100 TPI auf Panasonic JU-457-4 5.25" Floppy

Es gibt 59 Antworten in diesem Thema, welches 6.903 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. Januar 2024 um 21:49) ist von Asklia.

  • Greaseweazle kann die Disk-Definitionen intern abbilden.

    Macht die Definition für 8250 so Sinn? (1571 zur Referenz)

    Wie gesagt, hauptsächlich um die Track--Nummer extrahieren zu können. Ich bin ganz bei Markus, dass ein Archive dump immer besser ist.

  • Ja, das sind die richtigen Clocks. Die Sektoranzahl stimmt jedoch nicht - um die Header zu dekodieren ist das ggf. ignorierbar.

    Track

    Sectors Per Track

    Sectors

    (256 bytes)

       

    1-39, 78-116

    29

    1131

    40-53, 117-130

    27

    378

    54-64, 131-141

    25

    275

    65-77, 142-154

    23

    299

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  • Super, danke!

    Leider bekomme ich rein gar nichts dekodiert. :cursing:

    Es lese nahe Track 1 (+- 5?), es sollte also eine Clock von 2.16us sein. Da mein Laufwerk aber mit 360 statt 300 RPM dreht werden das 1.8us

    Ich würde nun die Bänder bei 1.8, 3.6 und 5.4 erwarten

    Die heatmap sieht auf einem typischen Track-fragment(1ms) so aus: "[us]": [Anzahl]

    aber häufiger so:

    Die 1.8 sind ja meistens super-sauber, die 3.6 verschmiert gerne etwas, und die 5.4 wandert recht zuverlässig nach vorne Richtung 5.2.

    Ist das so zu erwarten?

    Wäre das jetzt etwas, was eigentlich funktionieren sollte, und ich hab vielleicht nur die Parameter nicht richtig gesetzt?

  • Also eine mit einer 1541 formatierten Diskette als Referenz müsste man sich mal ansehen. Wenn man jedoch als Referenz das nimmt, was bei Originaldisketten /1541) vorkommt, dann ist das absolut zu erwarten.

    Anderseits aber auch kein Grund zur Sorge. Auch bei einer 8250 gilt das, waw man von einer 1541 kennt: Einen Sektor kann man problemlos mit der Nachbarspeed einlesen und erhält ihn in aller Regel fehlerfrei.

    Wenn das Ding nicht dekodiert, dann würde ich das doch wirklich mal im Kryoflux Dump Format abspeichern und meine Software das dekodieren lassen. Erst wenn die auch nichts rausbekommt und g64conv auch nicht (g64conv sollte es dekodieren können mit passenden Parametern, nutzt abei aber aus, dass man die Speed nicht ganz exakt treffen muss), dann würde ich anfangen, einen Fehler zu suchen.

    Und falls der erste Track nicht passt ­ - sprich: Die Nullposition nicht passt, würde ich einen weiter hinten nehmen. Vielleicht Track 10 oder so. Aber eigentlich sehen die Werte gut aus.

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  • Problem gefunden :) In Greaseweazle ist bei gcr64 ein lowpass filter von 2.5us fix eingebaut...

    Wenn ich den auf 1.4 runterdrehe geht es

    T6.0: Commodore GCR (29/29 sectors) from Raw Flux (242612 flux in 1021.36ms)

    :tanz:


    So, ich weiss also jetzt mit 15*0,02mm offset bin ich auf Track 6. Offset 2,3 wäre dann Track 5.

    jetzt muss ich noch einbauen, dass er automatisch den Head-offset anpasst

  • Moin Auron,

    dieser Thread ist wirklich party - cool :kopp. Was haben die (u.a. Commodore) da auf die Beine gestellt?

    Tu mir einen Gefallen und poste bitte nochmal die Koponentenliste für das Microsteppingboard. Oder einen Link. Ich habe schon geschaut :emojiSmiley-102:

    I'll make it a breadboard - und vergiss bitte nicht Stecker & den Arduino den man braucht.

  • nicht viel...

    paar Widerstände, Pufferkondensator, das TMC 2208 Reprap board und ein Arduino Nano.

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    Dann brauchst du noch einen Schrittmotor der reinpasst, Zugriff auf einen 3D-Drucker und ein paar kleine Schrauben(M2, M1.4) und eine Mutter(M2).

    Als Schrittmotor hab ich so einen hier aus Fernost via der Bucht:

    Micro 5V 2-Phasen 4-Draht Schrittmotor Linearschraube 51mm Lang

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    Ich hatte 5 gekauft, weil ich kein großes Vertrauen in die Qualität hatte, aber bisher läuft das ganz prima.

    Ich kann Dir einen abtreten wenn du magst.

    Die Connectoren waren etwas kniffelig - ich hab solche wie am Panasonic nicht gefunden und etwas hemdsärmelig einfach andere mit dem selben Rastermaß verwendet, und mit dem Cuttermesser entsprechend bearbeitet. Sorry, keine Ahnung mehr wo ich die herhatte. RM waren 2mm glaube ich.

    Das Track0 Signal greife ich direkt vom Sensor ab, vor der Flippy-logik und dem Controllerboard. Das Controllerboard gibt das nicht 1:1 durch, sondern nur wenn es gerade Lust dazu hat...

    Head input wird aktuell nicht verwendet.

  • Dafür bekommst Du erst mal einen Daumen hoch. Kannst Du mein Ergebnis bestätigen, dass man den Flippy Mod für die Floppy auch noch braucht, weil man ansonsten nicht alle Tracks erfasst bekommt?

    Zur Klärung kannst Du einfach eine 1541 Diskette einlesen und die Spur 1 (Commodore zählt ab 1) vergleichen.

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  • Die Flippy mod braucht man noch, weil der Floppy Controller sonst nicht in die negativen fährt.
    Es gibt aber durchaus die Option, zumindest mit einem gepatchten greaseweazle, den Floppy Controller komplett zu umgehen, und die Steuerbefehle stattdessen direkt an den arduino zu senden. Dann bräuchte man die Flippy mod nur noch für die Hardware-Begrenzungen. Beim Panasonic muss man ja z.B. ein bisschen vom Rahmen wegdremeln, das wird natürlich nach wie vor nötig sein.

    Den arduino Code und die greaseweazle Patches möchte ich gern noch etwas aufräumen, bevor ich sie veröffentliche.

  • Nochmal ein Zwischenstand: :)
    sfd1001 Demo Disk

    Vielleicht muss ich meine Schreib-Leseköpfe nochmal etwas saubermachen...

    Ist ja anscheinend nur die eine Seite...

    HxC kommt damit nicht wirklich klar, aber vielleicht fehlen mir auch nr die Einstellungen

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    Die Spiralförmige Anordnung finde ich aber bemerkenswert. Liegt das an der fehlenden Index-Orientieruung?

  • Köpfe gereinigt und noch kleinen Bug ausgebügelt.

    Alle 4166 Sektoren erkannt

    :DJ

    markusC64 hiermit ist auch mein Teil des Deals eingelöst :)

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (12.7 MB zu groß für's Forum)

    Und nur als Anmerkung:

    Der Abstand zwischen den köpfen scheint genauso groß wie bei 96TPI Laufwerken zu sein, (+- 0.02mm) Der Offset ist jedenfalls für vorder und Rücksete der selbe.

    Nur liegt der "Cylinder 0" (track1 und 78) jeweils 3 im "negativen" Bereich. Wo bei 96 TPI also Track 1 ist, liegt Track 4

  • Das bedeutet jetzt sieht es nicht mehr aus wie eine funkensprühende Trennscheibe sondern ist komplett grün?

  • Das bedeutet jetzt sieht es nicht mehr aus wie eine funkensprühende Trennscheibe sondern ist komplett grün?

    :lol nein, leider bleibt die "Trennscheibe" im HxCFloppyEmulator sehr identisch, aber der Greaseweazle Dekoder hat alle Sektoren sauber gelesen. Soweit ich das beurteilen kann der G64-Dekoder von Markus auch.

    Ich vermute dass das HxCFloppyEmulator entweder mit den Bitraten für die 8250 gar nicht klar kommt, oder aber ich einfach zu doof bin es zu bedienen.

    Ich hab den raw Dump ja hochgeladen, bitte sehr gerne ausprobieren und "grün machen" :)

  • Soweit ich das beurteilen kann der G64-Dekoder von Markus auch.

    bitte sehr gerne ausprobieren

    Du sagst es, die Kombination werde ich demnächst ausprobieren müssen. Warum erst demnächst? Weil erst ein Feature reinmuss, welches das maschinell auswertet. Alle Sektoren einzeln per Hand zu kontrollieren, das ist sehr sehr mühselig.

    ---
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  • Soweit ich das beurteilen kann der G64-Dekoder von Markus auch.

    bitte sehr gerne ausprobieren

    Du sagst es, die Kombination werde ich demnächst ausprobieren müssen. Warum erst demnächst? Weil erst ein Feature reinmuss, welches das maschinell auswertet. Alle Sektoren einzeln per Hand zu kontrollieren, das ist sehr sehr mühselig.

    Gibt es eigentlich ein G82 Format? bzw. gäbe es einen guten Grund die Images nicht in das D82 Format zu konvertieren?

  • Gibt es eigentlich ein G82 Format?

    Da mein g64conv Nachfolger sowohl G82 als auch P82 beherrscht, muss es jene geben. Per Definitionem.

    Allerdings kenne ich kein weiteres Tool, welches die Formate benutzt. Auch keinen Emulator.

    gäbe es einen guten Grund die Images nicht in das D82 Format zu konvertieren?

    Gegenfrage: Gibt es Kopierschutz für die 8250 und den dazugehörigen PET? Wenn ja, ist die Sache eh klar, man braucht G82 bzw. P82. Wenn nicht: Auch dann kann so ein Format helfen. Vielleicht ist ein nicht lesbarer Sektor ja nur so kaputt, dass der Header kaputtt ist, die eigentlichen Daten aber okay. Das kann man in einem G82 noch korrigieren.

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    Einmal editiert, zuletzt von markusC64 (11. Oktober 2023 um 17:28)

  • Gegenfrage: Gibt es Kopierschutz für die 8250 und den dazugehörigen PET? Wenn ja, ist die Sache eh klar, man braucht G82 bzw. P82. Wenn nicht: Auch dann kann so ein Format helfen. Vielleicht ist ein nicht lesbarer Sektor ja nur so kaputt, dass der Header kaputtt ist, die eigentlichen Daten aber okay. Das kann man in einem G82 noch korrigieren.

    Die kommerziellen Programme für die CBMs waren üblicherweise mit Eproms oder Stecker für den Kassettenport verdongelt. Eine kopiergeschützte 8250-Diskette ist mir nie untergekommen. D82 reicht ich vollkommen aus.

  • Hoffentlich nicht so ähnlich wie das - inzwischen als Gerücht identifizierte - analoge Statement für die 1581...

    Anderseits muss es doch einen Grund haben, dass sich Leute finden, die sogar die Mechanik aus einer 8250 / 1001 ausbauen, um per Kryoflux einlesen zu können. Um ein D82 zu erhalten, hätten die ja direkt die Floppy nehmen können.

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  • Hoffentlich nicht so ähnlich wie das - inzwischen als Gerücht identifizierte - analoge Statement für die 1581...

    Anderseits muss es doch einen Grund haben, dass sich Leute finden, die sogar die Mechanik aus einer 8250 / 1001 ausbauen, um per Kryoflux einlesen zu können. Um ein D82 zu erhalten, hätten die ja direkt die Floppy nehmen können.

    Frage: Damit das Laufwerk mit Kryoflux läuft wird es auf Shugart aufgerütstet?

    Da kann ich mir aber mehr Gründe als eine Kopierschutz vorstellen:

    - Weil eine Archivierung am PC einfacher ist.

    - Weil das auslesen im Rohformat bei der Erstellung, Rekonstruktion, Verifizierung eines gültigen D82 Images hilfreich ist.

    - Weil andere 100 TPI Formate gelesen werden sollen.

    - Weil der "Allesleser" mit je einem 5,25" 48/96/100 TPI Laufwerk einfach ohne eine 100 TPI Laufwerk nicht vollständig ist.

  • Hoffentlich nicht so ähnlich wie das - inzwischen als Gerücht identifizierte - analoge Statement für die 1581...

    Was für ein Statement? Dass mir noch nie eine kopiergeschützte 8250-Diskette untergekommen ist?