RETRO Gamer wird (doch nicht) eingestellt

Es gibt 390 Antworten in diesem Thema, welches 83.933 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. November 2025 um 19:49) ist von Knucklehead.

  • Die Auflage ist das Eine. Man kann das vermutlich auch mit dem allgemeinen Lauf der Dinge begründen, dass ohnehin weniger Printhefte gelesen werden. Allerdings sehe ich auch die Reduktion der Auslage allgemein. Wenn sich die Auswahl immer weiter reduziert, zieht dass auch immer weniger Laufkundschaft an. Wenn meine Ma zu der Fernsehzeitschrift sonst noch eine Landlust-Ausgabe mitgenommen hat, greift sie nicht zb zu Bild der Frau, nur weil es Landlust nicht mehr gibt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich die Großverlage hier konstant das eigene Fundament austrocknen und für kleinere Publikationen gleich mit.

  • Ich finde, der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Artikel hat recht: wir als genau definierte Zielgruppe von Retrogeräten sind zwar klein (und werden

    lansgam weniger), bleiben aber stabil - sprich: solange treu, solange es qualitativ gute Inhalte gibt - selbst wenn der Preis (moderat) ansteigt.

  • Tja, das kommt davon, wenn man seine "Auflage" mit gedruckten Exemplaren bewertet und nicht mit tatsächlich verkauften Exemplaren - denn ob der Händler von 10 bestellten nur 4 verkauft und die restlichen 6 wieder zurückgehen hat mit der "Sichtbarkeit am Kiosk" überhaupt nix zu tun. Er bestellt beim nächsten mal eben nur 5 - was eben die realistische "Auflage" hier ist - das macht die Sichtbarkeit nicht geringer. Ob es wirtschaftlicher für den Verlag ist, dann doch 10 zu drucken und nur 5 auszuliefern, bleibt Aufgabe deren Controller.

    Doch, das hat schon was mit der Sichtbarkeit zu tun.

    Das ganze ist schon etwas komplexer als... dann bestellt nen Händler halt nur noch 5.

    Das geht damit los das der Verlag die Verkaufszahlen erst Monate später hat, das man nicht davon ausgehen kann das jedes Geschäft bei jeder Ausgabe die gleichen Mengen verkauft, ob ein Händler überhaupt die Mengen reduziert und auch umgekehrt... die Menge erhöht, das viele Geschäfte die Mengen gar nicht beeinflussen können, Mindestmengen, Verteilerschlüssel und und und.

    Das ist bei diesem Vertriebsweg ein riesiges Problem. Deswegen machen wir das zum Beispiel auch nicht.

    Andreas Magerl

    APC&TCP - Home of Amiga Future

    Publisher for Amiga Software, Merchandising and many more.

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  • Nachdem ich hier ja gelsen habe dass das "automatisch" umgewandelt wird, habe ich mal die letzte Abbuchung zurückgehen lassen. Kein Abo mehr, warum sollten die dann auch abbuchen? Ich habe dann ganz schnell einen Brrief gekommen in dem sie sich beschwert haben dass sie "ihr" Geld nicht bekommen haben (was ihnen ja sowieso nicht mehr zusteht). Daraufhin habe ich jetzt angerufen und der Dame erklärt dass ich kein Abo mehr habe, weil das ja eingestellt wurde und es deshalb auch kein Recht auf eine Bezahlung gibt. Sie wollte mir erst einreden dass ich doch noch das Abo habe und das kündigen müsste. Ich habe ihr dann gesagt dass ich KEIN Abo mehr habe weil sie die Zeitschrift eingestellt haben. Ich habe einen Vertrag mit ihnen für die Retro Gamer, nicht für Donald Duck, die Bild oder sonst irgendwas anderes. Sie meinte dann dass ich ja aber diese T3 bekommen hätte. Ja, ganz schön. Sie haben mir eine Probezeitschrift geschickt, die mich absolut nicht interessiert, aber daraus leitet sich noch lange kein rechtsverbindliches Vertragsverhältniss ab. Danach hat sie dann gemeint, ich kann die Mahnung ignorieren und das Abo wird storniert.

    Sicherheitshalber habe ich mir noch ihren Namen notiert und auch Datum und Uhrzeit wann ich mit ihnen gesprochen habe. Mal sehen ob sie es tatsächlich probieren sollten, jedenfalls habe ich noch keine Benachrichtigung für die Kündigung bekommen.

  • Einfach nochmal per Mail kündigen, habe ich auch und den zuviel bezahlten Betrag wurde mir sofort zurücküberwiesen und die Kündigung per Mail bestättigt - schaden tut es nicht wenn man formlos kündigt.

  • Die Auflage ist das Eine. Man kann das vermutlich auch mit dem allgemeinen Lauf der Dinge begründen, dass ohnehin weniger Printhefte gelesen werden. Allerdings sehe ich auch die Reduktion der Auslage allgemein. Wenn sich die Auswahl immer weiter reduziert, zieht dass auch immer weniger Laufkundschaft an. Wenn meine Ma zu der Fernsehzeitschrift sonst noch eine Landlust-Ausgabe mitgenommen hat, greift sie nicht zb zu Bild der Frau, nur weil es Landlust nicht mehr gibt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass sich die Großverlage hier konstant das eigene Fundament austrocknen und für kleinere Publikationen gleich mit.

    Naja, ja und nein.

    Ich habe wenig Ahnung vom Verlagswesen, kann mir aber vorstellen, dass der Retro Markt (genauso wie Nicht-E-MTB's) dahin geht wo er hergekommen ist: Nische.

    Und eine Zeitschrift in jedem Bahnhof und Kiosk für immer weniger Kunden bereit zu halten endet mit hoher Auflage ohne Absatz nur um die paar restlichen potentiellen Kunden zu treffen.

    Dann leider Abo oder elektronisch. Nennt mich von gestern aber ich liebe es auf Papier zu lesen. Nach zig Versuchen mit Kindle, Handy, Tablet, Online und und und: Ich komm damit nicht klar, will die Haptik. Zumindest Stories, Magazine die nicht schon bei Klick der Veröffentlichung völlig veraltet sind. (Hihi-> Wird eine Retro Zeitung wieder neu wenn sie dann doch nicht mehr veralten kann?)

    Vielleicht auch wegen dem Sammeln. Online (Daten) sammeln ist Mist.

  • Hatte das Abo bei Heise.
    Eingeloggt, Abo gekündigt, ein paar Minuten später Bestätigung per Email, 2 Tage später Gutschrift vom Restabo auf dem Konto.

    So einfach kann es sein...

  • Ich werde mir jetztz wieder wie früher die englischen Ausgabe der RetroGamer am Bahnhofskiosk holen, z.B. in Stuttgart am Bahnhof gab es die damals noch, aber jetzt ist da Stuttgart21-Baustelle ....

  • Hatte das Abo bei Heise.
    Eingeloggt, Abo gekündigt, ein paar Minuten später Bestätigung per Email, 2 Tage später Gutschrift vom Restabo auf dem Konto.

    So einfach kann es sein...

    Danke! Genauso habe ich es auch gemacht, ging Ratz Fatz, kaum Aufwand.

  • Ich werde mir jetztz wieder wie früher die englischen Ausgabe der RetroGamer am Bahnhofskiosk holen, z.B. in Stuttgart am Bahnhof gab es die damals noch, aber jetzt ist da Stuttgart21-Baustelle ....

    Ich geb Jörg eine Chance. Haben sie bisher ja gut hinbekommen. Zumal die deutschen Themen immer mal wieder in der englischen fehlen.

  • Ich werde mir jetztz wieder wie früher die englischen Ausgabe der RetroGamer am Bahnhofskiosk holen, z.B. in Stuttgart am Bahnhof gab es die damals noch, aber jetzt ist da Stuttgart21-Baustelle ....

    Ich geb Jörg eine Chance. Haben sie bisher ja gut hinbekommen. Zumal die deutschen Themen immer mal wieder in der englischen fehlen.

    das auf jeden Fall, ich ziehe eine deutsche Ausgabe der RetroGamer immer vor.

  • Hatte das Abo bei Heise.
    Eingeloggt, Abo gekündigt, ein paar Minuten später Bestätigung per Email, 2 Tage später Gutschrift vom Restabo auf dem Konto.

    So einfach kann es sein...

    Das habe ich auch versucht, aber unter Heise habe ich kein Abo gefunden. Da musste ich mein Abo erstmal mit dem Account verknüpfen, keine Ahungn was ich da tun soll und die Abonummer hatte ich auch nicht mehr. In meinem Account ist jedenfalls nichts eingetragen.

  • Das habe ich auch versucht, aber unter Heise habe ich kein Abo gefunden. Da musste ich mein Abo erstmal mit dem Account verknüpfen, keine Ahungn was ich da tun soll und die Abonummer hatte ich auch nicht mehr. In meinem Account ist jedenfalls nichts eingetragen.

    Du hast doch ein Anschreiben zu deiner letzten Retro Gamer bekommen.

    Über der Adresse, direkt über deinem Namen steht die Abonummer, sie ist 10 Stellig und zwischen zwei Sternchen --> *Abonummer*...

  • Dann leider Abo oder elektronisch. Nennt mich von gestern aber ich liebe es auf Papier zu lesen. Nach zig Versuchen mit Kindle, Handy, Tablet, Online und und und: Ich komm damit nicht klar, will die Haptik. Zumindest Stories, Magazine die nicht schon bei Klick der Veröffentlichung völlig veraltet sind. (Hihi-> Wird eine Retro Zeitung wieder neu wenn sie dann doch nicht mehr veralten kann?)

    Das passiert vermutlich nur begrenzt. Was Zeitschriften angeht, sind ein erheblicher Teil der Kunden Impulskäufer. Von denen wird ein ebenfalls erheblicher Anteil nicht zum Abo greifen, sondern geht davon aus, dass es die jeweiligen Magazine nicht mehr gibt oder denkt einfach nicht mehr dran.

    Das ist auch nicht wirklich altersabhängig. Man muss doch nur mal durch Kommentare zu Printmagazinen lesen, und man stolpert regelmäßig darüber, dass Leute meinen, es gibt es einfach nicht mehr. Geh einen Schritt zur Seite wenn in zeitgenössischeren Plattformen mal auf Printmags eingegangen wird und man stolpert über Kommentare, wo man denn überhaupt noch Zeitschriften kaufen kann. Mit jeder Reduktion der Auslage kommt der Tag näher, bis sich zb für Einzelhändler Zeitschriften nicht mehr lohnen - auch Bunte und Bildzeitung nicht. Wieso Platz für einen Bereich freihalten, der für andere Warengruppen effektiver nutzbar ist. In meinem Umfeld haben kaum noch Lebensmittelmärkte überhaupt noch Zeitschriften im Sortiment.

    Das ist eine Entwicklung, die auch Abos und Readly nicht aufhalten können. Nur mMn drücken große Verlage und Grossisten mit ihrer Vorgehensweise gerade auf Schnellvorlauf, denn in erster Linie reduziert man die Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit.

  • Du hast doch ein Anschreiben zu deiner letzten Retro Gamer bekommen.

    Über der Adresse, direkt über deinem Namen steht die Abonummer, sie ist 10 Stellig und zwischen zwei Sternchen --> *Abonummer*...

    Ja, aber da es eingestellt wurde, war das für mich erledigt. Und deshalb hat meine Frau den Brief etwas voreilig weggeworfen. :D Aber nachdem ich das Geld zurückgebucht hatte, hat mich Heise freundlicherweise mit einem neuen Schreiben versorgt, wo dann auch die Nummer drauf stand, so dass ich dann telefonisch kündigen konnte. ;)

  • Das passiert vermutlich nur begrenzt. Was Zeitschriften angeht, sind ein erheblicher Teil der Kunden Impulskäufer. Von denen wird ein ebenfalls erheblicher Anteil nicht zum Abo greifen, sondern geht davon aus, dass es die jeweiligen Magazine nicht mehr gibt oder denkt einfach nicht mehr dran.

    Als ich die erste Retro Gamer (deutsch) gekauft habe, wusste ich nichtmal dass das eine regelmäßige Zeitschrift ist. Ich habe die am Kiosk gesehen und dachte das wäre eine Sonderausgabe von irgendwas anderem, deshalb habe ich schnell zugeschlagen. :D Das Abo habe ich dann bestellt als ich gesehen habe dass die regelmäßig rauskommt.

  • Gerade eben kam Retro-Gamer Update Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ein kleiner Kommentar aus der Schweiz: Hierzulande herrscht die üble Sitte, den Euro Heftpreis knapp zu verdoppeln. Das komnt natürlich nicht gut an, auch ich habe neulich angewidert eine Elektor Elektronik Zeitschrift ins Regal zurückgelegt wegen dem unanständigem Preis ( wer zahlt schon knapp 30 Franken für ein Heft?).

    Daher meine Bitte, falls ihr auch ins deutschsprachige Ausland geht, den Preis feinfühlig zu gestalten.

  • wir in Österreich sind auch immer die Trotteln. Obwohl so manche Druckerei näher an Wien als an Hamburg ist. Und die höhere Steuer in Österreich ist auch BS. Das sin 2 oder 3 Prozent und nicht 30. und spannend ist auch, dass das deutsche Retro Gamer den Preis des englischen Imports übernommenen hat. Und als Rat für die Zukunft: Sucht euch mal Übersetzer die sinngemäß übersetzen und nicht mit Google translate.