Mahlzeit,
hoffentlich richtiges Unterforum. Irgendwie schon, irgendwie eventuell auch nur Gelaber... ich pack' es einfach mal hier rein.
Folgende Situation:
Nicht ganz Mitte 40, Brillenträger seit ca. 25 Jahren (leichte Weitsichtigkeit, aktuelle Brille), noch keine Lesebrille nötig, ABER, jetzt kommt's: so lange ich nur grobe Lötarbeiten (z.B. Stecker an Antennenkabel, schön dick, nur ein relativ dicker Mittelstift) durchführe, ist alles paletti. Sobald es aber frickelig wird (ICs, eng an eng liegende Bauteile etc.) oder z. B. irgendwelche Pin-Nummern an Steckern oder ähnlich kleine Beschriftungen zu suchen bzw. lesen sind, wird's unangenehm und anstrengend mit dem Gucken.
Ich hab mir mittlerweile zwei verschiedene, auch beleuchtete, Handlupen zugelegt, allerdings war leider die dritte Hand nicht dabei, um gleichzeitig zu gucken, festzuhalten und zu löten. Bei Feinkost Albrecht gab es vor einiger Zeit mal eine Lupenbrille mit beiderseits +3 dpt, das ist für Nähe ganz angenehm, sobald der Abstand dann aber zunimmt, ist es wieder matschig. Und der Tiefenbereich zwischen "knackig scharf" und "Matsch" ist ziemlich gering, so dass die Gefahr besteht, mir beim Löten dann die Nase zu verbrennen. Besser als nichts, aber eben nicht der Hit.
Daher meine Frage an alle, die möglicherweise ein ähnliches Problem haben: wie macht ihr das?
Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, mal bei einem Optiker zu fragen, nur möchte ich für gelegentliche Bastelarbeiten nicht direkt $$$ auf den Tisch legen.
Meine Zahnärztin hat eine tolle Lupenbrille, sogar mit verschiedenfarbiger Beleuchtung, aber ich fürchte, da muss ein alter Sack lang für löten stricken.