Amiga 2000 und CF-Card Lösung

Es gibt 41 Antworten in diesem Thema, welches 5.144 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. Oktober 2023 um 21:10) ist von Cannon Fodder.

  • Vermutlich ist in den tooltypes noch scsi.device eingetragen. Das musst du bei hdtoolbox natürlich ändern in das device der at-clone.

    Beim clone heisst das auch scsi.device und kann bis 128gb umgehen.

    Kontrolliert ob da HCT Chips drauf sind , die sind zu langsam

    Micha

  • Nachtrag:

    Heute hat er das komplette spinnen angefangen. Somit hast du recht behalten. Habe den Zweiten rausgekramt. Dabei festgestellt, dass es auch da höchste Zeit war, den Akku rauszuschmeißen. Habe ihn und die DIN-Buchse ersetzt. Akku gegen die Knopfzellenvariante mit Diode.

    Jetzt schaue ich gerade, ob der eine Platte richtig formatiert. Bin mir da aber nicht so sicher!

    Weiteres folgt:S

  • Verstehe ich das richtig, dass die Tonnenakkus noch drin sind / waren. Wenn das der Fall ist, brauchst Dich gar nicht mit der Platteneinrichtung beschäftigen. Der richtige Schritt wäre nun den 2000er zu zerlegen. Mainboard rausholen und ordentlich restaurieren.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Verstehe ich das richtig, dass die Tonnenakkus noch drin sind / waren. Wenn das der Fall ist, brauchst Dich gar nicht mit der Platteneinrichtung beschäftigen. Der richtige Schritt wäre nun den 2000er zu zerlegen. Mainboard rausholen und ordentlich restaurieren.

    Ja Hallo

    Da gebe ich dir absolut recht! Das setzt aber elektronisches Verständnis, gepaart mit einer Ausbildung/Ausstattung als Elektroniker oder ädnliches voraus. Ist hier leider nicht bei mir vorhanden. Deswegen die Anmeldung hier in entsprechenden Foren.

    Bin da offen was fachmännischen Rat und konkrete Hilfe angeht. Bleibt mir ja auch nichts anderes übrig, wenn ich mich mit der "Freundin" wieder beschäftigen möchte!

    Grüße aus Bayern

    Mike

  • leider oder Odin sei Dank bin ich nicht aus Bayern :wink:

    Um Deine Motivation nicht gleich zu töten: Wenn Du die Hausaufgaben erledigst, ist der A2000 auch heute noch eine sehr schöne und verlässliche Maschine, mit der Du viel Freude haben wirst.

    Nun, kommt das Aber: Ja, du wirst erst Renovierungsarbeiten machen müssen. Wenn Du etwas handwerkliches Geschick mitbringt, können wir Dich da durch leiten. Wenn Du Löten kannst, brauchst Du nicht mal fremde Hilfe. Ansonsten lohn es sich hier oder im A1K-Forum nach Hilfe zu fragen, irgendwie gibts immer jm. in der Nähe, der helfen. kann.

    Wenn Du mit Schraubendreher umgehen kannst, wäre der erste Schritt das Board aus dem A2000 zu holen. Bitte dokumentiere die Arbeitsschritte mit Deinem Smartphone, damit Du später noch alles nachzollziehen kannst, wo was hin muss.

    Auch solltest Du Platz haben die Sachen auch mal ein paar Tage weglegen zu können, wenn Dir noch Ersatzteile fehlen, aber sei an dieser Stelle nicht verschreckt, in der Regel läuft es darauf hinaus den CPU und den Kick-Sockel zu ersetzen und Leiterbahnen zu flicken. Materialkosten im einstellingen Euro-Bereich. Die reinen Löt- und Entlötarbeiten würde ich mit halben Tag ansetzen, wenn es blöd läuft (z.B. durch suchen und flicken von Leiterbahndefekten, die sich gut versteckt haben).

    Arbeiten am OS, Einrichtung der Platte usw. würde ich erst danach machen, wenn die Hardware einwandfrei läuft.

    Du kannst auch hier im Forum mal ein wenig stöbern. Allein ich habe hier schon ein paar Threads zur Renovierung eines A2000 geführt mit zahlreichen Bildern, also das Wissen liegt hier schon quasi auf der Straße. Anstatt Dir heute Abend am TV ein Buch zu schnappen, versuche mal die alten Threads auszubuddeln. Danach hättest du bereits eine gute Wissensbasis, damit du weiß, was zu tun ist.

    Wie gesagt, erster Schritt wäre das Board auszubauen. Du kannst dann auch gerne Fotos hier reinschmeißen. Dann gucken wir weiter.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Für das Ausbauen des Boards brauchste nicht mehr als ein paar Schraubenziehr und eine kleine Zanke mit langer Spitze und die Kunststüffklipse seitlich einzudrücke und keine Sorge, die sind nicht so fragil wie in einem VW von heute. Das Board ist sowohl eingeschraubt als auch ein geklipst.

    Gehe da ruhig und sachte ran-

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Für das Ausbauen des Boards brauchste nicht mehr als ein paar Schraubenziehr und eine kleine Zanke mit langer Spitze und die Kunststüffklipse seitlich einzudrücke und keine Sorge, die sind nicht so fragil wie in einem VW von heute. Das Board ist sowohl eingeschraubt als auch ein geklipst.

    Gehe da ruhig und sachte ran-

    Hi Muellerarmack

    Hatte ich ja heute Nacht bei dem Zweiten gemacht.! Mainboard raus, Akku raus und durch Fassung CR2032 ersetzt. DIN-Buchse raus und durch eine Neue ersetzt. Aber.. da bin ich schon mit meinen Fähigkeiten am Ende! Habe das nie gelernt und "eigentlich" nicht das Equipment dafür, Dinge durchzumessen usw. Entsprechende Säurestellen (fast nur am Rand der Platine) wurden mit Isopropanol und Zahnbürste mehrfach gereinigt, bevor ich weitergemacht habe.

    Bin, was dieses angeht, eher grobmotorisch veranlagt und kenne da meine persönlichen Grenzen.

    Ich hoffe mal... in der Region hier... also Bayern/BW, dass jemand "Mitleid" hat und das Ding, gegen entsprechenden Obulus, wieder fachmännisch fit machen kann/will.

    Ich mache bis dahin mit meinem zweiten A2000 weiter... Hilft ja nix!

    Danke dir!

    Mike

  • Hallo

    Kurzes Update... Ich lebe noch!

    Nachdem ich am Samstag heftigst Fieber zur meiner "Erkältung" bekommen habe, lag ein "Corolla-Test" nahe.

    Tja.. was soll ich sagen.... Bingo! 2 1/2 Jahre verschont geblieben....

    Mir geht es so kacke, dass ich fast den ganzen Tag nur liege (Männerschnupfen!!):X

    Deswegen bin ich gerade froh, dass ich mein Leben habe und eigentlich fast nicht am PC/Amiga!

    Sobald ich wieder fit bin, werde ich Allem nachgehen...

    Danke bislang für eure Beiträge...

    Mike

  • Oh je gute Besserung!


    Wo aus Bayern bist du denn?

    C64-II, KungFu Flash, 1541-II

    Amiga 500, Matzes TK mit 8MB, 1MB ChipRam

    i486 DX4-100, 16 MB RAM, Adaptec 1524CF ISA, BlueSCSI, Diamond Stealth64 DRAM VLB 2MB, SoundBlaster AWE64

  • Oh je gute Besserung!


    Wo aus Bayern bist du denn?

    Also nicht gaaaanz so weit von dir :D

    Nein, erstaunlich nahe. :biggrin:

    C64-II, KungFu Flash, 1541-II

    Amiga 500, Matzes TK mit 8MB, 1MB ChipRam

    i486 DX4-100, 16 MB RAM, Adaptec 1524CF ISA, BlueSCSI, Diamond Stealth64 DRAM VLB 2MB, SoundBlaster AWE64

  • Gute Besserung in Sachen C. (und C=) :wink:

    Hab hier auch einen A2K mit Akkuschaden rumliegen, der macht mal dies mal jenes, bin vom Fach, aber bislang hat mich die Größe der PCB gepaart mit den eh schon altersschwachen PLCC-Sockeln davon abgehalten, mich da großartig mit zu beschäftigen...

    Zudem noch die ganzen Pitfalls, die Commodore da so eingebaut hat, angefangen von dem komischen Netzteil mit "Tick", über die wohl nicht ganz pinkompatiblen Chip-Revisionen bis hin zur unsäglich schlechten Firmware/OS, was mir schon damals den Spass an meinem sündteuer NEU erworbenen A1K verdorben hatte...

    Vermutlich wäre es besser, sich eines der auf div. Plattformen angebotenen Nachbau-Boards aufzubauen, dann hat man wenigstens an der Front Ruhe und kann sich ganz auf die SW-Probleme konzentrieren :pumpkin:

    Zudem fördert Selbstlöten die Geschicklichkeit, Geduld und auch die Wertschätzung, die man so nem Gerät entgegenbringt :wink:

    Vermute aber, das auch die Amiga-Chips nicht das ewige Leben haben, die CIAs sind ja fast baugleich zum C64, da weiß man schon seit damals, das die extrem empfindlich sind, aber auch der Rest wird langsam aber sicher aussterben...

    D.h. rate ich allen Ernstes dazu, sich mit dem Gedanken eines Emulators am PC anzufreunden, im Gegensatz zum Ur-C64 ist der Amiga und A2K im Speziellen ja nun auch kein besonderer "Sympathie"-Träger, was die HW und Bauform anbelangt, sondern ein 0-8-15 Blechkasten, wie Abermillionen von PCs seit dieser Zeit halt auch...

  • Ruudi

    Da gebe ich dir bedingt recht! Aber "wir" sind so bekloppt mit dem Amiga, weil das irgendwie jedes Mal an eine ganz geile Zeit erinnert!

    Geht mir jedenfalls so....

    Und WinUAE ist nicht gleich so ne Blechkiste... Ich kann es nicht anders erklären!

  • Was mich betrifft war der A2000 ein unerfüllbarer Traum.

    C64-II, KungFu Flash, 1541-II

    Amiga 500, Matzes TK mit 8MB, 1MB ChipRam

    i486 DX4-100, 16 MB RAM, Adaptec 1524CF ISA, BlueSCSI, Diamond Stealth64 DRAM VLB 2MB, SoundBlaster AWE64

  • Was mich betrifft war der A2000 ein unerfüllbarer Traum.

    Ich weiß noch, wie wir damals (mein Bekannter und ich) beim Real in Kaufering jeweils den A2000 für 2000,- D-Mark gekauft hatten. Stolz wie Oskar waren wir!!!

    OK.. Ich räume ein...... GVP Fusion 68040, 2x BSC ISDN-Master, Oktagon 2008, Multiface-Card, Big-Tower Gehäuse und die darin verbauten Platten (1 GB IBM-SCSI 1450 D-Mark), SCSI-DAT-Streamer, sowie die neu gekauften 2 USRobotics Dual-Standards, haben die Kiste damals nicht wirklich billig gemacht (alles Neukauf). Von der gekauften Software will ich erst gar nicht reden!

    Aber ich bleibe dabei....... Es war einfach eine total geile Zeit... Auch von der Vielfältigkeit der Mailboxen!

  • Vermute aber, das auch die Amiga-Chips nicht das ewige Leben haben, die CIAs sind ja fast baugleich zum C64, da weiß man schon seit damals, das die extrem empfindlich sind, aber auch der Rest wird langsam aber sicher aussterben...

    D.h. rate ich allen Ernstes dazu, sich mit dem Gedanken eines Emulators am PC anzufreunden, im Gegensatz zum Ur-C64 ist der Amiga und A2K im Speziellen ja nun auch kein besonderer "Sympathie"-Träger, was die HW und Bauform anbelangt, sondern ein 0-8-15 Blechkasten, wie Abermillionen von PCs seit dieser Zeit halt auch...

    Da bist Du völlig auf dem Holzweg, die Amiga IC´s sterben bei weitem nicht so oft wie die des C64 sogar relativ selten, sofern sie nicht durch Akkusyff in Mitleidenschaft gezogen wurden, was da mal kaputt geht ist höchstens ein 0815 Ram-IC und das auch recht selten. Des weiteren ist der A2000 mittlwerweile doch ein Sympathieträger, damals vielleicht weniger. Ohne Akkuschaden laufen die richtig gut, gerade die letzen Boardrevisionen ab 6.2. Und Amigaemulatoren geben einfach nicht das Retrofeeling wieder wie originale Hardware.


  • Corona ist gerade auch bei uns am Start: Frau & beide Kids haben es. Ich halte eisern die Linie. Männer sind halt die besseren Mütter :weg::weg:

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Da bist Du völlig auf dem Holzweg, die Amiga IC´s sterben bei weitem nicht so oft wie die des C64 sogar relativ selten, sofern sie nicht durch Akkusyff in Mitleidenschaft gezogen wurden,

    Du gibst mir indirekt recht:

    Akkusiff gabs beim C64 nicht, noch nicht mal nennenswert Elkosiff und der Amiga 2K ist im Schnitt halt ein min. halbes Jahrzehnt jünger als die C64 und waren vermutlich auch kürzer in Verwendung, da ab 1992 spätestens jeder Brot und Butter PC den Amiga derart in den Schatten stellte, das nur noch wirklich hartgesottene dem die Treue hielten, bis der soziale Druck zu hoch wurde *), d.h. das große Chipsterben beim Amiga kommt erst grad so in Schwung, aber die Physik und Badewannenkurve ist unerbittlich und Akkusiff machts nicht besser...

    Lass die Emulation halt auf nem PIII/1100 von 1999 laufen, ist auch Retro inzwischen und auch ne wahlweise beige Blechkiste (Board und Karten passen vielleicht sogar ins A2K Gehäuse...), damit hast gleich zwei Retros mit einer HW und Qualitätsboards hatten da längst schon CR2032 Knopfzellen, d.h. war Akkusiff auch im PC-Lager kein Problem mehr... :grab1: ....Jedenfalls aber nativ mehr Rechenleistung/RAM/Datendurchsatz als jeglicher Amiga je hatte, Tuning durchaus mit einbegriffen, Apple wechselte nicht umsonst ins Intel-Lager zu der Zeit... Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    *) hatte 1992/93 so nen Amiga-Fan bei mir im Semester beim E-Technikstudium, der hat Bauklötze gestaunt, als er mal sah, was so ein 486DX2/66 mit VLB 1MB Super-VGA-Grafikkarte (incl. Videograb/Overlay-Option über Feature-Connector), SB16 und schneller SCSI-Platte zu leisten im Stande war und SW gab es auch wieder an allen Ecken "gratis" dafür, wie 10 Jahre zuvor beim C64... Von flimmerfreier Grafik in 1280x1024 und stabilem System (Win 3.11 fürs Office, SCO Unix IV für den Rest) konnte der nur träumen... Bin übrigens 1995 dann auf SGI Indy umgestiegen, war nochmals ein Quantensprung incl. HW-3D Rendering in Echtzeit, ISDN samt Videoconferencing und frei skalierbarer Oberfläche mit Kantenglättung und Multimedia-Eigenschaften, die M$ erst mit WinXP annähernd so auf die Reihe bekam, von stabilen und sicheren Multi-user und -tasking ganz zu schweigen...