Den PAN-X2-100N von Reichelt habe ich bei mir auch verbaut, der paßt. Aber ich glaube nicht, daß der Netzfilter die Fehlerursache ist. Da hätte zuerst die Sicherung im Monitor und dann die Sicherung im Haus durchbrennen müssen. Gibt es auf der Platine im Bereich des Netzteils (hinter dem Schalter) keine angeschmorten Bauteile oder offensichtliche Beschädigungen? Ansonsten wirds sehr schwierig, den Fehler zu finden.
C128 Wiedereinstieg mit Hindernissen (Netzteil-Problem)
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fips -
17. Dezember 2023 um 19:21 -
Erledigt
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daher überbrücken und mit Steckdosenschalter ein- und ausschalten.
Ersteres zur Not ja, letzteres : NEIN!
Die in vielen gängigen Mehrfachsteckdosenleisten integrierten Schalter sind von schlechter Qualität und neigen zu Kontaktprellern, was gerade an induktiven Lasten wie den Bildschirmen zu (teuren) Folge-Defekten führen kann, aber ebenso auch an parallel noch angeschlossenen anderen Verbrauchern wie dem Computer!
Wenn dann ordentlichen (zweipoligen!) Schalter besorgen, was heutzutage aber auch schon eine Kunst ist, jedenfalls im Baumarkt!
Erstmal schaun, ob der Schalter überhaupt der Übeltäter ist und ob es an der Rastung liegt oder an den Kontakten selbst.
da kann man zu einem seitlichen Loch etwas hochviskoses Silikonöl reintropfen
Siikonöl ist von elektrischen Kontakten, egal ob Steckverbindern oder Schaltern/Relais generell möglichst fern zu halten!
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Ist auf Dauer nämlich kontraproduktiv...
(im automotive Bereich sogar ausdrücklich verboten in den Lastenheften der Hersteller, die wissen warum...)
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Ja, was Ruudi zum Silikonöl schreibt ist richtig. Ist im elektronischen Bereich ganz schlecht.
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Bezüglich des nicht mehr einrastenden Netzschalters hilft eventuell dies hier:
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so, Funkentstör Kondensator ausgetauscht und neuen Schalter verbaut, geht leider immer noch nicht an, es passiert einfach gar nichts.
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Ja, das war klar.
Ich würde mal bei (trotzdem) eingeschalteten Monitor mal zu hören versuchen, ob ein leises Pumpen, Fiepen, usw. zu hören ist.
Falls ja, höchstwahrscheinlich Zeile kaputt, falls nein, wirst um Messmittel nicht rumkommen!
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- Offizieller Beitrag
Siikonöl ist von elektrischen Kontakten, egal ob Steckverbindern oder Schaltern/Relais generell möglichst fern zu halten!
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Ist auf Dauer nämlich kontraproduktiv...
(im automotive Bereich sogar ausdrücklich verboten in den Lastenheften der Hersteller, die wissen warum...)Das war mir bekannt und die Effekte sind klein. Da mein Monitor nicht bei einem OEM in der Lackiererei steht und der Schalter bei Netzspannung über eine niedermolekulare Trennschicht hinwegsehen kann, war mir das auch egal.
Zumal die Alternative, der Tausch des Schalters gegen ein neuwertiges oder auch minderwertiges Ersatzteil, immer noch offen steht.
Ja, was Ruudi zum Silikonöl schreibt ist richtig. Ist im elektronischen Bereich ganz schlecht.
Eine Empfehlung zu einem Elektronik *und* universell Kunststoff geeigneten Schmiermittel würde mich interessieren.
Bezüglich des nicht mehr einrastenden Netzschalters hilft eventuell dies hier:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Danke. Das muss man machen, wenn man den Schalter oft mit Gewalt behandelt hat, anstatt vorher zu schmieren.
Ruudi und Schmitti werden das passende Schmiermittel empfehlen

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Den PAN-X2-100N von Reichelt habe ich bei mir auch verbaut, der paßt. Aber ich glaube nicht, daß der Netzfilter die Fehlerursache ist. Da hätte zuerst die Sicherung im Monitor und dann die Sicherung im Haus durchbrennen müssen. Gibt es auf der Platine im Bereich des Netzteils (hinter dem Schalter) keine angeschmorten Bauteile oder offensichtliche Beschädigungen? Ansonsten wirds sehr schwierig, den Fehler zu finden.
ich habe extra noch mal alles nachgeschaut (auch hinter dem Schalter), es gibt keine offensichtlichen oder auch weitere angeschmorten Bauteile.
das Thema mit dem Silikonöl ist bei mir obsolet, da ich einen neuen Schalter verbaut habe, aber wie schon erwähnt hat es nichts gebracht.
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, aber wie schon erwähnt hat es nichts gebracht.
Tja, die lokalen Radio-TV-Händler hat die jahrzehntelange "Geiz ist Geil"-Mentalität ebenso in den Ruin gezogen wie viele andere kleine und mittelständische Betriebe auch und jetzt ist Jammern angesagt...
Von Eigenreparaturen ist im Falle von direkt und ohne Sicherheitsnetztrafo betriebenen Geräten generell abzuraten, bei Röhren-TVs und -monitoren aufgrund der weiteren Gefährungsquellen erst recht!
Netzfilter und Schalter kann man tauschen oder einfach probeweise deaktivieren, aber auch dazu benötigt man schon zumindest grundlegende Ahnung, was das Lesen von Schaltplänen und die Funktion elektronischer Schaltungen anbelangt.
Aber danach geht es bei Geräten dieser Bauart extrem schnell ans Eingemachte und die damalige kostenoptimierte Analogtechnik verstehen selbst heutige Ausbildungs-Absolventen nicht mehr, zudem sind die Hauptbauteile, sprich Bildröhre und Zeilentrafo längst obsolet und bestenfalls noch gebraucht oder "NOS" -letzteres zu horrenden Preisen- beschaffbar.
Daher würde ich dazu raten, das Gerät mit ehrlicher Beschreibung des Fehlerbildes und der Historie (Lagerort und -Bedingungen, Nutzungsdauer, Raucherhaushalt) hier im Marktplatz oder auch extern bei den bekannten Plattformen zum Verkauf einzustellen.
Möglicherweise bekommt man sogar noch richtig Geld für und kann davon dann einen neuen oder guten gebrauchten TFT sich anschaffen.
Nein, ich bin kein Fan dieser "neumodischen" Geräte, aber realistisch gesprochen ist so ein 30 Jahre alter (oder noch älterer) Röhrenbildschirm nicht mehr dauerhaft am Leben zu erhalten, zumindest nicht wirtschaftlich, sofern man nicht selbst vom Fach ist und Lust und die Zeit hat, die man dran verschwenden müsste.
Im Vergleich zu automobilen Oldtimern sieht es ja so aus, das diese Geräte einem Hinterhof-Gebrauchtwagen der "Brot&Butterklasse" gleichen Alters entsprechen, der zeitlebens nie poliert oder auch nur rausgesaugt wurde, von Ölwechsel oder anderen präventiven Wartungsarbeiten ganz zu schweigen.
Den würde heute auch keiner mehr anfassen wollen, geschweige denn durchreparieren...
Man kann sich natürlich in das Thema einarbeiten, immerhin gibt es aus dieser Zeit noch wirklich gute und ausführliche -auch deutschsprachige- Fachliteratur, was man heute ja leider auch nicht mehr behaupten kann und die notwendige Ausstattung ist vergleichsweise günstig, der Netz-(stell-)trenntrafo dürfte aufgrund des hohen Kupfergehalts schon mit das teuerste Hilfsmittel sein. Analog-Service-Oszis (deren Darstellung dann auch dem gleicht, was in den Service-Unterlagen abgebildet ist als Sollzustand), Bildmuster-Generatoren (sofern das DuT der TV-Norm entsprechend arbeitet, ansonsten via SW am anzuschliessenden Computer) und Basismesstechnik gibt es oft -gemessen am damaligen Neupreis und der Tatsache, das diese Geräte so robust gebaut sind, das sie noch lange und ehrlich Dienst tun werden- für LAU!
Allerdings sollte einem klar sein, das dies bereits ein vollwertiges und sehr viel Zeit brauchendes Hobby ist, man wird dann sehr viel mehr Zeit hinter der Bildröhre verbringen, als davor!
Wem das nicht abschreckt, der sollte die Zeit nutzen, denn die echten Experten dafür sind allesamt schon im -teils fortgeschrittenen- Rentenalter und auf Plattformen wie
radiomuseum.org zu finden.
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vielen Dank für deinen Rat @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., allerdings hänge ich sehr an den 1901, ich finde ihn einfach außergewöhnlich schön.
Ich würde gerne (wie eigentlich ganz zu Beginn meines Posts) einen Fachmann finden, der sich wirklich damit auskennt, aber leider habe ich bisher nur Absagen erhalten.
Nur deshalb habe ich, aus lauter Verzweiflung, mich an die Eigenreparatur gewagt, weiter werde ich aber wohl nicht weitermachen, wie aus den erwähnten Gründen von Ruudi.
Wer also jemanden kennt, der sich damit auskennt (am besten, aber kein muss, Nähe Hamburgs), gerne an mich wenden.
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Du könntest mal schauen ob es in Deiner Nähe ein Repaicafe gibt,
bei uns tummeln sich von jungen, Elektronikbegeisterten Smartphonenerds bis zum Radio- und Fernsehtechniker im "fortgeschrittenen Rentenalter"
alle Altersklassen und Gewerke.
Und wenn Du den dort nicht gleich repariert kriegst kennt dort vielleicht einer wen der einen kennt.
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danke für den Tipp, ich habe die Monitore inzw. in Reparatur, aber ich habe ja noch andere Sachen hier liegen^^
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