ASSY 250407: Farbflimmern auf Zeichen

Es gibt 76 Antworten in diesem Thema, welches 7.313 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Januar 2024 um 13:23) ist von Dcobain.

  • Could be 4066... It happens.

    Jugend forscht: ich habe mal alle vier Daten-Leitungen des 4066 (U16) hochgebogen und dann bekomme ich das gleiche Bild wie bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. , allerdings in Bunt 8o

    Wenn ich die vier Control-Leitungen hochbiege, läuft das DIAG durch, allerdings auch in Bunt :)

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"

  • Danke Dcobain, kinzi, r.cade und Markus64!

    Wenn "COLOR RAM BAD" kommt, bedeuten D0..D3 nicht normale RAM-Fehler, sondern die Bits des Color RAMs, welche als defekt erkannt werden,

    D0 – D03 finde ich in den Diagnosetools nirgends :|.

    PLA; 4066, wieder Color RAM

    Die Fehlerbilder sind zwar leicht unterschiedlich zwischen MOS PLA und neatPLA, aber beide PLA laufen im KU-Board. Damit wären die zwei 4066 …

    Could be 4066... It happens.

    Jugend forscht: ich habe mal alle vier Daten-Leitungen des 4066 (U16) hochgebogen und dann bekomme ich das gleiche Bild wie bei Ballblazer , allerdings in Bunt 8o

    … in U16 und evtl. U28 die nächsten Austauschkandidaten? Um bei dem Weg ein weiteres SRAM 2114 zur Seite zu legen. Ich probiere mein Glück hier auf dem Marktplatz, sonst sind die Ferien vorbei bis das Gelöt im Brief- bzw. Brotkasten liegt.

    Besonderen Dank an Dcobain für die Oszi-Screenshots, das ist sehr hilfreich! Könntest du mir pretty please noch welche von U16 und U28 machen? Morgen könnte ich das Hantek wieder anwerfen und schauen.

  • Ein 4066 Fehler steht nach dem Heldenreichen Test von Markus64 weit oben auf der Liste.

    Den U16 4066 habe ich auch schon abgenommen, aber kann den erst heute Abend hochladen.

    Bin Grad beim "alt Herren" Sport. Ihr wißt schon.... Gewichte heben und so..

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

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  • Ein 4066 Fehler steht nach dem Heldenreichen Test von Markus64 weit oben auf der Liste.

    Den U16 4066 habe ich auch schon abgenommen, aber kann den erst heute Abend hochladen.

    Bin Grad beim "alt Herren" Sport. Ihr wißt schon.... Gewichte heben und so..

    Von 200g auf 500g mit Griff an der Seite? ;) 🍻

  • Von 200g auf 500g mit Griff an der Seite? ;) 🍻

    Das ist auf jedenfall gut :thumbsup: Aber davon bekommt man Bauchansatz....habe ich mal gehört... ich will ja auch keine Gerüchte streuen*motz*:)

    Bei mir sind das dann eher 70 kg Gewicht die ich Ziehe oder Drücke und so....mit 47 J. schon mal nicht schlecht... da schauen so einige jüngere aber in die Röhre um den Bezug zum Retro wieder zu bekommen :P

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  • So... da sind die Oszi Bilder von U16 - 4066

  • Danke Dcobain, damit konnte ich U16 und U28 messen. Während U16 (und die MOS PLA) mit deinen Bildern korrespondieren, passiert bei U28 nicht viel. U28 gehört daher ersetzt, richtig? Die anderen Kollegen würde ich erst mal drin lassen, oder …?

  • Mir fällt leider keine gute Möglichkeit ein, das Ding dauerhaft zu fixieren.

    (Verbleit) EINLÖTEN!

    Was Besseres gibt es kaum *), es sei denn, Du hast extreme Vibrations- und sonstige mechanische Belastungen, dann wäre einlöten UND dann vergießen angesagt :wink:


    Zum Fehler selbst: wenn sich Chipfehler häufen, kann entweder das Netzteil schuld sein (Spikes, fehlende Siebung oder gar versagender Längsregler) oder auch die ESD, was an trockenen Wintertagen besonders häufig vorkommt!


    *) WireWrap wäre rein vom Aspekt der Kontaktsicherheit besser, aber die IC-Pins selbst sind dafür nicht geeignet und mit Adaptersockel(n) bliebe ja das Sockelproblem...

    Vergossen (davor 48h bei 60° getrocknet) und somit hermetisch versiegelt würden übrigens auch noch funktionstüchtige µT-RAMs ähnlich lang halten wie alle übrigen Bauteile auch :wink:

  • Auf dem U28 , also dem zweiten 4066 ist auch nicht viel los.

    Wo Du deutliche Aktivität sehen solltest, ist Pin 6 und Pin 12

    Pin 2 und Pin 3 sehen fast identisch aus.

    Bilder kommen später.

    Zitat

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  • Ballblazer

    So....da sind die Bilder für U28 4066...viel ist da nicht los .

    ABER Pin 6 und 12 sehen fast gleich aus! Und die Flanke einzufangen, die da erscheint, ist gar nicht so leicht! Da mußte ich dann auf 100ms hoch, so schnell ist die. Da kommt der Tastendruck und Glück nicht mit :smile:

    Abgenommen habe ich die Bilder mit meinem Hantek 6022 BL. So ein kleiner IC...so viel Arbeit *motz*:)

  • (Verbleit) EINLÖTEN!

    Solange das Material greifbar ist. Für die Ersatz-Chips bzw. deren neu eingesetzte Sockel, selbstredend. Zu den 4066 habe ich Stannol 611 0,7 mm mit bestellt, das Bleilot geht langsam zur Neige. Für den MixSID lasse ich mir irgendwas einfallen, wenn diese Geschichte hier ein gutes Ende gefunden hat.

    Zum Fehler selbst: wenn sich Chipfehler häufen, kann entweder das Netzteil schuld sein (Spikes, fehlende Siebung oder gar versagender Längsregler) oder auch die ESD, was an trockenen Wintertagen besonders häufig vorkommt!

    ESD: Lötstation, C64 und ich sind bei Reparaturen gemeinsam geerdet. Hier kommen nur meine revidierten Elefantenfüße mit Schaltregler und Saver-Platine aus dem Forum zum Einsatz:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Auf dem U28 , also dem zweiten 4066 ist auch nicht viel los. Wo Du deutliche Aktivität sehen solltest, ist Pin 6 und Pin 12. Pin 2 und Pin 3 sehen fast identisch aus.

    Danke für deine U28 Bilder, dann stimmt U28 doch bei mir 8|. Meine Messbilder liegen bis nächste Woche auf dem Bürorechner :S.:schande:

  • Anbei die Schaltbilder für das Assy 250407 er

  • Wenn die 4066 er unauffällig sind, würde dich ja die RAMs wieder ind Visir nehmen.

    Wie gesagt, die kommen eh dran. Also kann man die auch Stück für Stück rausnehmen... :grab1::grab1:*motz**motz**motz*:thumbsup:

    Kannst Du das hier einmla ausführen:

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    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

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  • Nimm noch einmal das 2114 unter die Lupe.

    Von 3 Lötstellen bin ich mit bei Der oben links (GND) sicher, das die nachgebessert werden sollte.

    Und eine der anderen beiden ist D1 - also eventuell der Grund , warum das jetzt angemeckert wird, wie kinzi bereits schrieb.

    Ich muss Mal gucken, wie sich die ICs mit dem Oszi verhalten , wenn der Deadtest läuft.

    Bei Dir war der Startbildschirm unauffällig, richtig?

  • Ganz vergessen... wenn das nachloten nix gebracht hat...Kannst Du die original Kernal, Basic und Char wieder einsetzen?

    Sowie die CIAs einmal Kreuztauschen?

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

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  • mit Schaltregler

    Schaltregler sind ganz ganz böse (und teils hinterhältig! *)), wenn nicht auch passende Filter verbaut wurden, die stromkompensierte Drossel (wenn überhaupt verbaut) und der olle Riesenelko im C64 sind da absolut nicht zielführend. Wer die Datenblätter zu den Linearregler-Ersatz-Lösungen von Recom & Co. genau liest, der findet fast immer die Aussage, das noch zusätzliche externe Filter an Ein- wie Ausgang notwendig sind.

    Das scheint sich aber noch nicht wirklich rumgesprochen zu haben, oder manche meinen, die beiden 100nF Kondensatoren direkt am -ersetzten- 7805 o.ä. wären -zusammen mit dem -vermutlich dann auch noch original und nach 30 oder mehr Jahren mumifizierten - sekundären Siebelko schon passende Filter...

    Wer auch noch den Gleichrichter auf ultraschnelle und dank niedrigerer Vorwärtsspannung verlustärmere Schottky- oder sonstige "ultrafast" Dioden umgestellt hat, der braucht sogar direkt parallel zu diesen Dioden jeweils noch keramische Kondensatoren, um parasitäre HF-Schwingungen im Schaltmoment zu unterdrücken!

    *) und gegen sehr schnelle transiente Überschwinger kommt auch keine Crow-Bar Schaltung "Saver" an...


    halb OT: die Verwendung von irre starken (PC-)schaltnetzteilen an Kleinverbrauchern wie dem C64 ist auch nicht zielführend, zum Einen betreibt man diese Netzteile dann nahe oder gar unter der notwendigen Leerlauflast (was diese stresst und auch gute (junge) Ohren sowie Radio- und TV Nutzer in der Nähe "burst" oder "Hickup-"mode) und zum Anderen haben die dank der irren Ausgangskapazitäten im Einschaltmoment ziemlich "Wumms", d.h. reissen die Spannung sehr schnell hoch und erst dann würde eine Kurzschlusserkennung etc. ansprechen, dann raucht es aber schon kräftig im Fehlerfall, so ein Trafonetzteil, im Falle des C64 sogar noch mit nur wenig Kapazität im eigenen Gehäuse, dafür noch welcher (sofern noch ok!) im C64 startet vergleichsweise "sanft" hoch, was sogar bei defektem Längsregler oft die Spannung nur bis knapp unter 7V steigen lässt und somit nicht gleich Alles in den Tod reißt...

    Die DRAMs sind meiner Erfahrung nach am Empfindlichsten und "opfern" sich dann unter zusätzlicher Stromaufnahme, was den Rest dann temporär schützt. Das funktioniert NUR, weil das Netzteil des C64 keine großartigen Reserven hat und herkömmlich mit 50/60 HZ Trafo arbeitet!

  • Anbei die Schaltbilder für das Assy 250407 er

    Top, danke. Die liegen jetzt auf A3 bereit.

    Wenn die 4066 er unauffällig sind, würde dich ja die RAMs wieder ind Visir nehmen. Wie gesagt, die kommen eh dran. Also kann man die auch Stück für Stück rausnehmen... :grab1::grab1:*motz**motz**motz*:thumbsup:

    Kannst Du das hier einmla ausführen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    4066er Oszillogramme reiche ich nach, die Ergebnisse vom Testprogramm auch, bevor ich die RAMsteine (sic!) entsorge :loet.

    Nimm noch einmal das 2114 unter die Lupe. Von 3 Lötstellen bin ich mit bei Der oben links (GND) sicher, das die nachgebessert werden sollte. Und eine der anderen beiden ist D1 - also eventuell der Grund , warum das jetzt angemeckert wird, wie kinzi bereits schrieb.

    Ich muss Mal gucken, wie sich die ICs mit dem Oszi verhalten , wenn der Deadtest läuft. Bei Dir war der Startbildschirm unauffällig, richtig?

    Interessant mit dem 2114, die Lötstellen fließe ich mit Flußmittel im ersten Schritt nach. Der Startbildschirm war meistens unauffällig. Bei der Oszi-Session kamen ein paar Sonderzeichen und bunte Stellen hinzu, vermutlich durch die Messungen.

    wenn das nachloten nix gebracht hat...Kannst Du die original Kernal, Basic und Char wieder einsetzen? Sowie die CIAs einmal Kreuztauschen?

    CIAs könnte ich nach dem Nachlöten, vor den RAMsteinen, kreuzen. Original Kernal/Basic/Char-ROMs habe ich, glaube ich, nur noch entbeint liegen.

    Ruudi Magst du den Netzteil- und 78xx-Ersatzregler Metadiskurs noch mal an den geeigneten Stellen führen? Ich kann da überhaupt nichts zu sagen, fände aber gemeinschaftliche Updates daran (vorliegender 250407 habe ich nach den hier bekannten Vorschlägen umgebaut, inkl. Netzteil) auch für die anderen Foristen hilfreich ;).

  • Wenn Du einmal Zeit hast, wäre sicherlioch der RAMTEST von MacBacon ein Versuch wert:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ruudi Magst du den Netzteil- und 78xx-Ersatzregler Metadiskurs noch mal an den geeigneten Stellen führen? Ich kann da überhaupt nichts zu sagen, fände aber gemeinschaftliche Updates daran (vorliegender 250407 habe ich nach den hier bekannten Vorschlägen umgebaut, inkl. Netzteil) auch für die anderen Foristen hilfreich ;) .

    Dazu müsste ich wiederum wissen, an WELCHE der gefühlt zig Anleitungen, Tipps etc hier oder anderswo Du Dich gehalten hast.

    Es war nur ein Hinweis, das der Einsatz von sog. Linearregler-Ersatz-Bauteilen, die es gerade für 78xx von zig Herstellern gibt, MEIST nur eine Standard-Entstörung beinhaltet, aber im Datenblatt dann dezent erwähnt wird, das es durchaus mehr und passend zur Schaltfrequenz und -Topologie davon bedarf.

    Hinweis1

    Wäre ansonsten auch sehr verwunderlich, wie man relativ große Bauteile wie Spulen in das neue, meist kaum größere als das orig. TO220-Gehäuse gequetscht hätte...

    (die eine Spule, die man für den Tiefsetzkreis etc. braucht ist natürlich drin, ich rede von den Filtern)

    Konkret also die Frage, ob Du NUR einen solchen Ersatz anstelle des/r Spannungsregler in NEtzteil und C64 eingelötet hast, oder dort mehr Aufwand getrieben wurde, mindestens aber sämtliche Elkos erneuert wurden (unabhängig davon, ob bereits optisch auffällig) ?

    Hinweis2

    Gerade sporadische Fehler sind gerne in dem Bereich zu finden, manch C64 neigte schon im Neuzustand zu Resets, wenn Neonröhren in der Nähe geschaltet wurden, was -bei damaliger Technik mit Glimmlampen-Starter und Drossel- zu kurzzeitigen Störungen übers Stromnetz rein in Netzeil und bei fehlender Entstörung weiter ins Gerät rein führte...

    Manche Dimmer für Halogen- oder normale Glühlampen sind auch richtige Störsender, insbesondere aber, wenn auch noch mit "neumodischen" elektronischen Lasten wie LED-Birnen/Vorschaltgeräten betrieben, ob es flimmert dabei oder "funzt", spielt da erstmal keine Rolle...


  • Erst mal Frohes Neues hier! :]

    Ruudi Danke für deine Hinweise zum Netzteil. Angesichts der unterschiedlichen Ansätze werde ich mich zuerst den RAMs/4066 et al. systematisch zuwenden, so weit ich das mit meinem Verständnis der Dinge hinbekomme.

    Dcobain Lässt sich das Ultimax-RAM-TEST.crt mit einem EF3 sinngemäß verwenden?