Commodore 16 Netzteil - Ein Witz

Es gibt 72 Antworten in diesem Thema, welches 27.815 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Mai 2023 um 21:49) ist von kinzi.

  • Wenn du dann noch die beiden ROMs durch passend programmierte CMOS-EPROMs ersetzt wird der Rechner noch ein Stückchen (ca. 1/2 W) weniger heiss.

    27C128 sind inzwischen schwer zu bekommen, aber 27C256 sind kein Problem. Einfach das Image zweimal hintereinander reinprogrammieren und fertig. Kein Adapter nötig, die EPROMs können direkt anstatt der ROMs eingesetzt werden.

  • Wenn du dann noch die beiden ROMs durch passend programmierte CMOS-EPROMs ersetzt wird der Rechner noch ein Stückchen (ca. 1/2 W) weniger heiss.

    27C128 sind inzwischen schwer zu bekommen, aber 27C256 sind kein Problem. Einfach das Image zweimal hintereinander reinprogrammieren und fertig. Kein Adapter nötig, die EPROMs können direkt anstatt der ROMs eingesetzt werden.

    Danke für den Tip. Aber das kann ich nicht .. davon hab ich keine Ahnung ;)

    ^/\ -SkY- /\^
    VIC20-C64-C16-C116-Plus4-C128-A500-A600-A1000-A1200-A2000-Atari520ST-Atari1040ST-CPC464
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  • Da kann dir hier im Forum sicher jemand helfen, 27C256 als OTP (also nicht mehr löschbar) gibts immer noch billig bei Reichelt.

  • Dann am besten gleich mit Jiffydos, das ist einfach der Hammer im 264er.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Ohne Abschirmpappe findet genauso wenig Luftstrom statt. Die Pappe liegt ja immerhin oberhalb der hinteren Öffnungen und das flachere Brotkastengehäuse darüber ist/wäre auch nicht viel höher.. + die Luft über der Pappe ist ja nicht hermetisch von der Pappe und der Luft darunter abgeriegelt.. . Glaube also nicht, dass das in den Temps einen echten Unterschied macht. Beim Abkühlen nach dem Ausschalten vlt. etwas, aber da ist es dann ja relativ egal.

    Find das sowieso immer komisch, warum man unbedingt die heissen Spannungsregler tauschen muss. Denn die Temps der IC Kerne/Dies von CPU, TIA usw. beeinflusst das kaum, ob nun die Aussenluft ein paar Grad wärmer ist oder nicht (mit oder ohne 7805). Die Wärmequelle die eh alles Temp mäßig in den Schatten stellt, kommt ja schliesslich vom IC Inneren, also den ICs selbst, u. nicht so sehr vom Spannungsregler über die ach so heisse Luft übertragend.
    Und dort liegt ja das Augenmerk, dem Kühlen der ICs und nicht dem Board. Kühlkörper auf diese ICs ist da also sinnvoller als anderes.
    Das ist nur 'mal so mein Senf dazu. Denn das erscheint mit prozentual weit logischer ;).

  • Find das sowieso immer komisch, warum man unbedingt die heissen Spannungsregler tauschen muss. Denn die Temps der IC Kerne/Dies von CPU, TIA usw. beeinflusst das kaum, ob nun die Aussenluft ein paar Grad wärmer ist oder nicht (mit oder ohne 7805). Die Wärmequelle die eh alles Temp mäßig in den Schatten stellt, kommt ja schliesslich vom IC Inneren, also den ICs selbst, u. nicht so sehr vom Spannungsregler über die ach so heisse Luft übertragend.

    Das stimmt so nicht. Das IC-Gehäuse stellt einen thermischen Widerstand dar. Soll heissen, die im Betrieb ist die Temperaturdifferenz zwischen Die und Gehäuseoberfläche ziemlich konstant. Kannst du also die Temperatur der Oberfläche um 10 Grad senken, dann ist auch der Die 10 Grad kühler. Die Temperatur der Gehäuseoberfläche wird nicht nur von der Wärme des Die sondern auch von der Umgebungstemperatur beeinflusst. Je höher die Umgebungstemperatur, desto heisser muss die Oberfläche werden damit die Wärme aus dem IC abgegeben werden kann. Ersetzt du jetzt den 7805 durch einen Schaltregler nimmt die Innentemperatur im Gehäuse ab weil ca. die Hälfte (!) der Heizleistung in einem C16/116 vom 7805 und dem Zementwiderstand stammt. Ein Kühlkörper verbessert die Sache noch weiter weil damit die Oberfläche über die die Wärme abgegeben wird vergrößert wird. Aber auch hier kommt die Umgebungstemperatur ins Spiel weil der Kühlkörper wärmer werden muss als die ihn umgebende Luft bevor Wärme abgegeben wird.

  • Das Norm-Netzteil hatte IIRC 10,5V Ausgangsspannung. Damit verbrät der Linearregler (plus Zementwiderstand) mehr Leistung als der Rest des Computers. Beim 9-V-Netzteil vom Spectrum sind es immerhin noch 80 Prozent oben drauf. Würde man den Rechner hochkant stellen, bekäme man einen Kamineffekt durch den Expansionsport, der eienm Kühlluft über TED und CPU leitet... so aber staut sich die warme Luft unter der Pappe und kommt noch nichtmal durch die ohnehin kleinen 'Kühlrippen'. Bei manchen Rechnern hat Commodore immerhin Gitter in die Pappe gestanzt, aber bei den empfindlichen TED und CPU kommt es auf jedes Grad an.

    (und noch dazu reicht mit einem Schaltregler auf einmal auch das Originalnetzteil völlig aus...)

    KI-Verwendung in diesem Posting: Rechtschreibkontrolle des Browsers.
    Abweichungen aufgrund des technischen Fortschritts oder individueller Vorlieben vorbehalten.

  • Gerrit: Das liesst sich gut und ist auch sicher prinzipiel ziemlich richtig. Aber Das kleine, schmale IC Gehäuse ist ja kein Kühlkörper das wirklich großartig Wärme nach aussen abgibt oder von aussen etwas aufnimmt. Daher ist das für mich immernoch nicht soo gegeben.
    Vor allem, falls die Temperatur im Endeffekt nach ca. halber Stunde Betrieb um die ICs herum dann eh relativ gleich sein sollte, mit und ohne 'weiter weg' liegende 7805 Heizung. Weil die ICs sich ihre unmittelbare Umgebung eh nach und nach aufheizen.
    Bei großen PC Kühlkörpern ist das klar, das ist 'was anderes.

  • Das liesst sich gut und ist auch sicher prinzipiel ziemlich richtig. Aber Das kleine, schmale IC Gehäuse ist ja kein Kühlkörper das wirklich großartig Wärme nach aussen abgibt oder aufnimmt.

    Doch, das tut es. Muss es auch. Der 8501 im C16 braucht etwas über 100mA Strom (ausgemessen bei einem meiner 8501R1), bei 5V entsteht also ca. 1/2W Wärmeleistung in der CPU. Das Die wird jetzt so lange heisser, bis die durch das Gehäuse abgeführte Wärmemenge identisch zur im Die entstehenden ist. Ab dann ist die Temperatur des Die stabil. Wäre dem nicht so, dann würde das Die immer heisser, bis es irgendwann durchbrennt.

    Damit das IC-Gehäuse Wärme abgeben kann muss es heisser sein als die Umgebung. Auch hier stellt sich ein Gleichgewicht ein. Daraus folgt, daß eine gesenkte Umgebungstemperatur zu einem weniger heiss werdenden Die im Gehäuse führen muss.

    BTW: Zu jedem Kühlkörper und zu jedem Halbleiter gibt es im Datenblatt eine Angabe in der Form 'K/W'. Die davor stehende Zahl gibt an um wieviel Grad Kelvin sich das Gehäuse bzw. der Kühlkörper pro Watt Wärmeleistung gegenüber der Umgebung erwärmt. Daraus kann man auch erkennen, warum die Montage eines Kühlkörpers die Temperatur im IC senken muss.

    Der 7805 im C16 liegt ziemlich nahe an TED und CPU und produziert eine gewaltige Menge Wärme, nach einiger Zeit verbrennt man sich an der Unterseite des C16 an dieser Stelle fast die Finger. Diese Wärme verteilt sich unter der Abschirmpappe zwar nicht gleichmässig, aber TED und CPU bekommen genug davon ab, daß sich ein Umbau auf einen 'kalten' Schaltregler wirklich lohnt.

  • Beim Thema "Netzteil des C16" steht ja immer gerne die Aussage im Raum, das bloß schnellstmöglich wegzuwerfen, weil es 15 statt 9 Volt liefert, wenn alt geworden, und damit C16 oder 116 ziemlich flott bei der Verwendung tötet.

    Elektrisch will ich da gar nicht widersprechen, allerdings muss ich hier mal in die Bresche springen. Insbesondere für User, die nur die vergossenen C64-Netzteile kennen und dann reflexartig ein C16-PSU in den Müll werfen, wenn ihnen ein Rechnerkonvolut zuläuft.

    Wir haben ja alle, durch entsprechende Projekte in der Vergangenheit, gelernt wie teuer die Erstellung von guten Gußformen ist. Aus diesem Grund erscheint das Gehäuse des C16-Netzteils als etwas Besonderes, denn es ist nicht einfach generisch, sondern wurde besonders für die 264er Reihe designed und bekam auch die "Kühlrippen", wie sie etwa ein Steckmodul dieser Rechnerreihe hat. Zudem fasst sich der Kunststoff wirklich gut an, weil für die Oberfläche eine riffelige Struktur gewählt wurde.

    Das Entscheidende aber ist: Hier wurde nichts vergossen! Man kann das Gehäuse mit drei Schrauben öffnen und das (schrottige) Innenleben entnehmen. Die Stromstecker sind durchgeführt und das Netzteil selber ist im Inneren aufgesteckt. Zurück bleiben eine - meiner Meinung nach - hochwertige Ober- und Unterschale im genuinen Commodore-Design:

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    Mir gefällt das außerordentlich gut und - entgegen erster Ideen - werde ich das gereinigte Gehäuse doch erst einmal nicht umbauen und zurück legen, denn vielleicht kommt ja doch noch ein TheC16 von Retro Games Ltd. und dann ist das hier das perfekte Gehäuse zur Aufnahme eines USB-Netzteils.

    Aber den Plan muss nicht jeder haben. Von der Größe passt hier nämlich auch ein RasPi rein. Ein Umbau, der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. worden ist (mehr Bilder gibt es Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) :

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    Also nicht wegwerfen die Dinger und höchstens Entkernen (was mit nur dem Entfernen von drei Schrauben machbar ist). Es wäre schade drum. Bedenkt immer, dass es bei für Basteleien vorgesehenen Boxen sonst meist nur deutlich schlechter Verarbeitetes gibt.

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    3 Mal editiert, zuletzt von GeTE (27. März 2023 um 14:21)

  • Habe mal nach ~30 Jahren meinen C16 aus dem Schrank geholt. Netzteil liefert über 14V. Teste später mal den Plus4 und C116.

    Habe daraufhin doch lieber ein regelbares Netzteil genommen und mit 7,5V gestart. C16 lief damit problemlos. Dann ein BASIC "Hallo Welt" in einer Endlosschleife laufen lassen und langsam heruntergeregt. Lief auch noch bei ~7,1V. Dann wurde die Anzeige auf dem Bildschirm falsch. Ab ~7,0V schaltet er ab.

    Werde den Rechner also wohl mit 7,2V nutzen. Reicht ja scheinbar.

    Sollte ich zusätzlich trotzdem diese Maßnahmen durchführen? Scheue mich etwas davor.

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  • Nach Datenblatt benötigen die meisten Regler +3 V mehr am Eingang als am Ausgang. Wenn das nicht so ist, können Instabilitäten auftreten.

  • Netzteil liefert über 14V

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    Zitat von ebenda

    Transformatoren und Netzteile

    Ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. befindet sich im Leerlauf, wenn primärseitig die Wechselspannung U1 anliegt und sekundärseitig keine Last angeschlossen ist. Im Primärkreis fließt in diesem Fall ein Strom, der als Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bezeichnet wird. Sekundär entsteht die Induktionsspannung U2 (die Leerlaufspannung), die an den Sekundärklemmen nachweisbar ist. Die Leerlaufspannung kann bei kleinen Transformatoren durchaus das Doppelte der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (Ausgangsspannung bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.-Entnahme) betragen. Zum Beispiel geben unstabilisierte Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bei geringerer als der Nennbelastung wesentlich höhere Spannungen ab als die Nennspannung.