27C400 brennen und EPROM-Eraser-Frage

Es gibt 62 Antworten in diesem Thema, welches 7.703 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. März 2023 um 19:38) ist von Eddieddi.

  • feltel

    den 27C400 findest Du im TL866 ja auch nicht, Du musst sowieso auf AM27C4096 gehen und die ID abschalten. Der Toshiba wird schon Pin Kompatibel sein.

    Mach das Fenster schön sauber und lege die längere Zeit in den Löscher, dann geht der schon.

  • Der TL866 unterstützt doch eh nur 274001er ?

    Ja, klar brauche ich einen Adapter, den ich auch habe (siehe oben). Das Problem wird aber sein, ob die Fake-Chips auch auf der Zielplattform, sprich dem Amiga, auch ohne Adapter supported werden. Da habe ich große Zweifel.

  • Ich habe u.a. einen Batronix Brenner, der hat Autoerkennung, die sehr zuverlässig ist. Soll ich die Mal auslesen?

    Gerne. Ich hab im Moment das Reklamationsverfahren bei AliEx am laufen und wenn das durch ist, dann kannst Du die Chips gerne mal checken. Ich zweifle, das ich die wie geplant ohne weiteres am Amiga nutzen kann. Daher wären die für mich nutzlos.

  • Warum nicht einfach nen EEPROM oder Flash nehmen?

    EEPROMs gibts imho in der Konfiguration nicht. Und flashbasierte Kickstart-Ersatzplatinen gibt es ja, aber die lassen sich mit Sicherheit nicht so einfach mit "Hausmitteln" wie ein EPROM löschen und beschreiben. Ich wollte was, wo ich durchaus mal den Inhalt wechseln kann, mal Diag, mal Kickstart.

  • Okay, die 27C400 und TC574200D scheinen zumindest mal das gleiche Pinout zu haben. Ob die sich aber auch gleich verhalten wäre zu prüfen. Seltsam ist, das das brennen bei allen fünf Chips die ich habe auf die gleiche Weise fehlschlägt.

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  • Die Spannung für Toshiba ist vielleicht anders? Auf dem freigekratzten Label stand doch eine Voltzahl?

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  • Achte in dem Fall darauf, dass du die zustätzlichen versandkosten auch zurück bekommst....
    Das ist nämlich deren Masche. Die spekulieren darauf, dass den Kunden das Rückporto zu teuer ist und sie dann auch nix erstatten müssen.

  • Keine Ahnung, warum man dann nicht gleich 27C160 nimmt.

    Weil du 27C400 ohne irgendwas in den Amiga stopfen kannst, was (zumindest soweit mir bekannt ist) du mit dem 27C160 ja nicht machen kannst.

    Habe mir nochmal Pinout angeschaut (für 30 Sekunden) vom 27C400 und 27C160. Für letzteren gibt es ja Platinen, die 4fach-Kernelswitch erlauben für den Amiga (mehrere, eine davon von SukkoPerra). Aber der einzige Unterschied zwischen den beiden Eprom-Typen vom Pinout her ist doch, dass der 27C160 oben Richtung Notch 2 Pins mehr hat (A18, A19). Wenn man die hochbiegt und dann verdrahtet mit 5V oder GND, hat man ja einen 512KiB-Bereich selektiert und dann könnte man dieses Eprom doch als Ersatz für 27C400 nutzen - auch ohne Adapterplatine. Schön ist das natürlich nicht, aber so wäre auch bei Platzproblemen in der Höhe kein Overhead durch eine Zwischenplatine da.

    Mache ich da einen Denkfehler? Gibt es doch noch mehr Unterschiede im Pinout?

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  • emulaThor

    ja, das geht. Eine Umschaltplatine macht nichts anderes.

    feltel

    Rückporto nach China ist sehr teuer. Wenn Du mit Paypal bezahlt hast dann wollen die einen Einlieferungsbeleg.

    Warum sollte der Amiga die nicht unterstützen, es wird ja nicht nach dem Hersteller gefragt. Wichtig ist nur die Zugriffszeit, Toshiba -10 = 100nS.

    Ich glaube bis 200nS läuft im Amiga und da Du noch keinen programmiert bekommen hast kannst Du es ja noch nicht feststellen.

  • Portoerstattung bei Rücksendungen hat PayPal vor einiger Zeit eingestellt. :(

    Ich habe u.a. einen Batronix Brenner, der hat Autoerkennung, die sehr zuverlässig ist. Soll ich die Mal auslesen?

    Das funktioniert aber auch nur, wenn die Vendor- und Chip-IDs nicht gelöscht wurden.

    Ich hab hier einige EPROMs mit IDs FF, die aber einwandfrei laufen.

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • er die lassen sich mit Sicherheit nicht so einfach mit "Hausmitteln" wie ein EPROM löschen und beschreiben

    Eigentlich noch viel einfacher, da das optische Löschen wegfällt. Die meisten modernen "EPROMMER" beherrschen auch das beschreiben von Flash-Bausteinen, meines Wissens nach auch die Chinesen-Teile wie TL866CS & Co., von denen ich aber aus anderen, hier schon öfters erwähnten Gründen abraten würde (wie überhaupt von Fernost-Käufen).

    Uralt-EPrommer aus der Zeit VOR der Marktreife von Flash (also älter als 30 Jahre inzwischen!) können logischerweise diese Bausteine nicht programmieren, sprich die C64 Prommer fallen da wohl weg ;-/

    Ich persönlich würde auch eher zum EEPROM greifen, aber die "Konfiguration" würde mich nicht abschrecken, ein Adapter ist ja gleich gefädelt, isolier-gefräst oder gelayoutet und bestellt und sooo exotisch ist das an der Stelle ja nun auch nicht...

  • Ich persönlich würde auch eher zum EEPROM greifen

    Für die 8bit-Welt ist das mit W27C512 sehr bequem: 64 KiB einfach wiederbeschreibbar.

    In der 16bit-Welt gibt es kein Pendant. Es gibt entweder EPROMs oder es gibt Eprom-Emulationen wie Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Für Amiga, Sega und Nintendo 16 bit gibt es keine EEPROMs.

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  • Für Amiga, Sega und Nintendo 16 bit gibt es keine EEPROMs.

    Davon ab, dass es durchaus welche gibt (aber nicht sonderlich verbreitet), war ja der Tipp, sich nen Adapter zu bauen 2 x 8bit sind 16 bit und braucht noch nicht mal zusätzliche Logik dann, nur zum Programmieren muss man die Chips eben einzeln in den Brenner packen, die notwendigen Tools um die beiden MSB/LSB passend zu trennen, bringen die meisten Brennprogramme mit, ansonsten gibt es da aber auch passende Freeware (oder man nutzt ein Brennprogramm wie das von Batronix eben im Demomode zum Umwandeln und dann das eigene Tool zum Brennen...)

  • Sowas gäbe es hier ja auch noch: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Aber da hat man wieder das Problem, das die 29F800 auch nicht gerade preiswert sind und das SMD-Zeugs ist auch nicht mal eben so zusammengebraten. Für die Programmierung brauchts dann auch noch einen Adapter. Da war die Idee mit den 27C400 schon verlockend, der einfach so passt.

  • Ich persönlich würde auch eher zum EEPROM greifen

    Für die 8bit-Welt ist das mit W27C512 sehr bequem: 64 KiB einfach wiederbeschreibbar.

    In der 16bit-Welt gibt es kein Pendant. Es gibt entweder EPROMs oder es gibt Eprom-Emulationen wie Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Für Amiga, Sega und Nintendo 16 bit gibt es keine EEPROMs.

    Doch, gibt es. Zum Beispiel den MX29F1615. Der ist gerade wegen Sega und Nintendo (meine Vermutung zumindest) in den letzten Jahren preislich explodiert.

    Ich würde das aber über Flash realisieren, bspw. 2x 29f040 plcc.

  • Das Reklamationsverfahren mit AliEx ist durch. Ich hätte die Fake-Chips versichert nach China schicken müssen, sprich UPS, FedEx & Co. Porto hätte ich auslegen sollen und dann hätte ich es irgendwann mal bekommen. Bei meinem Glück wäre die Sendung verlustig gegangen oder nicht zustellbar und ich würde auf noch mehr Kosten sitzen bleiben. Ich habe jetzt eine Teil-Rückerstattung akzeptiert, um so den Verlust wenigstens zu begrenzen. Wieder was gelernt. X(

    Ich könnte die Chips jetzt an jemanden Freiwilligen schicken, um sie vielleicht richtig zu löschen und wenn sie ok sein sollten, zu flashen. Ich habe sie versucht mit diesem Löscher zu löschen, aber da ist die UV-Röhre wahrscheinlich verbraucht. Mit kleineren EPROMs brauche ich gefühlt auch deutlich länger als früher.

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  • feltel ich habe hier zwei verschiedene Löscher und könnte es mal probieren, wenn du magst :)

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"