Warum hat sich die CD am C64 nie durchgesetzt und wäre sie heutzutage eine Alternative?

Es gibt 187 Antworten in diesem Thema, welches 19.044 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. November 2023 um 15:31) ist von Lynx.

  • Ja... 94%... 95%.... Was ist das... Nein?!?!?! Neeeeein!!!! Vergessen den Bildschirmschoner auszuschalten... Zack. Buffer-Underrun. Rohling kaputt. Das war noch 1999, wo ich damit anfing, ein teures teures Unterfangen. Und der SCSI-Brenner mit entsprechender Karte für den PC war da auch noch arg teuer...

    und es ist immer noch unklar ob eine SuperCPU, CMD HD und einigen Megabyte Speicher ausreichend sind um die minimal Anforderungen zu erfüllen. Der einzige sinnvolle Anwendungszweck den ich mir vorstellen kann ist es ein Festplatten Backup auf CD zu brennen.
    selbst dafür scheint mir ein ZIP Drive wesentlich geeigneter.

  • Zack. Buffer-Underrun. Rohling kaputt. Das war noch 1999, wo ich damit anfing, ein teures teures Unterfangen.

    Ja, so war's... davor, zu Playstation 1 Zeiten, kostete ein CD-Rohling 15-20 DM.

    Egal wann in der aktiven C64 Ära, eine CD wäre am C64 einfach überdimensioniert gewesen. Und Brennen, wie man es auf dem PC (mehr oder weniger) erfolgreich praktizierte, ist am C64 irgendwie undenkbar. Man kopiert ja auch heute keine hunderte MB am C64.


  • Möglich, halte ich aber für weniger wahrscheinlich.
    Sicher ist Retro eine Welle, die in einigem Abstand der Nutzungszeit von Dingen folgt. Aber sie ist nicht zwingend, und schon garnicht ein vollständiges Wiederholen der Zeit.

    Im Gegenteil, es werden bestimmte Dinge rausgepickt, die einem die Jugend prägten. Das mag für die jetzt 40-50 Jährigen die 64er Zeit sein, für die 30Jährigen eher so Dreamcast-PS1-Ära. Mit allem Möglichen Überschneidungen und Unschärfen. Aber man will positive Gefühle wiedererleben, nicht den fiesen Hassle der einem damals schon zuwieder war.
    Ich denke aber dass die Technik an sich hier eher immer zweitrangiger wird, und die Inhalte wichtiger werden. Nicht nur weil die Technikzyklen immer kürzer werden. So ein 64er hat einen damals Jahre beschäftigt. Da erinnert man sich an Details, die man wieder erleben will. Das hat man schon lange nicht mehr.

    Ich kann nicht mal mehr die CPUs aufzählen, die ich zwischen 1997 und 2006 besessen habe, oder GPUs. Alleine die Quake2-UT-UT2003-2004 Zeit ist hardwaretechnisch für mich irgendwie "so alles was Intel und AMD in der Zeit boten, alle Voodoos, viele Radeons, einige Nvidias, und ne Kyro. Nichtmal meine CRTs aus der Zeit kann ich vollständig nachvollziehen. Die Nostalgie liegt bei mir für die Zeit NUR auf den Games. Und die zocke ich heute auf meinem aktuellen Rechner. Weil mir schon damals die Kisten nie schnell genug sein konnten, weil sich nicht das "Ah, mein cooler Amiga" einstellte. Nur das "cool, zur nächsten Lan gibts mehr FPS als zur vorangegangen". Die Hardware war nicht DER64er, sondern "was immer ich grade aktuell in dem Gehäuse hier angesammelt habe".

    Und ich würde vermuten in die Ecke wirds immer mehr gehen. Erschwerend kommt dazu dass man einen C64 wunderbar reparieren kann. Aber ne GPU aus der Zeit der sterbenden Flipchip-Underfills? Die sind jetzt schon (fast) alle tot. Bei Konsolen ähnlich. Wo ein Röhrenmonitor Jahrzehnte überdauerte ist der 32" Zoll 4K in 40 Jahren ganz sicher nur noch unter einem Meter Müll auf irgendwelchen Landfills zu finden.

    Man schaue nur wer heute noch einen CRT hat. Warum gibts wohl so viele Scaler oder RGB2HDMI? Weil die Nachfrage da ist. Weil die meisten einen Mix als Retrofeeeling und gewohntem Komfort haben wollen. Gotek statt Floppy, CF-statt HDD, ODE statt Scheiben. HDMI Mod statt Composite.

    Viel Text für ein einfaches "Inhalte werden Retro sein, nicht die Technik". Und das sieht man heute schon an den Erfolgen von entsprechenden Re-Releases an Games, beispielsweise auf der Switch.

  • hier mal der Bericht aus der 64er Ausgabe 02/1989: Bildunterschrift: "....wird sich das durchsetzen können?"

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  • hier mal der Bericht aus der 64er Ausgabe 02/1989: Bildunterschrift: "....wird sich das durchsetzen können?"

    ...und "Die Erstellung einer Master-CD ist sehr teuer." und "Die erste Ausgabe soll 99 Mark kosten."

    Ok, da liegt noch der Tape-Adapter bei, aber das war schon ein stolzer Preis. Tja, hat sich nicht durchgesetzt. :)

    Findet man die irgendwo in digitaler Form? Haben wir die in der Wolke? :D

  • Dennoch war es schön, dass wir AOL CDs hatten und damit den Aufbruch ins Multimedia Zeitalter erleben konnten.

    Ah! Die gute alte Zeit, als jeder zweiten AOL-CD eine Computerzeitschrift beigelegt war!

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    Als Slimline-IDE Laufwerke übrig waren, habe ich auch eins an den IDE-Port des A1200 gehängt. Hat grundsätzlich gefunzt, aber der ungepufferte IDE des A1200 hat doch öfter mal versagt.

    Wie weiter oben schon gesagt: Wären überbordende Video-Spiele auf CD am Amiga erschienen, dann wär cool gewesen. EIn voll animiertes Dragon´s Lair zum Beispiel.

    Ein gerendertes Bruce Lee :smile:

    A500+A570/1MB+2MB, A1200 recapped 3.1.4 2MB+8MB 8GBCF Ethernet, CTDV"-mit-alles"+Joyports, DX64+internHDD, CD32 recapped, C128D+ProspeedGTI2.0, C128DCR, diverse 3rd party, "MerkurHappytouch" als MameCab CRT Touchscreen

    ´92 VW T3 Multivan mit diesen und jenen kranken Features...

  • Wenn ich eine CD sehe, denke ich daran, wie ich sie ins Laufwerk lege und sie fängt an zu schnurren, wie ich sie vorsichtig von Staub befreie oder Kratzer heraus poliere. Ganz ähnlich ist es mit dem rattern der Disketten, dem auflegen, putzen und dann dem knistern der Schallplatten... Bei so einer mickrigen Micro- SD dagegen denke ich nur, hoffentlich fällt die nicht runter und verschwindet samt Daten in einer Ritze.

    Ich glaube das erste Mal, als ich es bedauerte, das man keine CDs am C64 nutzen kann, war als ich das Album von 8 Bit Weapon bekommen habe. (Das ist mittlerweile auch schon wieder locker FÜNFZEHN Jahre her😯☹️) Die schwarze CD war in einer einseitig aufgeschnittenen Diskette untergebracht und ich dachte mir, wow sieht das cool aus. Die Magnetscheibe war übrigends noch drin, aber (anfangs von mir noch) nicht bespielt.

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    CDs und der C64 gehören irgendwie doch zusammen :)

    Lynx Vielen Dank für den Hinweis, das man einen USB- Brenner an der U1541 ab der zweiten Version anstöpseln und ansprechen kann, war mir überhaupt nicht bewusst. Ich werde mir mal einen besorgen und gucken was damit geht.

    Zitruskeks Warum ich keine Reel2Reel oder Edison-Zylinder nutze? Weil ich nicht damit aufgewachsen bin und keine habe?

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    Einmal editiert, zuletzt von tilobyte (6. November 2023 um 17:08)

  • Vielen Spielen, hauptsächlich den Sammlereditionen liegen ja mittlerweile Soundtrack- CDs bei. Wäre es nicht cool, diese direkt vom C64 aus abspielen zu können, vielleicht sogar über ein Programm direkt auf der CD?

    Oder was spricht denn ernsthaft gegen einen interaktiven Film auf dem C64? Es gab ja schon mal einen Versuch mit Dragons Lair, aber der Umweg über die REU war wohl doch zu umständlich?

    Goodwell Bei Nuvies gibts keinen Digisound, aber andere Formate wie BR-TV oder Koalavideo kommen damit klar.

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    Einmal editiert, zuletzt von tilobyte (6. November 2023 um 17:07)

  • Ein Medium, dass der C64 gar nicht beschreiben kann, andere Systeme nur mit Spezialsoftware ist als Datenträger offensichtlich Unsinn. CDs sind größer, langsamer, teurer und umständlicher als SD-/CF-Karten.

    Ich hatte damals ein CD-Laufwerk an meiner CMD-HD hängen - nach dem Krieg, wir hatten ja sonst nichts. Der Hantiererei mit dem CD-Commander weine ich keine Träne nach, und ohne einen zweiten Massenspeicher wäre das sowieso kaum sinnvoll nutzbar gewesen.

    "Ich will aber, weil ich Retro-bekloppt bin" ist ein absolut stimmiges Argument. Allerdings eines, das in Diskussionen mit anderen Leuten nur eingeschränkt gut funktioniert.

  • Mhm, nenne ich etwa nicht die ganze Zeit Anwendungsbeispiele und Gründe? Vielleicht könnte ja wenigstens mal einer darauf eingehen. Aber irgendwie komt hier die ganze Zeit nur "ich finde es im Nachhinein doof und umständlicher und deswegen ist es kacke".

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  • Korodny Da die meisten Sachen heutzutage sowieso nur am PC entstehen oder anders gar nicht entstehen können (Videos z.B.) und viele Leute ihr Laufwerk doch eh nur zum laden und abgesehen von Spielständen nicht zum speichern nutzen, ist dein Argument etwas wacklig. Und auch Tapes und Disketten sind grösser, langsamer und teuerer (auf die Speichergrösse gerechnet) als Speicherkarten.

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  • Mhm, nenne ich etwa nicht die ganze Zeit Anwendungsbeispiele und Gründe? Vielleicht könnte ja wenigstens mal einer darauf eingehen. Aber irgendwie komt hier die ganze Zeit nur "ich finde es im Nachhinein doof und umständlicher und deswegen ist es kacke".

    Welche Beispiele denn ? Soundtracks ? Dazu müssten ja erstmal Hersteller etwas als CD inklusive Soundtrack anbieten. Und wenn dem so ist, kann man diese dann eh über jeden CD Player abspielen, oder eben auf einem CDRom Laufwerk, dazu braucht man keinen C64 denn jedes ältere CDRom hat sowieso eine Play Taste ;)

    Um die Software die dann ausgeliefert wird sinnvoll zu nutzen, braucht man dann wieder ein zweites Medium (Speichern), wozu also noch ein CDRom ?

    Und dann lassen sich halt nur einteilige Programme (PRGs) nutzen es sei denn jemand programmiert einen speziellen Loader. Da bleibt dann wieder die Frage : wofür sollte da jemand so viel Energie reinstecken wenn es doch keiner (ausser dir ?) haben möchte ?

    Und CD brennen am C64 ? Halte ich bei den geringen Datenmengen für Sinnbefreit, ausserdem bräuchte man dann mit Sicherheit sowas wie das RAD oder eine 1541U+ um die REU/16MB als Puffer zu haben der schnell als Cache zur Verfügung stehen würde, davon ab, dass auch das erstmal jemand programmieren muss.

    Wenn du der Nostalgie halber sowas toll findest, besorg dir ein CDRom für die 1541u+ oder ein ide64, brenn eine CD mit all den PRGs und fertig. Da man vermutlich fast alle verfügbaren PRGs auf eine einzige CD bekommt, brauchst du auch nicht so oft wechseln :)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Da die meisten Sachen heutzutage sowieso nur am PC entstehen oder anders gar nicht entstehen können (Videos z.B.) und viele Leute ihr Laufwerk doch eh nur zum laden und abgesehen von Spielständen nicht zum speichern nutzen, ist dein Argument etwas wacklig. Und auch Tapes und Disketten sind grösser, langsamer und teuerer (auf die Speichergrösse gerechnet) als Speicherkarten.

    Nein, ist es eben nicht, da eben DOCH Spielstände und Programme gespeichert werden können. Es ergibt hinten und vorn keinen Sinn, einen 64er ausgerechnet mit optischen Laufwerken zu verbinden. (Verbinden zu wollen) Wie oft soll man das denn noch darlegen? Videos spielt man doch auch nicht wirklich über den 64er.
    Tapes und Disketten sind aber immerhin historisch passend und technologisch sinnvoll und vom 64er voll supportet. (Wie man eine CD mit dem 64er beschreiben soll wurde ja auch nicht geklärt in dem Thread).

    Wenn du das geil findest, weil du es vermisst, (o-Ton) Kratzer aus CDs zu entfernen, oder das eigentlich ungewollte Rauschen und Knistern in LPs schön findest, gogogo, meinen Segen hast du. Aber offenbar will das kein Anderer.

  • Mhm, nenne ich etwa nicht die ganze Zeit Anwendungsbeispiele und Gründe?

    "Abspielen von CD-Soundtracks": benötigt entweder einen Audio-Mixer (CD-Sound/C64-Sound) bzw. einen zweiten Satz Boxen - oder der CD-Controller (RasPi o.ä.) liefert das Signal irgendwie an den C64, der das dann in der Soundqualität eines Schnurtelefons abspielt - vorausgesetzt er ist mit einer SuperCPU o.ä. ausgerüstet.

    "Interaktive Filme": Ich meine die maximale theoretisch mögliche Übertragungsgeschwindigkeit des IEC-Busses liegt irgendwo unterhalb von 6 KB/Sekunde - müsste aber jemand mit mehr Ahnung noch mal was dazu sagen. Wie viel CPU-Leistung dann noch übrig ist, weiß ich nicht. Wenn das CD-Laufwerk also nicht an den Expansionport angeschlossen ist, dürfte es mit interaktiven Filmen wohl nichts werden. Von der Darstellungsqualität mal ganz abgesehen - wieso einen C64 zu etwas zwingen, wofür er beim besten Willen nicht geeignet ist?

    Das sind zwei "Anwendungsbeispiele", von denen eines - wenn es denn ginge - auch mit CF/SD machbar wäre (bzw. bereits machbar ist). Hattest du noch andere genannt?

  • Ja... 94%... 95%.... Was ist das... Nein?!?!?! Neeeeein!!!! Vergessen den Bildschirmschoner auszuschalten... Zack. Buffer-Underrun. Rohling kaputt. Das war noch 1999, wo ich damit anfing, ein teures teures Unterfangen. Und der SCSI-Brenner mit entsprechender Karte für den PC war da auch noch arg teuer...

    hatte Ende 1994 meinen ersten CD-Writer, das war ein 5.25 VOLLE Bauhöhe SCSI-Laufwerk mit Tray, solche Klopper kannte man 10 Jahre vorher als erste 10MB Platten für den IBM-PC und später bin ich mal noch nem HP-DAT-Wechsler begegnet, der dieses Format hatte. 5500 DM kostete das Teil incl. irgend so ner primitiven Writer-Software (von Corel, wenn ich mich nicht irre...) Aber erst unter NERO ging es dann halbwegs gut.

    Natürlich nur 1x, also schreiben immerhin in Echtzeit (in Bezug auf Audio-CDs).

    Buffer-Underruns gab es am 486er schon einige, bis ich wusste, welche Parameter man setzen musste und was man JAAA nicht tun durfte, während die CD gebrannt wurde. Allerdings hielt die Kombi aus langsamen Schreiben und guten Rohlingen (angeblich sogar noch goldbeschichtet!) auch bis jetzt ohne Probleme durch, die ersten beiden erfolgreich gebrannten CD-Rs hab ich mir aufgehoben und teste die alle paar Jahre mal spasseshalber gegen, bislang ohne Probleme, obwohl die CDs damals jahrelang mit im Arbeitskoffer waren und im Auto übernachteten, auch bei damals noch üblichen -15°C im Winter und +60°C (im Auto und Mittags natürlich nur) im Sommer...

    Auf einer war die damalige MSDN Sammlung und auf der anderen die gesammelten DOS und Windows-Tools ...

    Den 1x Writer hab ich Trottel ca. 2001 für 1 DM auf ebay "versteigert" (oder hieß es da noch alando?), seit gefühlt 10 Jahren versuche ich, so einen wieder zu bekommen, bislang ohne Erfolg... Grad geschaut, nicht mal ein Foto hab ich von dem guten Stück noch, aber die Ek-Rechnung müsste aber noch existieren, wurde ja über 5 Jahre abgeschrieben damals... Großinvestition, so viel hatte ich bis dato noch nicht mal für ein Auto ausgegeben...

    1999 war ich dann schon bei nem 6x Writer von Plexstor und nem PIII-Rechner, da waren Bufferunderruns nicht mehr das Problem, bei dem 2x HP-Writer und K6/2 450 eins davor (den K6/II und den Plexwriter hab ich sogar noch...) kann ich mich aber auch nicht daran erinnern, damals ging echt noch was vorwärts in der Technik...

    Allerdings war der HP-Writer sehr zickig und wurde von kaum nem Brennprogramm ordentlich unterstützt, da war die Standardisierung auch noch nicht so weit fortgeschritten und SCSI war unverzichtbar dafür, ATAPI-Brenner machten fast immer Ärger und waren auch qualitativ nicht das Gelbe vom Ei...

    Zum Ausgangsthema CD am C64:

    Das gab es tatsächlich, ebenso wie auch analoge Schallplatten mit SW drauf (sogar sog. Folienplatten, die lapprig waren und irre dünn, fast wie das innenleben der großen 8" Floppies... Allerdings war das auf max. Turbotape-Geschwindigkeit begrenzt und natürlich auch reiner Lesebetrieb. Da passte dann vielleicht (als audio File mit Turbotape geschnatter) vielleicht 2-3 MB auf so ne einstündige Standard-CD drauf, nix mit 650MB oder gar rewrite etc.

    Der Vorteil der Platten war natürlich die minimierte Suchzeit seitens des Anwenders, der nun nur noch auf die richtige Spur wechseln musste, entweder per Tonarm oder eben Pfeiltasten am CD-Player, aber da Turbotape dann ja immer vorab geladen werden musste, war es dennoch weder sonderlich schnell noch gar nutzerfreundlich...

    Die CMD-HDs können mit CD-Laufwerken mit Standard-Joliet-Sessions umgehen, d.h. ne CMD-HD ersteigern und dann nen -inzwischen seltenes frühes Toshiba- oder Pioneer-CD-ROM LW mit SCSI, dann kanns auch heute noch losgehen mit dem Spass :wink:

    (immerhin waren die Caddy-CD-ROM-LW fast unkaputtbar, keine so Wegwerfware, wie kaum 5 Jahre später dann...)

  • Man könnte die Musik zu einem C64 Spiel von CD abspielen. Der C64 würde dann über ein Interface das CD-ROM Laufwerk steuern und der Ton des SID-Chips könnte mit der Musik von CD gemischt werden. Vielleicht kann man neben dem Anspringen von Titeln noch die Lautstärke und das Mischverhältnis vom C64 aus steuern.

    So hat man das ja auch bei der PC-Engine oder dem Mega CD gemacht, um die Musik zu verbessern. Da ist dann von Sprachausgabe über Orchester-Musik bis Heavy Metal alles möglich und es klingt so realistisch wie es nur irgendwie geht.

    Ich könnte mir da schon Potential vorstellen. Dem fertigen Spiel müsste man dann noch einen Adapter beilegen, der ein handelsübliches CD-Laufwerk mit dem User-Port verbindet oder so etwas. Das würde das Produkt vielleicht 30 EUR teuerer machen. Aber die Käufer von Big Box C64 Spielen sind da bestimmt willig und flexibel.

  • Ich kaufe mir immer nur die Lochkarten-Edition eines C64-Spiels!

    Warum nicht abtippen ? 64K ASM fehlerfrei abtippen kann auch nicht jeder. :D

    C64 + TC64-2 / C128 + 1MB REU + RTC + TAPECART / 1541 / 1541-II / 1570 / 1571 / 1581 / SD2IEC