Commodore wäre vor Neid erblasst.
Einfach Wahnsinn, was hier mal eben so entwickelt wird.
Sammelbestellung +1
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Commodore wäre vor Neid erblasst.
Einfach Wahnsinn, was hier mal eben so entwickelt wird.
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Blöde Frage, wie ist denn der Prozessorport des 6510T in der Replica nachgebildet?
6522?
Der 6523 hat 3 Ports, der 6510T einen. Zusammen sind das 4, die kann man wunderbar mit 2 6522 nachbilden.
Ich bin gerade im Raum Hanau unterwegs und war sehr positiv überrascht zu sehen, dass die deutsche Community es mit unermüdlichen Einsatz geschafft hat, dass kinzi zu Ehren nicht nur Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., sondern Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. nach ihm benannt worden ist. ![]()
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Hallo Kinzi,
wenn ich das richtig sehe, hast du eine neue Platine für das Paddle der 1551 auch für diese 1551-II entworfen, oder?
Das Problem ist nur, dass diese Paddle-Gehäuse im Prinzip gar nicht und wenn dann nur von geschlachteten 1551 zu haben sind (und die sind so selten, dass man sie besser mit 1541C-Technik repariert).
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Ganz anders sieht es mit den typischen Steckmodulen für die 264er aus, deren Gehäuse auf das Design von plus/4 und 116 (bzw. 232, 264 und V364) angepasst worden ist. Da tauchen durchaus immer wieder Konvolute an leeren Gehäusen oder nicht genutzten Steckmodulen auf.
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Es wäre großartig, wenn du eine Cost-Reduced-Platine designen könntest, die genau in ein solches Gehäuse passen würde (am besten so, dass man das Kabel zur Floppy unten, hinten in der Mitte mit sauber gebohrtem Loch ausführen könnte). So ließe sich mit 1541-II, dem richtigen Lack, Badges und eben dem Modulgehäuse wirklich etwas bauen, dass sehr nach 264er aussieht und keine offenen Platinenbauteile zeigt.
Der Unterschied zum echten 1551-Paddle wäre das Fehlen des hinteren Anschlusses durch den fehlenden Modulsteckplatz für die Kaskadierung von Paddlen bzw. dem zusätzlichen Einstecken von Modulen. Wenn ich das aber richtig in Erinnerung habe, ist ja gerade auch euer/dein Projekt eines C16-Reloaded-Boards on hold, weil eben diese Stecker - anders als die des C64/C128 - nirgendwo zu haben sind. Nachbauten wären also ohnehin nur unbestückt/unvollständig möglich und so eine Cost-Reduced-Paddle-Platine eine sehr schöne Lösung bei der man dann auch alle notwendigen Teile zum Nachbau bekommt.
…ist ja ![]()
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Ja da hätte ich eine gerne
Auf zur Sammelbestellung…. Wo ist das Formular?![]()
Hast selber lackiert ?
Magst paar Tips zu den Arbeitsgängen und Material geben, darin bin ich noch nicht so gut.
Hast selber lackiert ?
Magst paar Tips zu den Arbeitsgängen und Material geben, darin bin ich noch nicht so gut.
Da muss ich etwas ausholen. Vor etwa 25 Jahren hatte ich einen PC-Tower in anthrazit in den ich ein Zip100-Laufwerk einbauen wollte (das IDE, sogar das interne ATAPI-Modell war noch nicht verfügbar). Weil das in beige nicht gut ausgesehen hätte, habe ich die Blende abgenommen und mich nach Lack umgesehen. Ich entschied für Stoßstangenlack, da der genau dafür gedacht ist auf Kunststoff auflackiert zu werden. Die Farbdose war die linke im Bild:
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Nach dem Auftrag blieb der Lack etwa einen Monat klebrig. Danach war er aber fest und unfassbar haltbar. Trotz gegenstoßen mit den Zip-Disketten beim Einlegen ist keine Farbe abgeplatzt. Bis heute nicht.
Mit der Erfahrung hatte ich wieder den Stoßstangenlack von der selben Firma gekauft (die Dose rechts im Bild) als ich die 1541C lackieren wollte. Fast 20 Jahre später war die Erfahrung aber eine andere: Der Lack war viel schneller trocken aber dafür sitzt die Lackierung bei weitem nicht so fest. Sie platzt nicht ab (das hat man bei Deco-Lacken aus dem Baumarkt, die nicht für Kunststoffoberflächen gedacht sind), aber bei leichten Stößen kommt schon das Beige des Kunststoffes durch.
Mein Fazit ist daher, dass man, will man die Lackqualität von vor 25 Jahren haben, wohl einen Lack professionell mischen lassen muss. Generell gilt bei Kunststoff aber ihn nicht anzuschleifen (könnte Ausdünstungen erzeugen, so dass die Lackierung dann Blasen wirft) aber die Oberfläche gründlich zu reinigen und absolut fettfrei zu machen (Geschirrspühler mit Programm bei 40° C ist hilfreich - aber bitte NUR für Kunststoffteile, von denen jedes Metall und jede Platine abgeschraubt worden ist!).
Wie geil ist das denn ?
OBERAFFENTITTENSUPERGEIL!!
Der Lack war viel schneller trocken aber dafür sitzt die Lackierung bei weitem nicht so fest.
Dafür gibt es Kunststoff primer. Einfach vorher aufsprühen.
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EDIT CP2: Dieser Post ist aus Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und steht hier, damit der folgende Zusammenhang klar ist/bleibt.
Ich finde es schön, dass sich jemand die Mühe macht, so etwas in hübscher handgebastelter retro-inspirierter Hülle als Kassette zu veröffentlichen! Musik ist natürlich wie immer Geschmackssache.
Absolut, so sehe ich das auch. Wenn ich es recht überlege, nennt sich der Künstler aber auch "MOS-Man" und nicht "CSG-Man", da wäre als nächster Albumtitel "Datasette 1531" etwas lame. Schöner wäre es da doch, würde er sich auf Atari berufen und es "410" (Das Kassettenlaufwerk zu den frühen Atari-Modellen 400 und 800) oder "1010" (Das Kassettenlaufwerk im Redesign der XL-Serie, zudem eine wunderbar binäre Zahl) nennen.
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"XC12" fände ich dagegen gar nicht mehr so passend, denn bei diesem, für die XE-Serie gedachtem, Laufwerk sieht man deutlich den Einfluss des Commodore-Teams, dass da geschlossen mit Jack Tramiel zu Atari gewechselt ist. Es ist quasi eine Datasette in anderer Farbe und leicht geänderter Optik. Fast genau so deutlich wie bei dem Diskettenlaufwerk obwohl das Thema kaum thematisiert wird. Dabei war die 1551 das wohl letzte Diskettenlaufwerk, das noch unter Tramiel bei Commodore entstanden ist, während es dann für die XE-Serie das Laufwerk XF551 bei Atari kam, das wie eine direkte Weiterentwicklung der 1551 (oder 1541C) wirkt - der Name ist wohl auch kein Zufall - und sogar die gleiche Laufwerksblende (nur in anderer Farbe) trägt.
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Da die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und man an letzten Produkten bei Commodore und den ersten bei Atari sehr gut sehen kann, wie das Designteam um Ira Velinsky auch die letzten noch bei Commodore entstandenen Ideen mit zu Atari genommen und dort umgesetzt hatte, will ich das Thema rund um die hypothetische Weiterentwicklung der 1551 mal hierhin mitnehmen. Die 1541-II und 1581 sind beide ja nach diesem Weggang entstanden und zeigen schon eine neue Designsprache.
Da aber die 264er Linie quasi mit dem Weggang von Tramiel hastig fertig gestellt und dann verramscht wurde, hätte es eine 1551-II, also ein Schwestermodell wie 1551 zu 1541C, bei Rest-Commodore nie gegeben. Man war ja erst ziemlich konfus, hat sich im Design dann aber mit 128er, C64C und den Laufwerken 1571, 1541-II und 1581 dennoch auf eine Sprache geeinigt. Wäre aber die Rochade mit Atari nicht gewesen und die 264er nicht ganz glücklos an den Markt gekommen, hätte es da durch aus auch mindestens einen Schritt in Richtung Cost Reducing geben können.
Um zu sehen, wie so ein Modell dann ausgesehen haben könnte, muss man nur den Blick in Richtung Atari werfen, wo zu der neu gestalteten XE-Serie auch ein Diskettenlaufwerk erschien, das in seinem Namen gar keinen Hehl daraus machte, dass es Ideen des letzten, vom selben Team entwickelten, Laufwerk bei Commodore mitbrachte: Die Atari XF551.
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Man sieht hier recht deutlich ein Laufwerk, das tatsächlich auch die selbe Frontblende trägt, die auch die 1541C bzw. 1551 hatten. Einzig das Gehäuse drumherum ist entsprechend der Optimierung geschrumpft worden und wurde mit den Rillen an die Optik der ST- und XE-Linie bei Atari angepasst.
Ich gehe davon aus, dass von vorne genau so eine 1551CR ausgesehen hätte (nur ohne die Prägung des Atari-Logos). Wie aber sah wohl der Entwurf des Gehäuses aus, ehe es für Atari von Velinsky adaptiert wurde? Auch da gibt es eine gute Vorlage, an der man sich orientieren kann. Mit dem Commodore LCD wurde nämlich auch ein 3,5"-Diskettenlaufwerk vorgestellt, das dann so nie erschien: Die Commodore 1561.
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Mit dem hier oben angebrachten Logo im Stil der 264er Rechner und auch den dort - zumindest bei 116 und plus/4 bzw. den Prototypen 232, 264 und V364 - üblichen Pseudo-Kühlrippen an der Rückseite, macht das Laufwerk deutlich zu welcher Designsprache es gehört (man muss sich das ganze Laufwerk nur in anthrazit denken). Tatsächlich ist die Verwendung der 3,5"-Laufwerke mit mittigem Auswurfknopf bei Atari in den frühen STs dann auch direkt umgesetzt worden (für Atari hat Velinsky die Längslinien der 264er dann aber angeschrägt, um eine einheitliche Designsprache zu erzeugen).
Eine tatsächliche 1551CR bei Commodore müsste man sich daher als ein Mix aus diesen beiden Laufwerken vorstellen: Die Frontansicht der XF551 als logische Konsequenz der Weiterentwicklung und die Gehäuseoberseite im Stil der 1561 mit Typenschild und Längsfinnen am Heck. Entsprechend hätten wir dann ein Laufwerk, das zu 116 und plus/4 so gut passt, wie die 1540 zum VIC20, die frühe 1541 zum Brotkasten C64 oder die 1551 zum C16.
Ich finde es nicht wieder, meine aber auch schon 1541-II-Gehäuse-Vorlagen für den 3D-Druck gesehen zu haben. In diese Drucke würde Kinzis Entwicklung zur 1551-II natürlich passen, aber wenn hier jemand mitliest, der die Skills hat, fände ich es äußerst reizvoll genau das von mir beschriebene 1551CR-Laufwerksgehäuse mal so nachzukonstruieren, dass es ebenfalls Kinzis Platine aufnehmen kann. Vielleicht dann sogar Laufwerke der 1541 mit Knebellaufwerk aber brauner Blende oder 1541-Laufwerke mit "Garagentorverschluss" (da hätten wir dann eine Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.CR).
Die Laufwerksblende kommt vom Hersteller der Mechanik. Nicht von Commodore oder Atari.
aber es ist wirklich exakt die selbe Blende wie bei Commodore
das waren doch damals die Standard Floppy Blenden für die 5,25" Einschübe, die es z.B. auch am PC gab ![]()
aber es ist wirklich exakt die selbe Blende wie bei Commodore
das waren doch damals die Standard Floppy Blenden für die 5,25" Einschübe, die es z.B. auch am PC gab
Prinzipiell richtig. Die sind sich aber nur ähnlich, nicht gleich. Unterschiede gibt es im Bereich der LED und der Knebel ist auch nicht identisch.
Ich meine (!) auch, dass die Blende der 1541 (und eben auch der gezeigten Atari-Floppy) genau gleich sind. Von der Machart sind die natürlich bei den PC-Laufwerken ähnlich - aber eben nicht 100%ig die selben.
Schön daß eine der beiden Prototypen die Zeit überstanden hat. ![]()
Eine kleine Bemerkung, das gezeigte Floppy eine Mitsumi D500 hat die gleiche Blende wie ein Mitsumi/Newtronics D503 (doppelseitiges 360K PC Laufwerk), auch die LED ist an der gleichen
Stelle, nur der Farbton der Blende der D503 ist verschieden voll hell bis schwarz, ich habe hier D503 Laufwerke liegen, daher kann ich es genau sagen.
Ich meine (!) auch, dass die Blende der 1541 (und eben auch der gezeigten Atari-Floppy) genau gleich sind. Von der Machart sind die natürlich bei den PC-Laufwerken ähnlich - aber eben nicht 100%ig die selben.
Du beziehst Dich auf die 1541 in Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.? Ja, die dürften gleich sein.
Vor dem verschieben waren aber noch andere Fotos für den Vergleich da, die leicht abweichend waren. Das Verschieben in einen eigenen Thread macht den Vergleich jetzt natürlich schwieriger, weil die Bezüge sich geändert haben.
Alles anzeigenHast selber lackiert ?
Magst paar Tips zu den Arbeitsgängen und Material geben, darin bin ich noch nicht so gut.
Da muss ich etwas ausholen. Vor etwa 25 Jahren hatte ich einen PC-Tower in anthrazit in den ich ein Zip100-Laufwerk einbauen wollte (das IDE, sogar das interne ATAPI-Modell war noch nicht verfügbar). Weil das in beige nicht gut ausgesehen hätte, habe ich die Blende abgenommen und mich nach Lack umgesehen. Ich entschied für Stoßstangenlack, da der genau dafür gedacht ist auf Kunststoff auflackiert zu werden. Die Farbdose war die linke im Bild:
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Nach dem Auftrag blieb der Lack etwa einen Monat klebrig. Danach war er aber fest und unfassbar haltbar. Trotz gegenstoßen mit den Zip-Disketten beim Einlegen ist keine Farbe abgeplatzt. Bis heute nicht.
Mit der Erfahrung hatte ich wieder den Stoßstangenlack von der selben Firma gekauft (die Dose rechts im Bild) als ich die 1541C lackieren wollte. Fast 20 Jahre später war die Erfahrung aber eine andere: Der Lack war viel schneller trocken aber dafür sitzt die Lackierung bei weitem nicht so fest. Sie platzt nicht ab (das hat man bei Deco-Lacken aus dem Baumarkt, die nicht für Kunststoffoberflächen gedacht sind), aber bei leichten Stößen kommt schon das Beige des Kunststoffes durch.
Mein Fazit ist daher, dass man, will man die Lackqualität von vor 25 Jahren haben, wohl einen Lack professionell mischen lassen muss. Generell gilt bei Kunststoff aber ihn nicht anzuschleifen (könnte Ausdünstungen erzeugen, so dass die Lackierung dann Blasen wirft) aber die Oberfläche gründlich zu reinigen und absolut fettfrei zu machen (Geschirrspühler mit Programm bei 40° C ist hilfreich - aber bitte NUR für Kunststoffteile, von denen jedes Metall und jede Platine abgeschraubt worden ist!).
Ja, das ist typisch, dass sich die Lacke verändert haben bzw. auf Grund von Vorgaben geändert werden mußten. Allein die Umstellung auf Wasserlacke hat die Qualität auf breiter Front verschlechtert.
Vor dem verschieben waren aber noch andere Fotos für den Vergleich da, die leicht abweichend waren. Das Verschieben in einen eigenen Thread macht den Vergleich jetzt natürlich schwieriger, weil die Bezüge sich geändert haben.
Jetzt nicht mehr, habe den Beitrag von GeTE jetzt noch hier rein kopiert. ![]()
Ich gehe davon aus, dass von vorne genau so eine 1551CR ausgesehen hätte
Auf Grund der bei einer 1551 notwendigen Platine muss das Gehäuse aber höher sein, als bei der XF551.
Allein die Umstellung auf Wasserlacke hat die Qualität auf breiter Front verschlechtert.
Das hier gezeigt Spray ist ein Kunstharzlack.
Generell gilt bei Kunststoff aber ihn nicht anzuschleifen
Das wird das Problem sein. Ich habe Kunststoff immer angeschliffen und nie Probleme mit Abplatzungen gehabt.
Es gibt auch Kunststoffhaftgrund, der seinen Zweck sehr gut erfüllt. (Siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).