Mal wieder ein kleiner Ausflug in die Linux-Welt... und wieder mit fadem Beigeschmack (kein Bashing!)

There are 1,163 replies in this Thread which has previously been viewed 96,493 times. The latest Post (January 25, 2026 at 1:45 PM) was by JPK64.

  • Hast du Secure Boot ausgeschaltet?

  • Aber ich lese auch hier viel Beschäftigung mit dem Betriebssystem heraus. Wenn man das nicht will, ist Linux nach wie vor keine Option.

    Ich hätte jetzt das Gegenteil behauptet. Bei Verwandten ist genau bei denen Ruhe und ein funktionierender Rechner, bei denen Linux läuft. Und da sind wahrlich keine Linux-Gurus dabei.

    Bei mir genau das Gleiche. Windows ist gefühlt die ganze Zeit nur am Rebooten und Updates einspielen und Rumnerven wegen Umstieg auf Windows 11. Jaahaa, da gibt's Tricks, das abzustellen. "Beschäftigung mit dem Betriebssystem" much?

    So gehen die Erfahrungen auseinander. Es muss unterschiedliche Varianten von Windows 10 geben. EIne, die nervt. und eine, die nicht nervt. :D

  • Ja, war von Anfang an aus.

    Und wenn du beim ersten Start im Terminal sudo update grub und sudo update initramfs eingibst und probe?

    Wohin wird grub installiert wenn du Setup durchführst?

    Also wenn du in Legacy Mode installierst und nur eine Festplatte drin hast muß Grub auf /dev/sda

    Bei dir wird irgendwas mit grub nicht hinhauen.

  • Wollte mal eben den Tipp oben testen...

    Rechner eingeschaltet, bootet ohne Murren. Allerdings wird das Grub-Menu nicht angezeigt.

    Shift während des Bootens halten brachte keine Änderungen.

    E-Drücken übrigens auch nicht (Rat von hier: Please login to see this link. )

    Neustart - kein DELL-Logo, kein Boot-Menü, Rechner startet sofort Kubuntu.

    Nochmals Neustart - Black screen.

    Bis hierhin bekomme ich also nicht mal Grub angezeigt, das ich mit "E" editieren könnte.

    Für heute gestern reicht es mir. Mehr später.

  • Kann dich gut verstehen, Schanuze voll. Ich benutze kein Ubuntu, nur Debian ich habe gute Gründe für.

    Ist zwar englisch, aber ne tolle Anleitung: Please login to see this link.

    Wenn ich meine persönliche Meinung äußern darf: lasse ubuntu, nimm debian kde live brenne es auf usb, und installiere es. Es wird funktionieren. Du bekommst das gleiche halt eben mit Debian unterbau.

  • Nachtrag... habe ich gemacht.

    Alles klappte, auch Neustart und Runterfahren und neu booten. Alles.

    ABER (leider gibt es, zumindest bei mir wohl, IMMER ein "Aber")... Debian erkennt keinen meiner drei WLAN-Sticks. X(

    Den ersten fürs 5er-Netz... geschenkt, den haben andere Distros auch schon nicht erkannt ($ubuntu allerdings alle!).

    Aber sowohl der billige von PEARL, der an wirklich jedem Rechner funzt, ebenso wie ein popeliger "PowerOn"-USB-Adapter bleiben ebenfalls ungesehen.

    Ich kann zwar in den Netzwerkeinstellungen manuell WLAN einrichten, aber der Stick fängt nicht an zu blinken und funzt somit auch nicht. Die SSD habe ich manuell nachgetragen, wird aber nicht akzeptiert... wahrscheinlich, weil ihm ja die Treiber für die WLAN-Adapter fehlen.

    Wenn das - und das meine ich keinesfalls verärgert, dafür habe ich schon zu viele Fails mit Linux hinter mir - nicht mit ein paar Klicks zu beheben ist... dann brauche ich auch hier gar nich weiter zu machen, denn ohne WLAN komme ich nicht aus.

    Und auch hier wieder: "WARUM???" .... WARUM können das alle $ubuntu-Distros, aber Debian selbst findet bei der Installation schon den Adapter nicht, so dass ich das Netzwerk unkonfiguriert lassen musste, um den Installer zuende zu bringen...?

    Das ist für einen Laien einfach komplett unverständlich, warum die $ubuntu-Distros bei der Installation wissen, wo der WLAN-Hammer hängt, aber das System, auf dem die Distros basieren, kann das nicht...

    So, gute Nacht, bis gleich. :D

  • Die pkakete fimware-linux-free und linux-firmware-nonfree installieren.

    Das warum wird auf der Debian Homepage.

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Das was CP2 so erlebt, hatte ich seit Jahren schon nicht mehr. Also, das eine HW rumzickt bei einer Distro und bei der naechsten dann eine andere HW. Ich habe oft auch gefrustet nach Tagen des Testens einfach keinen Bock mehr gehabt und Linux dann wieder fuer lange Zeit Links liegen lassen.

    Aber alle Versuche der letzten Jahre (Mint Mate/Cinnamon/XFCE, Ubuntu, Xubuntu, Zorin, Puppy) auf verschiedener HW liefen meist ohne grosses Gebastel OOTB. Mein China-Chuwi Laptop zickte das Touchpad (obskur selbst auch unter Win, weil seltsamer Treiber), aber einige MintXFCE-Versionen speater lief selbst das OOTB. Und bei einem ASUS Z107i Mobo das integrierte WLAN nicht (der aber eh am Kabel haengt).

    Ich habe hier Lenovo Thin Clients, DELL Desktop, Acer-, Chuwi- und HP-Laptops, sowie einen selbst gebauten Gaming PC.

    Im Gegenteil - es hat mich gewundert, wie gut alles ohne grosses Treiber-Installieren einfach so lief. Z.B. mein WLAN Brother Laser - eingeschaltet, und schon war er da im Print-Manager. Im Gegensatz zu den Anstrengungen, die ich unter W10 hatte, wo er nur nach mehrfachen, verschiednenen Treiber-Versionen mal im Netz drucken wollte.

    Oder auf dem Laptop (was du auch hast) bis ich W11 verboten hatte, unaufgefordert den AMD Radeon-Treiber mit seinem eigenem Mist zu ueberschreiben.

    Die Grundkonfig lief immer gut - bis es ans Spezielle geht. Z.B. eigene Refresh Rates (50/100Hz) dem Monitor beizubiegen - unter Win mittels CRU kein Thema). Oder per MSI Afterburner die Graka undervolten/Fan-Curves etc. (da fand sich dann GreenWithEnvy, was anstzweise das tut)

    btw - nimm doch das Laptop und teste da mal Linux drauf. Wie gesagt - Mint Cinnamon - 0 Probleme.

    Ich struggle aktuell eher an der Installation Compilierung von Denise Please login to see this link.

    Da habe ich (noch) kein Verstaendnis, was ich da genau tue und warum. Dann geraet man ins Raten und ist schon meist wieder am Ende, bevor es angefangen hat. (Ja - klar - das ist keine normale Installation und selbst unter Win wuesste ich nicht, was zu tun ist)

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

    Edited once, last by JPK64 (June 29, 2024 at 8:35 AM).

  • Wenn du mir den genauen Tip von deinem Wlanadapter gibst, schicke ich dir eine Anleitung wie du es machen sollst. Du mußt aber Ethernet Internetverbindung haben.

  • Habe nach dem Aufstehen (vorletzter Urlaubstag) gerade mal Ubuntu-Live reingeschmissen. Ich wollte "es" einfach mal sehen.

    Ubuntu-Installer gestartet.... "Update für Installationsprogramm gefunden" (WLAN-Stick wurde sofort gefunden).... Anwenden oder Überspringen??
    Anwenden natürlich.... danach war keine Installation mehr möglich, den Installer habe ich glaube ich vier Mal gestartet, ging dann mal einen Schritt weiter, bricht dann aber mit "wir haben ein Problem" ab... keine Installation möglich.

    JETZT kommt wieder der "eine" Punkt, der (Euch) Linux(Power)Usern nicht schmecken wird: ich freue mich sehr über die ganze Hilfe hier, um zum Ziel zu kommen.

    Aber genau, wie ich schon in dem "MS kotz mich an"-Thread schrieb, möchte ich NICHT schon vor der ersten Benutzung des OS rumschrauben und fummeln müssen. Ich MÖCHTE es einfach nicht. Ich erwarte einfach eine Installation und dann Nutzen-Können. Wenn es dann noch was zu "schrauben" gibt, okay.

    Aber die Grundinstallation MUSS für mich einfach klappen - Sorry, das ist meine Einstellung und die ändert sich auch irgendwie nicht.... gerade jetzt, wo ich WIEDER mal (nach zig Jahren, ich schrieb es hier ja schon) nicht zum Ziel komme. Ich muss erst mal "schrauben". Das ärgert mich. Und das brauchen wir hier jetzt auch nicht zu diskutieren, ich habe das ja nun schon oft genug (ausführlich) geschrieben.

    Ich teste als nächstes die Workarounds von oben.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass diese "nonfree"-Geschichte sich mittlerweile überholt hat - haben SOLLTE.

    Bei Mint kann man bei der Installation sofort das NON-FREE dazu holen - WARUM nicht bei Debian?
    Und warum funzt der WLAN-Stick bei Ubuntu OOTB und bei Debian nicht?

  • Weil Debian die Hardcore OSS Philosophie verfolgt und zudem deutlich weniger aktuell ist als Ubuntu - nicht im Sinne von Sicherheit, sondern im Sinne von möglichst stabilen Versionen der Pakete. Leider mit dem Nebeneffekt, dass man sich dann wieder backport-Repositories einbinden muss und sich damit wieder die Bibliothekshölle einfängt, die man grade nicht will.

    Daher ist Debian weder was für mich persönlich (auf dem Desktop!) - ich bin da privat am komplett anderen Ende der Nahrungskette - noch - Überraschung - für die Kollegen bei uns in der Firma, die entwicklungsseitig auf aktuelle Pakete und Software angewiesen sind, weil KI-blahfoo, deshalb dort: Ubuntu (was ich aus Stabilitätsgründen wiederum auch auf meinen privaten VMs einsetze). Ja, dank Snap und Flatpak wird das für Desktop Apps etwas einfacher mittlerweile.

    Wie man wieder mal sieht: hat jede Distri ihre Vor- und Nachteile, weil unterschiedliche Zielsetzungen. Kann man mögen, muss man aber nicht.


    Btw.: was ist denn das "wir haben ein Problem" nun genau, über das sich der Installer beschwert? Irgendwas wird doch wohl weiter dabei stehen, bei Ubuntu kannst Du doch während des Installationsvorgangs jederzeit das Log anzeigen lassen.

  • Im Ernst, mal eben VirtualBox nachgeschoben: läuft alles. Nur YouTube natürlich nicht flüssig... also: keine Alternative.

    Mit VirtualBox habe ich die Erfahrung machen müssen, daß die emulierte Grafik mit irgendeinem Update deutlich langsamer geworden ist. Mein XP lief darin schonmal gut genug, daß man damit die meisten Point'n'Click-Adventures flüssig spielen konnte. Jetzt ist es nur noch Diashow. Fenster bewegen etc. geht aber weiterhin flüssig.

    Secure Boot verwende ich im Übrigen nicht. Da hat sich bisher noch keine Software wegen beschwert. Wer erinnert sich noch an Chaosradio Folge 78, als das ganze Trusted Computing-Gedöns noch neu war? Das ist jedenfalls immer noch genauso aktuell. Geräte ohne Fritz-Chip wurden allerdings entgegen der Befürchtung nicht verboten. Deswegen versucht man es ja auch jetzt mit der Windows-Installation zu erzwingen.

    Hier die Sendung: Please login to see this link.

  • Man konnte aussuchen, ob man einen Report senden will oder nicht.

    Ich war aber genervt und hatte keinen Bock darauf. Weil mal wieder was nicht funktionierte.

    Es ist für mich auch gegenstandslos, warum das nicht geht - wie ich schrieb, erwarte ich eine "hassle-free" Installation ohne Probleme.

    Ich habe keine Schwierigkeiten, Software z.B. über das Terminal zu installieren, wenn das in keinem App-Shop zu haben ist, aber eine Installation (inklusive problemlosem Neustarten) erwarte ich einfach.

    Ich starte den Rechner später nochmal von dem Stick und überspringe das Installations-Update. Mal schauen, was dann passiert.

    Debian ist für mich damit (leider) gestorben. ICH mag diese Hardcore OS Philisophie überhaupt nicht. Aus einem einfachen Grund: wer das nicht will, soll bei der Installation frei entscheiden können, die non-free-Komponenten NICHT zu installieren.

    Aber einem potentiellen Neu-User sofort solche Steine in den Weg zu werfen, dass er nicht mal einen WLAN-Stick nutzen kann - Sorry, das passt gar nicht in mein Weltbild und ich halte das für absolut nicht mehr zeitgemäß. Meine Meinung. ;)

  • Völlig ok. Wenn ich auf der Hardliner Seite wäre, hätte ich keine 4070Ti in meiner Kiste. Auch wenn mich nVidia deswegen gelegentlich nervt. :D

    Langsam beschleicht mich allerdings immer mehr das Gefühl, dass deine Hardware nen Macken hat.

  • Aber einem potentiellen Neu-User sofort solche Steine in den Weg zu werfen, dass er nicht mal einen WLAN-Stick nutzen kann - Sorry, das passt gar nicht in mein Weltbild und ich halte das für absolut nicht mehr zeitgemäß.

    War der WLAN-Stick bei der Installation schon angesteckt? Seit Debian 12 sollte der Installer so etwas nämlich erkennen und die Firmware automatisch installieren. Dafür wurde aus "non-free" auch "non-free-firmware" abgespalten.

    Ich weiß allerdings nicht, wie es bei nachträglich eingesteckten Geräten aussieht.

  • Testest du eigentlich die letzte Zeit wo wir über Linux reden, immer auf dem gleichen Laptop? Ich hab da die Übersicht verloren.

    Das ist halt wirklich einfach abtörnend, wenn man noch nicht mal IRGENDWO/WIE weiterkommt und immer einen auf die Fresse bekommt. Ich kenne das auch und wäre nun auch wieder frustriert bei Win gelandet. Ich dachte (wie gesagt), das sich die ganze Problematik die letzten Jahre gebessert hat.

    Anscheinend hatte ich nur Glück mit meiner HW ... oder du einfach Pech?! :D

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
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