Brille zum Basteln...

Es gibt 25 Antworten in diesem Thema, welches 3.372 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. August 2023 um 18:22) ist von Hoeppie.

  • Mahlzeit,

    hoffentlich richtiges Unterforum. Irgendwie schon, irgendwie eventuell auch nur Gelaber... ich pack' es einfach mal hier rein.

    Folgende Situation:

    Nicht ganz Mitte 40, Brillenträger seit ca. 25 Jahren (leichte Weitsichtigkeit, aktuelle Brille), noch keine Lesebrille nötig, ABER, jetzt kommt's: so lange ich nur grobe Lötarbeiten (z.B. Stecker an Antennenkabel, schön dick, nur ein relativ dicker Mittelstift) durchführe, ist alles paletti. Sobald es aber frickelig wird (ICs, eng an eng liegende Bauteile etc.) oder z. B. irgendwelche Pin-Nummern an Steckern oder ähnlich kleine Beschriftungen zu suchen bzw. lesen sind, wird's unangenehm und anstrengend mit dem Gucken.

    Ich hab mir mittlerweile zwei verschiedene, auch beleuchtete, Handlupen zugelegt, allerdings war leider die dritte Hand nicht dabei, um gleichzeitig zu gucken, festzuhalten und zu löten. Bei Feinkost Albrecht gab es vor einiger Zeit mal eine Lupenbrille mit beiderseits +3 dpt, das ist für Nähe ganz angenehm, sobald der Abstand dann aber zunimmt, ist es wieder matschig. Und der Tiefenbereich zwischen "knackig scharf" und "Matsch" ist ziemlich gering, so dass die Gefahr besteht, mir beim Löten dann die Nase zu verbrennen. Besser als nichts, aber eben nicht der Hit.

    Daher meine Frage an alle, die möglicherweise ein ähnliches Problem haben: wie macht ihr das?

    Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, mal bei einem Optiker zu fragen, nur möchte ich für gelegentliche Bastelarbeiten nicht direkt $$$ auf den Tisch legen.

    Meine Zahnärztin hat eine tolle Lupenbrille, sogar mit verschiedenfarbiger Beleuchtung, aber ich fürchte, da muss ein alter Sack lang für löten stricken.

  • Sowas : Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Gibts auch für ein wenig mehr Geld ein bisschen stabiler bei anderen Anbietern :)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • Ja das kenne ich. Bin auch Mitte 40 und ich muss meine Brille zum Löten abnehmen. Ohne und mit viel Licht bekomme ich es noch hin.
    Aber es ist nervig und anstrengend.

    C64-II, KungFu Flash, 1541-II

    Amiga 500, Matzes TK mit 8MB, 1MB ChipRam

    i486 DX4-100, 16 MB RAM, Adaptec 1524CF ISA, BlueSCSI, Diamond Stealth64 DRAM VLB 2MB, SoundBlaster AWE64

  • Nicht ganz Mitte 40 und alter Sack? Du bist ein Jungspund hier! :lol33:

    Nachdem die Mitte 40 bei mir so einige Tage schon her sind... ich setze meine Lesebrille auf und variiere dann den Abstand, bis ich halt scharf sehe. Zum Optiker bin ich auch noch nicht gegangen, weil ich noch eine verdammte Konstanz in der abnehmenden Nah-Seh-Fähigkeit feststelle. Wenn das mal konstant bleibt, gibt es eine vernünftige Lesebrille.

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Nicht ganz Mitte 40 und alter Sack? Du bist ein Jungspund hier! :lol33:

    Ich glaube, diese Selbsteinschätzung liegt an meinem Umgang mit mehr oder weniger jugendlichen Gamer-Kids. Wenn ich denen vom C64 erzähle, erzählt in deren Augen Opa vom Krieg. Alles unter Full-HD und 250 fps ist retro.

    Aber schön, dass ich nicht so alt bin, wie ich befürchtet habe. 8o

  • Wenn ich denen vom C64 erzähle, erzählt in deren Augen Opa vom Krieg.

    Ich hätte erwartet, die fragen, was das überhaupt ist! Aber egal, zurück zum Thema :wink:

    (Bissl Spaß muss immer sein)

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Zum Nachkontrollieren der Lötpunkte habe ich mir vor längerer Zeit einen Fadenzähler gekauft: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Der hat auch LED-Beleuchtung in weiss und blau. (Da das Ding eigentlich dafür gedacht ist, Fäden bei Textilien zählen zu können, muss es plan aufliegen - aber wenn man es umdreht, dann kann man damit prima Lötpunkte kontrollieren.)

    Ein Fadenzähler ist natürlich nicht geeignet für während des Lötens, aber vlt. sowas?

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  • Mitte 40 war das bei.mir ganz ähnlich. Mitte 50 ist es nun so, dass ich eine Lesebrille, eine PC Brille und eine Gleitsichtbrille besitze. Alles vom Optiker, weil ich zusätzlich noch einiges an Hornhautverkrümmung habe. Natürlich entsprechend teuer. Zum löten dann noch so eine Kopflupe. Zum kontrollieren und lesen von Bauteilcodes benutze ich mein Handy als Lupe. Funktioniert prima, wenn man es irgendwo drauflegt und die kamera überstehen lässt. Dann kamera-app öffnen, Licht einschalten und ggf noch hineinzoomen. Kann man zur Dokumentation auch gleich ein Foto machen.

  • Hier ist noch ein Thema vielleichtfindest du dort noch ein paar Tips.

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  • Bin Anfang 40, Trage keine Brille, der Augenarzt ist mit meinen Augen total zufrieden, trotzdem lässt es genau bei solchen arbeiten faktisch einfach nach.

    Ich nutze Lupenbrillen, gibts immer mal beim discounter oder BEim Amazon für unter 5€, die kann man lange tragen vergrößern okay.

    Für ganz schlimme fälle nehme ich ne bille Lesebrille gabs letztens bei aldi für 3,50€
    +3,00 und alles wird gut, willste aber echt nicht lange tragen...

  • Ich habe mir vom Optiker so eine Brille bauen lassen:

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    Sieht aus wie eine alte Lesebrille hat aber folgende Eigenschaften:

    Der obere Bereich ist eine Bildschirm-Arbeitsplatz-Brille, exakt für meine Augen und für 50cm Bildschirm-Abstand angepasst. Mit Entspiegelung, Blaufilter usw.

    Unten die Lesefenster sind so weit wie möglich am Rand und haben die maximal sinnvolle Vergrößerung bei 20cm Abstand fürs Löten. Ich glaube +4 Dioptrien.

    Die Lesefenster stören bei der Bildschirmarbeit überhaupt nicht, wenn ich mehr Vergrößerung brauche schiele ich unten über den Rand. So ein wenig kann man sie auch auf der Nase hoch und runter schieben. Und für die Ferne schaue ich einfach oben drüber.

    War nicht ganz günstig, ist aber für mich die perfekte Lösung. Werde mir bald die nächste bauen lassen, da die Augen wieder etwas nachgelassen haben. 🙄

  • bille Lesebrille gabs letztens bei aldi für 3,50€
    +3,00 und alles wird gut

    Genau das. 3 Dioptrien für eine Stunde löten geht voll in Ordnung. Die billigen Dinger sauber zu halten und das Fett runterzubekommen statt zu verwischen ist dabei die Kunst, und von hinten einfallendes Licht nicht für einen Defekt der Brille zu halten.

    Letztens habe ich ein "King Size"-Exemplar im Roger-Whittaker-Stil für große Köpfe im Sonderposten-Baumarkt gefunden.

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    '°'°'°'°'°'°'°'°'°Oo.~>| BASIC programmers never die! They just GOSUB without RETURN! |<~.oO°'°'°'°'°'°'°'°'°'

  • Ich habe mit 47 auch so eine Kopflupe. Kostet Online ca 15 Euro.

    Wenn es dann deutlich kleiner wird, n hme ich das digitale Mikroskop. Ist nicht das beste, funktioniert aber sehr gut.

    Essentiell wichtig für mich ist eine gute Ausleuchtung, ohne andere im Raum zu blenden.

    Bilder

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Status: unterwegs

    "NUR" das Diagnose Set Harness + 8in1 Diag Modul zum Verleih... Status: ... verfügbar

    Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per PM melden :-)

  • Ich ergänze mal zu Loeter s Ausführungen noch:

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    Ich nutze so eine plus Lupenlampe.

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  • Ich halte es wie schorsch3000 billige Lesebrille vom Grabbeltisch 2,5 bis 3,5 Dioptrien. Ausprobieren welche Stärke am besten ist.

    Dienstlich habe ich jetzt ein Modell wie Loeter beschreibt verschrieben bekommen :D Ein Optiker hat das umgesetzt. Damit komme ich sehr gut klar. Bei meiner sind die Fenster aber etwas größer. Qualität von Zeiss :thumbup:

    Privat hatte ich mir eine Gleitsichtbrille für die Anwendung (Bildschirm & Löten) von einer Kette machen lassen. Damit bin ich nicht klar gekommen. Die wird aber zum Lesen genutzt.

    Mit diesen Kopflupen wie von SkulleateR beschrieben kann ich nicht viel anfangen. Ich konnte eine von Conrad ausprobieren. Ich denke die Qualität ist die gleiche. Mir war das zu klobig.

    Chris

  • bei mir ists ähnlich wie bei andi6510

    Vernünftige Brille(n) kosten nunmal.

    Demnächst hol ich mir noch neben einer Sonnenbrille mit Sehstärke ne Sportbrille mit Gleitsicht.

    Will beim joggen was von der Landschaft sehen und stolpern will ich auch nicht 🙄

    Gleitsicht zum basteln reicht bisher noch, aber ich werde wohl demnächst zusätzlich wieder die Lupenlampe nutzen müssen, oder neue Gleitsicht anschaffen.

    Ich hab unterschiedliche Werte auf den Augen und dazu Krümmung.

    Früher gings mir wir dir: Zuerst Lupenlampe (muss man erst mit klarkommen), dann Lesebrille, dann Lesebrille mit Lupenlampe....

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    C64, C65, C66, Gammel+Mist...

    Einmal editiert, zuletzt von Hucky (5. August 2023 um 10:27)

  • gehe zu dm und teste die Lesebrillen dort von 1,0 - 3-5.


    Nehme ich auch, preiswerter gehts nicht…


    xesrjb

    „Der Wein mit der Pille ist im Becher mit dem Fächer, der Pokal mit dem Portal hat den Wein gut und rein."

  • Mir gehts genauso mit den Augen ... vor einigen Jahren hab ich dann eine Investition getätigt, die das Löten wieder angenehm macht. Eine Maul Lupenlampe:


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    War die beste Investition im Bastlerleben, nicht nur fürs Löten. Alle Arten von kleinen Fummelein lassen sich jetzt viel angenehmer machen, vor allem auch weil die nicht nur vergrößert, sondern auch eine ziemlich starke Beleuchtung eingebaut hat. Für Maul hab ich mich deshalb entschieden, weil "Made in Germany" und sogar Ersatzteile direkt bei Maul bestelbar sind. Jetzt bräuchte ich nur noch was, womit ich das zittern der Hände etwas mindern kann, dann würde auch SMD wieder gehen :-/

  • Jetzt bräuchte ich nur noch was, womit ich das zittern der Hände etwas mindern kann, dann würde auch SMD wieder gehen :-/

    ne Pulle Schierker :drunk:

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