EPROMmer für den "Heimgebrauch"

Es gibt 35 Antworten in diesem Thema, welches 11.093 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (2. Februar 2007 um 19:15) ist von ^TePe^.

  • Moin!

    Ich plane die Anschaffung eines Eprommers für den Heimgebrauch. Wir haben auf der Arbeit zwar welche, aber ich hab keine Lust mehr, meine Eproms immer da zu brennen. Leider sind mir jene aber ein bisschen zu teuer (>1700€).

    Mir sind folgende Punkte wichtig:

    • Gute Unterstützung, auch exotische Typen
    • Verfügbar in der Schweiz
    • Linux-Unterstützung
    • Nicht allzu Teuer
    • Portabel

    Ich brauch das Ding eigentlich 'nur' zum Brennen von Ersatz-PLA's und Kernal-Eproms, und zum Auslesen diverser alter Eproms. Ich habe hier hunderte von ziemlich exotischen Geräten, von denen ich die (((E)E)P)Roms auslesen und archivieren möchte.

    Ich habe mein Augenmerk auf die Produkte von Batronix geworfen. Entweder den USB Chip Programmer, oder den BX 40 Bagero, kosten beide etwa gleichviel. Hat jemand Erfahrungen mit diesen Geräten?

    Einmal editiert, zuletzt von s2k (18. Dezember 2006 um 13:37)

  • Hi,

    ich habe hier seit Jahren den Galep III von Conitec im Einsatz.
    Der neue Galep IV kann sogar auch 3,3V Chips.

    Er unterstützt wirklich fast alles, was es gibt. Notfalls auch mit Adaptersockel.
    Ist Portabel, da mit 9V Akkubetrieb oder Netzteil.
    Linux Software gibt´s auf der Herstellerseite zum Download.

    Nachteil heutzutage : Braucht einen Parallelanschluß
    UsB -> Parallel Adapter habe ich bisher nicht getestet.

    Gruß Andreas

  • Hi.
    Ich benutz seit ein paar Jahren soeinen:
    "Batronix Eprom Brenner Eprommer 3.3" wie man ihn grad ersteigern kann.
    Gibt auch Selbstbausaetze.
    Nicht SO modern natuerlich aber fuer ne ganze Menge reicht's doch.
    Fuer mich vor allem fuer C64-Eproms.
    Gibt zwei unabhaengige opensource Programme unter linux.
    Beprommer und irgendwas mit "Z.." meine ich.
    Gruss,
    enthusi

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  • 1700,- Euronne nur um hauptsächlich C64 Eproms oder ROMs für andere ältere Homecomputer zu brennen ?

    Warum kauft ihr euch dann nicht ganz einfach für so ca. ein hundertstel (17,-) beim bekannten Auktionshaus einen Eprommer für den 64er ? Die können alle Eprom Typen die man im 64er brauchen kann, und ich bin mir ziemlich sicher daß auch andere Compus aus der selben Ära keine anderen Eproms verwenden, d.h. ihr könnt mit dem 64er Eprommer auch alle anderen Homecomputer versorgen :)
    Empfehlen würd ich z.b. den Merlin PP-64 !

  • und was haltet ihr von dem???

    160062995421

    ist vorallem recht günsitg.

    will damit nur c64 kernel , 1541 kernel und pla brennen, reicht der dafür???

    wäre für hilfe dankbar!

  • Zitat

    Originally posted by Overdoc
    1700,- Euronne nur um hauptsächlich C64 Eproms oder ROMs für andere ältere Homecomputer zu brennen ?

    Wäre ein bisschen übertrieben... Nee nee, diese Eprommer brauchen wir zum Brennen von Flash-Elementen, CPLD's, FPGA's und so 'nem Zeug für unsere Produkte. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass ich damit 27C-Eproms für meine CBM-Geräte brutzeln kann. Leider ist die Einsatzmöglichkeit dabei ziemlich eingeschränkt, da ich teilweise die Brenner und die dazugehörigen Maschinen umkonfigurieren muss, was zu vermeidbaren Todzeiten in der Firma führt. Daher will ich mir ein kleines, nicht so teures Gerät für den Heimgebrauch anschaffen.

    Warum keinen Eprommer für den Cevi? Da fallen mir spontan folgende Gründe ein:

    • Keine unterstützung neuerer Eprom-Typen / uController. Ich entwickle gerne in der Freizeit Sachen auf AVR-uC's o.Ä.
    • Ich hab keine Ahnung (mehr) vom Eprom-Brennen mit dem Cevi
    • Platzeshalber habe ich nur zwei Commodore-Rechner aufgebaut, an denen ich gerade am Reparieren / 72pin Simm basteln bin.


    Ich habe einen Merlin und einen DELA III hier, aber die sind noch OVP, verschweisst. Die möchte ich nicht wirklich einsetzen. Ausserdem habe ich vor einigen Wochen den Eprommer aus der 64er nachgebaut, aber das Brennen einer Ersatz-PLA hat nicht wirklich funktioniert. (Genausowenig wie ein Multi-Kernal.) Verdrahtet ist er sicherlich richtig, ich mache sehr warscheinlich irgendwas in der Bedienung falsch.

    Der Galep IV sieht sehr interessant aus, aber leider habe ich keinen Lieferanten in der Schweiz gefunden. Ich werde morgen mal bei unserem Distributor anfragen, ob er ihn besorgen könnte.

    --EDIT--

    Naja, dieser PR-Eprommer ist zwar verdammt günstig, aber:

    • Kein Nullkraftsockel
    • Ich habe kein Handbuch / keine Doku / keine Liste mit unterstützten Eproms gefunden
    • Braucht einen LPT-Port (den ich nicht an allen Geräten habe)

    Einmal editiert, zuletzt von s2k (19. Dezember 2006 um 00:16)

  • 160063339382 der hat n textoolsockel

    ok... wenn du wirklich usb brauchst wirds schon ne nummer schwerer denke ich

    aber meine frage war auch eher ob der so was taugt um mal gelegentlich ein eprom zu brennen für meine zwecke! am pc gestaltet es sich für mich eifnacher, schon alleine weil ich keine daten auf c64 rüberschaffen muß und viele c64-eprommer in der kapazität beschränkt sind...

  • Ich würd mich ja mal für nen Schaltplan zu so nem Hand-Prommer interesieren.
    Also Addresse per Schalter, Bits per Schalter und reinbrennen mit Knopf.

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • BastetFurry
    Wäre das nicht ein bischen viel Arbeit. :gruebel
    Gute Brenner ( auch für'n Cevi ) bieten doch schon diese Funktion.

  • Ich will ja überhaupt erstmal wissen wie so ein Brenner funzt.
    Meine Idee währe nämlich nen AVR zu nehmen und das ganze am RS232 (PC ;) ) zu betreiben.
    Sowas muss doch für unter 10 Euro und ein bisschen rumgelöte zu haben sein.
    Natürlich würden dann nur Eproms bis 64 kbyte gehen.

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Igendwo hab ich glaube noch einen "Selbstbaubrenner" fuer den PC Parallelport hier..
    Vielleicht treibe ich den noch auf,und bringe den mal heute Abend mit in den Bunker.

  • Zitat

    Original von BastetFurry
    Natürlich würden dann nur Eproms bis 64 kbyte gehen.

    Warum?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • So ein Atmel hat nur 32 IOs. 16 Addressleitungen, 8 Datenleitungen. 8 Leitungen für Zustand, Kommunikation, etc...
    Man könnte jetzt natürlich mit Multiplexern arbeiten, aber das würde den Aufwand erhöhen, denke ich zumindest.
    Aber ich sag mal so, wenn einer von euch Elektrogenies die Platine baut mach ich die Software.

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • achso, ich dachte du denkst an Pufferspeicher oder so :) So ein Multiplexer ist nicht sonderlich aufwendig, einige C64 Eprommer gehen auch den Weg, die Adressen einfach über Zählerchips zu inkrementieren. Die meisten Userportgeräte machen das so (Dela II und Konsorten).

    Letztendlich bleibt die Frage was das Gerät können soll und wer es bauen soll und was es kosten darf. Ein paar Multiplexer hin oder her machen da nichts aus.

    Magst Du nicht lieber einen Flashprogrammer bauen? Die sind von der elektronischen Seite viel pflegeleichter, da man sich nicht mit Brennspannungen und solchem Mist plagen muss.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Hab mittlerweile das Handbuch für den RR-Prommer gefunden: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Irgendwie ist mir das Ganze ein bisschen Unsympatisch, schon alleine angesichts der Kosten für einen Nullkraftsockel. Ausserdem macht das "Handbuch" einen relativ unprofessionellen Eindruck, und die folgende Aussage aus dem "Handbuch" gibt mir zu Denken:

    Für den Cevi müssten die Typen zwar reichen, aber ich lass mich doch nicht auf gewisse Hersteller beschränken.

  • Zitat

    Originally posted by x1541
    Magst Du nicht lieber einen Flashprogrammer bauen? Die sind von der elektronischen Seite viel pflegeleichter, da man sich nicht mit Brennspannungen und solchem Mist plagen muss.

    Kann man auch machen.
    Nur, Billig und als Bausatz (Bausatz dank Stiftung EAR :wand ) zum selberlöten.
    Müsste doch für 10-15 Euro machbar sein.

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    Ein Terminal und ein Z80 :D

  • Zitat

    Original von BastetFurry
    Kann man auch machen.
    Nur, Billig und als Bausatz (Bausatz dank Stiftung EAR :wand ) zum selberlöten.
    Müsste doch für 10-15 Euro machbar sein.

    Die Seite hier kennst Du?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das Ding programmiert FlashRoms (Atmel 29C010 bevorzugt) z.B. in der Floppy 1541, auch 128kB am Stück direkt von Disk :D In Zeiten vor EAR hab ich den Bausatz für 20 Euro und das Fertiggerät für 30 Euro vertickt. (Neulich meinte jemand ein Gerät für 39,99 plus 7 Euro Versand auf Ebay setzen zu müssen. Wurde verkauft).

    Insofern ist es sicherlich kein Problem etwas ähnliches mit Atmel drauf für 10 bis 15 Euro anzubieten. Eine Unterstützung von Flash Typen weiterer Hersteller (AMD, ...) ist lediglich eine Softwareaufgabe.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Naja, warum so kompliziert ?(

    Nimm einfach ein olles PC Mobo, mach nen Textool Sockel drauf und Flash mit Uniflash was das zeug hält :)

    -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Kostet meist nix, bzw. so ein altes PC Mobo + CPU sollte für nen fünfer zu kriegen sein :D

  • jo das mit dem eprommer habsch mir abgeschminkt... der scheint nix zu sein!


    edit:

    kann ich mit uniflash auch eproms eeproms brennen? oder nur flashbausteine?

  • Der WILLEM Programmer ist ganz praktisch.Kostet nicht viel, es gibt eine Menge Dokus und sogar ein Forum.

    Ich habe mir den hier bestellt. Die Lieferung war sehr fix.
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    Grüße

    Dirk