil lief, ich hatte also Dolphin-DOS und den Pagefox sicher schon vor Juni am Laufen.
    Die FC-III vermutlich irgendwann 1988, die 256k Eprom-Karte (die mit dem 6821 im Modulgehäuse) lief zu dieser Zeit auch schon.
    Der Final-Cartridge (die alte) lief irgendwann 1987, jemand hatte sich das Original aus dem Westen besorgt und mir ein paar Tage geliehen.
    Sein Quickbyte-2 mußte dabei auch gleich dran glauben, irgendwie mußte ich ja die großen Eproms brennen.

    Auf meiner Homepage gibt es unter Amiga lebt -> Back to... auch noch etwas zum C64-Thema von damals.

    Gruß aus Berlin
    Michael
    Mein Avatar ist ein Ausdruck des Demobildes vom Colorprinter (Scanntronic) auf einem 6313 9-Nadeldrucker Anfang 1989.
  • Hallo,

    conch0 schrieb:

    okay, in Berlin war die Versorgung mit "West-Chips" wohl besser als in der restlichen DDR :)


    "West-Chips" bei Computern waren ja speziell CMOS-Rams und EPROMS.
    TTL war aus DDR-Fertigung kein wirkliches Problem, da war das Problem, daß nicht alles "nachgebaut" wurde, die Logik mußte dann eben umsortiert werden.
    "Hosentaschenimporte" durch einen Rentner waren üblich, Kleinstmengen, die als Ersatzteil für den Grundig- oder Blaupunktfernseher bei evtl. Kontrollen erklärt wurden, gingen auch ohne weitere Probleme durch. Fachzeitschriften (64er zählte z.B. dazu, ASM oder Happy Computer aber meist nicht) gingen auch durch.
    Der Rest waren Tauschgeschäfte, meine Schaltungen brachten mir eben EPROMs oder Rams ein, Layout + Schaltung gingen nach Neuruppin oder Dresden, von da kamen die Leiterplatten zurück.
    Andere Sachen kamen meist aus Schweden oder Norwegen (Schifffahrt läßt grüßen), mit GEOS 1.0 NTSC haben wir im Club im Haus der jungen Talente eine Vorführung gemacht, da hatte es nicht mal richtig den Weg in die 64er Zeitschriften im "Westen" geschafft, keine Ahnung, woher Stoffel das damals hatte...

    Mein Avatar ist übrigends der Scan des Originaldrucks des Demobildes von Scantronics Colorprinter, gedruckt auf einem Robotron 6313 (im Westen als "Präsident" verkauft).
    Wie die passenden Farbbänder zustande gekommen sind, kann ich gern erzählen, wenn es interessiert.

    Im Anhang noch ein Pagefox eines Bekannten, mal schauen, was wir noch so wiederfinden. ;)

    Gruß aus Berlin
    Michael
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    Mein Avatar ist ein Ausdruck des Demobildes vom Colorprinter (Scanntronic) auf einem 6313 9-Nadeldrucker Anfang 1989.
  • Hammer !
    Page Fox auf Lochraster :)

    Gerne mehr !
    Die Geschichten usw... interessieren mich auch !
    Das einzigste was ich mal auf Lochraster nachgebaut hatte war der 2 Bit Digi aus 64'er 10/86.

    Noch einiges so, aber nix größeres und auch nicht für C64

    Hucky
    Arcade: Twinliner, Fashion Vision,
    "Cosmic Guerilla" cocktail table
    Pins: Bride Of Pinbot + Jack*Bot
    C64, C65, C66, Gammel+Mist...
  • Hallo,

    Danke erstmal für die Resonanz. ;)

    Ich habe mal versucht, die Timeline zusammen zu bekommen:

    Januar 1986 wurde der Computerclub im Haus der jungen Talente (HdjT) in Berlin gegründet, jeden Mittwoch war Treffen.
    Zum Gründer ("Stoffel") habe ich sehr sporadisch noch Kontakt.
    Ich bin im Juli oder August dazugestoßen, auf Hinweis eines Arbeitskollegen. Der hatte sich einen Z9001 gekauft und war ohnehin öfter im HdjT wegen Musikveranstaltungen.
    Er meinte nur zu mir: nichts für mich, keine DDR-Computer, nur C64 und Spectrum dort.
    Stoffel hatte einen C64 mit 1541 und 1081, 2 oder 3 s/w Fernseher gab es im HdjT-Bestand, ansonsten wurden eben Junost, C64 usw. von den Mitgliedern jedesmal mitgebracht.
    Natürlich wurde Software getauscht, es gab aber fast jede Woche einen Vortrag mit Vorführungen zu einem Thema (Musik, Grafik, Programmieren usw.), oft auch mit speziellen Gästen zum Thema, haben wir nach unseren Interessen gemacht.

    Zu Spechbasic: wir hatten mindestens ein 64er Heft spätestens 2-3 Wochen nach Erscheinen verfügbar.
    Die 10/1986 hatte ich auf jeden Fall vor Weihnachten 1986 in Händen (geliehen), das Modul war schnell fertig (ausnahmsweise auf handgezeichneter Leiterplatte). Floppy hatt ich Ende 1986 noch nicht, nur Datasette. Von den ersten Samples existiert leider nichts mehr.
    Das Sample, daß ich dann zum Club mitnahm, enthielt den Spruch "Stoffel, hier ist der Weihnachsmann", daran können sich auch meine Bekannten noch erinnern.

    Ich habe mal schnell Bilder vom Modul gemacht, das existiert bei mir noch.

    Gruß aus Berlin
    Michael
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  • Hallo,

    habe jetzt doch noch etws Zeit zum Kramen gefunden, irgendwie stachelt das an...

    Ergänzung zur "Timeline": mein damaliger Chef hat einen der ersten verfügbaren Z9001 gekauft ( ich war im "Kaufhaus am Ostbahnhof", dem Schwedenbau, bereits seit der Bauphase Mitte 1978 ).
    Der Z9001 kam 1984 auf den Markt, ich hatte zu der Zeit einen Eigenbau U880 (Z80) Rechner mit Tastatur aus Microschaltern, selbst entwickelter Videokarte (müßten 32 Zeichen pro Zeile und 16 Zeilen gewesen sein, Zeichengenerator war PMOS aus DDR-Fertigung (irgendwas aus der U4xx-Serie für Fernschreiber9).
    Der bekam dann das Basic des Z9001 und Teile des OS verpasst. Das dürfte also 1985 passiert sein. Durch dienstliche Kontakte nach Dresden kam ich dann in den Besitz einer unbestückten Leiterplatte des Z9001 (KC85). Das passierte alles noch 1985, meinen C64 dürfte ich also bereits irgendwann Mitte 1986 gekauft haben. Da muß ich mal bei meinen Bekannten rumfragen...

    Meine CMOS-Karte dürfte auf dem Artikel aus Heft 4/1986 beruhen, die wollte ein C64 Besitzer unbedingt haben und so kam ich zu meinen Rams.
    Der Kernal-Adapter wurde allerdings ersatzlos gestrichen.
    Meine Schaltung hänge ich mal an.

    Im HdjT (also Richtung Herbst 1986) bekam dann ein Stammgast (es gab keine Mitglieder, wer wollte kam und kam wieder oder auch nicht) eine Final Cardridge von einem Westverwandten mitgebracht. Ich bekam die auch kurz danach ein paar Tage ausgeliehen, Schaltplan aufnehmen, Eprom auslesen und feststellen, daß man das Ding nachbauen konnte, ging schnell.
    Mangels passenden Eprom mußte erstal meine CMOS-Karte dran glauben und als ich ihm seine zurückgab, lief mein Nachbau bereits als ziemlich wüste Konstruktion.
    Leider habe ich dieses Machwerk vor ein paar Jahre entsorgt, sie lag noch im Keller rum, der ausgelaufene Akku hatte für ausreichend Zerstörung gesorgt und Verwendung hatte ich sowieso nicht mehr dafür. Schade... :(

    Ich hänge mal die beiden Schaltpläne der FC auch noch ran.

    Ich habe gerade meinen 2. C64 angeworfen, CIA vom seriellen Bus angeschossen, sonst ok.
    Interessanterweise die Boardrevision KU14194HB, auf cbmhardware.de als "keine offizielle Version von 1982/1983" angegeben.
    Meine Leiterplatte trägt 1982 als Jahr, also plötzlich Besitzer einer seltenen Version des C64 geworden. 8)

    Gruß aus Berlin
    Michael
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  • DLPHNDOS.GIF

    ist aber glaub das Gleiche wie in #19.
    Dateien
    • DLPHNDOS.ZIP

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    Zuletzt repariert:
    21.2. Logitech M570 Microschalter ausgetauscht - geplante Obsoleszenz durch Billigtaster?
    19.11. Toshiba 3,5" Floppy defekter Elko durch Kerko getauscht auf Motorplatine
    27.11. 1541B Dauerlauf, Elko im Resetschaltkreis defekt, nicht der 7406 wie zuerst verdächtigt!
  • Hallo,

    um der Sache hier nochmal etwas Auftrieb zu geben... ;)

    Ein Bekannter wollte ein Parallekabel an seiner alten 1541 haben. Kein Problem, hat ihm ein anderer aus unserer Mini-Truppe angebaut.
    Naja... erstmal durfte er die 1541 in Gang bringen, die wollte nach Jahren im Keller auch nicht auf Anhieb.
    Dummerweise kamen wir auf die Idee, dann gleich Dolphin-DOS einzubauen.
    So kam ich also zu der zweifelhaften Ehre, nach 25 Jahren nochmal eins zusammenzulöten, nur um zu schauen, ob das noch klappt.

    Ich habe mich dabei gefragt: was hatten wir damals als Stiftleisten?!? Warum habe ich heute die TTL-ICs so unüberlegt auf das Lochraster gebaut und erst nach den ersten 10 Verbindungen bemerkt, daß das Mist ist?
    Warum habe ich Trottel die Stiftleisten ohne Abstand zur Platine eingelötet, so daß ich die Drähre außen rum führen durfte, statt sie durchfädeln zu können???

    Das war wohl die Rache der Zeit, die vergangen ist.

    Im Anhang mal die Bilder des Machwerks, letztlich läuft es stabil un 6 Sekunden statt 132 Sekunden (22x) für 201 Blocks sind eben eine Hausnummer. :P

    Gruß aus Berlin
    Michael
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    Mein Avatar ist ein Ausdruck des Demobildes vom Colorprinter (Scanntronic) auf einem 6313 9-Nadeldrucker Anfang 1989.
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