Diskette trotz vorhandem Schreibschutz von User beschrieben?

Es gibt 72 Antworten in diesem Thema, welches 6.244 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (21. Dezember 2022 um 16:36) ist von detlef.

  • WIMRE 5 Tracks versetzt geschrieben / gelesen.

    Kann ich mir nicht vorstellen, denn das hieße dann ja, dass auf der Rückseite wirklich nur 35 Spuren physikalisch hätten Platz gehabt und nicht 40, wie ja durchaus auch mit 1541 erreichbar, am PC Standard...

    Denke, es waren eher so anderthalb Spuren oder so, jedenfalls in der Größenordnung.

    Snoopy : Ich hab damals auch meine Floppy und natürlich erst recht den SX64 wie ein Heiligtum behandelt, Löcher reinbohren wäre gar nicht gegangen... Und vor Ablauf der Garantie schon gleich zweimal nicht. Das Wissen über diese Dinge wie Schreibschutzschalter, Trackanzeige, Parallel-Speeder war aber spätestens 1985 eigentlich schon vorhanden...

    PS: Umschaltbare Drehrichtung für die 1571 und somit Rückseiten-kompatibel mit der 1541 OHNE Umdrehen zu müssen (z.b. über die Drive-Nr. 0: resp. 1:), das wäre mal ein Firmware/HW-Mod :wink:

  • Kann ich mir nicht vorstellen, denn das hieße dann ja, dass auf der Rückseite wirklich nur 35 Spuren physikalisch hätten Platz gehabt und nicht 40, wie ja durchaus auch mit 1541 erreichbar, am PC Standard...

    stimmt, es sind nur 4 Tracks - so steht es Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    ups, Parser war schneller :)

    Viele Grüße,
    GI-Joe
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  • Falls ich mal nicht mehr sein sollte für das F64 ... so in 20 Jahren oder so ... wäre schlecht. Man altert halt ... nur mal so an @Alle.

    Bin aber nicht der Einzige, den das betrifft ... das Altern ... also ... mal einen Gedanken darauf verschwenden ... wir werden alle jeden Tag hier 1 Tag älter.

  • Falls ich mal nicht mehr sein sollte für das F64 ... so in 20 Jahren oder so ... wäre schlecht. Man altert halt ... nur mal so an @Alle.

    Bin aber nicht der Einzige, den das betrifft ... das Altern ... also ... mal einen Gedanken darauf verschwenden ... wir werden alle jeden Tag hier 1 Tag älter.

    Wenn ich mir wünsche, dass von Projekten die Designunterlagen veröffentlicht werden, dann wird mir immer unterstellt, ich wöllte nur die Infos abgreifen und damit Millionen bei ebay verdienen. :D

    Aber ernsthaft: Das führt immer wieder zu wirklich extremen Anfeindungen, wenn ich mir wünsche, dass die viele investierte Zeit der Community dauerhaft erhalten bleibt. Denn das wäre ja keinem Entwickler zuzumuten, dass der seine Unterlagen rausgibt. Und andere schnorren dann.

    Naja, dann nimmt er's halt mit ins Grab und wird vergessen. Irgendwann fängt dann mal wieder jemand bei 0 an und macht es neu. Und irgendwann wird es auch mal jemand veröffentlichen. Und dem gebührt dann der Ruhm. ;)

  • Mir waren schon immer gelöcherte Disketten lieber als gelöcherte 1541er und C64er!!! :)

    Damals hat nur leider kaum einer darüber nachgedacht. Ich hatte damals sogar einen VHS-Recorder gelocht.

    So wie du dir das vorstellst, funktioniert das nicht. Doppelseitig ja, aber nicht so, dass die Rückseite dann von einer 1541 gelesen werden kann.

    Mit Bordmitteln wohl nicht. Da muß ein Kopierprogramm her, welches rückwärts schreiben kann. Hatte ich nie, aber ich meine mich zu erinnern, daß so ein Programm hier mal erwähnt wurde.

    nicht nur das: beim oberen Kopf werden die Daten um WIMRE 5 Tracks versetzt geschrieben / gelesen. Das würde auch hier physisch gar nicht funzen ....

    Daß es 4 Tracks sind, wurde ja schon geklärt. Ist aber bei 35-Spur-Disketten tatsächlich kein großes Problem. Es ist minimal über der Spezifikation, weil die Spuren natürlich alle physikalisch etwas kleiner sind, stellt bei sauber geschriebenen Disketten aber kein Problem dar. Manche Originaldisketten wurden im Kopierwerk mit diesem Spurversatz geschrieben. Das merkt man, wenn man die Directory liest, Diskette umdreht, und nochmal die Directory liest. Der Kopf bewegt sich wegen dem Spurversatz dann ein Stückchen.

    Kann ich mir nicht vorstellen, denn das hieße dann ja, dass auf der Rückseite wirklich nur 35 Spuren physikalisch hätten Platz gehabt und nicht 40, wie ja durchaus auch mit 1541 erreichbar, am PC Standard...

    Das ist nur ein Problem, wenn die Rückseite zur Vorderseite wird, indem man die Diskette umdreht. Das liegt an der Bauform der Köpfe. Die 1571 kann natürlich auch auf beiden Seiten 40 Spuren erreichen.

  • Naja, dann nimmt er's halt mit ins Grab und wird vergessen. Irgendwann fängt dann mal wieder jemand bei 0 an und macht es neu. Und irgendwann wird es auch mal jemand veröffentlichen. Und dem gebührt dann der Ruhm. ;)

    Ich denke, es wird schon in 10 Jahren *) KEINEN mehr kümmern, was da Alles so mal noch rumgebastelt wurde, die Welt dreht sich weiter und wenn wir nicht mehr sind oder aber die Enkel und Dinge wie Reisen oder Natur in unserem Leben wichtiger werden, dann ist da Niemand mehr, der sich um die Sachen kümmert, zudem werden dann auch die Chips, mit denen wir aktuell versuchen, Obsoleszenzen zu vermeiden (also faktisch: rauszuzögern) schon längst wieder obsolet sein, während die dann aktuelle Rechentechnik und Elektronik Dinge können wird, von denen wir kaum zu träumen wagen, z.b. Direkteinspielung von optischen, akustischen oder haptischen aber auch olfaktorischen und gustatorischen Wahrnehmungen ins Gehirn, bahnbrechend für die, deren biologische Sensoren nicht (mehr) funktionieren, aber auch ein ungeheurer Mehrwert für die, bei denen das alles noch funktioniert.

    *) Die Generation "C64" ist jetzt so um die 50 (+/-5 mit ein paar wenigen Ausreißern nach unten und ein paar mehr nach oben), d.h. unsere Kinder -für die all das, was uns wichtig war "uncool" ist per Definition (Generationenkonflikt...), die sind jetzt zwischen 15 und 35 -ebenso mit wenigen Ausnahmen, ich selbst hab z.b. sowohl ne 4 Jährige als ne 24 Jährige Tochter (und noch 2 weitere Kids dazwischen) - d.h. da kommt jetzt schon die Kindergeneration langsam in die mittleren Jahre und fängt an, sich wieder für die Dinge der eigenen Kindheit zu interessieren, was zumeist Nitendo DS & Co. sein dürften, im IT-Bereich Win95 und aufwärts.

    Vielleicht zeigen ja ein paar der Enkel Interesse an "unserer" Technik, so wie es bei uns ja auch einige Liebhaber der Röhrenradios gibt, obwohl die zumeist VOR unserer Zeit lagen (wenngleich auch teils bis heute präsent und im aktiven Einsatz, das kann vom C64 wohl schon seit 20 Jahren Niemand mehr behaupten und nen Stammplatz mitten in der Wohnung dürften auch die wenigsten C64 bis heute haben rsp. je gehabt haben (Kinderzimmer!). Ich glaube daher, dass für die Generationen nach uns unsere Geräte ungefähr so sexy sind, wie für uns alte Schreibmaschinen oder die stinkenden, leistungsschwachen 2Takt-Motoren der Notbehelfs-Motorisierung der 1950er, auf die aber unsere Eltern so ungeheuer stolz waren...

  • Kann ein Radio je einen produktiven Einsatz haben? Mal abgesehen vllt. davon, um im Krisenfall Information zu erhalten.

    Und, zumindest in dieser Community, ist der C64 eben doch viel produktiv im Einsatz. Vielleicht nicht auf beruflicher Ebene - aber die ganzen Hardware- und Softwareentwickler, wir Fans und Spieler, Zubehörlieferanten (wie jetzt unlängst Jim Dew) - die nutzen unser Schätzchen doch gewissermaßen produktiv. In meiner Definition ist nämlich der Einsatz zur Entspannung und Freude dran haben durchaus produktiv...

    Sei es drum... und achja: Meine beiden (mittlerweile Ultimate) 64er stehen mitten aufm Wohnzimmertisch^^

    Aber lasst uns den Thread nicht wieder entführen, gibt genügende hier, wo das Thema passt.

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  • Ich denke, es wird schon in 10 Jahren *) KEINEN mehr kümmern, was da Alles so mal noch rumgebastelt wurde, die Welt dreht sich weiter und wenn wir nicht mehr sind oder aber die Enkel und Dinge wie Reisen oder Natur in unserem Leben wichtiger werden, dann ist da Niemand mehr, der sich um die Sachen kümmert, zudem werden dann auch die Chips, mit denen wir aktuell versuchen, Obsoleszenzen zu vermeiden...

    Klar, wenn es keine Retro-Szene mehr gibt, dann interessieren auch die Retro-Projekte keinen mehr.

    Aber es gibt viele ältere Projekte, die immer noch nachgebaut werden, weil sie gut dokumentiert sind.

    Ich denke da zum Beispiel an das RAM/ROM-Board für den PET. Das stammt von 2002, alle Unterlagen sind vorhanden (Schaltplan, Gerber-Files, GAL-Sourcen) und ich habe davon bestimmt schon 5 Stück aufgebaut.

    Tapecart ist auch so ein toll dokumentiertes Projekt, wo eine Menge Arbeit drin steckt. Das wurde dann von anderen weiterentwickelt und jetzt gibt's das Ding mit SD-Karte.

    Das sind jetzt nur Beispiele von gut dokumentierten Projekten, die sicherlich Bestand haben werden, solange es die Szene gibt. Es gibt viele davon.

    Die Closed-Source-Projekte sind doch meistens Eintagsfliegen. Die werden vorgestellt, dann gibt es vielleicht eine Sammelbestellung und dann werden sie vergessen. Schade um die viele Arbeit, die da oft auch drinsteckt.

  • Denke, es waren eher so anderthalb Spuren oder so, jedenfalls in der Größenordnung.

    Normen lesen statt wild rumzufabulieren könnte helfen, in Form von ECMA-70 findet man die sogar als PDF im Netz.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Wozu? :D

    Ich hatte in meinem Sharp-VHS-Recorder einen dicken Elko im Regelschaltkreis für die AGC eingebaut, um den immun gegen den Kopierschutz zu machen. Allerdings war durch die überhöhten Spitzen im Kopierschutzsignal auch eine Aussteuer-Korrektur notwendig, was ich schlicht mit einem Poti und einem Schalter gelöst hatte. Der Kopierschutz war dann auch auf der Kopie enthalten.

    Die sauberste Lösung wäre vermutlich gewesen, der AGC nicht das ganze Signal zu geben, sondern nur die Austastimpulse, die auch die Kopfumschaltung regeln. Dazu fehlte mir aber die Erfahrung. Vermutlich haben das die meisten Geräte auch so gemacht, bis man extra die Spezifikationen geändert hat, damit der Kopierschutz auch funktioniert. Uraltgeräte waren oft (aber nicht immer) von Haus aus immun.

  • war es denn auch noch so, dass wenn man von VHS auf Betamax oder Video2000 kopierte, der Kopierschutz umgangen wurde und so durch erneutes kopieren von Betamax/Video2000 auf VHS man eine Kopie ohne Kopierschutz hatten ?

  • habe früher am TV abgespielt, und gleichzeitig vom TV aufgenommen. Dann war der Kopierschutz weg.

  • war es denn auch noch so, dass wenn man von VHS auf Betamax oder Video2000 kopierte, der Kopierschutz umgangen wurde und so durch erneutes kopieren von Betamax/Video2000 auf VHS man eine Kopie ohne Kopierschutz hatten ?

    Würde mich sehr wundern. Dazu müßten die Geräte das Austastsignal regenerieren, was eigentlich nur im Profibereich üblich war. Es gab aber Zusatzgeräte, die man genau für diesen Zweck dazwischen schalten konnte. So ähnlich war das auch bei den frühen Teleclub-Dekodern. Wäre mal interessant, wie sehr die sich ähneln oder gar austauschbar sind. Der "Dekoder" hat ja auch nichts anderes gemacht, als das Austastsignal zu regenerieren.

    Wie kommt man eigentlich von "Rückseite der Diskette beschreiben" auf "Kopierschutz bei VHS"? :D

    Beides hatte mit Löcher bohren zu tun.

  • Wie kommt man eigentlich von "Rückseite der Diskette beschreiben" auf "Kopierschutz bei VHS"? :D

    Beides hatte mit Löcher bohren zu tun.

    Dann bleibt nur auch weiterhin jugendfrei! :whistling:

  • Normen lesen statt wild rumzufabulieren könnte helfen, in Form von ECMA-70 findet man die sogar als PDF im Netz.

    Sonst hab ich ja nix zu tun, oder? Ist ja schön für Dich, dass Du das weißt, aber einfach antworten anstelle hier gleich zum verbalen Dampfhammer greifen ging wohl nicht, oder?

    Nicht mal 3 Tage vor Weihnachten oder vielleicht grad deshalb???

    5 Spuren kamen mir als sehr viel vor, insb. wenn man bedenkt, dass dies ja genau die viel diskutierten 35+5 Spuren dann wären, wenn man davon ausgeht, dass die einseitigen Disketten zwecks Abwärtskompatibilität die Spur0-Lage vorgeben.

    Dass es nun 4 (48tpi) Spuren sein sollen, erstaunt mich persönlich gleich doppelt, hätte zum Einen einen nichtganzzahligen Abstand erwartet, zum Anderen sieht man mit bloßem Auge kaum einen Unterschied zw. oben und unten, jedenfalls beiweitem nicht so viel, wie bei den Disketten für 40Tracks mehr ausgeschnitten ist, als bei den alten für 35 Tracks, aber ich schrieb ja schon, dass ich es NICHT recherchiert hatte. Dass es dafür sogar ne Norm gab/gibt, finde ich auch interessant, wenngleich es ja keine aus der DIN/ISO/IEC oder entspr. US (IEEE) Familie zu sein scheint.

    ECMA =european computer manufacturing association, hmm, gabs mal ECHTE europäische Computerhersteller, muss lang her sein, so 60er/70er Jahre, in den 80ern hat man doch nur noch zusammengeschraubt, was aus US oder China/Taiwan/Hongkong oder bestenfalls noch Japan angeliefert wurde... Klar: AEG, Siemens, Nixdorf, Bull, Amdahl, Olivetti, CDC, aber mit eigenständigen Produkten, das war weit vor der 5.25" Floppy...