Was ich auch noch fragen wollte: Wofür sind auf der Rückseite des Amigas eigentlich ganz links die beiden schwarzen Chinchbuchsen gedacht?
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Was ich auch noch fragen wollte: Wofür sind auf der Rückseite des Amigas eigentlich ganz links die beiden schwarzen Chinchbuchsen gedacht?
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steckt da innen eine Karte ?
Eine Karte gibt es an dieser Stelle nicht, von innen sind Kabel an den Chinchbuchsen angelötet. Sieht man auf diesem Bild.
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Dürfte ein Audioausgang für das CD-Rom sein
Offensichtlich hat der Akku hier schon Schaden verursacht. Dennoch würde ich erst einmal das Offensichtliche ausprobieren. Denn so kann der Amiga bestimmt nicht starten:
Diese Kickstartumschaltplatine ist zerbrochen. Wie auch immer das passiert sein mag.
Als erstes würde ich die Kickstartplatine entfernen und eines der beiden ROMs in den Sockel stecken. ( Idealerweise das Kick 1.3 )
Vielleicht startet der Amiga ja dann schon wieder und man kann sich später in Ruhe um den Akkuschaden kümmern.
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Ich habe ihn noch mal aufgeschraubt. An dem Kabel, das von diesen beiden Chinchbuchsen abgeht, befindet sich am anderen Ende ein dreipoliger schwarzer Stecker, der lose ist, der da nirgends eingesteckt werden könnte. Dort befindet sich aber schon eine Steckbuchse auf dem Mainboard, wo aber nichts drin ist. Es scheint so, dass die dazugehörige Karte möglicherweise entfernt wurde, so dass sie nun fehlt. Könnte das eine Soundkarte gewesen sein?
Dürfte ein Audioausgang für das CD-Rom sein
Volltreffer, danke. Das ist es. Im CD-Rom kann ich das lose Kabel einstecken.
Diese Kickstartumschaltplatine ist zerbrochen. Wie auch immer das passiert sein mag.
Als erstes würde ich die Kickstartplatine entfernen und eines der beiden ROMs in den Sockel stecken.Vielleicht startet der Amiga ja dann schon wieder und man kann sich später in Ruhe um den Akkuschaden kümmern.
Ups, das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Ich habe mich zwar schon darüber gewundert, warum ein Teil dieser Platine hochsteht, aber ich habe mir gedacht, dass das möglicherweise so gedacht war. Ich habe keine Ahnung, wie das passiert sein kann. Ich bin mit dem Computer immer sehr sorgsam umgegangen und an so eine Beschädigung kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Aber es ist auch schon sehr lange her, dass er das letzte Mal geöffnet war.
ZitatDamit kann man defekte Heckscheibenheizungen flicken, aber auf feinen PCBs hat das Nix zu suchen, verschlimmbessert die Lage eher über schwer zu findende Kurzschlüsse etc.
Gelernte Radio-TV-Techniker sind heute auch alt und zumeist fast blind aber würden solchen Pfusch schon generell nicht machen ;-))
Was erzählst du da für einen Unsinn? Das Zeug eignet sich sehr gut genau für solche Platinen.
Und diese "sind alt, fast blind, Pfusch", spar dir auch diesen Unsinn!!
Ich fass es nicht..
Ich habe die Kickstartplatine mal ausgebaut. Die sieht wirklich nicht gut aus. Das muss bei meinem Vorgänger passiert sein. Diese Platine hat schon mal jemand geflickt.
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Wie schaut den der Sockel auf dem Motheroard aus? Wenn der nicht allzusehr ausgeleiert ist, kannst du mal schauen ob der Amiga ohne diese Platine, mit einem der beiden Roms läuft, welches du von der Kickromplatine entfernst und in den origialen Sockel steckst.
Was erzählst du da für einen Unsinn? Das Zeug eignet sich sehr gut genau für solche Platinen.
Und diese "sind alt, fast blind, Pfusch", spar dir auch diesen Unsinn!!
Ich fass es nicht..
Für DIESE Art von Reparaturen eignet sich Silberleitlack nicht ! Damit kann man mal eben was flicken wenn man mit dem Cutter ne Leiterbahn angekratzt hat.
Bei einer Restauration einer Schadstelle mit Akku Schäden funktioniert das nicht !!!
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und wenn es hier hundert mal wiederholt, das Zeug funktioniert erstklassig. Aber ist ja eure Sache wie ihr solche Platinen wieder heile bekommt..
Das hört sich nach einer wirklich guten Methode an, die obendrein nicht mal sonderlich kompliziert ist. Wie viel muss man denn wegkratzen, wie dick ist denn die Deckschicht über der Leiterbahn? Zum Versiegeln gibt es sicherlich speziellen Platinenlack, der dafür vorgesehen ist, nicht wahr? Wenn ich das Problem mit meinen Augen (starke Weitsichtigkeit) nicht hätte, dann würde ich mir das durchaus zutrauen. Lötkolben, Lötzinn und Multimeter habe ich alles noch.
Die Schicht ist nicht besonders dick, sagt Dir ein Glasfaserstift etwas? Damit geht das recht gut ohne das Kupfer weiter zu schädigen. @Lack: Schau mal nach Platinenlack. Da gibts ziemlich viel Auswahl. Ich selber habe noch so'n billigen China-Lack. Macht auch seinen Job.
Shodan:
Ich habe erst gedacht, dass die Platine so gebaut wurde, kam mir gar nicht in den Sinn, dass das ein Bruchschaden ist.
dann Ralfi wäre das auch mein erster Ansatz. Umschaltplatine raus, den Rom-Sockel begutachten und dann ohne Adapter-Sockel mit dem 1.3 Kick testen. Achte dann mal genau
auf den Monitor (kein TFT benuzten, der verfälscht das). Erscheinen da irgendwelche Farben (gelb, rot) oder bleibt er beim Weiß und / oder grau hängen.
Falls der Moni schwarz bleibt im Betrieb mal vorsichtig CPU und Rom etwas drücken, tut sich dann was?
Selbst wenn er dann wieder läuft, müssen die zuvor genannten Arbeiten aber gemacht werden. Ich würde auch im Falle eines Funktionierens die Sockel und anliegenden Bauteile
herausnehmen und alles säubern. Jedes Bauteile, das stark matt angelaufen ist oder sogar Grünspan hat, muss sauber gemacht werden.
Ja, es ist schon Arbeit, aber es lohnt sich. Der A2000 ist eine universell geile Maschine.
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und wenn es hier hundert mal wiederholt, das Zeug funktioniert erstklassig. Aber ist ja eure Sache wie ihr solche Platinen wieder heile bekommt..
Na denn warten wir auf weitere Stimmen, im Moment steht es 3:1 für "geht nicht" ![]()
Mit dem Mainboardsockel ist alles in Ordnung, der sieht gut aus. Der Amiga ist allerdings seinerzeit mit dieser gebrochenen Platine gelaufen, denn ich habe ihn in den 90er Jahren so übernommen. Das muss meinem Vorgänger passiert sein, er hat die Platine anschließend geflickt. Unterbrochene Leiterbahnen sind verzinnt worden und es gibt Kabelbrücken. Ob sie noch funktioniert ist allerdings fraglich. Die Platine ist in einem ziemlich schlechten Zustand.
Die Frage ist jetzt nur, welcher von den beiden ICs ist der 1.3 und welcher ist der 3.1. Eins von den beiden ICs hat gar keinen Aufdruck mehr, das ist seltsam. Es sieht so aus, als wenn der mit schwarzer Farbe überstrichen worden ist.
Bekommt man solche Platinen noch?
@Weitsichtigkeit: Hast Du mal eine Lötbrille probiert? Ich weiß ja nicht wie schlimm das bei Dir ist. Ich habe resp. hatte wirklich gute Augen, aber inzwischen nutze ich auch vermehrt eine Lötbrille, das hilft ungemein. Die gibts überall für ca. 15 Euro mit LED eingebaut.
Mit dem Mainboardsockel ist alles in Ordnung, der sieht gut aus. Der Amiga ist allerdings seinerzeit mit dieser gebrochenen Platine gelaufen, denn ich habe ihn in den 90er Jahren so übernommen. Das muss meinem Vorgänger passiert sein, er hat die Platine anschließend geflickt. Unterbrochene Leiterbahnen sind verzinnt worden und es gibt Kabelbrücken. Ob sie noch funktioniert ist allerdings fraglich. Die Platine ist in einem ziemlich schlechten Zustand.
Die Frage ist jetzt nur, welcher von den beiden ICs ist der 1.3 und welcher ist der 3.1. Eins von den beiden ICs hat gar keinen Aufdruck mehr, das ist seltsam. Es sieht so aus, als wenn der mit schwarzer Farbe überstrichen worden ist.
Bekommt man solche Platinen noch?
Gerade der CPU-Sockel muss gemacht. Der wird am meisten gelitten haben, auch wenn das oberflächlich anders aussehen mag.
Adapterplatinen bekommt heute noch neu in der Bucht.
Das mit lesbarer Schrift ist Kick 1.3, das andere könnte 2.04 sein.
Alles anzeigenDas hört sich nach einer wirklich guten Methode an, die obendrein nicht mal sonderlich kompliziert ist. Wie viel muss man denn wegkratzen, wie dick ist denn die Deckschicht über der Leiterbahn? Zum Versiegeln gibt es sicherlich speziellen Platinenlack, der dafür vorgesehen ist, nicht wahr? Wenn ich das Problem mit meinen Augen (starke Weitsichtigkeit) nicht hätte, dann würde ich mir das durchaus zutrauen. Lötkolben, Lötzinn und Multimeter habe ich alles noch.
Die Schicht ist nicht besonders dick, sagt Dir ein Glasfaserstift etwas? Damit geht das recht gut ohne das Kupfer weiter zu schädigen. @Lack: Schau mal nach Platinenlack. Da gibts ziemlich viel Auswahl. Ich selber habe noch so'n billigen China-Lack. Macht auch seinen Job.
Ja, mit Glasfaserstften habe ich bereits gearbeitet nachdem ich den Akku entfernt habe. Damit habe ich auch schon die Beinchen von den ICs und von den Widerständen gesäubert von dem Grünspan, soweit ich diese erreichen konnte.
Shodan:
Ich habe erst gedacht, dass die Platine so gebaut wurde, kam mir gar nicht in den Sinn, dass das ein Bruchschaden ist.
dann Ralfi wäre das auch mein erster Ansatz. Umschaltplatine raus, den Rom-Sockel begutachten und dann ohne Adapter-Sockel mit dem 1.3 Kick testen. Achte dann mal genau
auf den Monitor (kein TFT benuzten, der verfälscht das). Erscheinen da irgendwelche Farben (gelb, rot) oder bleibt er beim Weiß und / oder grau hängen.
Mein Problem dabei ist, dass ich gar keinen Amigamonitor mehr besitze. Ich habe aber noch einen alten Commodore 1802, der für den C64 gedacht war. Der hat vor ein paar Jahren noch funktioniert an einem C64 und an einem C128. Der Amiga hat ja auch einen Videoausgang in Chinchausführung, käme darüber ein Bild auf dem 1802? Wenn ich mich noch richtig erinnere, dann war der gelbe Video-Chinch nur ein Monochromausgang beim Amiga, oder?
Ich muss zunächst mal den Kickstart-ROM 1.3 identifizieren, welcher von den beiden das überhaupt ist. Einer trägt die Bezeichnung NEC 315093-02 und versetzt die Zahl 297, dann darunter der Copyright von 1988. Ich nehme an, dass das der 1.3 sein wird. Das andere IC hat keinen Aufdruck.