Mal wieder ein kleiner Ausflug in die Linux-Welt... und wieder mit fadem Beigeschmack (kein Bashing!)

Es gibt 1.046 Antworten in diesem Thema, welches 82.621 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. November 2025 um 20:17) ist von controlport2.

  • Bei mir ist der Hemmschuh, dass ich in einigen Scripten stark mit X11 ineragiere und wayland schlicht die Protokolle oder gleichwertige Tools hierfür fehlen.

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

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    Wer hätte das mal gedacht.

    In CC2 wird sicherlich Thomas Rudolph (Sohn des Wolfgang) immer noch erzählen, dass Linux schlecht zum spielen ist und mit vi irgendwelche Konfigurationen ändern um von Linux zu überzeugen.

    Die Zeiten ändern sich.

  • Ich hab mir neulich im Archiv nochmal Folgen des CC2 mit Wolfgang Rudolph und auch Wolfgang Back angehört. Das waren schöne Zeiten mit den beiden. Auch wenn der eine heute noch so oft lamentiert wie unprofessionell der andere doch war.

  • Ja, da steckt bestimmt auch manche Kränkung dahinter.
    So wie ich das mal einer Folge verstanden hab, war Wolfgang Back wohl Fernsehmensch und hatte immer ein höheres Einkommen und Stellenwert im Sender, vielleicht auch gerade später in der Pension. Wolfgang Rudolph wohl eher Selfmade Mann mit Apple Shop und dann "Fachmann" zur Unterstützung.

    Alles hat halt immer seine Zeit.

  • Absolut cooles, kleines Radiostreming Prg. gefunden und auf allen Rechner direkt installiert. Shortwave - kaum Ressourcenverbrauch, alles schön minimalistisch und funktionell. Der Kicker: Einfach den laufenden Titel "aufnehmen" bei Gefallen, oder aber auch kontinuierlich. Das hat so was von früher, am Tape sitzen und Aufnahme drücken wenn dein Titel kommt :thumbsup:

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    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Ich habe gestern "Packet" entdeckt.

    Eine neue Umsetzung von Googles Quick Share Protokoll.

    Der schnelle WLAN Transfer von Dateien vom Linux zum Android Gerät und zurück, ohne App. Funktioniert super, inkl. Nautilus Integration.

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    Gibt auch ein Flatpak

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  • Absolut cooles, kleines Radiostreming Prg. gefunden und auf allen Rechner direkt installiert. Shortwave - kaum Ressourcenverbrauch, alles schön minimalistisch und funktionell. Der Kicker: Einfach den laufenden Titel "aufnehmen" bei Gefallen, oder aber auch kontinuierlich. Das hat so was von früher, am Tape sitzen und Aufnahme drücken wenn dein Titel kommt :thumbsup:

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    Schon ein sehr sehr cooles Programm. Ich find's immer super schade wenn die nur als Flatpak zur Verfügung stehen... ich bin irgendwie immer noch verliebt in die Idee, von Distributionspaketmanagern die einfach *alles* haben ...

    Aber ja das Tool ist witzig.

    Ich kann da übrigens Kasts empfehlen, wenn man gerne Podcasts mag. Kleiner aber netter Podcast manager ohne viel Schnickschnack.

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  • Ich find's immer super schade wenn die nur als Flatpak zur Verfügung stehen.

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    Unter Kubuntu mit Discover habe ich es ohne Flatpak installiert, während es auf meinen Mint Installationen nur Flatpack angeboten gibt.

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  • Ist von Distribution zur nächsten verschieden, und ich bedaure einen Trend zu solchen Paketen zu sehen. Klar, die haben Vorteile, aber mein Ding isses nicht so.

  • Das wird immer mehr Trend werden, weil die Entwickler sich nicht mehr um zig verschiedene Distributionen und Paketformate und Releasezyklen kümmern müssen. Immer mehr Projekte bieten die Sourcen u.a. zum selbst kompilieren oder halt Flatpak oder AppImage an.

    Schafft halt freie Ressourcen bei der Entwicklung, was der Anwendung zu gute kommt. Ich mag ja Flatpak etc sehr gerne.

    Ich vermute mal das Distributions Pakete alsbald nur noch aus der Distribution selbst gepflegt werden.

    Wayland, Proton/DXVK, Flatpak sind für Benutzerakzeptanz neuer Benutzer wahrscheinlich die massgeblichsten Innovationen der letzten Jahre.

    Die Benutzererfahrung hat ja immer weniger mit dem traditionellen Linux zu tun und im Hinblick eines breiteren Zuspruchs wird das sicherlich sehr positiv sein.

  • Ich mag's halt Retro, bzw, ich mag wenn freie Software flexibel bleibt, und sich genug Freiwillige um das verpacken kümmern.

    Das habe ich vor langer Zeit mit cpc4x mal gemacht. Klar, der extra Speicherplatzverbrauch ist in der heutigen Welt weniger wichtig, die größeren Downloads (weil alles sonst Systemweit geltende jedesmal mit enthalten ist, oder statisch verlinkt wurde) und Installs allgemein nicht so schlimm wo doch jeder Kartoffelrechner die Resourcen hat *hust*... naja oder fast jeder. Komprimierung macht's bei AppImages dann aber auch mal langsamer, sie sind auch nicht leicht automatisch zu updaten, sind dann wie irgendwelche Windowsprogramme nicht auf Herz und Nieren durch irgendeine Distro abgeklopft wurden (auch was die Sicherheit angeht - eine Vertrauensfrage die ich *gerne* auf meine Distro abwälze), heute noch denkbar schlecht integriert weil sie ja portabel bleiben sollen, dann hapert es manchmal mit der Systemintegration, und mann kann z.B. nicht Dateien in reguläre User-Ordner schreiben, oder andere obskure Wehwehchen... Sandboxing kann manchmal echt nerven.

    Deshalb hoffe ich auch in Zukunft auf einen gesunden Mittelweg, was dann wieder im Chaos endet was viele abschreckt ... aber so ist das nunmal. Sowas wie 7zip gibt's auch für Windows 100 mal verschieden verpackt im Netz. Muss nicht sein und schreckt mich ab. Ich mag das Linuxhemische Ökosystem.

  • Sowas wie 7zip gibt's auch für Windows 100 mal verschieden verpackt im Netz. Muss nicht sein und schreckt mich ab.

    Nö, eigentlich nicht. Man googelt nach 7zip, landet auf der 7zip-Webseite, lädt es herunter und installiert.

    Schlechtes Beispiel für komplizierte Windows-Installationen. :D

  • Nee, die Quellen sind halt unterschiedlich, damit sind alle einzelnen Pakete generell unterschiedlich, sowas wie eine . Was dem Repo Gedanken am nächsten kommt. Bei Linux hast Du halt garantierte Integrität, Herkunft und Sicherheit, auch aus nicht Herstellerquelle, wenn es dir wichtig ist. Bei Windows hast du nur eine Quelle für ein irgendwie gearteten Installer.

    Das Endergebnis kennt man ja und das ist nicht hypothetisch.

  • Nee, die Quellen sind halt unterschiedlich, damit sind alle einzelnen Pakete generell unterschiedlich, sowas wie eine . Was dem Repo Gedanken am nächsten kommt. Bei Linux hast Du halt garantierte Integrität, Herkunft und Sicherheit, auch aus nicht Herstellerquelle, wenn es dir wichtig ist. Bei Windows hast du nur eine Quelle für ein irgendwie gearteten Installer.

    Das Endergebnis kennt man ja und das ist nicht hypothetisch.

    Ja, das meine ich damit, sorry falls ich mich damit etwas unklar ausgedrückt hatte.

    Deswegen installiere ich alles was irgendwie geht, wenn ich Windows benutze, prinzipiell mit chocolatey und/oder scoop. Da habe ich dann wenigstens *ein* Repo. Ist mir viel lieber als ein Suchwort in Google einzugeben und zu hoffen, beim originalen Anbieter zu landen, phishing zu vermeiden, oder sinnloses oder böswilligen Extras mit zu installieren, weil es eines von denen oben genannten neu verpackten aus dritten Quellen war.

    Zitat

    Das ist zwar immer noch nicht so bequem oder flexibel wie unter Linux aber immerhin ähnlich dazu. Und es ist unter diesem Windows quasi noch nie was installiert worden ... das Zeug existiert nur im Userspace.

  • Für meine Windows VM nutze ich vor allem Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Finde an Flatpacks störend, dass beim Update nicht das Passwort verlangt wird.

    Ich frage mich, ob da die Sicherheit nicht gleichweit abgekackt ist wie bei Windows...

    Für Elektronik oder LTspice Fragen klar bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. nachschauen!

    Ansonsten:

    "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen wir im 3. Weltkrieg kämpfen werden, aber im 4. werden wir uns wieder mit Keulen prügeln."

    (Albert Einstein)

  • Finde an Flatpacks störend, dass beim Update nicht das Passwort verlangt wird.

    Ich frage mich, ob da die Sicherheit nicht gleichweit abgekackt ist wie bei Windows...

    Das liegt daran, dass Flatpaks in deinem Home Verzeichnis installiert werden, während alles über den Paketmanager der Distro in /usr/bin (oder /usr/local/bin, /opt/ ...) und dazugehörige Librarys in /lib, /usr/lib, ... installiert werden, die "root" gehören. Daher die Passwortabfrage.

    Die Sicherheit ist dadurch nicht gefährdet, sondern eher erhöht, da "manipulierte" Apps nicht einfach so Systemdaten verändern können.

    Meine Classics: Atari 800 XL + Atari 1010 + Atari 1050 + SD2SIO/SIDE2 + Ultimate1MB | ATARI 2600JR | C64 (Breadbin) + C64C (im Kickstarter Gehäuse) | C128 + C128 DCR (Blechdiesel) + SD2IEC + C1541II + C1571 | Amiga 500 mit Wicher 500i + ext. Disk/Gotek | Amiga 1200 (ACA-1221/OS3.9/CFCard/WHDLoad) | Atari 1040ST (Gotek) | Atari 1040STE 4MB (Gotek) | Schneider CPC6128 (Gotek)

  • Habe nun meinem Nachbarn einen Thin Client mit i3-8100 gekauft und eingerichtet, weil eine saubere und legale W11 Lizenz gefragt war. Aber parallel dazu auch Mint Cinnamon.

    Beide ältere WLAN Printer laufen ootb im WLAN einfach so, während W11 der eine erst nach langer Treibersuche wenigstens sich erbarmt hat, einen per WLAN ansteuern zu wollen. Dazu diese Fluffigkeit mit nur 4 Kernen, die Linux im Vergleich zu W11 aus dem Ärmel schüttelt, das sich erst mal 3 Minuten durch alle Updates und Scans quält und den Fan zu Höchstlleistungen animiert. Nebenbei noch über M$ aktuelle Datenabschnorchelei informiert.

    Was soll ich sagen - wieder ein überraschter aber glücklicher Mint-User mehr :D

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  • Finde an Flatpacks störend, dass beim Update nicht das Passwort verlangt wird.

    Ich frage mich, ob da die Sicherheit nicht gleichweit abgekackt ist wie bei Windows...

    Das liegt daran, dass Flatpaks in deinem Home Verzeichnis installiert werden, während alles über den Paketmanager der Distro in /usr/bin (oder /usr/local/bin, /opt/ ...) und dazugehörige Librarys in /lib, /usr/lib, ... installiert werden, die "root" gehören. Daher die Passwortabfrage.

    Die Sicherheit ist dadurch nicht gefährdet, sondern eher erhöht, da "manipulierte" Apps nicht einfach so Systemdaten verändern können.

    Ja, alles was geht, wird in Sandbox Containern installiert. Wenn Du das systemweit wieder zu Verfügung stellen willst, müssen die Pakete im System Context installiert werden. sudo flatpak install --system. Dann gibst du auch wieder Dein Kennwort ein.
    Du gibst dein Admin-Kennwort bei der Installation klassischer Linux-Pakete nicht ein, um die Installation zu genehmigen, sondern damit der Paketmanager die nötigen Systemrechte bekommt und mit diesen irgendetwas macht.

    Wie cproell es schon sagte, es ist eigentlich das viel sichere Prinzip. Weil du in der Sandbox jeder Anwendung genau sagen kannst, was sie darf oder nicht. Ich mag das sehr gerne.


    Bei Windows ist das nicht wirklich zu vergleichen, bzw. klassisch viel schlimmer, weil da ja nicht mal ein Standard Paketmanager dazwischen sitzt. Du vererbst dem individuellen Windows Installer die Admin Rechte gleich komplett.

  • I'm in love ...

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    Easy Effects ... wie konnte ich nur ohne existieren ;) An allen möglichen und unmöglichen Parametern rumschrauben und Spass haben.

    Aber das coolste - man zieht sich auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. presets für sein Equipment (Kopfhörer) importiert es und hat aus einem Kopfhörer einen richtig guten Kopfhörer gezaubert.

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