Mal wieder ein kleiner Ausflug in die Linux-Welt... und wieder mit fadem Beigeschmack (kein Bashing!)

There are 1,163 replies in this Thread which has previously been viewed 96,749 times. The latest Post (January 25, 2026 at 1:45 PM) was by JPK64.

  • Keiner der hier anwesenden Linux-Fans wird das abstreiten (können), denke ich.

    Doch, ich. Ich kann es abstreiten!

    Jedoch ändert es an der Realität nichts. Aber immerhin: ich kanns immerhin abstreiten!!!11elf :biggrin:

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Ja, Letzteres wird gern immer wieder behauptet - und zum großen Teil ist das auch richtig.

    Sobald es aber über die Installation des Grundsystems hinaus geht, sieht es schon wieder anders aus.

    Keiner der hier anwesenden Linux-Fans wird das abstreiten (können), denke ich.
    Die Kommentare unter dem Artikel sind auch interessant.

    Ich hab versucht zu finden worauf sich das alles eigentlich bezieht und fand es irgendwie nicht.

    Ganz allgemein, wenn's mal Probleme gibt (?) kann ich auch mal versuchen zu helfen. Wobei ich nicht sehe was an installationen von irgendwas Probleme macht, gerade bei Mint ist das ja nochmal etwas hübscher gemacht mit dem eingebauten Installer für alles.

    Klar, wenn man ur-ur-ur alte und nicht mehr richtig gepflegte Programme installiert, dann kann es passieren, dass diese gerne per handgeschriebener Konfigurationsdatei konfiguriert werden wollen. Aber wer außer mir installiert sich heutzutage noch einen alten ungepflegten MUD client? ... der schon in den 90ern vorsinntflutlich zu konfigurieren war, aber eben mächtig. :D Das ist dann halt so als würde man sich unter Windows 11 ein DOS Programm installieren und sich fragen wo das "weiter weiter fertigstellen" ist. ^^

    Irgendwer bekam bei screenshots mit Wayland schwarze Bilder. Wayland ist noch Neuland [Badmm-tssS!] und isoliert Programme stärker als X, da sind die alten tools bei schlechtem Wayland support noch nicht soweit. Benutzt "grim" um welche zu machen.

    Dann hatte noch irgendwer irgendwas mit Wine .... waren so viele posts in kurzer Zeit. ^^'

    Ich kann Bottles für Wine empfehlen, wenn man es gerne komfortabler in Fragen der Kompatiblität will. Trinkt ihn Flaschenweise.

    Ich bin zwar Linux Liebhaber oder auch Fan, aber das klingt irgendwie komisch. Lieber wär mir Poweruser, das trifft auf ebensoviele Windows, C64, DOS, oder sonstwas Nutzer zu. Dann sind die "nicht"-Linux Fans aber auch keine Linux-Nörgler, sondern Interessierte oder Desinteressierte. <3 Ich brauch die Harmonie.

  • Irgendwer bekam bei screenshots mit Wayland schwarze Bilder. Wayland ist noch Neuland [Badmm-tssS!] und isoliert Programme stärker als X, da sind die alten tools bei schlechtem Wayland support noch nicht soweit. Benutzt "grim" um welche zu machen.

    Als weitere Option möchte ich (grade für die KDE-Nutzer) noch "Spectacle" in den Raum werfen. :)

  • Wobei ich nicht sehe was an installationen von irgendwas Probleme macht, gerade bei Mint ist das ja nochmal etwas hübscher gemacht mit dem eingebauten Installer für alles.

    Auch meine Erfahrung. Was unter Mint Software angeboten wird funktioniert meist (Flatpak oder Native), während auf meiner Kubuntu Installation, Discover öfter mal nichts startet. Auch mit Snap habe ich weniger Erfolg, als denn Flatpak.

    Andere haben da sicher andere Erfahrungen, aber bei all meinen Mint Installationen im Freundeskreis berichten die Wenigsten über Probleme aus den Repositories.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Hier hat einer einen Gaming Guide zusammengestellt. Nich, das mir alles klar ist ;) , aber nett mal drüberzufliegen und ein wenig mehr die Zusammenhänge verstehen:

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    ich werfe hier einmal fragen ein: was mich am gaming unter linux interesiert ist, ob z.b. elder scrolls online oder star trek online problemlos gespielt werden kann. das spiele ich gerne einmal unter windows 10... ich finde nur widersprüchliche aussagen dazu... einer schreibt, es läuft. ein anderer schreibt das gegenteil... ich könnte auf meine ps5 wechseln, beide spiele gibt es dafür. aber, ich kann wohl kaum meine charakte, über steam erstellt, nitnehmen...

  • einer schreibt, es läuft. ein anderer schreibt das gegentei

    Das hat in der regel einen von 2 Gründen:

    1: es klappt halt mit mancher Hardware aber mit Anderer nicht.

    2: es geht, aber es ist schlimm viel friemelarbeit und manche geben vorher auf :biggrin:

  • Hier hat einer einen Gaming Guide zusammengestellt. Nich, das mir alles klar ist ;) , aber nett mal drüberzufliegen und ein wenig mehr die Zusammenhänge verstehen:

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    ich werfe hier einmal fragen ein: was mich am gaming unter linux interesiert ist, ob z.b. elder scrolls online oder star trek online problemlos gespielt werden kann. das spiele ich gerne einmal unter windows 10... ich finde nur widersprüchliche aussagen dazu... einer schreibt, es läuft. ein anderer schreibt das gegenteil... ich könnte auf meine ps5 wechseln, beide spiele gibt es dafür. aber, ich kann wohl kaum meine charakte, über steam erstellt, nitnehmen...

    Beide Spiele sind in Steam mit "Spielbar" fürs Steam Deck gelistet (mit ein paar wenigen Anmerkungen) - damit stehen die Chancen sehr hoch, dass beide unter Linux laufen.

  • einer schreibt, es läuft. ein anderer schreibt das gegentei

    Das hat in der regel einen von 2 Gründen:

    1: es klappt halt mit mancher Hardware aber mit Anderer nicht.

    2: es geht, aber es ist schlimm viel friemelarbeit und manche geben vorher auf :biggrin:

    ich habe kein problem configs zu schreiben, falls erforderlich. mich interessiert eher, ob es laufen würde. zielrechner hat eine nvidia (optimus) gtx 760m, wobei diese gpu als hauptgpu läuft.

    mein stärkeres notebook muss ich erst wieder flott bekommen, das hat eine amd/ ati gpu. afaik wird nvidia nicht so ganz toll von linux unterstützt...

  • Ich versuchs gern mal heute abend an meinem Rechner daheim, wenn sich bis dahin kein anderer gemeldet hat (ich hoffe ich denk dran mit meinem Siebhirn...)

  • Da hilft vermutlich nur probieren, selbst wenn dir jetzt 5 leute sagen das es läuft kann's gut sein das du halt die hardware-kombination hast die nicht tut.

    in der proton-db nachgucken ist immer ein guter indikator, aber wenn's da nicht gold-premium-diamand-mit-sternechen ist kann's immer gut sein das es gerade bei dir halt doch nicht läuft.

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    Oder nimm Lutris

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    Edit: Da ich von den meisten Games die .exe Installer lokal (gog und Co.) besitze, nehme ich primär PortProton als Launcher Please login to see this link.

    Ist komplex, aber ich hatte mit bottles und Lutris auch Probleme. Und was ich mit Lutris oder Bottles nicht ans Laufen bekommen habe, rennt unter PortProton

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    Da kann man so viele schöne Dinge einfach konfigurieren, so das 3Dfx und DX9 Gallium, Vulkan und Gamescope, Mangohud und Virtual Desktops enorm helfen, Dinga ans Laufen zu bekommen.

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    Noch ein Edit: Das liegt doch auch direkt in Steam? Warum installierst du dir nicht natives Steam unter Linux und ab die Waldfee?

    Ich lutsch mir es gerad: Werde berichten...

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    EditEditEdit: Ich habe es erfolgreich gan easy installiert, aber den Patch bei 3% und 800MB abgebrochen ... Das isses mir nicht wert. Aber ich habe die Loipe für dich schon mal gespurt :D

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    selbst wenn dir jetzt 5 leute sagen das es läuft kann's gut sein das du halt die hardware-kombination hast die nicht tut.

    Sehe ich auch jedes Mal, wenn ich das gleiche Game auf Mint oder Kubuntu probiere. Selbst Linux-Apps tun es mal auf dem einen oder dem anderen Rechner nicht.

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    Edited 6 times, last by JPK64 (September 2, 2025 at 11:37 AM).

  • Selbst Linux-Apps tun es mal auf dem einen oder dem anderen Rechner nicht.

    Das ist aber idr. sehr deterministisch, und idr. auch nur ein problem von nicht passend vorkompilirten anwendungen mit dynamischen abhänigkeiten.
    glibc version ist da immer so ein klassiker.

    da hilft dann so gut wie immer selbst bauen oder in irgend eine art von umgebung kippen die das tool erwartet. sei es einfach mit LDPRELOAD, oder irgendwie geartete container oder so

  • Richtig... gern mal genommen wenn man irgendnen komisches Binary hat das sonstwie aufs System gekommen ist, nur nicht über den Package Manager.

    (Wie ich anderweitig schonmal schrieb, durchaus ein Vorteil von Flatpak/snap/Appimage... )

  • durchaus ein Vorteil von Flatpak/snap/Appimage...

    Hatte ich schon erwähnt, das ich Flatpak liebe aus diesem Grund?? ;)

    Das tut den alten Hasen die Tränen in die Augen treiben, aber für die breite Masse genau der Weg, den Sprung nach Linux zu schaffen.

    Das ist aber idr. sehr deterministisch, und idr. auch nur ein problem von nicht passend vorkompilirten anwendungen mit dynamischen abhänigkeiten.

    Interessiert 99% der Nutzer nicht, warum sein Programm nicht funktionert, und wenn ich dann dies, das und jenes konfigurieren und kompiliren muss, bin ich auch schon draussen, wenn es nicht UNBEDINGT das Programm sein MUSS. Da sind wir wieder beim üblichen Linux Problem, warum auch diese oder nächstes Jahr immer noch nicht das Jahr des Linux sein wird.

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  • durchaus ein Vorteil von Flatpak/snap/Appimage...

    Hatte ich schon erwähnt, das ich Flatpak liebe aus diesem Grund?? ;)

    Das tut den alten Hasen die Tränen in die Augen treiben, aber für die breite Masse genau der Weg, den Sprung nach Linux zu schaffen.

    Alter Hase hier:
    Gut finde ich es nicht das es vieles nicht mehr direkt für die distro gibt.
    Ich kann's aber auch verstehen, das ist für na hand voll distros schon viel arbeit.
    Flatpack / appimage find ich auch einen guten kompromiss, wobei ich ich es bei flatpack (und snap, aber dazu später mehr) super nevig finde das man die selbe sache immer und immer wieder konfigurieren muss.
    Ich hab z.b. ein paar bookmarks im filemanager die dann auch im datei-öffnen dialog auftauchen. die muss ich nativ pflegen und in jeder gtk-version die mit installiert wird :sad:

    Aber ja, ich hab viel lieber appimages oder flatpack's gerade wenn es kommerzielle oder frische software ist.

    Snap macht mir aber nur kopfschmerzen.
    wie oft ich mich schon gefragt habe warummein laptop-lüfter den jetzt laut wird, nur um herrauszufinden das snapd einen cpukern belegt ohne das ich je irgendwas mit snap gemacht habe...
    Natürlich passiert das nur einmal pro installation, das heist aber auch einmal pro laptop, also alle 2 jahre für das firmengerät.

    Ne, danke, aber nein danke :smile:

    appimage / flatpack ist aber eben auch so ne sache. ich freue mich das ich darüber sachen einfach bekomme die meine distro mit entweder gar nicht oder nicht in der benötigten frischen version liefert, andererseits soft das auf absehbare zeit dafür das immer weniger software tatsächlich in der distro landet, mit allen problemen die das mitbringt.

    Das muss man aber einfach mal auf dauer beobachten, aktuell bin ich damit eher glücklich.

  • appimage / flatpack ist aber eben auch so ne sache. ich freue mich das ich darüber sachen einfach bekomme die meine distro mit entweder gar nicht oder nicht in der benötigten frischen version liefert, andererseits soft das auf absehbare zeit dafür das immer weniger software tatsächlich in der distro landet, mit allen problemen die das mitbringt.

    Kann das noch nicht in völliger Gänze überblicken, aber bei SSD Größen im Cent-Bereich pro GB erst mal nicht so relevant. So entkommt man doch schön bequem der "DLL-Hölle", die man bei Windows so fürchtet.

    Ich habe echt wenig Probleme mit den Dingen aus Flatpak. Aber mit Snap kann ich auch (wie du) nix anfangen, da ein Drittel der Snaps auf meiner Kubuntu Maschine schon gar nicht startet. Aber die Flatpaks schon.

    Ich halte mich da ans Odenwälder Motto: Schmecke muss es!

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
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  • appimage / flatpack ist aber eben auch so ne sache. ich freue mich das ich darüber sachen einfach bekomme die meine distro mit entweder gar nicht oder nicht in der benötigten frischen version liefert, andererseits soft das auf absehbare zeit dafür das immer weniger software tatsächlich in der distro landet, mit allen problemen die das mitbringt.

    Kann das noch nicht in völliger Gänze überblicken, aber bei SSD Größen im Cent-Bereich pro GB erst mal nicht so relevant. So entkommt man doch schön bequem der "DLL-Hölle", die man bei Windows so fürchtet.

    Ich habe echt wenig Probleme mit den Dingen aus Flatpak. Aber mit Snap kann ich auch (wie du) nix anfangen, da ein Drittel der Snaps auf meiner Kubuntu Maschine schon gar nicht startet. Aber die Flatpaks schon.

    Ich halte mich da ans Odenwälder Motto: Schmecke muss es!

    Wenn du mein beitrag nochmal von vorne bis hinten liest wirst du feststellen das ich nicht einmal über speicher spreche :biggrin:

    Und bei platz auf der platte bin ich da auch ganz bei dir, wenn ein paar dutzend GB mehr auf der platte machen das sachen einfacher werden ist das total cool für mich.

    Benannt habe ich das problem das ich ständig dinge neu konfigurieren muss :smile:


    edit/PS:

    ich weiß das das platz-auf-der-platte-argument eins der häufigsten ist.
    und ja, das ist ganz klar ne Veränderung, und auf kleineren systemen, irgend ne embedded kiste, nen RPI zum beispiel oder noch kleiner wär das ein problem. aber da installierst du ja idr. auch garnicht so viel softwarre die nur als flatpack kommt.

  • Benannt habe ich das problem das ich ständig dinge neu konfigurieren muss :smile:

    Ich verstehe nicht ganz, was man mit flatpak immer neu konfigurieren muss?

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
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  • Benannt habe ich das problem das ich ständig dinge neu konfigurieren muss :smile:

    Ich verstehe nicht ganz, was man mit flatpak immer neu konfigurieren muss?

    GTK filemanager bookmarks z.b. die muss ich einmalig nativ konfigurieren und dann mehrfach in flatpak