Z80-Programme im C128-Modus (nicht CP/M) möglich?

Es gibt 176 Antworten in diesem Thema, welches 32.821 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (9. Januar 2023 um 23:24) ist von Mike.

  • Der C128 ist perfekt so wie er ist! Insbesondere heutzutage! Ich schätze ihn sehr!

    ... aber das ist nur meine eigene innere Meinung :)

  • Der C128 ist perfekt so wie er ist! Insbesondere heutzutage! Ich schätze ihn sehr!

    ... aber das ist nur meine eigene innere Meinung :)

    Ich finde den auch perfekt. Steht im Regal und sieht gut aus. Wirklich was gemacht, habe ich noch nicht damit. :D

  • Der C128 ist perfekt so wie er ist! Insbesondere heutzutage! Ich schätze ihn sehr!

    ... aber das ist nur meine eigene innere Meinung :)

    So soll es auch sein. :thumbsup:

    Ich habe in meinen Leben viele Rechner gesehen, benutzt und getestet.

    Es stellt sich oft die Frage wofür wird dieser Rechner gebraucht.

    Ich habe eine Finanzbuchhaltung unter cpm 2.2 entwickelt und programmiert.

    Dazu mussten mehr als 60 Dateien (Programme) erstellt werden. Bis die alle so funktionierten wie ich es wollte, hatte es etwas gedauert.

    Der Compiler und seiner Zusatzprogramme kamen ganz schön ins Schwitzen.;)

    Der Commodore 128 hätte da seine Probleme bekommen. Disk LW und Disketten.

    Der Kaypro 4/84 hatte seine Probleme mit den Epson Laufwerken.

    Das habe eigentlich schreiben wollen.

    Hobby ist etwas ganz Anderes. Dein Rechner ist OK. :thumbup:

    Jeder Commodore Rechner sollte erhalten bleiben.:)

    Nur, als ich von dieser neuen Entwicklung aus England hörte, war ich sofort begeistert von

    den Produkten (siehe Tindie).

    Die Commodore Rechner müssen gepflegt werden und erhalten bleiben.

    Kaypro ebenfalls.

    Kurt

    Einmal editiert, zuletzt von 48'er (6. Dezember 2022 um 16:15) aus folgendem Grund: Vokal ersetzt

  • Interessant! Ich dachte immer man kann nur vom Z80 umschalten aber nicht mehr zurück.

    Für die I/O Zugriffe schaltet das CP/M immer wieder in den "8502-Kernal" zurück. Warum auch sämtlichen I/O Code nochmal neu implementieren? Dazu noch auf einer CPU, die langsamer arbeitet...

    Bil Herd hat dazu einiges in diversen YouTube Videos erzählt: wenn ich mich recht entsinne, musste aufgrund eines Problems im VDC der Bootvorgang umgestellt werden. Eigentlich sollte der 8502 zuerst booten, jetzt ist es der Z80, der quasi sofort in den 8502 umschaltet. Das würde auch erklären, warum man das Chameleon nicht am C128 betreiben darf: weil beim Einschalten das Chameleon "gegen den Z80 arbeiten" würde.

  • Warum der C128 40Z soviel langsamer ist als der C64 ist mir ein Rätsel.

    Meine Vermutung ist, dass es am Banking am C128 liegt.

    Zwischen Programm- und Variablen-Zugriff muss immer die Speicherbank umgeschaltet werden.

    Ich hab den 6-zeiler jetzt mal auf emuliertem C64 und C128 laufen lassen und die Werte sind sich sehr Nahe.

    Was mich überrascht: das Weglassen von LET spart gerade mal eine Minute von 251 am C64...

    YouTube Kanäle über Basic, den C128 und den VDC-Chip
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  • Und sowas kommt dabei raus, wenn man die Entwickler machen lässt. :D

    Ohne Entwickler säßen heute noch alle in der Felshöhle und würden gruppenkuscheln bis das Frühjahr oder der Höhlenbär kommt...

  • Der C128 ist perfekt so wie er ist! Insbesondere heutzutage! Ich schätze ihn sehr!

    ... aber das ist nur meine eigene innere Meinung :)

    ein wenig einseitig, zumindest der auf Deinem Avatar abgebildete :wink:

    So mut dat:

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  • Der C128 ist perfekt so wie er ist! Insbesondere heutzutage! Ich schätze ihn sehr!

    ... aber das ist nur meine eigene innere Meinung :)

    ein wenig einseitig, zumindest der auf Deinem Avatar abgebildete :wink:

    So mut dat:

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    Den würd ich mal gern von innen sehen.

  • Die Idee einen 8088 zu verwenden wäre sicher richtig gewesen, aber wenn man sich vorstellt, daß der mit 2 Mhz vor sich hin geschlichen wäre, währen die PC-Klone munter dabei waren, immer schneller zu werden, kann man das doch nur als vernichtend bezeichnen.

    Wie IBM kompatibel wäre so ein Konstrukt wohl gewesen? Die ersten Nachbauten oder Rechner wie der Sirius 1 waren Flops weil 8088(6) und MSDOS allein nicht gereicht haben.

    Micha

  • Ich bin ja durchaus für so manchen kurzen Offtopic-Ausflug offen, aber vielleicht sollte man mittlerweile die Beiträge farbig markieren, die sich auf das Threadthema beziehen? Dann muss man nicht so lange suchen. :rolleyes:

  • Die Idee einen 8088 zu verwenden wäre sicher richtig gewesen, aber wenn man sich vorstellt, daß der mit 2 Mhz vor sich hin geschlichen wäre, währen die PC-Klone munter dabei waren, immer schneller zu werden, kann man das doch nur als vernichtend bezeichnen.

    Wie IBM kompatibel wäre so ein Konstrukt wohl gewesen? Die ersten Nachbauten oder Rechner wie der Sirius 1 waren Flops weil 8088(6) und MSDOS allein nicht gereicht haben.

    Diese MS-DOS Rechner würde ich nicht als Flops bezeichnen. Das war eine ganz eigene Klasse von Computern. MS-DOS-Rechner, die nicht PC-kompatibel waren. Davon gab es eine ganze Reihe, teilweise mit toller Hardware. Zum Beispiel den Sharp MZ-6500, der 1985 schon VGA-Auflösung und 8 Farben hatte.

    Für diese Rechner gab einige Standard-Software für's Büro (Wordstar, dbase usw.).

    Die sind als Wettbewerb zu IBM entstanden und waren einigermaßen erfolgreich, bis die Welle der viel günstigeren PC-kompatiblen sie verdrängt hat.

    Ein MS-DOS-kompatibler C128 wäre viel zu spät gekommen. Ausserdem hatte Commodore doch zu den Zeitpunkt schon einen PC-kompatiblen PC-10. Wozu braucht man dann noch mal einen nicht PC-kompatiblen MS-DOS-Rechner?

  • Und sowas kommt dabei raus, wenn man die Entwickler machen lässt. :D

    Ohne Entwickler säßen heute noch alle in der Felshöhle und würden gruppenkuscheln bis das Frühjahr oder der Höhlenbär kommt...

    Ich habe nicht gesagt, dass man die nicht braucht (bin selber einer). Aber von Produktmanagement haben die in der Regel keine Ahnung. Entwickeln häufig nicht das, was der Kunde haben will, sondern das, was ihnen selber gut gefällt. Das führt eben zum Overengineering. Alles drin, aber so teuer, dass es keiner bezahlen will.

  • Das würde auch erklären, warum man das Chameleon nicht am C128 betreiben darf: weil beim Einschalten das Chameleon "gegen den Z80 arbeiten" würde.

    Die Chameleoninkompatibilität liegt an der PLA. Wurde doch schon geklärt.

    Wenn es nur beim Einschalten ein Problem gäbe, hätte man das Chameleon sicher so programmiert, daß es den Einschaltvorgang abwartet, bevor es Signale raus gibt.

    Ein MS-DOS-kompatibler C128 wäre viel zu spät gekommen.

    Nicht annähernd so viel zu spät wie ein CP/M-kompatibler C128.

  • Nicht annähernd so viel zu spät wie ein CP/M-kompatibler C128.

    Für nen CP/M Rechner braucht man aber keine 256+kB RAM um was zu reissen und ich wette nochmal hätte sich Bill Gates nicht von Commodore über den Tisch ziehen lassen um MSDOS zu lizensieren.

    War eigentlich schon so klar absehbar als der 128er konzipiert wurde das der IBM PC so ein Erfolg werden würde ?

    Der billige Einstiegs PC-1 von Commodore kam zum Beispiel erst 1987.

    Micha

  • Bill Gates nicht von Commodore über den Tisch ziehen lassen um MSDOS zu lizensieren.

    Ähm... auch, wenn wir jetzt schon wieder SEHR WEIT vom Thema weg sind... aber Williams Gates III hat sich nicht mit MS-Dos von Commodore über den Tisch ziehen lassen, sondern mit dem Basic.

    Aber jetzt (schon wieder):

    :zzt:

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

  • Ähm... auch, wenn wir jetzt schon wieder SEHR WEIT vom Thema weg sind... aber Williams Gates III hat sich nicht mit MS-Dos von Commodore über den Tisch ziehen lassen, sondern mit dem Basic.

    Den Basic Deal meinte ich, vermutlich hätte man aber auch DR DOS oder CP/M86 nehmen können.

    Micha

  • Da stellt sich dann -als mein Fazit- natürlich die Frage, warum man dann nicht den existenten und betriebsbewährten CP/M-Kern nimmt, um auf die Z80 Seite zu kommen und auch die dort verfügbaren -vergleichsweise mächtigen- Programmierwerkzeuge bis hin zum Turbo-Pascal oder C-Compiler, anstelle sich das Alles selbst schreiben zu müssen?

    Auf SID (Allerdings übertaktet mit 2MHz) und VDC hat man natürlich Low-Level Zugriff, ebenso auf die CIAs, das hat ja nicht wirklich was mit CP/M zu tun, es sei denn man möchte z.b. eine serielle Schnittstelle etc. dort einbinden, dann muss man sich nen konformen Treiber schreiben. Aber ansonsten weicht das CP/M ja zurück, sobald man die eigentliche Anwendung startet.

    Ich lese mich ja erst so langsam rein in das Zusammenspiel der Ebenen und Komponenten im C128. :)

    Deshalb die vielleicht "blöde" Frage, die mir gerade im Kopf rumgeht: :whistling:

    Mal angenommen, ich bin mit Turbo Pascal o.ä. im CP/M-Modus unterwegs. Kann ich dann von dort aus auch auf die C128-Komponenten wie z.B. den SID oder die Sprites zugreifen oder ist die CP/M-Ebene hier abgekapselt und "sieht" diese Komponten gar nicht direkt? Oder anders gefragt: Könnte man mit Turbo Pascal im CP/M-Modus z.B. die Sprites verwenden, die ja nun kein Standard in CP/M sind?

  • die Sprites verwenden, die ja nun kein Standard in CP/M sind?

    Wahrscheinlich müsstest Du Dir selbst eine Bibliothek schreiben. Wie man auf den 8502 umschaltet, wissen wir ja nun (Assemblerbefehle verarbeiten auch nicht alle Versionen von TP), aber das Problem wird sein, dass TP keinen 6502-Assembler onboard haben dürfte. Damit ist das Vorhaben einer eigenen Bibliothek eigentlich gestorben.

    Früher waren 64k unglaublich viel, heute reicht es nicht mal mehr für "Hello, world!".

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    Da werden Sprites in cp/m, also von der z80 Seite aus verwendet.