Mal wieder ein kleiner Ausflug in die Linux-Welt... und wieder mit fadem Beigeschmack (kein Bashing!)

Es gibt 1.046 Antworten in diesem Thema, welches 82.527 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. November 2025 um 20:17) ist von controlport2.

  • Magix ist eine eine kleine Firma. Morgen kommt die nächste Heuschrecke und schon sind die Produkte übermorgen ggf. gar nicht mehr da.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gibt es seit 1993, also schon "paar Tage". Und selbst wenn das Produkt mal eingestellt werden sollte, kann man die bereits vorhandene ja immer noch weiter verwenden.

    Ein Kumpel von mir arbeitet zum Beispiel mit einem Photoshop Elements, den er schon seit über 15 Jahren benutzt. Damit kennt er sich blind aus, kennt seinen Workflow und er kann damit alles machen, was er möchte. Er hat gar keinen Grund, auf irgendwas anderes oder eine andere Version zu wechseln. Leute, die mit ihrer Arbeit mit Programmen Geld verdienen, die wechseln in der Regel seltener als welche, die das als Hobby machen. Jede Umstellung kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. ;)

    Kann ich gut verstehen. Hab mich im Laufe der Zeit auch an Photoshop gewöhnt. Die Einarbeitungszeit war nicht ohne. Hab dann auch mal Affinity ausprobiert, aber wenn man weiß wo die Buttons im Programm sind welches man immer verwendet fällt es mir schwer einen Haufen Zeit abermals hinein zu stecken, die ich auch kreativ mit dem gewohnten Programm verbringen könnte.

    Im beruflichen Umfeld ist Zeit DER Faktor überhaupt. Leute, die sich in ein Programm, an eine Bedienoberfläche eingearbeitet haben, die müssen sich bei jeder Änderung neu einarbeiten. Ich kann gar nicht mehr mitzählen, wie oft ich auf Rückfragen, warum jetzt das Aussehen, die Anordnung oder gar die Menühierachie einer Betriebssoftware geändert worden ist und als Antwort bekommen habe: "Weil das so für die Leute leichter sein sollte!" Und jedes Mal meine Antwort: "Vielen Dank, da gehen jetzt wieder in den Abteilungen zig Stunden Umgewöhnen und Umlernen völlig unproduktiv drauf, nur weil ein GUI-Designer mal wieder meinte, so könnte es schneller gehen, um genau das gleiche Ergebnis wie bisher zu erhalten." :whistling:

  • Ich kann gar nicht mehr mitzählen, wie oft ich auf Rückfragen, warum jetzt das Aussehen, die Anordnung oder gar die Menühierachie einer Betriebssoftware geändert worden ist und als Antwort bekommen habe: "Weil das so für die Leute leichter sein sollte!"

    Meine Chefin wollte, dass ich auf dem Rechner unserer neuen Azubine Outlook aktualisiere...

    Auf meine Frage "kein Problem... aber WIESO DENN?" kam die Antwort... "ja, bei ihr sind manche Sachen anders oder an anderer Stelle und ich möchte, dass das so aussieht wie auf meinem Monitor"....

    Man sieht... das Problem "ist da".

    :D

  • Im beruflichen Umfeld ist Zeit DER Faktor überhaupt. Leute, die sich in ein Programm, an eine Bedienoberfläche eingearbeitet haben, die müssen sich bei jeder Änderung neu einarbeiten.

    Nicht nur beruflich, auch in meiner Freizeit möchte ich gerne loslegen wenn mich die Muse packt und nicht erst Buttons suchen. ;)

    Photoshop macht ja die Updates IMHO automatisch und ist auch ok so, da viel neues KI Zeug dazu kommt. Stört mich also nicht weiter. ABER es gibt Programme die nutze ich seit Anbeginn der Zeit (naja fast), aber jedes mal als ich früher drauf reingefallen bin war wieder irgendetwas verändert/verschoben und außer das die Menüs sich änderten konnte ich keine Veränderungen im Programm erkennen, die den Hauptnutzen besser machten. Somit update ich seit Jahren diese nicht mehr und bin bis jetzt gut damit gefahren, weil sie alles machen, was ich möchte. :)

    Topic:

    Vielleicht probiere ich doch mal wieder einen Linux Versuch. Hab neulich vorm Haus nen alten PC gefunden und da war noch ne 500GB SSD Karte drin die reibungslos funktioniert. Damit könnte ich dann erstmal gefahrlos probieren. Dualboot lasse ich die Finger von, die hab ich mir damals schon einmal verbrannt. Das brauch ich nicht wieder. *g*

    Dann bleibt aber wie immer die Frage, welches Linux... gibts ja gefühlt mehr Versionen als Sand in der Sahara. :whistling:

  • Dann bleibt aber wie immer die Frage, welches Linux... gibts ja gefühlt mehr Versionen als Sand in der Sahara. :whistling:

    Allein in der Zeit, die deine Version zum Installieren benötigt, kommen schon 50 neue Varianten raus! :D

  • Ist ja doch ein recht dynamischer Thread.
    Aber da ich den losgetreten habe, gebe ich hiermit nochmal zu Protokoll: Kubuntu.

    Das ist optisch eine völlig andere Nummer als Windows und somit ein schönes "Gegengewicht".

    Dennoch bietet es zig Konfigurationsmöglichkeiten - das ist mir persönlich wichtig.

    Alles, was mir wichtig ist, läuft auf meinem Läppi jetzt.

    Und demnächst (wenn es mal wieder kalt wird) will ich mir Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu Gemüte führen. Videoschnitt interessiert mich schon lange, aber dafür braucht es viel freie Zeit.

    Mal sehen. :)

    Ansonsten wird hier ja häufig Mint empfohlen. Da habe ich absolut nichts gegen - mir gefällt Kubuntu halt besser.


    Das wirst Du schon rausfinden... gibt ja zu fast allen Distros und Desktop Environments YouTube-Videos. :)

  • Wenn Du ein Android Handy hast und ein Google Konto eh da ist. Probiere doch mal Chrome OS Flex auf solch einen PC.

    Allein schon, um sich mal die Technologie dahinter anzusehen.

  • Ich hatte KDE Neon schon auf einem der Rechner installiert, keine Ahnung mehr, auf welchem.

    Um mich zu entscheiden, was ich jetzt nehme (der Look ist ja großteils gleich), habe ich mir YT-Videos angeschaut.

    Da war auch ein direkter Vergleich von KDE Neon und Kubuntu dabei:

    Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    Danach habe ich mich für Kubuntu entschieden. Und bis jetzt.... finde ich es Klasse. :)

  • Ich empfehle Debian, hat alles was man braucht und kein aufgeblähtes Klicki-Bunti .

    Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit. ( Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA )

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. ( Albert Einstein )

  • Habe ich hinter mir. Zu wenig Klicki-Bunti. :D

    Lief auch nicht vernünftig, ich hatte das ja auch mal getestet, steht hier irgendwo in diesem Thread.

    Nach dem Booten hatte ich kein Netzwerk auf dem Rechner, somit war nix mit Updates.

    Und wir brauchen jetzt nicht wieder die Diskussion anzufangen, dass man ja mit ein bisschen Mühe und Eigeninitiative... das hatten wir alles schon.

    Kubuntu bootete, installierte und läuft OOTB perfekt... mehr brauche ich nicht.

    Soll jeder alles testen und für sich das Richtige finden - dafür gibt es ja zum Glück reichlich Distros und DEs.

  • Habe ich schon erwähnt, dass ich GNOME meine GUI 1. Wahl ist? :wink:

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Ich empfehle Debian, hat alles was man braucht und kein aufgeblähtes Klicki-Bunti .

    Habe ich hinter mir. Zu wenig Klicki-Bunti. :D


    Sorry, aber das ist mal wirklich grober Unfug.

    Debian kommt in der Default-Installation mit Gnome, aber das ist nur eine Vorauswahl, wenn man nicht einfach Enter drückt kann man im Wizzard zwischen Gnome, Xfce, KDE, Plasma, Cinnamin, MATE, LXDE und LXQT wählen.

    Da muss man nichts für tun außer in einem Dropdown Menü eine Auswahl treffen.

    Das ist eine Spanne von "so gut wie kein klicki bunti überhaupt" bis zu "Fast ein Mac".

    Zum Glück kann man sich in der Freien-Software-Welt seine Einzelteile ja gesondert von einander aussuchen, Wenn man KDE Will nimmt man halt KDE, egal ob man dazu z.B. Debian, Gentoo, Arch oder FreeBSD nutzen möchte.

    Ich Suche mir ja auch kein anderes Betriebsystem weil ich das Hintergrundbild nicht mag :biggrin:

  • Das magst Du als groben Unfug bezeichen. Ist mir recht, weil Deine Meinung. Stimmt aber so nicht. ;)

    Als ich die ganzen Distros durchgetestet habe (schaue mal in den ersten Post, der ist von mir und danach kamen noch viele andere Distros und DEs!) war ich noch gar nicht so weit, mir noch bestimmte DEs auszusuchen.

    Ich habe die Distros der Reihe nach durchprobiert, irgendwann habe ich, ich glaube bei Ubuntu auch mal KDE nachinstalliert.

    Und Debian war eines von vielen. Da stand überhaupt nicht zur Debatte, eine andere DE auszuwählen.

    Das erste Problem vorab war halt das fehlende Netzwerk, wobei Debian vorm Zug weg für mich "raus" war.

    Aber das zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Thread: immer wieder wird unterstellt, dass man sich nicht genug Mühe beim Installieren gegeben hat, man nicht "alles" gemacht hat, sich nicht mit der Materie auseinandergesetzt hat, einfach Windows erwartet, Linux nicht "versteht", oder was auch immer.

    Daran habe ich mich schon lange gewöhnt und es ist mir auch total egal.

    Wenn ich eine bestimmte Frage zu einer bestimmten Distro habe, dann frage ich nach der Lösung des Problems.

    Beim Distro-Surfen auf ein Hindernis zu treffen gehört einfach dazu. Geht man halt zur nächsten.

    Damit verteufle ich doch diese Distro nicht per se, ICH erwarte mir einfach, dass ich ein OS installiere und das dann läuft.

    Und da ich KDE für mich nun mal die passende DE herausgefunden habe, ist es fast egal, unter welcher Distro das läuft.

    Kubuntu war nun mal DIE Distro, die auf DIESEM Rechner OOTB lief. Debian konnte das nicht und die DE war da total nachrangig. Wenn Debian sich auch so problemlos hätte installieren lassen und gelaufen wäre, wäre auf dem Laptop jetzt Debian am Werk, mit KDE.

    Und dann kommt noch dazu, dass ich diverse Laptops mit Linux ausgestattet habe... das war schon ein Auf und Nieder. :D

    Man muss wirklich immer die "Gesamtsituation" betrachten. Da ergeben sich doch so eine Rand-Aspekte, die dazu gehören. ;)

  • Du argumentierst da jetzt über viele Singe über die ich kein wort verloren habe, aber gut.

    du sagst zu:

    Ich empfehle Debian, hat alles was man braucht und kein aufgeblähtes Klicki-Bunti .

    dieses:

    Habe ich hinter mir. Zu wenig Klicki-Bunti. :D

    und danach:

    Debian konnte das nicht und die DE war da total nachrangig. Wenn Debian sich auch so problemlos hätte installieren lassen und gelaufen wäre, wäre auf dem Laptop jetzt Debian am Werk, mit KDE.

    Aber gut, wenn das für dich einen Roten Faden hat dann ist ja alles gut :smile:


    Ich mein, bei vielen dingen die du beschreibst sehe ich den Punkt, viele davon kann ich komplett nachvollziehen, einige wirklich nicht, aber darüber müssen wir echt nicht reden.

    Wie du aber einerseits behaupten kannst das du zwar ein Debian nicht installier bekommst, nicht mal bis zur Desktop-Environment-Auswahl andererseits dir das Installierte Debian nicht zusagt weil dir das Desktop-Environment nicht zusagt, da kann ich nur Vermutungen anstellen wie das deiner Meinung nach gehen soll.


    ICH erwarte mir einfach, dass ich ein OS installiere und das dann läuft.

    Wie gut hat das in der Vergangenheit mit Windows für dich funktioniert? :D

  • ICH erwarte mir einfach, dass ich ein OS installiere und das dann läuft.

    Wie gut hat das in der Vergangenheit mit Windows für dich funktioniert? :D

    Vielleicht garnicht, weil er Format c:\ ausgeführt hat. :bgdev

    Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit. ( Thomas Jefferson, 3. Präsident der USA )

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. ( Albert Einstein )

  • schorsch3000 :

    Freut mich, dass Dich das auch nicht kratzt, wenn jemand eine andere Meinung hat. Findet man heute leider viel zu selten. :)

    Wie du aber einerseits behaupten kannst das du zwar ein Debian nicht installier bekommst, nicht mal bis zur Desktop-Environment-Auswahl andererseits dir das Installierte Debian nicht zusagt weil dir das Desktop-Environment nicht zusagt, da kann ich nur Vermutungen anstellen wie das deiner Meinung nach gehen soll.

    Lies einfach nochmal. :) Das habe ich so nicht gesagt. ;)

    Ich habe JEDES Linux fertig installiert bekommen, ohne Ausnahme. Obwohl, doch - irgendwo hier hatte ich ja auch mal den Fall, dass auf dem DELL AiO $ubuntu gar nicht erst ins Live-System bootet. Das hatte ich aus Interesse gegoogelt und festgestellt, dass das ein (seit Jahres bekanntes) Problem ist.

    Ich hatte versucht, das zu beheben, klappte nicht - also die nächste Distro genommen. :D

    Debian hatte eben das Problem, dass ich kein Netzwerk hatte. Das integrierte WLAN des Läppis wurde nicht erkannt, die USB-Sticks, die ich habe, auch nicht.

    Also habe ich die Installation ohne WLAN gemacht und darauf gehofft, dass es im Echtsystem dann klappt. Tat es nicht. Also weiter zur nächsten Distro. :)

    Wie gut hat das in der Vergangenheit mit Windows für dich funktioniert? :D

    Ich hantiere mit Windows seit über 30 Jahren rum... "gut"... naja... aber darin bin ich halt firm.... und ganz im Ernst: seit Windows 7 ist das Windows-Installieren kein Krampf mehr wie noch früher. Die W9x-Systeme und auch XP forderten noch viel Aufmerksamkeit und ja - da hat das Installieren wirklich nicht immer OOTB geklappt.

    Windows 10 und 11 machen keinerlei Eingreifen mehr nötig, ist mir zumindest noch nicht passiert.

  • Die angeregte Diskussion zum Hintergrundbild von Windows XP ist jetzt hier:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Mäh. Also wenn aktuell jemand Mit auf 22 ("Wilma") updaten will - ich bin da grade geheilt.

    In der Standard-Session keine Taskleiste mehr (defekt), in der Wayland-Session gäbe nicht mehr als nen leeren Bildschirm.

    Erstmal per Timeshift-Backup zurückgerollt. Frauchen bekommt dann vermutlich Kubuntu oder Manjaro aufs Laptop, ist noch zu entscheiden...

  • meeh, aber danke für die Vorwarnung. Ich hatte ohnehin vor noch zu warten.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Ich grinse mir gerade einen Wolf ... weil:

    Warum auch immer noch, habe ich vor 2 Tagen mein Desktop Linux Mint geschrottet.

    Symptom: Boot bleibt hängen mit einem blinkendem Cursor und nix passiert mehr.

    Diagnose: Ich hatte mir Google Chrome installiert, um ein Stadia Controller auf Bluetooth flashen zu können (weil es angeblich mein Brave nicht konnte). Chrome konnte es aber auch nicht (mit genau dem gleichen Fehler wie Brave - kurzgesagt - unter Windows ging es). Also wieder Chrome deinstalliert. Vor dem nächsten Neustart habe ich noch die anstehenden Updates im Updatemanager durchgewunken.

    Wahrscheinlich hat es dabei irgendwas zerbröselt. *motz*

    Rettungsversuch: Vom blinkenden Cursor konnte ich mittels ALT+F2 auf eine andere Konsole einloggen und sah auch Inhalte der SSD. Komischerweise sprang alle paar Sekunden die Konsole wieder auf die mit dme blinkenden Cursor zurück. Ich habe mir schon Gedanken gemacht, wie ich einige Files noch so retten könnte.

    Bis ich mir gedacht habe - Wie könnte ich ein Timeshift-Backup wieder über die Konsole rückspielen...

    Geht aber noch viel einfacher! Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einfach ein Mint vom Stick gebootet, Timeshift davon gestartet. Hat mir direkt die letzten Wochen angeboten und so habe ich direkt das frischeste genommen. Ein paar Minuten später, ein Neuboot, TAADAA - Alles wieder bei Alten :thumbsup: Ein Hoch auf Backups - vor allem automatisierte.

    Haben andere Distris eigentlich auch so ein Timeshift als default?

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