Alles anzeigenDie könnte man auch gleich per Multipad-Lösung auf der Platine vorsehen
Ja, damit kann man sich tagelang spielen, 64pins und mal im Zickzack, mal gerade, das könnte richtig in Arbeit ausarten, dazu noch das Sockel-Problem, denn für die ZIP-artigen, pseudo-4-reihigen Gehäuse sind auch Sockel sehr rar, bei den Geraden könnte vielleicht das passen, was auch für die C64-SPLA der späten Modelle passt, oder gar die vom 68K, hab mir das Rastermaß nicht angesehen...
Wobei ich persönlcih ja durchaus IMMER einlöten empfehle *), die meisten gesockelten Chips sterben unnötig früh, weil mal die Masseleitung kurz potentialmäßig in der Luft hängt und es dann zum Latchup über ungewollte Ableitpfade kommt.
Nur muss man dann eben auch ordentllich löten können, das ist einerseits auch Übungessache und in unserem Alter Ü40++ zunehmend auch eine Herausforderung hinsichtlich Sehkraft und Tremulus...
Hab gesehen, das eine Variante namens D7810HG besser verfügbar ist, aber ob die wirklich passt, das wäre zu klären, NEC-Datenblätter waren -sofern überhaupt verfügbar immer schon recht kryptisch... Die NEC D78xx Serie war/ist ja sehr weit verbreitet in der Industrie, aber da werkeln teils ganz unterschiedliche, meist von Vorbildern wie Z80/I808x, aber eben auch mal von anderswo "inspirierte" Cores drin, der Z80 hiess dort übrigens D780. (NEC ist heute Teil von Renesas)
Interessant wäre, ob die IEC-Variante rein von der PCB her sich auch als aktive RS232-Variante nutzen lässt, sieht mir sehr nach mehreen Bestückoptionen aus, Sockel für RAMs (vermutlich 6116/6264, viell. sogar 62256), Pegelwandler (hochstwahrscheinlich 1488/89) und auch Sub-D25 Steckverbinder scheinen ja schon im Layout vorhanden zu sein.
Das könnte man dann in einem Redesign vielleicht wirklich intelligent so lösen, das beides parallel bestückt und mittels ROM-Adresspins dann umschaltbar ist, eventuell muss man aber auch die Treiber und RAMs dann passend entkoppeln, üblicherweise auf Logikebene über deren /CS resp /OE, notfalls aber auch über Analog-Schalter wie 405x oder 4066...
Denn C= und IEC in allen Ehren, aber RS232 ist eben deutlich weiter verbreitet und würde die Nutzbarkeit der Drucker deutlich erhöhen (wenn bislang nur mit Centronics ausgestattet..)
Inwieweit GEOS mit RS232 Druckern umgehen kann, weiß ich nicht, GEOS war NACH meiner C= Zeit...
*) OT:
Diese versetzten Gehäuse waren auch u.a. bei den frühen Modem-Chipsätzen von Rockwell etc recht verbreitet (die in den damals boomenden Faxgeräten verbaut waren) die waren echt ne Herausforderung beim Auslöten im Reparaturfeld, weil irgendwo verklemmte sich da immer unbemerkt ein Pin und riss dann beim rauspulen Lötauge und Leiterbahn mit sich, selbst das brutale Abzwicken der einzelnen Pins VOR dem Entlöten war aufgrund der Anordnung mit den damaligen "Standardgröße"-Werkzeugen nicht ganz ohne und forderte auch viele Kollateralschäden, d.h. unnötig geopferte, "unschuldig" getötete ICs...
Nicht wirklich viel Mehrarbeit. Du kannst die einfach nebeneinander plazieren. Als Sockel nimmst Du einfach Einzelsockel oder lötest sie ein.