Warum hat sich die CD am C64 nie durchgesetzt und wäre sie heutzutage eine Alternative?

Es gibt 187 Antworten in diesem Thema, welches 19.068 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. November 2023 um 15:31) ist von Lynx.

  • Zumal man ein C64 Spiel mt "CD-Umfang" nicht auf einem C64 hätte entwickeln können.

    Viele C-64-Spiele wurden doch schon irgendwann Mitte der 80er nicht mehr auf dem C-64 entwickelt. =)


  • Und jetzt ist die Technologie schon wieder wie lange tot? Hätte ich keine PS5 hätte ich überhaupt kein optisches Laufwerk mehr im ganzen Haushalt. Mein letztes CD Drive kaufte ich irgendwann um 2006. Seit fast einem Jahrzehnt habe ich kein Drive mehr verbaut. Selbst meine Konsolen (Saturn, Dreamcast) haben kein Laufwerk mehr verbaut. Warum auch? Eine fürchterliche Technologie. Laut, langsam, anfällig.

    Hier genauso. Keiner meiner aktuellen PCs und Laptops hier im Haushalt hat noch ein optisches Laufwerk. Wenn ich mal eine CD oder DVD lesen muss, dann muss ich mein USB/DVD-Laufwerk rauskramen. Meine letzte DVD habe ich vor 5 Jahen gebrannt.

    DVD-Player gibt es auch nicht mehr.

    Nur einer meiner Retro-DOS-PCs hat ein CD-Laufwerk. Das aber nur, weil's schon drin war. Brauchen tue ich das auch nicht.

    Aber jeder PC hate einen SD-Slot und natürlich USB.

  • ... Porno Bildern und Spielesammlungen. :D

    So, damit hätten wir dann jedes weitere Pro/Contra erschlagen.

    Wer startet jetzt das Projekt?! :biggrin:

    A500+A570/1MB+2MB, A1200 recapped 3.1.4 2MB+8MB 8GBCF Ethernet, CTDV"-mit-alles"+Joyports, DX64+internHDD, CD32 recapped, C128D+ProspeedGTI2.0, C128DCR, diverse 3rd party, "MerkurHappytouch" als MameCab CRT Touchscreen

    ´92 VW T3 Multivan mit diesen und jenen kranken Features...

  • ... Porno Bildern und Spielesammlungen. :D

    So, damit hätten wir dann jedes weitere Pro/Contra erschlagen.

    Wer startet jetzt das Projekt?! :biggrin:

    Ja, 10 CDs für alle C64-Spiele und die restlich 190 CDs dann für die Bilder. :D

  • Ups, war ja gar nicht mal so einmalig, in England gab es so was auch, ebenso aus dem Jahr 1989 und funktioniert über den Joystick-Port !!

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Zwar doof, dass man den Loader von einem anderen Medium laden muss, aber dafür wird man hiermit sehr schnelle Loader machen können.

    Weiß jemand, was Mitte der 80er ein Master und eine "leere" CD gekostet haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vom Preis her mit 5 1/4" oder einem Tape konkurrieren konnten. Und zu der Zeit hätte so ein Laufwerk auch mindestens hunderte Mark gekostet, wäre nicht beschreibbar gewesen und hätte so herzlich wenig Vorteile geboten.

    Wenn die Produktion einer CD später doch mal billiger war, dann war ganz sicher die Zeit vorbei, zu der Commodore oder irgendjemand anderes ein eigenes CD-Laufwerk für den C64 gebaut hätte. Wer dann noch einen C64 hatte, hatte auch Tape oder 1541. Ein paar Freaks haben noch in den alten Rechner investiert, CMD konnte davon leben, und da war es ja auch irgendwie möglich ein CD an der HD anzuschließen. Aber so richtig viel Nutzen brachte das ja nicht mehr, diente eher Freaks zur Sammlung von altem Kram, den keiner mehr gekauft hat.

    Die Adapter-Lösungen für einen vorhandenen CD-Spieler waren aber offenbar zu ihrer Zeit billig genug, dass man es mal probieren konnte.

    Und was wäre heute der Nutzen, außer dass sie sich schöner anfühlen?

  • Und was wäre heute der Nutzen, außer dass sie sich schöner anfühlen?

    So wie ich tilobyte verstehe: "Ich find das geil, ich will das haben!!". :D :D :D

  • Das sehe ich nicht so. Alle aktuellen Filme erscheinen noch auf DVD. Und neuproduzierte Player gibt es in Hülle und Fülle.

    weil mir die Streaming-Flut immer weiter auf den Keks ging, habe ich Streaming bei mir komplett abgeschafft und lege jetzt wieder ab und an eine Scheibe in den Player ^^

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • Das 1581 hat sich am C64 auch nie wirklich durchgesetzt. Die CD-Rom am Amiga auch nicht wirklich.

    Also das sich das CD-Rom am Amiga nicht durchgesetzt hat, würde ich als nicht stichhaltig sehen. Es gibt ja sogar Software zum CD brennen auf dem Amiga.
    Seit dem Amiga 2000 oder im 4000 wurde der 5 1/4 Schacht auch gerne für das CD-Laufwerk verwendet. Für den 1200 gab es auch externe Lösungen.

    Und die Amiga Future hat heute noch monatlich eine CD im Heft.

  • Warum sollte man sich DVD antun? Für das LoRes-Feeling?

    Wir nutzen hier einen 40 Jahre alten Computer und diskutieren darüber, das optische Datenträger veraltet sind...

    Was auch kein Widerspruch ist.
    Man muss sich doch nur mal anschauen, was CD/DVD als Medium interessant machte, bzw wie sie genutzt wurden, solange sie genutzt wurden. Und warum sie das nicht mehr werden. Und das war am PC nur einige wenige Jahre wirklich das direkte Nutzen als Datenträger. Um sehr schnell zum reinen Distributionsweg zu verkommen, von dem man die Daten nicht schnell genug auf eine Festplatte zog, um sich dann zu ärgern dass man die Disk für den Kopierschutz im Drive belassen musste (nicht umsonst waren NOCD Patches so verbreitet wie sie waren).
    Selbst auf den Konsolen haben wir schon fast das komplette andauernde Jahrtausend Festplatten verbaut, um die Nachteile der CD/DVD abzufangen.

    Was haben wir also?
    Ein System was beim Erscheinen von CD/DVD obsolet war.

    Ein System, was demnach auch nicht in nostalgischer Verbindung zu CD/DVD steht.

    Ein System was den einzigen Vorteil von CD/DVD ("große Menge an Read-Only- oder maximal WORM-Daten"*) nicht benötigt.
    Ein System was nicht in der Lage ist genannte WORM-Daten auf das Medium zu schreiben.

    Ein System was die Technologie, für die die CD/DVD schon zu "Lebzeiten" nur als reiner Distributionsweg fungierte (HDD) schon zu Zeiten supportete, als CD-ROM noch nicht mal verbreitet waren.

    Auf der Gegenseite haben wir reihenweise ausgelutschte Laser, Lärm, Vibrationen, Disk-Rot selbst in anorganischen nicht wiederbeschreibbaren Scheiben. gammelnde organische Schichten bei selbst beschreibbaren Disks. Eine Technologie die selbst zu ihren Hochzeiten eher unsexy war. (Mir kann keiner weißmachen dass er sein 52x Laufwerk gerne nutzte). Die erste Generation CD-ROM, okay die hat den Charme. Aber benötigt dann wieder den Support-PC der die Medien dafür auch brennen kann.

    Du schreibst du hörst noch Platten und MC. Aber keine Reel2Reel? Oder Edison-Zylinder? Warum?

    *Ja, es gab DVD-RW oder auch DVD-RAM. Aber eben nicht CD, also NOCH später. Und Hand aufs Herz, wie sah die Nutzung davon aus? Wirklich Disketten-like oder doch nur als "quasi-WORM" was eher selten mal neue Daten spendiert bekam.

  • Für den 1200 gab es auch externe Lösungen.

    Ich habe mir extra ein CD-Laufwerk zum Amiga 1200 gekauft, damit ich die Aminet CDs nutzen kann. War aber gar nicht so einfach anzuschließen und zu konfigurieren.

  • Naja, das geht UNS vielleicht so.

    In wenigen Jahren wird es dann die Leute geben, die sich "für das echte Retrofeeling" wieder CDs brennen wollen und von CD-ROM spielen möchten... weil das eben deren Variante des Flashbacks ist.

    Warum wollen einige von uns denn immer noch nur mit Floppy oder gar Tapes zocken?

    Es gibt hier offenbar immer Wellen. Technik neu und sagenhaft interessant, dann Massenprodukt, dann billiger Ramsch, neue Technik löst das System/Medium ab, es wird für die breite Masse uninteressant, dann dümpelt es lange vor sich hin... und dann gewinnt es im Kreis der Liebhaber wieder immens an Bedeutung. Aber: Das ist ja auch nur unsere 'Bubble'. Für uns ist der Commodore-Rechner allgegenwärtig, wir empfinden es, als sei der noch wahnsinnig im Markt verbreitet und lebt gefühlt mehr denn je.

    Die Realität ist: Um uns herum interessiert sich doch praktisch niemand mehr für den C64. Und selbst frühere Wegbegleiter und Mitzocker gucken mit ein wenig Wehmut auf den bei mir immer auf dem Tisch aufgebauten U64 (ja, ein "C" ist das auch nicht mehr) - für ein paar Minuten ist Begeisterung da. Aber das Gefühl schwindet da schnell.

    Und so wird es eben allen heute modernen und aktuellen Systemen gehen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass man sich in 40 Jahren auch über die Performance einer Nvidia 4090 amüsieren wird.

    Aber auch da wird es sicher den ein oder anderen geben, der eine 4090 vielleicht als Einstiegskarte hatte im vom Bruder überlassenen PC... und der dann die allgegenwärtige VR-Immersive Erfahrung leid ist und gerne mal wieder auf so einem alten 32" Zoll 4K Oled Bildschirm spielen möchte. Eben so "voll Retro". Und der möchte das dann fürs Feeling von einer alten NVME tun. Ja, die ist dann halt echt total langsam und das Spiel braucht 20, 30 Sekunden bis zum Starten. Aber das gehört eben dazu. Auch die 100 Frames im 3D Shooter... Naja, ist halt lahm. Aber so war das früher eben...

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  • CDs und DVDs waren anfangs nur zum Lesen. Als es auch zum Schreiben bereit war, war der C64 schon lange nicht mehr Maß der Dinge und wirtschaftlich nicht interessant.
    Ich hatte zu der Zeit bereits lange einen PC und habe mir OS/2 angeschaut.

    Und jetzt ist CD/DVD auch beim PC längst obsolet. Eine microSD für ein paar Euro speichert den Gegenwert einiger DVDs und ist viel einfacher zu benutzen, schneller und kleiner.

    Also zu teuer und schwierig, als es noch spannend gewesen wäre und jetzt von der neueren Technik überholt.

  • Weiß jemand, was Mitte der 80er ein Master und eine "leere" CD gekostet haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vom Preis her mit 5 1/4" oder einem Tape konkurrieren konnten. Und zu der Zeit hätte so ein Laufwerk auch mindestens hunderte Mark gekostet, wäre nicht beschreibbar gewesen und hätte so herzlich wenig Vorteile geboten.

    WIMRE hat zu den Anfangszeiten eine leere CD etwa 100,- DM gekostet. Die ertsen SONY CD Writer für den Hausgebrauch 50.000 DM. Ich habe für mein erstes CD-ROM Laufwerk (read only) Anfang der 90ér 333,- DM bezahlt. Der SONY Writer war mal eine zeitlang in der c´t als Anzeige auf der letzten Seite.

    VG Jürgen

  • Weiß jemand, was Mitte der 80er ein Master und eine "leere" CD gekostet haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die vom Preis her mit 5 1/4" oder einem Tape konkurrieren konnten. Und zu der Zeit hätte so ein Laufwerk auch mindestens hunderte Mark gekostet, wäre nicht beschreibbar gewesen und hätte so herzlich wenig Vorteile geboten.

    Als ich OS/2 2.x gekauft habe (1992) kostete eine einmal beschreibbare CD über 50 DM ... Das Laufwerk selbst mehrere hundert Mark.
    Die Software gab es nur für "richtige" Computer und man musste die Daten zum Schreiben - weil noch ohne "Resume"/Multisession - unterbrechungsfrei von der HDD lesen. Das war auch für PCs damals noch ein schwieriges Unterfangen und es sind viele Rohlinge im Müll gelandet.

  • Ja... 94%... 95%.... Was ist das... Nein?!?!?! Neeeeein!!!! Vergessen den Bildschirmschoner auszuschalten... Zack. Buffer-Underrun. Rohling kaputt. Das war noch 1999, wo ich damit anfing, ein teures teures Unterfangen. Und der SCSI-Brenner mit entsprechender Karte für den PC war da auch noch arg teuer...

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  • Ich habe mir extra ein CD-Laufwerk zum Amiga 1200 gekauft, damit ich die Aminet CDs nutzen kann. War aber gar nicht so einfach anzuschließen und zu konfigurieren.

    An den Amiga 1200, als da eh schon der Ofen aus war, hatte mir zum Spaß noch ein olles PC CD-Laufwerk drangefrickelt. Hab ein paar Amiga Plus Ausgaben und anderes Gedöns auf CD, aber CDs waren kein Erlebnis in der Nutzung, daher wäre es am C64 zwangsweise noch uninteressanter bzw. unbrauchbarer, also -2 von 10. :)

    Mit den Ultimates von Gideon kann man zumindest per USB das "CD als Datenträger"-Gefühl am C64 erleben. Letztendlich wird man dann aber auch nur D64 Images mounten oder PRG und CRT direkt starten, wobei man mit dem Hyperspeed Kernal die CD sogar als Laufwerk einhängen kann.

    Mehr wird in der C64 CD Nutzung sicher nicht passieren - ist halt nur ein altes Speichermedium. Dennoch war es schön, dass wir AOL CDs hatten und damit den Aufbruch ins Multimedia Zeitalter erleben konnten.

  • Ja... 94%... 95%.... Was ist das... Nein?!?!?! Neeeeein!!!! Vergessen den Bildschirmschoner auszuschalten... Zack. Buffer-Underrun. Rohling kaputt. Das war noch 1999, wo ich damit anfing, ein teures teures Unterfangen. Und der SCSI-Brenner mit entsprechender Karte für den PC war da auch noch arg teuer...

    Das kann ich so unterschreiben, mir ging es genau so wie Dir.

    Bloß nichts während des brennens anfassen, die Maus bewegen oder eine Taste drücken.

    Und der Bildschirmschoner, auweia, hoffentlich ist der aus :)

    Der TEAC 55s Brenner und die Dawicontrol SCSI-Karte haben zu der Zeit um die 500,- DM gekostet und Rohlinge waren auch nicht so günstig.

    Ich brauche diese Zeit nicht mehr, ein USB-Stick oder eine SD-Karte ist mir da doch lieber.

    La vida es hoy !

    Schöne Grüße vom größten Kanalknotenpunkt der Welt.