Ein Zitat ist per se selektiv. Den ganzen Artikel zum Selberlesen hatte ich bereits zuvor schon verlinkt. Selektiert habe ich das, weil es identisch mit dem ist, was zuvor gesagt wurde, außer dass es sich nicht auf Babys bezog, "kleine Mädchen" hieß es. Was daran verzerrend gewesen sein soll, weiß ich nicht, sodass die Frage für mich irrational erscheint. Verzerrend ist es nur für jemanden, der sich nicht selbst bemüht, den Zusammenhang zu erkennen und das Zitat einzuordnen. Aber deswegen muss man nicht ein komplettes Dossier zitieren; dafür war der Link schon.
Nerdinnen der 80er, gab es sie?
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Thunder.Bird -
27. März 2023 um 19:59 -
Geschlossen -
Erledigt
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Und wenn man das ganze Dossier zu Ende liest, erfährt man, dass das Resultat in der Regel von beidem etwas ist, [...]
Aber warum zitierst du dann so selektiv und verzerrend daraus?
Traue keinem Zitat, den du nicht selbst verkürzt hast!
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Studie hin- oder her. Was sind denn Eure persönlichen Erfahrungen dazu. Haben unsere Eltern, Lehrer die Nerdinnen verhindert und deswegen kenne ich eben nur Tanja

Die Schwestern meiner Kumpels interessierten sich Null dafür, da war überhaupt kein Antrieb sich vor so'm Ding zu setzen. Uns Jungs musste man den Strom abdrehen, damit wir endlich
mal wieder rausgehen. Das alles lief so im Grundschulalter ab . Ich kann mich echt an keinen Fall erinnern, wo Eltern und/oder Lehrer sagten, dass das nix für Mädchen ist.
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ogd Was genau ist daran verkürzt? Es ging um den Unterschied im Verhalten, und wann und unter welchen Umständen, das kannst Du doch selbst da nachlesen. Dazu muss, wie ich schon sagte, nicht das komplette Dossier hier posten.
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Daher ja mein Erklärungsversuch aus "biologischem Ansatz" heraus: Heute wo die Geräte allgegenwärtig schon ab Kindesalter vorhanden sind und die Elterngeneration genau weiß, wie wichtig der Umgang mit diesen Geräten ist, gehen auch Mädchen 'interessierter' damit um, ja.
Aber damals bei uns, wo doch sehr viele Eltern selber keine Ahnung von den Dingern hatten, geschweige denn die als wichtig/nützlich/interessant ansahen waren wir doch trotzdem von den Teilen angefixt und wollten die unbedingt haben. Hier lässt sich das imho nur bedingt daraus ableiten, dass man Jungs schon entsprechend Richtung "technikaffin" erzieht - meine Eltern waren das nämlich selber nicht und haben mir diese 'Eigenschaft' entsprechend nicht 'anerzogen'.
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Ein Zitat ist per se selektiv.
Aber nicht zwangsläufig verzerrend. Wenn du, wie du jetzt schreibst, das Dossier komplett gelesen hast und dann trotzdem nur den bestimmten Teil zitierst, um die hier gepflegten Geschlechterklischees zu bestätigen, ist das nun mal verzerrend. Es ist hier außerdem oft zu beobachten, dass verlinkte Seite nicht wirklich gelesen werden.
Letztlich ist es doch so: wenn es heißt, dass ein Zusammenspiel von Genetik, Erziehung usw. die Ursache für geschlechterbezogene Interessen sei, heißt das eben auch, man weiß eigentlich nichts. Wenn man dann aber eben den Blick in andere Länder wirft, siehe z.B. den Artikel, den Krill verlinkt hat, ist es doch ziemlich deutlich, welch bedeutenden Einfluss das Umfeld hat.
Das alles lief so im Grundschulalter ab . Ich kann mich echt an keinen Fall erinnern, wo Eltern und/oder Lehrer sagten, dass das nix für Mädchen ist.
Weil das subtiler funktioniert und die entsprechende Prägung schon früher stattgefunden hat. Dazu kommt dann noch die eigene selektive Wahrnehmung.

Hier lässt sich das imho nur bedingt daraus ableiten, dass man Jungs schon entsprechend Richtung "technikaffin" erzieht - meine Eltern waren das nämlich selber nicht und haben mir diese 'Eigenschaft' entsprechend nicht 'anerzogen'.
Erziehung/Prägung findet nicht nur durch die Eltern statt. In deiner Welt als Kind hattest du sicher schon mehr Möglichkeiten, Wissen oder vielleicht Zugang zu Technik zu haben, als das bei deinen Eltern in ihrer Kindheit der Fall war.
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- Offizieller Beitrag
Aus meinem Profil:
Männlich Mitglied seit 20. Mai 2020
Und davor?

Zu dem Missverständnis fällt mir noch ein:
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Die meisten Autofreaks sind aber Männer.
Dafür entwickelt ein junges Mädchen schon früh das Interesse am Schminken und Stylen...
Das ist doch quasi das gleiche: Herumbasteln und aufhübschen, um den Status in der Gruppe zu steigern.

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Was die Küchenpsychologie angeht: Ich habe den Eindruck, dass Frauen zielgerichteter sind. Ein Computer (oder Auto, Roboter, andere Klumpen aus Metall und Plastik ...) hat für viele Frauen erstmal an sich keinen großen Wert – der entsteht erst, wenn man damit etwas "sinnvolles" tun kann, z.B. Spielen, Grafiken zeichnen, Bücher schreiben, Berechnungen durchführen, von A nach B kommen und vor allem: Mit anderen kommunizieren. Nach meiner Erfahrung sind Männer grundsätzlich verspielter: Wenn wir ein neues Gerät sehen, werden erstmal alle Knöpfe gedrückt und geguckt, was passiert (Anleitungen sind für Weicheier). Selbst auf die Gefahr hin, das Ding kaputtzumachen (wird schon nicht passieren). Und als nächstes wollen wir Männer wissen, was in dem Kasten drin ist, wie es aufgebaut ist. Frauen wollen das Gerät aber lieber benutzen, zu dem Zweck, zu dem es angeschafft wurde.
Gerade heute wieder: Meine Frau und ihre Schwester wollen meinem Schwiegervater eine Wildtier-Kamera schenken, weil er doch so gerne Tiere beobachtet. Aber wer muss sich jetzt darum kümmern, die Spec-Sheets der verschiedenen Hersteller durchzuarbeiten: Ich. (das Soziale sowie Zielgerichtete (Bedürfnisse des Vaters) haben die Frauen erledigt – ich kümmere mich jetzt darum, was in den Kästchen drinsteckt).

In der PC-Anfangszeit, Ende 70er, Anfang 80er, taugte ein Computer vor allem zum "Computern", also zur Beschäftigung mit dem Gerät selbst. Niemand war privat wirklich auf dessen Ergebnisse (wie z.B. 5 Meter blass ausgedruckte, pixelige, Willkommens-Banner) angewiesen. Alles war noch ein ewiges Herumprobieren und Verbessern, bis dann z.B. endlich brauchbare Grafik-Programme entstanden, deren Ergebnisse auch außerhalb der eigenen Computerwelt kritischen Betrachtungen standhielten.
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Natürlich findet Prägung nicht nur durch die Eltern statt - aber gerade hier sehe ich keine großartigen weiteren Einflüsse, die dieses Interesse frühkindlich fördern sollten. Die Freunde im Sandkasten werden noch nicht darüber fachsimpeln, welches Schaufelvolumen wichtiger ist oder wie die Statik der Sandburg aussehen muss.
Und Verwandte sind mir ja auch nicht nachts ans Bett geschlichen und haben mir ins Ohr geflüstert, dass ich unbedingt einen Computer will.
Gerade beim Auftauchen einer neuen Geräteklasse, die es vorher so in der Form gar nicht gab, setzen diese "durch die Umgebung geprägt"-Ansätze etwas aus imho. Denn die Allerwenigsten damals haben ja gesagt: Das wird DAS Ding. In 40 Jahren redet sogar Deine Waschmaschine mit Dir. Und trotzdem wurden die Geräte ein Massenphänomen, die vor allem Jungs angesprochen haben.
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Meines Erachtens nicht, da in dem Fall sich die Frau eben wie eine Frau fühlt und dann wahrscheinlich auch so denkt.
Du bringst damit unfreiwillig auf den Punkt, was mir an dem Gender-Theater so missfällt: Es wird so progressiv und offen getan aber hinten raus werden dann biologische Frauen rausgecancelt.
Denken wir uns doch mal so eine typische Schulklasse in den 1980ern mit 30 Kindern. 15 Mädchen und 15 Jungs. Von den 15 Mädchen hat kein Einziges Interesse an Computer, Mathe, Physik und MINT im allgemeinen und bei den Jungs sind es fünf mit Aversion. Bleiben also 10 Jungs mit Computerinteresse übrig, die vielleicht auch in dem Bereich später einen Beruf anstreben wollen.
Vor über 20 Jahren hat man da den Schiefstand erkannt und den Girl's Day aus der Taufe gehoben, um auch Mädchen zu zeigen, wie typische Technikberufe aussehen (mit der Hoffnung, dass die das gar nicht als so schlimm empfinden). Inzwischen fängt man da bereits an diese Förderung zu schleifen, erst mal aber hauptsächlich durch die Änderung in der Bezeichnung auf "Zukunftstag".
So, und nun stellen wir uns mal einen aktuellen Genderaktivisten vor der vor der gleichen Grundproblematik steht, die zur Einführung des Girl's Day geführt hat. Vorneheraus wird Diversität für die eigenen Maßnahmen behauptet um hintenrum bei knallharten, marktradikalen Sparmaßnahmen gegen Kritik abgehärtet zu sein. In der Praxis bedeutet das dann, dass uns eine Statistik vorgeführt wird, wie viele Genderfluide und Transgender es angeblich gibt und dass doch wahrscheinlich von den 10 MINT-orientierten Jungs fünf ihr Geschlecht binnen des Erwachsenenlebens anpassen werden. Zack, Quote wird doch erfüllt sein: Girl's Day ist nicht mehr erforderlich. Staat spart Geld und jeder, der diese Sparmaßnahme ablehnt wird als Reaktionär gebrandmarkt.
Ne, wir sollten da schon wirklich Jungs und Mädchen noch im Schulalter ansprechen und wenn dieses Interessengefälle wirklich noch so besteht, wie vor 35 Jahren, die Kinder und Jugendlichen heute befragen (und nicht ihre Gender extrapolieren), warum sie Interesse und - viel wichtiger - warum die anderen so eine Aversion entwickelt haben und dann daraus Angebote formulieren (aber ohne Zwang).
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Auf dieses Post erwarte ich ein Hass-Reply von -trb- und/oder ogd.

Es gibt eine brit. Studie, die besagt, dass männliche Babies eher den technischen Dingen zugeneigt sind weibliche eher auf Gesichter fokussieren.
Ich kann das von mir bestätigen. Puppen, je naturalistischer um so mehr, fand ich als Kind wirklich abstoßend (Ich verstehe mich aber immer noch selber: Das eigene Baby das erste mal im Arm ist warm, weich und bewegt sich, Babypuppen sind kalt, hart und aus Plastik
). Man hat ja auch aus Herstellersicht versucht da im Produktionsprozess Jungs auf Puppen zu nudgen und nannte das dann Action Figures, aber ich hätte mir das nie gewünscht und an Freunde, die mit He-Man und co. spielten kann ich mich auch nicht erinnern.Keine Ahnung ob das Zufall war oder Absicht dahinter stand, aber meiner Einschätzung nach hatte Lego mit den Minifigures genau den Sweet Spot getroffen, um Jungs als auch Mädchen anzusprechen. Die fand ich nämlich auch ganz putzig. Passten in die Szenerie, die man baute, sahen freundlich aus, und sollten nicht als zu bemutternde, fühlende Puppen dienen. Zudem waren sie - in der Anfangszeit der 1970er und bis in die 1980er hinein - flexibler (Beine einzeln zu bewegen, Hände auch), um Stop-Motion zu ermöglichen. Das ging mit Playmobil so nicht. Umgekehrt waren die Minifigures für Mädchen als ausreichend menschliche Bewohner der Stadt akzeptiert und so gab es das übergreifende Spielzeug für alle Geschlechter (schaut mal in die Lego-Prospekte von vor 40 Jahren: Da gab es keine Geschlechtszuordnung der Themen, nur eine Alterseinstufung).
Ich finde es ärgerlich, dass Lego so etwas nun seit Jahren torpediert und mit den Friends-Püppchen versucht wieder eine harte Geschlechtertrennung in das Kinderzimmer zu bringen. Dabei zeigt sich doch, das themenabhängig Sets mit Minifigures wunderbar bei Mädchen funktionieren (vor allem Harry Potter, aber sicher auch bei den jetzt wieder erscheinenden Lord-of-the-Rings-Sets oder denen zu Avatar ... gerade letztere mit Fantasy UND Science-Fiction-Raumschiffen perfekt für Tochter und Sohn zusammen geeignet).
Aber Lego ist mit der Idee ja schon vor Jahren (Jahrzehnten?) mit den Technikfiguren völlig auf die Nase gefallen. Gerade Techniksets orientieren sich an den besonders stark an MINT interessierten Kindern und gerade die wollten dann die doch sehr puppenhaft-detaillierten Figuren gar nicht haben. Das ist daher für mich auch so ein plastisches Gegenbeispiel für die These alles wäre von der Gesellschaft anerzogen, denn Versuche Jungs - oder sagen wir besser den lieber mit Technik spielenden Kindern - das Spielen unterschwellig mit Puppen aufzudrücken, wie eben diese von Lego, hat es immer wieder gegeben. Meistens hat's dann aber nicht funktioniert (und wenn doch, dann war es keine Spielelust sondern Sammelwut, vgl. seltene Star-Wars-Figuren).
Fazit: Progressives Behaupten, alles wäre durch eine patriarchiale Gesellschaft aufoktroyiert, halte ich für Quatsch. Interessen außerhalb des zwingenden Broterwerbs darf sich in unserer Gesellschaft jeder ziemlich frei suchen und auch die meisten Kinder haben da von ihren Eltern genug Freiheiten. Interessant ist eher, wie man eine etwaige Ablehnung durch Oberflächlichkeiten überwinden kann, wenn man vermutet oder weiß, dass im Kern Möglichkeiten schlummern, die doch den Interessen der jeweiligen Neigung dienen. Mich interessiert das doch selbst: Töchterchen spielt begeistert Flöte, macht mit wechselndem Interesse mit dem Geigenunterricht weiter und manchmal sehe ich sie beim Spielen (und Komponieren) auf dem Keyboard in ihrem Zimmer. Wäre doch zu schön, wenn man mir den Hebel verraten könnte, wie ich sie für Knaecketracker begeistern könnte (gibt ohnehin viel zu wenig gute Musik für und auf dem TED
). -
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Es gibt ein Buch von Sherry Turkle: Die Wunschmaschine. Da wird unter anderem drauf eingegangen, wie Kinder mit dem Computer umgehen. Das Buch ist aber schon etwas älter, ich würde sagen von Anfang der 80er Jahre.
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Mir fällt grad auf, dass meine ältere Nichte bei meiner Giana-Sisters-Version noch in den Highscores bei Stage 32 steht. Ich tauche da übrigens überhaupt nicht auf
! Die hat sich damals echt in dieses Spiel verbissen. -
Denken wir uns doch mal so eine typische Schulklasse in den 1980ern mit 30 Kindern. 15 Mädchen und 15 Jungs. Von den 15 Mädchen hat kein Einziges Interesse an Computer, Mathe, Physik und MINT im allgemeinen
Also bei uns hatten die Mädels bessere Noten als wir Jungs, wenn wir in MINT-Fächern auch Tests geschrieben haben.
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Thunder.Bird ... meiner klaren Erinnerung nach hatten die Mädels in der Schule in der 1980er Jahren ganz andere Interessen als die Jungs mit den ersten Homecomputern und der neuen Computertechnik. Das sah man auch in den Informatik-Kursen an der Schule oder an der VHS (BASIC-Kurse / Maschinensprache-Kurse) ... waren alles Jungs. Es sei denn, jemand hatte damals so mit 13-15 Jahren schon eine Freundin, der man etwas zeigen konnte.

Wir hatten Ende der Siebziger auch im Mathe- und Physik-Leistungskurs nur 2 Mädchen (von jeweils ca. 15 Schülern).
Im Informatik-Kurs waren auch 2 (die selben), aber im Computer-Raum hat man die außerhalb der Unterrichts nicht gesehen.
Homecomputer waren damals noch kein Thema. Ich war mit meinem PET 2001 wohl der einzige an der Schule. Die anderen Jungs interessierten sich eher für Mopeds und später Autos.
Im Informatik-Studium sah es prozentual ähnlich aus. Und die Mädchen, die ich persönlich kennengelernt habe, hatten kein Interesse an Computern und haben das ganze Studium rein theoretisch mit viel Fleiß und Lernen absolviert (mit guten Noten).
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Mehr als eine anekdotische Weisheit kann ich nicht beisteuern, erwähnen möchte ich die dennoch:
In den 90ern hatte ich eine Freundin, die begnadet musikalisch war (generell künstlerisch, Zeichnen und Malen gehörten auch dazu). Absolutes Gehör, man drückte ihr irgendein Musikinstrument in die Hand, wenig später war sie zumindest in der Lage, aus dem Ding für meine Ohren sinnige Töne herauszuholen.
Zu der Zeit komponierte und arrangierte sie auf einem Atari 1040 STFM. Damit angefangen hatte sie auf einem C64, den sie sich mit ihrem Vater teilte. Den gab's "zu unserer Zeit" nicht mehr, parallel zur Anschaffung des Ataris waren der Rechner samt Zubehör verkauft worden. Die Disketten waren noch vorhanden, mein C64 ebenfalls - für mein unegales Gehör klangen auch die SID-Stücke ziemlich professionell.
Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wie die Musiken entstanden waren. Ob es die Datenträger noch gibt? Keine Ahnung. Fragen kann ich auch nicht, der Kontakt ist vor knappen 30 Jahren ziemlich abrupt abgebrochen.

Sicher kann ich nur sagen, das Mitte der 1990er gesehen/gehört zu haben.
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Weil das subtiler funktioniert und die entsprechende Prägung schon früher stattgefunden hat. Dazu kommt dann noch die eigene selektive Wahrnehmung.

das mag stimmen, an den KiGa habe ich nicht viel Erinnerungen. Vielleicht ist da schon so einiges passiert...also ist meine Kindergärtnerin Schuld, dass wir MINTler
immer bei den Pädagogen wildern mussten, um Mädels abzukriegen
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Denken wir uns doch mal so eine typische Schulklasse in den 1980ern mit 30 Kindern. 15 Mädchen und 15 Jungs. Von den 15 Mädchen hat kein Einziges Interesse an Computer, Mathe, Physik und MINT im allgemeinen
Also bei uns hatten die Mädels bessere Noten als wir Jungs, wenn wir in MINT-Fächern auch Tests geschrieben haben.
stimmt, das ist echt ein guter Punkt. Die Mädels hatten auch bei uns fast immer bessere Noten (auch bei Mint). In Mathe LK waren die min 50% vertreten, Phy eher nicht. Jetzt wäre mal interessant zu wissen wieviel davon bei MINT geblieben sind

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Denken wir uns doch mal so eine typische Schulklasse in den 1980ern mit 30 Kindern. 15 Mädchen und 15 Jungs. Von den 15 Mädchen hat kein Einziges Interesse an Computer, Mathe, Physik und MINT im allgemeinen
Also bei uns hatten die Mädels bessere Noten als wir Jungs, wenn wir in MINT-Fächern auch Tests geschrieben haben.
Obacht, nicht "Können" mit "Interesse" verwechseln. Es gibt durchaus den Zustand, dass sich Einige - z.B. im Sport - aus Begeisterung richtig reinbeissen und dann kommt wer Drittes, topt das ohne Anstrengung, zeigt aber keinen Spaß daran und ist dann auch eher wieder bei etwas anderem. Gibt ja auch viele, die schneller Fahrrad fahren als ich und trotzdem würde ich das (im Sommer) als mein liebstes Hobby sehen und die, die mich überholen, sagen dann vielleicht: "Muss ja, Klimaschutz und so. Aber lieber bin ich in der Bahn unterwegs.".
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Denken wir uns doch mal so eine typische Schulklasse in den 1980ern mit 30 Kindern. 15 Mädchen und 15 Jungs. Von den 15 Mädchen hat kein Einziges Interesse an Computer, Mathe, Physik und MINT im allgemeinen
Also bei uns hatten die Mädels bessere Noten als wir Jungs, wenn wir in MINT-Fächern auch Tests geschrieben haben.
Obacht, nicht "Können" mit "Interesse" verwechseln. Es gibt durchaus den Zustand, dass sich Einige - z.B. im Sport - aus Begeisterung richtig reinbeissen und dann kommt wer Drittes, topt das ohne Anstrengung, zeigt aber keinen Spaß daran und ist dann auch eher wieder bei etwas anderem. Gibt ja auch viele, die schneller Fahrrad fahren als ich und trotzdem würde ich das (im Sommer) als mein liebstes Hobby sehen und die, die mich überholen, sagen dann vielleicht: "Muss ja, Klimaschutz und so. Aber lieber bin ich in der Bahn unterwegs.".
Ja, da wäre ich auch vorsichtig. Hab mal in Wirtschaftslehre auf der Berufsschule eine 1+ geschrieben, obwohl mir das Fach echt lästig war. Hatte einfach nur die Motivation, mich mit einer guten Note zu verabschieden und dafür gelernt. Die Inhalte hab ich danach wieder erfolgreich vergessen...
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Sicher kann ich nur sagen, das Mitte der 1990er gesehen/gehört zu haben.
Zu der Zeit habe ich übrigens mit einem Mädel aus der C64-Szene u.a. Disks geswappt per Snailmail. Nein, es war nicht Tanja.

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