Es bleibt also nur noch zu klären: warum kann D1 schreiben und lesen, aber nicht formatieren? Wird beim Formatieren etwas anders gemacht als beim Schreiben? Ich hätte vermutet, dass die Löschspule z.B. sowohl beim Schreiben als auch beim Formatieren benötigt wird.
Reparatur CBM 8050
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root42 -
21. Mai 2023 um 18:16 -
Erledigt
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Gibts eine Index-LED bei diesen Laufwerkstypen?
War "drüben" mal ein Problem an einer 8250.
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"ABER - wie zu Beginn vermutet: Die Index-Loch LED wird beim formatieren benötigt!Und es liegt bzw. lag an der Position der Empfänger-Diode. Die hat im Plastikhalter auf der Oberseite ein Langloch; ein bisschen "Justieren" sprich Austesten der drei Positionen Vorne-Mitte-Hinten hat geholfen. Natürlich nicht Mitte, sondern voll am Anschlag nach hinten geschoben;-)
Lediglich im normalen Schreib-/Lese-Betrieb wird die Index-Lichtschranke nicht benötigt."
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Gibts eine Index-LED bei diesen Laufwerkstypen?
War "drüben" mal ein Problem an einer 8250.
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"ABER - wie zu Beginn vermutet: Die Index-Loch LED wird beim formatieren benötigt!Und es liegt bzw. lag an der Position der Empfänger-Diode. Die hat im Plastikhalter auf der Oberseite ein Langloch; ein bisschen "Justieren" sprich Austesten der drei Positionen Vorne-Mitte-Hinten hat geholfen. Natürlich nicht Mitte, sondern voll am Anschlag nach hinten geschoben;-)
Lediglich im normalen Schreib-/Lese-Betrieb wird die Index-Lichtschranke nicht benötigt."
Jo, die Diskussion habe ich auch schon durchgelesen.
Weiter unten steht da:ZitatIch gebe dir recht: Auf einem 8250LP Analogboard sind die Leitungen (auch) nicht angeschlossen.
Gerade ein Experiment ausgeführt: Ein anderes JU-570 Laufwerk angeschlossen, Speed noch feinst justiert. Formatiert.
Foto-Diode im Betrtieb abgeschraubt (das geht): Verblüffend! Das Laufwerk formatiert. Wieder drangeschraubt, das Laufwerk formatiert (wenig überraschend) noch immer.
Was zum Teufel war das dann für ein Vodoo Effekt bei dem ersten JU-570 ???
Nix als FORMAT SPEED ERRORS, Justierung hin oder her. Und nach dem Bewegen der Fotodiode funktioniert es dann?
Also Indexloch wird wie bei CBM üblich auch hier NICHT verwendet. Was könnte noch ein Unterschied / Problem sein wenn Lesen und Schreiben funktioniert?
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Hm.

Hast du mal ein paar andere Floppies versucht? War da vorher mal was anderes drauf, evtl von einem 48tpi Gerät?
Mit der 8250lp ließen sich ein paar Disketten formatieren, nachdem ich sie einige Zeit auf dem Magnetbett meines 3D-Druckers lagerte. So als Behelfs-Löschwerkzeug. -
Hm.

Hast du mal ein paar andere Floppies versucht? War da vorher mal was anderes drauf, evtl von einem 48tpi Gerät?
Mit der 8250lp ließen sich ein paar Disketten formatieren, nachdem ich sie einige Zeit auf dem Magnetbett meines 3D-Druckers lagerte. So als Behelfs-Löschwerkzeug.D0 kann es ja formatieren, D1 nicht. Daher denke ich, dass es NICHT an der Diskette liegt.
EDIT: Aber um deine Frage zu beantworten: habe nur zwei Disketten probiert. Ich teste mal mehr... -
Kann dir eine Reinigungs-Diskette abtreten wenn du willst.
Die sind normalerweise nicht wirklich gut für den Kopf, da die wie Schmirgelpapier wirken.Eine manuelle Reinigung mit Gefühlist wesentlich besser.
Auch rauht das Reinigungsvlies denFils auf der anderen Seite gegenüber dem Kopf unnötig auf und verschleißt diesen.
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Das sieht dann so aus:
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Und auch der Trafo - den man von 220 auf 240 Vont unstellt - verbraucht nur noch die Hälfte der Leistung. Und wird seinerseits auch weniger warm.
Die Umstellung für den Trafo macht bei Schaltreglern eher weniger Sinn, da dann die Ströme steigen. Sinnvoll ist das bei Verwendung von Linearreglern, wenn deren Eingangsspannung abgesenkt werden kann. In diesem Fall sinkt die abgegebene Verlustleistung.
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Kann dir eine Reinigungs-Diskette abtreten wenn du willst.
Die sind normalerweise nicht wirklich gut für den Kopf, da die wie Schmirgelpapier wirken.Eine manuelle Reinigung mit Gefühlist wesentlich besser.
Auch rauht das Reinigungsvlies denFils auf der anderen Seite gegenüber dem Kopf unnötig auf und verschleißt diesen.
Ursprünglich ist eine Seite der Reinigungsdiskette verschlossen, kann man auch wieder zukleben.
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Die Umstellung für den Trafo macht bei Schaltreglern eher weniger Sinn, da dann die Ströme steigen. Sinnvoll ist das bei Verwendung von Linearreglern, wenn deren Eingangsspannung abgesenkt werden kann. In diesem Fall sinkt die abgegebene Verlustleistung.
Dem stimme ich nur bedingt zu: Hier geht es nicht um den nachfolgenden Regler (welcher Art auch immer).
Bei der Umstellung geht es um den Trafo selber: Die waren mal für 220 Volt gebaut. Bei 230 Volt werden die wärmer und brummen ganz gerne mal (mehr). Mit der Umstellung auf 240 Volt werden die nun mit kleinerer Ausgangsspannung betrieben. Und zugleich ein kleines bisschen weniger Verlustleistung am Trafo selber. -
Kann dir eine Reinigungs-Diskette abtreten wenn du willst.
Die sind normalerweise nicht wirklich gut für den Kopf, da die wie Schmirgelpapier wirken.Eine manuelle Reinigung mit Gefühlist wesentlich besser.
Auch rauht das Reinigungsvlies denFils auf der anderen Seite gegenüber dem Kopf unnötig auf und verschleißt diesen.
Das würde ich von der Oberseite natürlich verkleben! Was Kunststoffhülle von ner alten Diskette drauf, festtapen, fertig. Und ganz ehrlich: Das Ding ist wie gesagt vernietet. Ich komme nicht an den Kopf ran. Da ist die Reinigungsdiskette glaube ich erstmal besser alls aufbohren...
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Das sieht dann so aus:
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Und auch der Trafo - den man von 220 auf 240 Vont unstellt - verbraucht nur noch die Hälfte der Leistung. Und wird seinerseits auch weniger warm.
Die Umstellung für den Trafo macht bei Schaltreglern eher weniger Sinn, da dann die Ströme steigen. Sinnvoll ist das bei Verwendung von Linearreglern, wenn deren Eingangsspannung abgesenkt werden kann. In diesem Fall sinkt die abgegebene Verlustleistung.
Erstmal werde ich ja auch die Linearregler weiter betreiben, denn auch die sind -- Überraschung! -- festgenietet. Daher ist eine Umstellung auf 240V denke ich durchaus sehr sinnvoll. Sollte ich mich mal für moderne Schaltregler entscheiden kann ich ja dann auch durchaus wieder auf 220V wechseln.
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Es geht weiter! Nachdem Rame mir eine Reinigungsdisk hat zukommen lassen (DANKE!) habe ich diese auf einseitigen Betrieb umgerüstet. Stück Kunstoff von ner karpotten Diskette, Duct-Tape und ab gehts:
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Und siehe da: Der Formatierfehler ändert sich von READ ERROR auf FORMAT SPEED ERROR.
Also mal beide Laufwerke ausgebaut. Dann das alte Fett von außen so weit es geht mit Q-Tips und IPA entfernt:
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Dann Schrittmotorschnecke und Schlitten so weit erreichbar mit Tupfer neuem Lithiumfett geschmiert.
Der Formatierfehler bleibt, logischerweise. Also durch die iPhone Kamera mit 60Hz auf die Stroboscheibe geschaut. Aha! Die steht nicht still! Also mal Riemen entfernt und mit IPA gereinigt. Und die Antriebswelle ebenso. Neuer Test: Strobo ist nach ca. 0,5s Anlaufen stabil! Formatiertest:
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Erfolg! Drive 1 ist jetzt von formatiert GAR NICHT zu "formatiert alles was ich ihm gebe" aufgestiegen. D0 hat immer noch Probleme, aber da habe ich den Riemen noch nicht gereinigt. Das werde ich also jetzt auch machen. Ich denke ich bin fast so weit das Laufwerk als Erfolg abzuhaken.
TODO Liste:- 240V Umrüstung
- D0 Riemen und Welle reinigen
- Allgemein Entstauben und Reinigen
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Freut mich!
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Erstmal werde ich ja auch die Linearregler weiter betreiben, denn auch die sind -- Überraschung! -- festgenietet. Daher ist eine Umstellung auf 240V denke ich durchaus sehr sinnvoll. Sollte ich mich mal für moderne Schaltregler entscheiden kann ich ja dann auch durchaus wieder auf 220V wechseln.
Ja, das ist auch richtig so.
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Bei der Umstellung geht es um den Trafo selber: Die waren mal für 220 Volt gebaut. Bei 230 Volt werden die wärmer und brummen ganz gerne mal (mehr). Mit der Umstellung auf 240 Volt werden die nun mit kleinerer Ausgangsspannung betrieben. Und zugleich ein kleines bisschen weniger Verlustleistung am Trafo selber.
Im Normalfall sollte das einem Trafo nichts ausmachen und liegt ja üblicherweise im Toleranzbereich. Das Brummen ist an sich auch gängig, da sich irgendwas im Trafo durch Schwingungen bewegt, wenn das nicht zu 100 % vergossen ist. Ich denke nicht, daß der Trafo dadurch kürzer lebt.
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Den Trafo habe ich jetzt umgerüstet. Es kommen auf dem Analogboard jetzt auch immer noch exakt +5 V und 2x 12V an. Allerdings formatieren die Laufwerke nun nicht mehr. O_o
Kurzer Strobotest zeigt, dass das Laufwerk definitiv nicht mit der richtigen Geschwindigkeit dreht. Ich habe das Analogboard auch mal mit IPA gereinigt, es war sehr eingestaubt. Die Potis sind aber immer noch mit Loctite fixiert. Dennoch... muss ich die jetzt neu justieren? Welche Komponenten steuern den Antrieb, außer den beiden Potis? Schaltplan vom Analogboard habe ich vor mir...
EDIT: Also was ich da sehe ist, dass das Poti einen Op-Amp steuert, den 741, und dann da auch C22 (einer der beiden dicken Elkos) drin hängt. Können die das beeinflussen, falls die nach 40 Jahren schlecht geworden sind?
EDIT2: So ein Quark. Das sind die kleinen roten Kondensatoren. "Monolithic" nennt das Manual die. Komische bauform. Egal... Also: Einfach neu justieren, oder lieber Fehler suchen warum der jetzt nicht mehr richtig dreht?
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Und eine weitere Frage: kann ich mit irgendeinem Kommando den Motor von BASIC aus einfach einschalten? Ein OPEN und ein PRINT vielleicht? Damit ich besser justieren kann, und nicht dauernd LOAD oder HEADER machen muss?
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Das wäre aber recht ungewöhnlich, wenn aufgrund der Trafo-Umstellung die Drives nun nicht mehr formmatieren wollen. Auf dem Digitalboard werden die Spannungen 5 und 12 Volt ja mit den dicken Längsreglern geregelt. Solange da noch 5 nd 12 Volt herauskommen, sollte das Laufwerk davon nichts mit bekommen.
Das wäre jetzt wirklich überraschend, sollte die 12 Volt Spannung (unter Motorlast?) absinken und die Drehzahl dann in der Folge abweichen. Habe bei den Floppylaufwerken selber "nur" eine 1541, 1001, 3040 und 8250LP umgestellt: Da war alles noch im grünen Bereich.
Der Austausch der Längsregler gegen Schaltregler spart ca. 40-50% Verlustleistung; die hat (oder hätte) der Trafo dann wieder als Reserve. Der dicke Glättungskondensator für die 12 Volt ist natürlich auch 40 Jahre alt und wäre eine Überprüfung wert. -
Also momentan tippe ich eher auf meine Reinigungsaktion als Ursache. Aber tendenziell kann ich ja mal im Betrieb messen ob die 12V absacken.
Habe auch gesehen, dass P7 Pins 3&7 die Motor ON Signale sind. Wenn man die auf GND zieht sollte der Motor von D0 bzw. D1 anspringen. Das sollte beim justieren helfen. -
Viel Glück! Und schön, dass du uns hier auf dem laufenden hälst. Ich lese sehr gerne über diese Reparaturen; man kann daraus eine Menge lernen.
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