C64 Tastatur Tester

Es gibt 16 Antworten in diesem Thema, welches 2.676 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (19. Juni 2023 um 19:39) ist von -trb-.

  • Ich habe relative viel C64 Tastaturen repariert und da ist folgende Schaltung entstanden (siehe Bild)

    die misst den Widerstand des Anschlages und unter einem bestimmten schwellwert geht ne LED an, dadurch kann man schlechte oder sogar schlecht werdende Tasten erkennen, da der Schwellwert relative frueh gewaelt wurde

    800 Ohm, bei ca 1k Ohm erkennnt der C64 den Tastendruck

    Ich wuerde 2-3 Leuten die Schaltung kostenlos zur Verfuegung stellen , vorausgesetzt das sie genutzt wird und ich etwas feedback erhalte.

    Software ist soweit fertig dafuer , korrigierte Platinen sind grade auf dem Weg

    Wenn jemand Bock hat zu Testen, bitte bei mir melden

    gruss,

    Björn

  • Ich habe nur einen C64 und somit nur eine Tastatur (die funktioniert), bin also nicht der optimale Testkandidat dafür. ;)

    Aber ich finde das Gerät sehr interessant. :)

    Bietest Du das Gerät zum Kauf an? Als Bausatz oder fertig? Oder nur Platinen? Preise?

    Veröffentlichst Du den Schaltplan?

  • Ich werde , alles frei auf Gihhub veroefffentlichen

    und

    eventuell mal ne Sammelbestellung starten

    muss aber erstmal die Doku fertig machen

  • damit ich die den veröffenlichen kann, muss ich noch die korrigierten Platinen prüfen

    und die Dokumentation machen, gebt mir da noch paar Tage

  • Sehr interessant! Da melde ich mal Interesse an.

    Testen kann ich das an 5 Tastaturen und einem Mechboard.

    Drei weitere sind in Zufuhr

    Wenn Dir das reicht... alles weitere gerne per PN

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Status: unterwegs

    "NUR" das Diagnose Set Harness + 8in1 Diag Modul zum Verleih... Status: ... verfügbar

    Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich gerne per PM melden :-)

  • Geht das dann nur für C64-Tastaturen oder auch für C128, C16 oder sogar die CBMs?

  • nur fuer C64 bis jetzt , ich beschaeftige mich nur mit C64 zur Zeit, habe keinerlei andere Retro Hardware

    es haben sich bereits Leute als Tester gemeldet, bitte deshalb nicht mehr anschreiben

  • zu weiteren Tastaturen, man könnte meinen Ansatz mit der Lösung von Sven Petersen "verheiraten"

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    ich kann zu diesem Zeitpunkt, aber noch nicht sagen wieviel Energie ich in das Projekt weiterhin stecken möchte

  • Moin,

    so habe die Dateien zum Nachbau veröffentlicht, ich werde gleich noch nen Betrag veröffentlichen

    Ich muss nur noch die letzten Gedanken dazu sortieren

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  • Zur Funktion

    Es wird das C64 Keyboard und die Spannungsversorgung 12V DC / min. 100mA - 2,1x5,5mm Hohlstecker (+ innen) angeschlossen.

    Die grüne LED sollte nun leuchten und anzeigen das der UController (ATTiny85) gestartet ist und nun misst.

    Nun werden nacheinander alle Tasten des Keyboards gedrueckt und es sollte simultan zum Tastendruck die rote LED leuchten.

    Geht die rote Led bei einem Tastendruck nicht an oder flackert nur unregelmässig, besteht Handlungsbedarf, in einem C64 wuerde diese Taste nur fuer aerger sorgen oder garnicht funktionieren.

    Der C64 erkennt unter einem Widerstand von ca. 1kOhm die Taste als gedrueckt, als Schwellwert wurde 800 Ohm eingestellt, um schon im Vorwege ausfallende Tasten zu ermitteln.

    Sollte bereits die rote LED leuchten, ohne das eine Taste gedrueckt wird, ist du Tastaturmatrix kurzgeschlossen, verunreinigt oder ein Tastenstempel gebrochen.

    Die angewandte Widerstandsmessung durch den ATTiny85 ist kein Präzisionsmessgerät, aber langt vollkommen aus, um den Zustand einer Tastatur zu ermitteln.

    Die Schaltung wurde bewusst einfach und auch für ungeübte Löter nachbaubar gestalltet, eine grosse Hürde ist allerdings die Programmierung des ATTiny85, dies kann mittels der Arduino Umgebung und einem Arduino als ISP Programmer geschehen oder dem recht verbreiteten China Eprommer XgecuT-48 und Xgpro Software mit hilfe der veröffentlichten Projektdatei, auch die Hex-Datei wurde veröffentlicht, um mit andreren Geraeten den ATTina85 zu programmieren

    Wie man einen ATTTiny85 programmiert, wird in vielen YouTube Videos gezeigt und sollte aber machbar sein.

    Der ATiny85 sollte gesockelt werden.

    Der ATTiny85 wird mit 1Mhz internem Taktgeber betrieben, das sollte bereits bei einem neuen ATTiny85 parametriert sein und es muss nur das Programm eingespielt werden.

    Der Arduino Source Code wurde veröffentlicht und es können auf diesem Wege der Schwellwert angepasst oder weitere Funktionen implementiert werden.

    Zum Aufbau sollten, der Schaltplan und BOM (Stückliste) herrangezogen werden, alle Bauteile sind bei Reichelt Elektronik zu beziehen,

    um die Platinen fertigen zu lassen wurde eine Gerber Datei erzeugt und sogar die Autodesk Eagle Dateien hinterlegt.

    Die Gerber Dateien sind fuer eine 2 lagige Platine mit 1.6mm Staerke gedacht und JLCPCB (Platinenhersteller) konform.

    Das Minimalgehaeuse wurde mit Autodesk Fusion 360 gezeichnet und fuer den 3D Druck erforderliche STL Datei exportiert, ich empfehle für FDM 3D Druck, PETG als Filament.

    Die Bestückte Platine wird idealerweise mit 4 PT Schrauben 3x6mm (Schrauben für Kunststoff) verschraubt.

    Sollte es zu Problemen beim Nachbau kommen, werde ich versuchen das hier im Forum zu klären.

    Ansich ist der Tastaturtester keine Raketenwissenschaft, aber ein gutes Werkzeug zur Tastaturdiagnose.

    Ich möchte das dieses Projekt gerne und viel Nachgebaut wird, ich möchte aber nicht das jemand versucht das Projekt kommerziell auszuschlachten.

  • Vielen Dank für das Projekt und die ausführliche Dokumentation, richtig super! :)

    Beim Anschauen des Schaltplans kam mir die "analoge Variante" in den Sinn:

    Den Tastaturstecker (die Stiftleiste) wie bei Deinem Projekt verdrahten,

    aber einfach nur zwei Bananenkupplungen anlöten.

    Dann kann man ein Multimeter anschliessen und so schnell und bequem die Werte jeder einzelnen Taste ermitteln.

    Sieht natürlich nicht so cool aus und man muss den Schwellwert (800 Ohm) im Kopf haben,

    aber dafür muss man keine Platine ätzen (lassen) und keinen ATTiny programmieren. ;)

    Ist keine Kritik an Deinem Projekt, nur eine "schnell & billig"-Idee. ;)

  • Genau diese Methode mit dem Multimeter war mir zu blöd und dann ist die Schaltung entstanden

    Erst auf nem Arduino Uno und dann bin ich auf den ATTiny umgesattelt

    Den Uno weil ich fuer erste Tests die serielle Schnittstelle brauchte

  • Beim Anschauen des Schaltplans kam mir die "analoge Variante" in den Sinn:

    Den Tastaturstecker (die Stiftleiste) wie bei Deinem Projekt verdrahten,

    aber einfach nur zwei Bananenkupplungen anlöten.

    Gut , der Ansatz ist zwar Offtopic , aber das wurde so schon umgesetzt. svenpetersen1965 hat eine solche Idee mal Umgesetzt :

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    Hier ist das Projekt bei Github :

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    Wenn du die Tastatur zerlegst , dann kann man auch die Stempel einzeln testen. Dazu gab es ein Projekt von

    Jeff Birt :

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    Noch einfacher geht nicht .

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    The wheel is turning but the hamster is dead Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Da ich schon Gelegenheit hatte den Tastaturtester selbst auszuprobieren (danke Tishima !), fasse ich kurz zusammen: einfach und gut. Also einfach gut. :D

    Der Tester tut genau das, was er soll. Die Anzeige, ob eine Taste gedrückt ist oder nicht, finde ich sehr akkurat. Das merkt man natürlich erst bei Tasten so wirklich, die nicht leichtgängig sind. Ich habe einige Tastaturen durchprobiert. Sowohl einwandfrei funktionierende, als auch welche mit unterschiedlichen Defekten. Der Tester zeigt die schonungslose Wahrheit. Na gut, wenn da was mit der Tastaturmatrix nicht stimmt, sieht man das natürlich nicht. Aber das ist ja auch nicht vorgesehen. ^^ Ich vermute mal, dass man mit dem Tester prinzipiell also auch Tastaturen vom C16 prüfen kann (hab selbst keine).


    Boxen 3D gedruckt aus PETG Prusa Orange

    Dieses Orange finde ich übrigens sehr schick!