C128D - woher eine Tastatur bekommen oder einen Adapter?

Es gibt 70 Antworten in diesem Thema, welches 9.685 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. April 2023 um 12:40) ist von Preginho.

  • OK, das ist natürlich das Killerargument.

    Wenn Du es geschenkt haben möchtest, könnte es schwieriger werden oder Du darfst länger suchen. Andere exotische Tastaturen sind auch teurer als als etwas normales.

    Ist real halt so. Aber man ist nicht gezwungen es zu kaufen, wenn man nicht möchte.

  • OK, das ist natürlich das Killerargument.

    Wenn Du es geschenkt haben möchtest, könnte es schwieriger werden oder Du darfst länger suchen.

    Es gibt einen Unterschied zwischen "geschenkt haben wollen" und "keine bescheuerten Preise zahlen wollen". Aber Leute, die anderen immer wieder einreden, dass diese Preise "normal" sind, tragen dazu bei, dass das Preisniveau ständig steigt. Um 150 Euro finden man mit etwas Geduld einen kompletten, funktionierenden C128D, vielleicht sogar für weniger.

    Andere exotische Tastaturen sind auch teurer als als etwas normales.

    "Aber Papa, die anderen machen das auch!"

    Das nächste Killerargument.

  • Um 150 Euro finden man mit etwas Geduld einen kompletten, funktionierenden C128D

    Ich hab mal vor ein paar Jährchen auch eine C128-Tastatur gekauft, da hing noch ein voll funktionsfähiger C128D plastik sowie TV-Kabel und Kaltgerätestecker dran und 2 Handbücher und sogar die CP/M-Diskette waren dabei!

    Mit 150 Euro bin ich zwar nicht ausgekommen aber mit 160 Euro. Damals hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, ich hätte es zu teuer gekauft. :D

  • Mit 150 Euro bin ich zwar nicht ausgekommen aber mit 160 Euro. Damals hatte ich noch ein schlechtes Gewissen, ich hätte es zu teuer gekauft. :D

    Dann verkauf einfach die Tastatur - schon hast du nur noch einen 10er ausgegeben. :biggrin:

  • Meinen ersten 128D hab ich vollständig und funktionierend inkl 1901 Monitor um 220 gekauft. Das war vor 2-3 Jahren.

    Dann einen DCR ohne Tastatur und gebrochener Netzteilplatine um 110 oder 120.

    Dann eine ziemlich verranzte Platine um 50 Euro. Der SID hat gefehlt. Und nach dem Putzen ist die auch wieder gelaufen.

    Gut davongekommen.

    Und dann doch mal eine einzelne Tastatur nachgekauft. 2 fehlende Tasten, hat 90 gekostet.
    Als nächstes Hardwareprojekt steht eine Platine für mechanische 128er Tastaturen mit MX Switches am Plan - wenns die bis dahin nicht fertig gibt :biggrin:


    Die beiden Geräte, wo ich eine Tastatur dafür habe, laufen aber fast täglich

    YouTube Kanäle über Basic, den C128 und den VDC-Chip
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    Commodore 8-Bit Projekte
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    auf printables.com
  • Es gibt einen Unterschied zwischen "geschenkt haben wollen" und "keine bescheuerten Preise zahlen wollen". Aber Leute, die anderen immer wieder einreden, dass diese Preise "normal" sind, tragen dazu bei, dass das Preisniveau ständig steigt. Um 150 Euro finden man mit etwas Geduld einen kompletten, funktionierenden C128D, vielleicht sogar für weniger.

    "Aber Papa, die anderen machen das auch!"

    Das nächste Killerargument.

    Klar, kann man Glück haben, aber dann darfst Du warten, bis was passendes vorbeikommt.

    Was normal und bezahlbar ist, bestimmt der Käufer und abwegig scheinen die Beträge zwischen 100-200 Euro nicht zu sein:

    In dem Bereich findest Du einige Verkäufe bei Ebay.

    Einige finden die Preise offenbar in Ordnung und Du (und einige andere) nicht. Ist doch nicht schlimm, Du brauchst die ja auch nicht für derartige Beträge kaufen. Wer warten kann, kommt oft oder gelegentlich für weniger dran. Wer nicht warten will, findet was zumindest ein gutes Angebot. Das ist bei älteren Sachen gar nicht selbstverständlich. Aus der Perspektive betrachtet, sind Interessenten und Käufer sogar in einer sehr komfortablen Situation.

    Außerdem wäre es schon sehr merkwürdig, wenn alles im Leben teurer wird, nur Commodore-Sachen/-Geräte bleiben konstant oder würden günstiger. Das würde ja einer Entwertung der Commodore-Sachen entsprechen. Ob das allen gefallen würde?

    Wenn Dir also mehr als das "Killerargument" einfällt, schauen wir weiter.

  • Danke .. auch dass die Diskette Recht schwer und mit leichtem Widerstand einzulegen geht?

    Wie sieht es mit dem Auswurf aus? Wenn man den Knebel öffnet, sollte die Diskette ca. 2 cm herausspringen.

    Die Disk springt beim öffnen nur minimal raus, vielleicht 1-2mm. Dann muss ich sie ziehen und man merkt die gleiche "Blockade".

    Ich mache das Gehäuse später mal auf und gebe euch Einblicke

  • Dann ist die Feder, die die Diskette rausschieben soll vielleicht etwas schwach oder nicht die originale Feder eingebaut. Das würde ich als erstes prüfen.

  • Hier nun Fotos... Die ersten 3 generelle Fotos, das 4. Foto zeigt die erste Engstelle, das 5. Foto die eigentliche Engstelle. Auf dem letzten Foto sieht man bei der Diskette, die ich zum Testen nutze schon eine Schleifspur.

    Für mich ist irgendwie trotzdem nicht herauszufinden woher die kommt.

    Die Diskette ist (wenn sie mal drin ist) noch schwerer raus zu bekommen als sie rein ging. Man muss schon sehr viel Gefühl an den Tag legen oder bei geöffnetem Gehäuse nachhelfen und die Diskette ganz leicht nach unten drücken.

  • Ich habe jetzt Mal die Frontblende von C128 angeschraubt, damit kann man schön in den Schlitz schauen.

    Hier sieht man, dass die Spindel in der Mitte (heißt das so oder nennt man das anders?) ein gutes Stück höher ist als der eigentliche Schlitz. Deshalb blockiert die Diskette beim Einschieben und man muss sie quasi von unten nach oben richten und ein wenig drücken. Ich kann partout nichts sehen, dass das irgendein Defekt ist, ist das vielleicht generell so und ich suche Gespenster?

    Hab Mal vorsichtig gedrückt, das ist alles fest verschraubt. Oder war da der Vorbesitzer am Werk und hat etwas falsch montiert?

    Eine andere Diskette geht ein wenig leichter raus und hängt nicht ganz so fest, das generell Schwergängige hat aber auf diese... Schleifspuren sind übrigens rechts und links vom Spindelloch, da drückt also etwas imho zu fest auf die Disk

  • Hier sieht man, dass die Spindel in der Mitte (heißt das so oder nennt man das anders?) ein gutes Stück höher ist als der eigentliche Schlitz. Deshalb blockiert die Diskette beim Einschieben und man muss sie quasi von unten nach oben richten und ein wenig drücken. Ich kann partout nichts sehen, dass das irgendein Defekt ist, ist das vielleicht generell so und ich suche Gespenster?

    Für mich sieht das normal aus.

    Habe hier noch ein NOS Laufwerk und auch da ist die Oberkante der Spindel höher als die Unterkante vom Schlitz. Würde sagen, die Unterkante vom Schlitz fluchtet mit der Kante an der Spindel, wo die Kröpfung beginnt. D.h. es ist normal dass die Diskette hier angehoben wird und Widerstand bietet.

    Vielleicht ist ja einfach die Diskette verhärtet und wehrt sich gegen das Verbiegen :)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Versuch ma folgendes:

    Nimm - wenn du hast - eine Diskette ohne Labels (Aufkeber jeglicher Art).

    Führe die vollständig in die 1571 ein und schließe den Knebel.

    Dann öffnest du den Knebel wieder und beobachtest wie weit die Disk rauskommt.

    Wenn du siehst, dass sie sich nicht mehr rührt und auch nicht ca. knapp 2 cm rausgekommen ist,

    dann klappst du nur ganz wenig und langsam den Knebel herunter!

    Sollte dann die Diskette dabei wieder etwas von selbst herauskommen,

    dann kenne ich die Lösung und kann es dir sagen. :)

  • I always like the "price" arguments like this.

    Of course we all feel this way and these things "should" not go up in price, but they do along with everything else. Everyone gets these feelings about what they "should" pay for any given thing, and they are all very different. It makes the world go around.

    The price is based on how long you want to have it up for sale, unless you are just dishonest and cheating someone.

    Sell today: $100

    Sell this week: $125

    Sell this month: $150

    Sell this year: $200

    Sell to perfect buyer when none else are available: $250

    --

    Peter Rittwage

    C64 Preservation Project

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    NIBTools

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  • Soeben getestet, wenn ich den Knebel öffne kommt die Disk so gut wie gar nicht raus. Auch Knebel wieder runter hilft da also wenig. Denke aber du zielst auf die Feder ab, richtig?

    Glaube langsam wirklich das ist alles in Ordnung und ich bilde mir das alles nur ein.

    War das früher wirklich so "rauh" mit den Disketten? Meine 1541 und 1541II geht jedenfalls sanfter mit den Disks um

  • Nein, die Feder hat nichts!

    Das Problem liegt woanders, da ja die Diskette auch schwer reingeht!

    Wenn der Schieber - welche die Disk rausdrückt - leicht beweglich ist, dann ist die Feder in Ordnung!

  • Nein, die Feder hat nichts!

    Das Problem liegt woanders, da ja die Diskette auch schwer reingeht!

    Wenn der Schieber - welche die Disk rausdrückt - leicht beweglich ist, dann ist die Feder in Ordnung!

    Ok... Dann geht die Suche weiter. Ich verstehe es einfach nicht.

    Am Schieber liegt es nicht, nur kann der nicht so wie er will, weil eben die Disk blockiert.

    Aus meiner Sicht ist die Spindel in der Mitte zu weit oben, aber ich könnte nichts sehen wie man das ändern könnte.

  • Sollte dann die Diskette dabei wieder etwas von selbst herauskommen,

    dann kenne ich die Lösung und kann es dir sagen.

    Solche Sprüche sind total super wenn jemand mal in ein paar Jahren genau das beschriebene Problem hat und das Posting ohne Lösung findet.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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