Mal wieder ein kleiner Ausflug in die Linux-Welt... und wieder mit fadem Beigeschmack (kein Bashing!)

Es gibt 1.046 Antworten in diesem Thema, welches 82.568 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. November 2025 um 20:17) ist von controlport2.

  • Um zu verstehen - was hast du da gemacht? Nouveau blacklisted bedeutet doch, das du auf der intelGPU arbeitest?

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
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  • Da ich zuerst den OpenSource Nvidia Treiber Nouveau genutzt hatte und dann erst zum anderen von Nvidia gewechselt bin, war ein Hilfeversuch beim Passthrought den alten Treiber gänzlich auszuschalten, falls er doch noch irgendwie gelesen wird. Eine Lösung war den Treiber auf der Platte zu löschen, der andere ihn einfach auf die Blacklist zu setzen, was dieser Parameter tut.

  • Das Universum hat wieder seine Ordnung. Ich hatte echt schon Angst, dass durch die außerplanmäßigen Experimente eine Singularität erzeugt wird, die uns alle verschlingt.

  • Yabadabbadoo btw: WIIILLMMAAAA Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das beliebte Linux Mint ist in der neuen Version 22 erschienen, die das Entwicklerteam als sogenanntes Long Term Release bis zum Jahr 2029 mit Aktualisierungen versorgen will. Die Langzeitunterstützung liefert im wesentlichen Ubuntu 24.04 LTS, welches Mint als Unterbau dient. Dank des frischeren Linux-Kernel 6.8 unterstützt Linux Mint 22 gegenüber der direkten Vorversion modernere Hardwarekomponenten. Bis 2029 bleibt Linux Mint allerdings nicht bei diesem Kernel: Zukünftige Minor-Versionen werden den Hardware Enablement Stack (HWE) von Ubuntu nutzen und somit unter anderem in den Genuss von etwas neueren Linux-Kerneln kommen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Du bist ja jetzt schon relativ lang "erfolgreich" dabei. Darf ich fragen was Dich so explizit bei Mint hält?

    Ich sehe Mint ja eher so als Einstiegsdroge für den Wechsel - liegt aber vielleicht auch an meiner Begeisterung und meinem Drang, immer den aktuellen heissen Sch**** ausprobieren zu wollen :D - und Mint ist ja durchaus eher... na sagen wir mal "konservativ"... Abgesehen davon ist Cinnamon nicht so meins :D

    Und nein, ich will da niemanden über reden zu anderem. Eine gewisse "Stabilität" ist ja durchaus auch nicht zu verachten, vielleicht isses das ja auch schon :D

  • Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum ich Mint jetzt bewusst NICHT auf mein Sofa-Laptop gemacht habe.

    Das lief ja, aber ich schließe mich an... "konservativ" trifft es schon genau. Klar, das macht den Umstieg viel leichter und Mint ist in der Tat wirklich "feature-packed" - insofern von der Usability sicher nicht umsonst eine der beliebtesten Distros (war doch so?).

    Ich weiß ja, dass JPK64 mit Zorin die gleichen "schlechten" Erfahrungen gemacht hatte wie ich. Gewisse Dinge funzen da nicht, wie man es erwartet, bzw. gehören in die Abteilung "das haben die Gnome-Macher abgeschafft". Musste ich mich ja auch drüber aufklären lassen.

    Aber ja, mich würde auch interessieren, wie sich Mint so auf Dauer schlägt. :)

  • Du bist ja jetzt schon relativ lang "erfolgreich" dabei. Darf ich fragen was Dich so explizit bei Mint hält?

    Der Sprung von Win nach Mint ist klein, da wird bei Cinnamon ja Wert drauf gelegt. Es funktioniert (für mivch), fühlt sich gut an und sieht gut aus. Dazu eine grosse Fanbase, die den Support bei Problemen vereinfacht. Hatte da schon genug Erfahrung mit kleineren Distros.

    Eine gewisse "Stabilität" ist ja durchaus auch nicht zu verachten, vielleicht isses das ja auch schon

    Ich wäre noch immer bei XP oder 2000, wenn es gänge. So auch Mint - brauche kein bleeding edge Systme als Arbeits/Solosystem. Das muss tun.

    Aber ja, mich würde auch interessieren, wie sich Mint so auf Dauer schlägt

    Wie ich gerade so lustigerweise vor einigen Minuten gelesen hatte: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zitat

    Cinnamon Desktop ist eine Abwandlung, auch Fork genannt, von Gnome und folgt weitgehend den traditionellen GTK3 Designrichtlinien. Die GTK4 und libadwaita Designrichtlinien von Gnome bringen umfassende Veränderungen, die bei Inkompatibilität zu visuellen Unstimmigkeiten und potenziellen Funktionsproblemen führen können, da die Designs und Verhaltensweisen nicht einheitlich sind. Da Gnome sich immer mehr von benutzerdefinierten CSS-Designs in Apps verabschiedete und seine Gnome Apps auf GTK 4 und libadwaita umstellt, sehen sich Desktops wie Cinnamon oder auch andere wie MATE sich zunehmend mit Problemen konfrontiert. Mint versucht eine konsistente Benutzererfahrung zu bieten und mit dem Rückportieren mancher Gnome Apps dem zu begegnen. Aber das dürfte nur ein Spiel auf Zeit sein, denn der Aufwand dürfte immer größer werden je weiter Gnome sich entwickelt. Die Fork-Desktops müssen sich anpassen oder etwas neues einfallen lassen. Das ist heute noch nicht so das Problem aber perspektivisch wird das eine Thematik sein, der sich das Linux Mint Projekt stellen muss, andere Desktop Teams natürlich auch.

    Irgendwann wird sich da wirklich nix mehr kitten lassen. Bis dahin... Zumindest bei Frauchens Laptop läuft nun schon seit über 5 Jahren Mint rockstable. Warum sollte man ein Team ändern, wenn es am Gewinnen ist?

    Dieses Distrohopping macht auch keinen Sinn. If the Boot fits - wear it.

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    Einmal editiert, zuletzt von JPK64 (27. Juli 2024 um 19:25)

  • Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum ich Mint jetzt bewusst NICHT auf mein Sofa-Laptop gemacht habe.

    Das lief ja, aber ich schließe mich an... "konservativ" trifft es schon genau. Klar, das macht den Umstieg viel leichter und Mint ist in der Tat wirklich "feature-packed" - insofern von der Usability sicher nicht umsonst eine der beliebtesten Distros (war doch so?).

    Ich weiß ja, dass JPK64 mit Zorin die gleichen "schlechten" Erfahrungen gemacht hatte wie ich. Gewisse Dinge funzen da nicht, wie man es erwartet, bzw. gehören in die Abteilung "das haben die Gnome-Macher abgeschafft". Musste ich mich ja auch drüber aufklären lassen.

    Aber ja, mich würde auch interessieren, wie sich Mint so auf Dauer schlägt. :)

    Ich habe LM seit version 17.3 benutzt und muß sagen es ging alles, was ich erwartet habe. Manchmal waren mit Wlan adaptern oder Drucker probleme, ich bekam aber die Lösung innerhalb von halben Stunde von der Community. Ich war auch nach dem ich windows xp sein lassen habe nur mit Linux unterwegs, wollte nichts anderes. Irgendwann war ich dann doch neugierig und habe ein Lizenz für windows 10 für den Preis eines Kaffees geholt nur um zu probieren und experimentieren. Ich liebe Linux muss aber sagen, win 10 ist ein gelungenes System und tatsächlich verwende ich im Moment überwiegend. Win11 können offiziell meine Geräte nicht, ich kann und habe schon umgangen. Ich möchte aber nach einem Update das System nicht jedesmal schrauben und registry umschreiben. Sonst nehme ich mit vorliebe Debian, wenn ich mit Linux arbeite. Lm kann ich immer wieder gerne empfehlen, schon allein, weil da man jede menge Hilfe fast binnen Minuten bekommt. Da steht halt eine große Gemeinschaft hinter.

  • Das Universum hat wieder seine Ordnung. Ich hatte echt schon Angst, dass durch die außerplanmäßigen Experimente eine Singularität erzeugt wird, die uns alle verschlingt.

    Ja ne keine Sorge, hat ja auch was gutes so eine komplette Neuinstallation und alles geht jetzt wieder. Ich bin erstmal geheilt von den Selbstversuchen.

  • Ich glaube, das ist auch ein Grund, warum ich Mint jetzt bewusst NICHT auf mein Sofa-Laptop gemacht habe.

    Das lief ja, aber ich schließe mich an... "konservativ" trifft es schon genau. Klar, das macht den Umstieg viel leichter und Mint ist in der Tat wirklich "feature-packed" - insofern von der Usability sicher nicht umsonst eine der beliebtesten Distros (war doch so?).

    Ich weiß ja, dass JPK64 mit Zorin die gleichen "schlechten" Erfahrungen gemacht hatte wie ich. Gewisse Dinge funzen da nicht, wie man es erwartet, bzw. gehören in die Abteilung "das haben die Gnome-Macher abgeschafft". Musste ich mich ja auch drüber aufklären lassen.

    Aber ja, mich würde auch interessieren, wie sich Mint so auf Dauer schlägt. :)

    Ich habe LM seit version 17.3 benutzt und muß sagen es ging alles, was ich erwartet habe. Manchmal waren mit Wlan adaptern oder Drucker probleme, ich bekam aber die Lösung innerhalb von halben Stunde von der Community. Ich war auch nach dem ich windows xp sein lassen habe nur mit Linux unterwegs, wollte nichts anderes. Irgendwann war ich dann doch neugierig und habe ein Lizenz für windows 10 für den Preis eines Kaffees geholt nur um zu probieren und experimentieren. Ich liebe Linux muss aber sagen, win 10 ist ein gelungenes System und tatsächlich verwende ich im Moment überwiegend. Win11 können offiziell meine Geräte nicht, ich kann und habe schon umgangen. Ich möchte aber nach einem Update das System nicht jedesmal schrauben und registry umschreiben. Sonst nehme ich mit vorliebe Debian, wenn ich mit Linux arbeite. Lm kann ich immer wieder gerne empfehlen, schon allein, weil da man jede menge Hilfe fast binnen Minuten bekommt. Da steht halt eine große Gemeinschaft hinter.

    Hierbezüglich muß ich noch erwähnen, daß ich mit Dos später mit Win95 aufgewachsen bin. Irgendwie prägte mich win95 so sehr, daß ich merke, ich will irgendwie das altvertraute haben und habe nur schöne Erinnerungen dazu. C64 ist eindeutig mein Hobby geworden und ich fühle mich in dieser Welt sehr wohl und vertraut. Obwohl ich noch Quark im Schaufenster war, wo es längst damit vorbei war.

  • So auch Mint - brauche kein bleeding edge Systme als Arbeits/Solosystem. Das muss tun.

    Bleeding Edge muss ja nicht sein... Aber son LTS... Auch nicht :D Wobei das mit der Aktualität der Anwendungen dank Flatpak ja auch nicht mehr so wild ist in dem Kontext.

    "Heute so gebastelt": mal statt der kompletten Full-Disk-Encryption - die zugegebenermaßen etwas sperrig in der Wartung ist - ecryptfs ausprobiert. Funktioniert auch gut, könnte der way2go für mich fürs Laptop werden.

  • Darf ich fragen was Dich so explizit bei Mint hält?

    Ich bin jetzt seit 2012/2013? bei Mint. Damals ist meine HDD im Laptop abgeraucht. Die Recovery DVD mit Vista war nicht auffindbar und da hab ich mir ein Linux Magazin gekauft, da war Mint dabei und seitdem begleitet mich das.

    Erst mit Cinnamon und seit 2018? XFCE. Was mir gefällt, daß ich bisher alles Systemrelevante mit dem Desktop erledigen konnte und dafür bisher noch nie die Konsole verwenden musste.

    Für mich passt es einfach und darum bleibt ich dabei.

  • Aktualität der Anwendungen dank Flatpak

    Wird eh immer mehr im SWManager. Ein Grossteil meiner installierten SW existiert nur als Flatpack.

    Was mich aber anknuspert (und irgendwie an mir vorbeiging) das VirtualBox ja auf einmal nicht mehr mit dem Kernel klar kommt :cursing: Hab aber gerade keine Lust, mich da drum zu kümmern... mahce ich halt an anderen Baustellen weiter und harre der Dinge, was da noch mal passieren wird.

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    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Ich nutze Mint auch seit Version 17, weil es einfach zuverlässig das tut, was es soll. Virtualbox ist da echt die Ausnahme. Schon mit irgendeinem früheren Mint-Update liefen Spiele nur noch als Diashow, die vorher noch flüssig liefen. Ich nutze Windows auch hauptsächlich in QEMU, aber ein paar alte XP-Sachen habe ich noch in VirtualBox. In QEMU habe ich es leider nicht hinbekommen, Systeme ohne EFI-Unterstützung zu booten.

    Ich sehe gerade, daß bei Mint 22 jetzt einiges umgebaut wurde: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Wäre schade, wenn VirtualBox nur der Anfang war und Mint jetzt komplett den Bach runter geht. Ist ja noch keine Eile zum Update. Da werde ich mir wohl besser noch ein paar Berichte zu durchlesen, wie gut sich das letztendlich nutzen lässt.

  • Ich habe da noch einen DELL AiO Inspiron $[weißichgradnicht], auf dem lässt sich Zorin ohne Probleme installieren und startet nach der Installation fluffig durch.

    Aber beim nächsten Neustart dauert es zig Minuten bis das Dingen bootet. Das ist jetzt bei der neuesten Zorin-Version so und war auch schon bei der vorherigen so.

    Habe ich hier glaube ich auch schon mal thematisiert... egal. Das ist die Meldung:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Das geht mal über den ganzen Bildschirm, dauert dann auch gerne mal fünf Minuten, manchmal nur der halbe Bildschirm und nach drei Minuten.

    Unterm Strich: unbenutzbar - auch, wenn das System danach dann läuft (manchmal mit Grafikfehlern, aber nach ab- und wieder anmelden geht es dann).


    Jetzt habe ich noch Ubuntu versucht.... bootet nicht.... Dann Linux Mint(!!!) versucht... bootet nicht, der Fehler ist bei beiden der selbe:Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Ich werde das NICHT nochmal googlen, ich habe EINE Lösung gefunden, die aber auf dem Rechner nicht funktionierte (oh Wunder!!).

    Ich möchte auch KEINE WEITEREN Lösungen zu diesem Problem, wirklich nicht. Deswegen hier bitte nicht helfen. ;)

    Warum ich das so ausführlich schreibe?

    Sowohl Ubuntu als auch Mint booten nicht.... aber Zorin bootete sofort.... und "alles ist Ubuntu".... Und wieder fragt sich der Laie. . ... . . . .... . .. "WAARUM???" :D

    Und da ich ja experimentierfreudig bin, habe ich mir bei Distrowatch was anderes gesucht.... "KDE Neon"!! Da ich KDE eh gut finde, dachte ich "her damit!".... OH!... basiert auf Ubuntu.... also bin ich davon ausgegangen, dass das eh nicht läuft... und was soll ich sagen.... einwandfrei... Installation ist durch und läuft.

    Freue mich auf die nächsten Neustarts, ob das dann auch so hängt wie Zorin...

  • controlport2 Auch wenn du keine Lösung angeboten bekommen möchtest (kann ich auch gar nicht anbieten):
    Das deutet auf eine sterbende Platte/SSD hin!

    Das würde auch erklären, warum Zorin bootet, da möglicherweise der Kernel in andere Sektoren geschrieben wurde.

    Ich kann dir nur raten mal die S.M.A.R.T Daten anzeigen zu lassen, wenn da wichtige Daten drauf sind!

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup: