Hello, Guest the thread was viewed5.9k times and contains 90 replies

last post from Retrofan at the

Nachhaltige Smartphones [aus: Wie wird sich der PC-Markt entwickeln?]

  • Genausogut könntest du allen vorschreiben, ihre Häuser stets so gut verschlossen zu halten, dass ein Einbruch sich nie auszahlt.

    Nicht ganz. Ein Absichern gegen unautorisiertes Neuaufsetzen der Handys kann nur der Hersteller tun – der Kunde könnte das mit keiner Software der Welt erledigen. Und wenn es nur 20% täten, wäre es ohnehin sinnlos (weil der Dieb es erst merkt, wenn er den Vorbesitzer schon abgestochen hat). Was du also verlangst, ist das serienmäßige Ausliefern von Häusern ohne Schlösser. Da soll sich dann bitte der Hausbesitzer drum kümmern, wenn er ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis verspürt. Und dann gibt es die Schlösser aber nicht zu kaufen, weil es die im Einzelhandel nicht gibt. ;)


    Aber es ist müßig darüber zu streiten. Bei dieser Frage gibt es eine Skala, deren eine Seite mit "max. Sicherheit", die andere mit "max. Freiheit" beschriftet ist. Du möchtest den Regler halt stärker in Richtung Freiheit geschoben haben, ich möchte ihn lieber etwas mehr in Richtung Sicherheit stehen haben. Und für die 99% der Kunden, die sich mit solchen Sachen überhaupt nicht befassen können/wollen, steht er auch besser etwas mehr in Richtung Sicherheit.


    Du wirst also wahrscheinlich immer irgendwelche exotischen Frickelphones finden, wo du all deine Wünsch umsetzen kannst – aber natürlich nicht bei der Mehrheit der Geräte. Denn diese werden für die Mehrheit der Kunden gebaut, die die einfach für ihre jeweiligen Tasks nutzen wollen – und zwar so, wie geliefert. Und die sind/wären froh, wenn sich der Handy-Diebstahl weniger lohnt, weil das Leben* retten kann.


    *) Klingt theatralisch aber denkt daran, dass Handys nicht nur in Deutschland verkauft werden und es woanders deutlich unsicherer ist.

  • Zurück zur Nachhaltigkeit:


    Wall Street Journal: Der unerwartete Grund, warum Apple den* Smartphone-Markt so derart dominiert

    Auszug: Der Zweit- und Drittmarkt

    Allerdings gebe es noch einen zweiten Faktor, der ähnlich wichtig sei. Wer sich ein vermeintlich günstiges Android-Smartphone zulegt, muss damit rechnen, schon nach kurzer Zeit keine Updates mehr zu erhalten. Bei einem iPhone ist hingegen dafür gesorgt, nach 5 bis 7 Jahren immer noch auf dem aktuellen Software-Stand zu sein, selbst noch ältere Devices erhalten teilweise sicherheitsrelevante Aktualisierungen. Genau das sei der "unerwartete Grund", warum Apple der stärkste Hersteller auf dem Markt ist und sich auch so gut gegen Konkurrenz mit geringeren Preisen behauptet.


    Sich ein gebrauchtes iPhone zuzulegen, das bereits mehrere Jahre auf dem Buckel hat, ist daher eine sinnvolle Idee – ganz im Gegensatz zum Kauf vieler gebrauchter Android-Geräte. Anwendern sei dieser Umstand sehr gut bekannt, wie das Wall Street Journal ausführt. Im Dezember sollen rund 52,5 Prozent der aktiven Mobiltelefone in den USA ein Apple-Logo aufgewiesen haben, wohingegen die "installierte Basis" von Android zurückging. Dafür sei die lange Nutzungsdauer verantwortlich, denn iPhones werden erst sehr viel später außer Dienst gestellt. Apple selbst hebt das oft hervor und ist durch verschiedene Programme aktiv daran beteiligt, einen gesunden Zweit- und Drittmarkt zu fördern.


    *) nordamerikanischen (denn dort ist der Sitz des Wall Street Journals)


    Nachhaltigkeit als Erfolgsrezept. Apple sind auch die Gebraucht-Käufer willkommen, denn sie erhöhen die Nutzerbasis und kaufen auch Apps und kostenpflichtige Dienste (für Musik, Serien/Filme, Games, Cloudspeicher, Fitness usw.) – Apples am stärksten wachsende Sparte. Das ist bei Geräte-Herstellern ohne eigenes Ökosystem anders – Oppo, Xiaomi usw. haben nach dem Hardware-Verkauf keine weiteren Verdienstmöglichkeiten, die wurden an Google (als zentralen Betriebssystem-, App-, Dienste- und Werbe-Lieferanten) abgetreten. Also sind diese Hersteller eher daran interessiert, die Zeit bis zum nächsten Neu-Kauf kurz zu halten.

  • Klimaschutz: Apple offenbart CO₂-Fußabdrücke aller Geräte in Umweltfortschrittsbericht

    Auszug: Breiten Raum widmet Apple im 114-seitigen „Environmental Progress Report“ der Verwendung recycelter Materialien bei der Fertigung von iPhones, iPads, Macs und aller anderen hauseigenen Geräte. Im Jahr 2022 stieg der Anteil wiederaufbereiteter Rohstoffe in einigen Bereichen stark an. Im Vergleich zu 2021 verdoppelte Apple beispielsweise beim für Batterien benötigten Kobalt die Quote nahezu, signifikante Fortschritte gab es auch bei Seltenen Erden wie etwa Neodym. Das Unternehmen bekräftigt im Umweltfortschrittsbericht die bereits vor Kurzem geäußerte Absicht, bei diesen und etlichen anderen Materialien bis 2025 einen Recycling-Anteil von 100 Prozent erreichen zu wollen.


    Erstmals hat Apple in diesem Jahr den sogenannten CO₂-Fußabdruck aller aktuellen hauseigenen Geräte berechnet und im Umweltfortschrittsbericht veröffentlicht. [...] Ergänzend zum Environmental Progress Report hat Apple Umwelt-Datenblätter für sämtliche Devices erstellt. Diese enthalten umfassende Informationen zu recycelten Materialien, Umweltaspekten von Verpackung und Versand sowie zum Einsatz erneuerbarer Energien für die Produktion von Komponenten und Geräten. Die PDF-Dateien stehen ebenso wie Apples Umweltfortschrittsbericht auf einer speziellen Nachhaltigkeits-Webseite zum Download zur Verfügung.

  • Vielleicht ein "klein wenig" neutraler formuliert

    Man könnte auch sagen: negativer. ;) Zudem konnte dort natürlich der von mir hier verlinkte aktuelle Nachhaltigkeitsbericht nicht berücksichtigt werden, weil der Artikel von 2021 ist.


    Es wird von Frau Bender als negativ gewertet, dass Apple nicht nur umweltfreundlicher wird (was sie übrigens nicht widerlegt), sondern dabei auch noch den Gewinn erhöhen kann. Ich nenne sowas Win-Win. Im Gegenzug wäre Apple also nur "richtig" umweltfreundlich, wenn sie dabei den Gewinn reduzieren, also schlechter wirtschaften, würden? Seltsame Annahme, die der Artikel postuliert.


    Zur Unterstützung der eigenen Position die Entscheidungen der ultrarechten Bolsonaro-Regierung in Brasilien anzuführen, ist mehr als fahrlässig. Dass diese bei ihren Regenwald-Abholzungsprogrammen von Nachhaltigkeit nichts gehalten hat, ist wohl klar. Zudem sabotieren sie mit der Entscheidung genau das, was die EU gefordert hat: Weniger Netzteile* mitliefern, weil schon so viele bei den Kunden sind. Dafür wurden die doch vom Anschluss her standardisiert – übrigens mit Apple vorneweg (anders als oft behauptet).


    *) Hier behauptet der Artikel zudem falsch, dass Apple kein Ladekabel mitliefern würde. Das stimmt natürlich nicht – es geht ums Netzteil.


    Die zweite zentrale Behauptung liegt darin, dass Apple nur über Reduktion des mitgelieferten Zubehörs den CO2-Abdruck reduziert hätte. Dass das nicht stimmt, kann man gerade in Apples aktuellem Bericht nachlesen. Durch Weglassen kann man die Recycling-Quote bei den eingesetzten Materialien nicht reduzieren. Wenn Apple also die Recycling-Quote bei einem Rohstoff von 90 auf 100% erhöht, dann muss das durch Austausch im Einkauf passieren und nicht durch Weglassen eines ganzen Produktes. Außerdem packt Apple zwar keine Kopfhörer mehr in die iPhone-Box, gehört aber trotzdem zu den größten Bluetooth-Kopfhörer-Herstellern. Also ist die Behauptung vom Weglassen als einzigem Mittel kompletter Quatsch. Was Apple hingegen weglässt, sind viele Schadstoffe – z.B. auch darüber, dass sie insgesamt wenig Kunststoff (benötigt z.B. oft Flammschutzmittel) bei Gehäusen verwenden. Die meisten Kunststoffe kann man zudem nur down- statt recyclen.


    Der zentralste Kritikpunkt ist aber folgender: "Es sind also hauptsächlich die produktionsbedingten Emissionen, die hier die Hauptschuldigen sind. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Verbraucher dazu ermutigt werden, Apple-Produkte so lange wie möglich zu nutzen - damit sich die Emissionen auf möglichst viele Jahre "verteilen" können. Aber Apple bringt jedes Jahr ein neues Produkt und ein neues Upgrade auf den Markt."


    Nun ja, was soll man sagen: Das nennt man Marktwirtschaft. Apple bringt jedes Jahr ein neues iPhone. Guckt euch mal an, wieviele neue Smartphones z.B. Marktführer Samsung jedes Jahr auf den Markt wirft. Soll Apple Marktanteile an Samsung und Co. verlieren? Sind diese Hersteller etwa besser beim Thema Nachhaltigkeit? Tut man der Umwelt einen Gefallen, bei Samsung, Huawei oder Oppo zu kaufen? Ich glaube nicht.


    Dazu kommt, dass gerade die iPhones eine besonders lange Lebensdauer haben – genau das ist doch das Thema von dem Artikel, den ich hier oben verlinkt habe. Gerade bei Apple-Produkten blüht der Gebrauchtmarkt, weil die Geräte langlebig (und teuer) sind und lange mit Software-Updates unterstützt werden. Hier läuft Theresa Benders Argument komplett ins Leere. Nur weil Apple jedes Jahr das iPhone updatet, ist niemand gezwungen, ein neues zu kaufen. Und ich kenne auch niemanden, der sich jährlich ein neues iPhone kauft. Viel problematischer als die Hersteller sind da mE die Mobilfunk-Provider, die teilweise immer noch ihren Kunden anbieten, alle 2 Jahre ein neues Handy "für lau" mitzunehmen. Das fördert wirklich unnütze Neukäufe.


    Was überhaupt nicht bedacht wird: In einem stagnierenden Markt (und das ist der Smartphone-Markt) wird für jedes neu gekaufte iPhone ein anderes Smartphone weniger verkauft. Es findet ja nur eine Umverteilung statt, wenn der Markt nicht wächst. Und in so einer Situation ist es besonders wichtig, auf nachhaltige Produkte zu setzen, weil dadurch ein weniger nachhaltiges Produkt eben NICHT gekauft (und hergestellt) wird.


    Also insgesamt ist der Artikel alles andere als "fair und nachhaltig" und auch keineswegs "neutral". Aber mich würden trotzdem die Artikel der Autorin interessieren, die sich mit der Nachhaltigkeit der anderen Smartphone-Herstellern auseinandersetzen. Gibt es nicht? Wundert mich nicht, produziert halt keine Klicks.


    Kurzum: Apple ist bei Nachhaltigkeit unter den großen Smartphone-Herstellern wahrscheinlich führend (und jede kleine Tat hat bei diesen Stückzahlen große Auswirkungen) – und oh Wunder, sie schlachten das medial aus und nutzen diesen USP als Marketing-Instrument. Und wahrscheinlich ist es noch "schlimmer" – sie machen das alles gar nicht für die Umwelt ;) , sondern für ihren Umsatz und Gewinn (keine Ahnung, was daran überraschend sein soll). Das ist aber egal, solange ihre Bemühungen "trotzdem" in die richtige Richtung gehen und sie ihre Zulieferer darauf einschwören. Sollen sie doch damit Gewinn machen – nur so werden sie Andere mitziehen (Samsung und Huawei werden sicherlich nicht Shifts Weg folgen und auf Gewinn verzichten). Es wäre schön, wenn hier die Konkurrenz mal so sehr darauf bedacht wäre, Apple nachzuäffen, wie sie es anderweitig taten.


    Aber besser ist nunmal besser.

    Da hast du recht!

  • nur die mactechnews sind neutral

    Das habe ich nirgends behauptet. Allerdings finden sich dort vor allem (Apple-zentrierte) News und weniger Meinungs-Artikel (wie der von Frau Bender).


    Natürlich ist das Apple-Marketing nicht neutral – das erwartet aber wohl auch niemand. Natürlich betreibt Apple AUCH greenwashing – aber sie machen halt auch vieles richtig, was Nachhaltigkeit angeht. Da muss man nicht zwangsweise nach Haaren in der Suppe suchen ("die machen Gewinn damit") – und dabei auslassen, dass die meisten Smartphone-Hersteller wohl schlechter dastehen, was Nachhaltigkeit angeht. Letztlich wollen sich viele durch Apple-Bashing (und als viel mehr kann man den Artikel kaum bezeichnen, zumindest ist er sehr einseitig) mit ihrer eigenen Geräte-Entscheidung (die meist nicht von Nachhaltigkeit geprägt ist, sonst wären die Marktanteile, z.B. zugunsten Fairphones, anders) nur besser fühlen. Kann ja jeder machen, wie er mag – ist aber eben auch nicht "neutral".


    erfordern keine Bildschirmseite Erlaeuterung

    Der Artikel, auf den ich eingegangen bin, war ja auch nicht unbedingt kurz. Da muss man dann schonmal in die Tiefe gehen, auch wenn es dich nerven mag.

  • Zensierte

    Meinst du wirklich? Na denn ... (zudem wäre es sinnvoll, INHALTLICHE Kritik zu äußern, statt nur Spässchen zu machen)


    Ich zitiere übrigens auch nicht selten die Windows- und Android-Presse und öfter welche, die gar nicht IT-zentriert ist, wie oben z.B. das Wall Street Journal. Viele News-Seiten haben interessante Artikel.

  • Aber es ist müßig darüber zu streiten. Bei dieser Frage gibt es eine Skala, deren eine Seite mit "max. Sicherheit", die andere mit "max. Freiheit" beschriftet ist. Du möchtest den Regler halt stärker in Richtung Freiheit geschoben haben, ich möchte ihn lieber etwas mehr in Richtung Sicherheit stehen haben. Und für die 99% der Kunden, die sich mit solchen Sachen überhaupt nicht befassen können/wollen, steht er auch besser etwas mehr in Richtung Sicherheit.

    So müssig ist das auch wieder nicht. Denn was noch passiert, ist, dass die Firma, die die Häuser baut, immer einen Zweitschlüssel behält, und im Grunde jedem Drittanbieter ermöglichen kann, jederzeit durch dein Schlafzimmer zu hatschen. Und genau das passiert auch so.

    Somit ist es eigentlich kein "Kaufen" mehr, sondern ein "Mieten". Und das Ding gehört niemals wirklich dir, und gibt dir auch keine Möglichkeit, dich gegen die Intrusionen zu wehren, die dem Hersteller halt grade so in den Kram passen.


    Nein, diesen Zustand will ich mir nicht schönsaufen, auch nicht mit dem Sicherheitsargument. Wobei ich das von dir schon verstehe. Es ist auch nicht unlogisch. Aber mir grade um diese Nuance zu wenig wahr, wenn es eben nicht um kleine Diebe sondern um große Konzerne und Staaten geht.

  • Die Diskussion ist dahingehend müßig, dass wir einige Themen unterschiedlich gewichten und da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen (wenn du glaubst, dass man die meisten Geräte heutzutage nur "mietet", musst du dir halt eine "Kauf"-Nische suchen, mit den Nachteilen, die damit verbunden sind) – und dazu kommt, dass deine Aussagen, unabhängig davon, ob ich d'accord ginge, mit dem eigentlichen Thema (Nachhaltigkeit) nichts zu tun haben.

  • Die Diskussion ist dahingehend müßig, dass wir einige Themen unterschiedlich gewichten und da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen (wenn du glaubst, dass man die meisten Geräte heutzutage nur "mietet", musst du dir halt eine "Kauf"-Nische suchen, mit den Nachteilen, die damit verbunden sind) – und dazu kommt, dass deine Aussagen, unabhängig davon, ob ich d'accord ginge, mit dem eigentlichen Thema (Nachhaltigkeit) nichts zu tun haben.

    Damit hast du recht. :thumbsup:


    (Mit der Müßigkeit, nicht mit der "Kauf"-Nische, das wäre absolut kein Problem, den Willen der Hersteller und Gesetzgeber vorausgesetzt).

  • Und nein, IOS 15.7 letztes Update vom Januar soll das letzte gewesen sein.

    Letzte Woche (21. Juni) erschien z.B. iOS 15.7.7 (parallel zu iOS 16.5.1) – also war das Update vom Januar (iOS 15.7.3) NICHT das letzte für iOS 15 (und an der hintersten Zahl ist zu erkennen, dass es auch dazwischen Updates gab). Alles andere hätte mich auch gewundert. Im Januar kam allerdings das bislang neueste Update für iOS 12 (unterstützt u.a. das iPhone 5s von 2013) heraus.

  • Joa, ist wohl so, nichtsdesto trotz ist man beim Mac bei dem alter gezwungen ein anderes OS zu verwenden Mein Imac den ich aus Schrott zusammengebastelt habe läuft wunderbar mit Mint. Ersatzteile wären so teuer geworden, dass ich ihn besser hätte weg schmeißen können, aber so musste ich keine 30 investieren, statt 500. Kein Witz, Nachhaltigkeit schreibt Apple so klein, dass man ein Glas nicht einzeln tauschen kann, hab mit Carglasmethode Risse aufgefüllt und mit UV ausgehärtet.. Das geht tatsächlich gut. Wenn man die Sprünge sucht kann man sie bestimmt finden, aber sie fallen nicht mehr auf, ist wie bei einer Frontscheibe die gefixt wurde, der Steinschlag wird durchsichtig und fällt nicht mehr auf, aber wer suchet, der findet.. Schon jämmerlich, dass man Verbundbauelemente baut, damit es teurer wird die Geräte zu fixen..

  • hab mit Carglasmethode Risse aufgefüllt und mit UV ausgehärtet.

    Schöne Idee. Nur frage ich mich, was ein iMac mit Smartphones zu tun hat. Oder kann man das Verfahren auch bei Handys anwenden?

    Ja, also bei normalem Glas kann man das anwenden, aber bei Gorillaglas und so natürlich nicht, da Gorillaglas gleich Panzerglas ist und aus Schichten von Kunststoff und Glas besteht..

  • nachhaltig kann es auch sein ein Handy einfach 20 Jahre zu benutzen, wie zum Beispiel mein Nokia 3210, kein Witz, ist immernoch in Gebrauch und habe gerade das Ladegerät angeschlossen, wei innerhalb einer Woche der Akkuladestand von 100% auf 40% gesunken ist. Es ist schon etwas traurig wie die Technik bei modernen Geräten immer mehr wird, obwohl das viele gar nicht wollen. Nicht jeder will eine Kamera, Whatsapp, neue Spiele und Snapdragonprozessor zur Datenverarbeitung und weiterverkauf. Manchen reicht ein 0,4Ah-Akku und dafür lacht man sie aus. Ich werde diese Konsumkultur einfach niemals verstehen.

  • nachhaltig kann es auch sein ein Handy einfach 20 Jahre zu benutzen

    Die Nutzungsdauer ist, wie ich schon ausführte, das Wichtigste bei der Nachhaltigkeit. Natürlich ist es gut, wenn man sein Handy 20 Jahre lang nutzt – oder wie ich, das Smartphone 7,5 Jahre oder den iPod (bis jetzt) 17 Jahre. Da die alten Geräte meistens weniger Funktionen haben als die neuen, muss man mit der eingeschränkten Funktionalität halt leben können. Wer nur telefonieren will, ist mit einem normalen, alten Handy vielleicht ausreichend ausgestattet – nur für mich wäre das nichts. Ich will Wikipedia, Maps/Navigation, Foto/Video, YouTube, WhatsApp, eBay, eMail, Games, WWW, Google, Kalender, Notizen, Video-Konferenz, Watch-Anbindung, Shazam, Musik, PDF usw. Da hilft mir mein altes Nokia 6110 nicht weiter.


    Wichtig ist bei alten Geräten auch, dass man Ersatzteile, wie z.B. den passenden Akku, noch bekommen kann. Das ist selbst bei meinem iPod noch gegeben. Da steht man mit billiger Exoten-Hardware schnell mal im Regen.

  • ja, also ich habe meinem 3210 einen neuen Akku gegönnt, weil der nach all den Jahren nur noch 4 Tage hielt. 2023 war das kein Problem. Mit Nachhaltigkeit hat auch der Umgang mit den Abfällen zu tun. Sprich alten Akku nicht in den Haushaltsmüll entsorgen. Aber ehrlich, ich habe mitbekommen, dass viele Leute leere Batterien einfach in den Restmüll schmeißen, was alles andere als nachhaltig und umweltbewusst ist. Shitter, Tiktok und Whatsapp, die Kultur verstehe ich gar nicht, Menschen die alle 5 Minuten nach News schauen statt mal DLF anzuschalten sind mir suspekt