ChatGPT schreibt ein C64 Basic Programm - Eliza

Es gibt 167 Antworten in diesem Thema, welches 20.469 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (18. Februar 2023 um 21:43) ist von olly.

  • Allerdings könnte die KI auch Sudoku begehen,

    Weil Seppuku mangels Körperlichkeit nicht durchführbar ist? :thumbsup:

    Ja, ich find diese Rätsel auch qualvoll, keine schlechte Idee :thumbsup:

  • Anmerkung zur Debatte, wer da alles "arbeitslos wird":

    Jeder menschliche "Fortschritt" hatte doch immer damit zu tun, das Leben angenehmer und einfacher zu gestalten. Werkzeuge, Maschinen, Prozessoptimierungen, was nicht noch alles ... immer ist das Ergebnis, dass Menschen weniger zu arbeiten haben, und eigentlich ist das ja auch, was alle wollen :biggrin:

    Wieso sollte sich die Menschheit plötzlich entscheiden, nicht weiter zu optimieren und automatisieren, damit alle "was zu arbeiten" haben? Es ist nicht die Arbeit, die jeder will oder braucht (die Beschäftigung sehr wohl, aber das kann auch nach ganz eigenen Vorstellungen sein), es ist das damit fest verbundene Einkommen, das überhaupt erst den Lebensstandard sichert. Diese feste Verbindung geht natürlich darauf zurück, dass vor dem Handel (mit Gütern und Dienstleistungen) die Arbeit für das eigene Überleben stand, also Selbstversorgung.

    Übrigens, das "Dilemma", dass duch diese Verbesserungen die "Gesamtmenge an Arbeit" geringer wurde, konnte man bisher einigermaßen dadurch kompensieren, dass einfach jeder weniger arbeitet (die Arbeitszeiten wurden immer kürzer ....). Das skaliert natürlich nicht endlos.

    Ein Modell wie das BGE (oder irgendeine andere Idee, die Lebensunterhalt und Arbeit komplett entkoppelt) wird irgendwann kommen müssen, weil es gar nicht anders geht.

    Ich glaube allerdings persönlich, dass das noch in ferner Zukunft liegt.

  • Naja, es kann ja jetzt schon mehr als Java :) Das war eine Hype-Luftnummer damals.

    Java eine Luftnummer? Und NodeJS/Javascript Programmierer sind unterdurchschnittlich?

    Beides Programmierprachen und Techniken, mit denen ich in den letzten 5 Jahren meine Brötchen verdient habe.

    Javascript (oder besser Typescript) hat mit React und Angular die höchste Komplexität, die ich bisher bei der Softwareentwicklung kennengelernt habe. Noch vor den umfangreichen C# Frameworks. Ich glaube, du bist da nicht mehr so ganz auf dem aktuellen Stand. ;)

    Ich würde da eher bei Python von einer Luftnummer reden, aber die Zahlen sprechen dagegen. Trotzdem tummeln sich dort die ganzen Scripter, die schon mit Variablendeklarationen überfordert sind. :D

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    6 Mal editiert, zuletzt von detlef (7. Februar 2023 um 08:14)

  • Naja, es kann ja jetzt schon mehr als Java :) Das war eine Hype-Luftnummer damals

    Jo, das ist ja komplett gescheitert ;).

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  • Zu Zahlen ist ja immer auch die Methodik der Erhebung interessant ... steht ja im Bildchen klein dabei. Also mir würden da spontan noch ganz andere Rückschlüsse einfallen als "Beliebtheit" :D

    Eine brauchbare Methodik, die Frage nach der "Beliebtheit von Programmiersprachen" zu beantworten, scheint es nicht zu geben, dafür sind die immer mal wieder publizierten Ergebnisse VIEL zu unterschiedlich. Gerade vor kurzem war in einer solchen Statistik C auf Platz 1. Was ich cool finde, aber auch nicht so wirklich glaube :biggrin:

  • Zu Zahlen ist ja immer auch die Methodik der Erhebung interessant ... steht ja im Bildchen klein dabei. Also mir würden da spontan noch ganz andere Rückschlüsse einfallen als "Beliebtheit" :D

    Ich halte diese Art der Erhebung für sehr aussagekräftig. Das ist Bigdata. Besser ale jede Umfrage, wo man nie genau weiß, ob die Befragen wirklich ehrlich sind (zu sich selbst) und womögliche auch noch durch die Art der Fragestellung und die Zusammenstellung der Fragen beeinflusst werden. Da werden nicht 1000 Programmierer befragt sondern Millionen von Abfragen gezählt. Und warum sollen Millionen von Leuten nach Python-Informationen googeln, wenn sie nicht damit tun?

    Nach der gleichen Methode können auch schon zum Beispiel Ausbrüche von bestimmten Krankheiten erkannt werden, bevor man das vor Ort überhaupt bemerkt. Weil die Leute nach dem Sympthomen googlen. Aber natürlich könnte man da auch argumentieren, dass die sich alle einfach nur mal Informieren wollten. ;)

  • Ich halte diese Art der Erhebung für sehr aussagekräftig.

    Mal zwei beispielhafte Thesen:

    • Java ist besonders schwierig
    • Java ist besonders attraktiv für Einsteiger

    Beide könnte ich anhand dieser Art Erhebung "bestätigt sehen". Wie sinnvoll oder sinnlos das nun ist, lassen wir mal dahingestellt :biggrin:

  • Ich halte diese Art der Erhebung für sehr aussagekräftig.

    Mal zwei beispielhafte Thesen:

    • Java ist besonders schwierig
    • Java ist besonders attraktiv für Einsteiger

    Beide könnte ich anhand dieser Art Erhebung "bestätigt sehen". Wie sinnvoll oder sinnlos das nun ist, lassen wir mal dahingestellt :biggrin:

    Egal wie schwierig eine Sprache ist, wenn man damit arbeitet braucht man ständig irgendwelche Informationen. Und die werden inzwischen durchweg gegoogelt. Meistens geht es dabei auch nicht um die Frage selbst sondern die verwendeten Libraries und Frameworks. DIe Sprachen selbst sind ja nicht so kompliziert.

  • detlef ich glaube es kam nicht ganz an, worauf ich hinaus wollte. Daten erheben, das ist oft einfach. Daten interpretieren weniger. Einzig und allein aus der Häufigkeit von Suchanfragen auf die Beliebtheit zu schließen, das ist zu dünn um wirklich belastbar zu sein. Es ist mit Sicherheit ein wichtiger Indikator für die Gesamtaussage, mehr aber auch nicht.

  • detlef ich glaube es kam nicht ganz an, worauf ich hinaus wollte. Daten erheben, das ist oft einfach. Daten interpretieren weniger. Einzig und allein aus der Häufigkeit von Suchanfragen auf die Beliebtheit zu schließen, das ist zu dünn um wirklich belastbar zu sein. Es ist mit Sicherheit ein wichtiger Indikator für die Gesamtaussage, mehr aber auch nicht.

    Doch, ich hatte das schon verstanden. Aber ich glaube, dass man durch diese Erhebung direkt auf die Beliebtheit schließen kann. Und zwar präziser, als durch irgendwelche Umfragen.

  • Die Diskussion sind immer lustig, wenn es mal wieder irgendwo eine Top Irgendwas von Programmiersprachen gibt. Da bekommt man immer nur Ausschnitte von der Gesamtmenge, je nachdem, wo die Abfrage durchgeführt wird.

    Vermutlich ist eine Schnittmenge über alle Listen näher an der Wahrheit.

    Hohe Komplexität finde ich jetzt nicht wirklich ein positives Merkmal, im Gegenteil. Auch so Docker-Geraffel, was vielfach nur ein Murksaround für die Dependency-Hell von Linux ist. Es gibt auch sinnvolle Anwendungsfälle dafür, aber in den meisten Fällen sind es Komplexitätsverstärker.

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  • Hohe Komplexität finde ich jetzt nicht wirklich ein positives Merkmal, im Gegenteil. Auch so Docker-Geraffel, was vielfach nur ein Murksaround für die Dependency-Hell von Linux ist. Es gibt auch sinnvolle Anwendungsfälle dafür, aber in den meisten Fällen sind es Komplexitätsverstärker.

    Das hängt immer an der Komplexität der Aufgabe. Wir programmieren in Javascript/Typescript und React komplexe Visualisierungspakete für Energiezähler, die auch in sehr großen Anlagen zum Einsatz kommt. Einzelne Zähler liefern da schonmal 1-2 Millionen Datensätze pro Jahr und davon sind Hunderte im Einsatz (pro Anlage). Dafür verwenden wir genau die Tools und Frameworks die notwendig sind. Es geht hier nicht um so ein bisschen Pillapalle Linux-Scripting.

    Ich finde es auch immer lustig, wie manche Leute sich professionelle Softwareentwicklung vorstellen. Als ob man da aus Spaß an der Freude einfach mal irgendwelche Frameworks einsetzt, die man gar nicht braucht.

  • Das hängt immer an der Komplexität der Aufgabe. Wir programmieren in Javascript/Typescript und React komplexe Visualisierungspakete für Energiezähler, die auch in sehr großen Anlagen zum Einsatz kommt. Einzelne Zähler liefern da schonmal 1-2 Millionen Datensätze pro Jahr und davon sind Hunderte im Einsatz (pro Anlage). Dafür verwenden wir genau die Tools und Frameworks die notwendig sind. Es geht hier nicht um so ein bisschen Pillapalle Linux-Scripting.

    Klar ist das komplex, und wenn man es unbedingt in Javascript machen muss (in aller Regel deshalb, weil es im Browser laufen soll), hat man eben diesen Krempel an der Backe. Ob das nun React oder was anderes ist sei mal dahingestellt.

    Der Browser als "Applikationsplattform" ist halt auch historisch gewachsen. Die Komplexität der JS-Frameworks, die riesigen Dependency-Graphen, usw ... das hat schon auch damit zu tun. Ist ja nicht so, als sei Javascript je für die Aufgaben designt worden, für die es heute eingesetzt wird...

    Ich finde es auch immer lustig, wie manche Leute sich professionelle Softwareentwicklung vorstellen. Als ob man da aus Spaß an der Freude einfach mal irgendwelche Frameworks einsetzt, die man gar nicht braucht.

    Da brauche ich mir zumindest nichts "vorzustellen". Und es ist erschreckend, wie oft so etwas eben doch gerade vorkommt. Ganz viele Webanwendungen brauchen nämlich gar keine "komplexe Visualisierung" und dergleichen :nixwiss:

    Edit: So ein bisschen "UI-Logik" geht heutzutage wunderbar mit "vanilla" Javascript, lässt sich auch sauber kapseln, wenn man irgendwas dazu braucht (z.B. n vernünftiges Interface für http requests) gibt's da schlanke Lösungen ... und trotzdem wird ganz oft einfach Angular oder Vue draufgeknallt.

    Edit2: Und dann ist die Panik groß, wenn jemand auf NPM left-pad kaputt macht :biggrin:

    2 Mal editiert, zuletzt von Zirias/Excess (7. Februar 2023 um 09:08)

  • Das hängt immer an der Komplexität der Aufgabe. Wir programmieren in Javascript/Typescript und React komplexe Visualisierungspakete für Energiezähler, die auch in sehr großen Anlagen zum Einsatz kommt. Einzelne Zähler liefern da schonmal 1-2 Millionen Datensätze pro Jahr und davon sind Hunderte im Einsatz (pro Anlage). Dafür verwenden wir genau die Tools und Frameworks die notwendig sind. Es geht hier nicht um so ein bisschen Pillapalle Linux-Scripting.

    Klar ist das komplex, und wenn man es unbedingt in Javascript machen muss (in aller Regel deshalb, weil es im Browser laufen soll), hat man eben diesen Krempel an der Backe. Ob das nun React oder was anderes ist sei mal dahingestellt.

    Es gibt für andere Sprachen als Javascript und Typescript keine mit (zum Beispiel) React und Angular vergleichbaren Frameworks. Deswegen gibt es hier keine Alternativen. An der Backe würde ich das nicht nennen. Die Entwicklung in Typescript ist genauso effizient wie zum Beispiel in Java und C#.

    Da brauche ich mir zumindest nichts "vorzustellen". Und es ist erschreckend, wie oft so etwas eben doch gerade vorkommt. Ganz viele Webanwendungen brauchen nämlich gar keine "komplexe Visualisierung" und dergleichen :nixwiss:

    Da geht es dann aber eher um einfache Websites. Professionelle Seiten größerer Firmen sind alle grafisch aufwändig gestaltet. Früher wurde sowas serverseitig in PHP gemacht. Inzwischen läuft es im Browser beim Kunden, was enorme Ressourcen auf den Servern einspart.

    Ob man das jetzt gut findet, ist wieder ein ganz anderes Thema. Fakt ist, dass die Firmen das so haben wollen.

  • Ich schätze, da gibt's einen gewissen Bias, je nachdem, was man eben so kennt :nixwiss:

    "Grafisch aufwändig" heißt noch lange nicht, dass es tatsächlich mehr als ein bisschen "DOM-Gefummel" braucht... :wink:

  • Das ist ja der Punkt. Es wird immer weniger Arbeit gebraucht, aber das grundlegende System mit der weit verbreiteten "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht fressen"-Mentalität beibehalten.

    Und global gesehen haben wir auch kein Armutsproblem, sondern ein Verteilungsproblem.

  • Ich schätze, da gibt's einen gewissen Bias, je nachdem, was man eben so kennt :nixwiss:

    "Grafisch aufwändig" heißt noch lange nicht, dass es tatsächlich mehr als ein bisschen "DOM-Gefummel" braucht... :wink:

    React ist mächtiges DOM-Gefummel. :D

  • Und global gesehen haben wir auch kein Armutsproblem, sondern ein Verteilungsproblem.

    Für diese zutreffende Feststellung wirst du gerne mal (auch hier im Forum) als Kommunist beschimpft.

    Das ist dann natürlich Interpretationssache. Man könnte die Forderung herauslesen, sämtliche Güter weltweit gleichmäßig zu verteilen, das wäre eine klar "kommunistische" (und IMHO realitätsferne) Vorstellung. Allerdings steckt das in dieser, zugegebenermaßen schwer zu überprüfenden, Feststellung überhaupt nicht drin. :nixwiss:

    Dass jedenfalls das simple Modell Arbeit=Lebensunterhalt seine Grenzen finden wird ist meiner Meinung nach zwangsläufig. Mal sehen, wie lange es dauert....