Hmm allerdings ist die Spannungsversorgung ja für beide Platinen die selbe (5 Volt). Mal sehen was der Vergleich der Signale an Pin 14 ergibt.
Unbekannter DCF77 - Einschub
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ralf02 -
November 26, 2022 at 7:53 PM -
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Wenn der 324 oder seine Außenbeschaltung defekt ist, kann das dennoch unterschiedlich sein.
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Hier die Messungen (Pin 14 LM324), zunächst bei der "guten" Schaltung:
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Und hier bei der nicht funktionierenden Schaltung:
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Ich kann da keine Unterschiede feststellen - Amplitude und Signalform scheinen identisch zu sein (?)
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Ich kann da keine Unterschiede feststellen - Amplitude und Signalform scheinen identisch zu sein (?)
Sieht so aus.
Wie ist der aktuelle Fehlerzustand nochmals genau? Wie lange blinkt die LED?
Falls die irgendwann nicht mehr blinkt - was sagt dann das Oszi?
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Die LED blinkt im Sekundentakt, solange die Schaltung Strom hat .... länger als 5 Minuten hatte ich es bisher nicht probiert. Das Problem war, dass die Dekodierung auch nach 5 Minuten nicht erfolgt. Bei der "guten" Schaltung erscheint die DCF-Zeit nach spätestens 2:40 Sekunden im Display. Ich werde als nächstes mal die Pegel und Taktfrequenzen am 1802 vergleichen - vielleicht gibt es da Unterschiede.
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Wie sieht es denn mit dem Prozessor-Takt aus?
Vielleicht läuft der ja mit der falschen Frequenz.
In der 59. Sekunde gibt es keine Trägerabsenkung. Darauf wird getriggert. Siehst Du den fehlenden Impuls mit dem Oszi?
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Ich werde als nächstes mal die Pegel und Taktfrequenzen am 1802 vergleichen - vielleicht gibt es da Unterschiede.
Ja, das ist eine gute Idee.
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Warum fällt ein Kermikkondensator aus? Hab ich noch nie gesehen.
Also welche Prozesse führen nachweislich zum Altern oder Ausfall von Kerkos. Da bin ich jetzt wirklich mal auf Fakten gespannt.
Sorry fürs Dazwischenfunken, aber es wurde ja danach gefragt...
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Da geht's um SMD-Kondensatoren, die unter mechanischer Spannung stehen. Das dürfte hier kaum der Fall sein.
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Wie sieht es denn mit dem Prozessor-Takt aus?
Vielleicht läuft der ja mit der falschen Frequenz.
In der 59. Sekunde gibt es keine Trägerabsenkung. Darauf wird getriggert. Siehst Du den fehlenden Impuls mit dem Oszi?
Werde ich messen (Pin 1 der CPU). Bei der "schlechten" Schaltung ist die auf dem Quarz aufgedruckte Frequenz sichtbar, sie beträgt 2,097152 MHz. Laut Datenblatt sind für dem hier verwendeten CDP1802ACE bei 5 Volt Betriebsspannung bis 3,2 MHz okay.
Die fehlende Trägerabsenkung in Sekunde 59 werde ich prüfen. Ich habe hier eine andere DCF77 Uhr, allerdings ohne Sekundenanzeige. Wenn dort die Minute umspringt, müsste ich ja den langen Impuls an Pin 14 des LM324 messen können.
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Die 59. Sekunde müsstest Du auf dem Oszi auch als fehlenden Impuls deutlich sehen.
Was mir noch einfällt:
Nimm doch mal das Signal im SingleShot Modus so auf, dass Du die Impulslängen für kurze und lange Impulse ausmessen kannst. Die sind ja letztlich für die Decodierung der Zeitinformationen ausschlaggebend. Das müssten dann 100ms und 200ms sein.
Da wird mit Sicherheit irgendwo nen Tiefpass im Signalweg sein. Nicht, dass der die Impulse verfälscht.
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Ich habe jetzt die Signale an allen 40 Pins auf der "guten" Platine mal gemessen:
Code
Display MorePin 1 (Clock): Signal bricht bei Messung zusammen Pin 2 (Wait): 5 Volt Pin 3 (Clear): 5 Volt Pin 4 (Q): 0 Volt Pin 5 (SC1): 3xx Hz Signal Pin 6 (SC0): 129,8 kHz Signal Pin 7 (MRD): 201 kHz Signal Pin 8-15 (Datenbus): Aktivität auf allen 8 Pins Pin 16 (Vcc): 5 Volt Pin 17 (N2): Aktivität Pin 18 (N1): Aktivität Pin 19 (N0): 0 Volt Pin 20 (GND) Pin 21 (EF4): Das Signal vom Pin 14 LM324 Pin 22 (EF3): 0 Volt Pin 23 (EF2): 0 Volt Pin 24 (EF1): 0 Volt Pin 25-32 (Adressbus): Aktivität auf allen Pins Pin 33 (TPB): 262,145 kHz "Nadeln" Pin 34 (TPA): 262,145 kHz "Nadeln" Pin 35 (MWR): 5 Volt Pin 36 (Interrupt): 5 Volt Pin 37 (DMA out): Aktivität Pin 39 (Quarz): 2,0971 MHz Pin 40 (VDD): 5 VoltDie Lücke bei der 59. Sekunde ist vorhanden. Die Länge der DCF-Impulse habe ich gemessen - sie sind 100mS und 200mS lang, hier ein 100mS Impuls:
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Als nächstes kommt der Vergleich mit der "schlechten" Platine, bin mal gespannt.
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Da wird mit Sicherheit irgendwo nen Tiefpass im Signalweg sein. Nicht, dass der die Impulse verfälscht.
Ich habe jetzt die Impulse auf der "schlechten" Platine gemessen. 100mS:
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und 200mS:
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Ich würde schätzen, der 100mS Impuls ist 140mS lang und der 200mS 245mS. Während ich die 40 Pins des 1802 durchgemessen hatte (keine besonderen Abweichungen feststellbar), war das Zeigsignal plötzlich da (vielleicht nach ca. 10 Minuten). Also liegt es wohl an den abweichenden Impulslängen. Ich weiß gar nicht ob es bei dem LM324 einen Tiefpass gibt, aber es gibt ja das LC-Filter vor der Gleichrichterdiode am Ausgang des TCA440. Wenn dort die Spule verdreht ist und die Resonanzfrequenz des Parallelschwingkreises verschoben ist, könnte doch die Flankensteilheit abnehmen und somit die Impulse länger werden ? Ich werde also versuchen, mit der Spule die Impulslänge einzustellen.
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Oh ja, ich wurde mit nem Keramikkondensator eines besseren belehrt.
Bei meinem alten Tuner, ging kein Stereo mehr. Ich habe gesucht wie verrückt.Teile sogar auf gut Glück getauscht. Ich habe keine 38Khz bekommen.
An einem Transistor stimmte die Spannung nicht an der Basis. Zu niedrig.
Ich habe NIEMALS daran gedacht, mal den 220nf Keramikkondensator,der von der Basis an GND geht durch zu messen.
In einem Dual Forum ist ein richtiger Crack. Der sagte mir, ich solle den Kerkomessen. Der geht gerne mal kaputt. Ich habhe gemessen und der hatte 1,2KOhm
Durchgang.
Das Radio läuft wiedr
ralf02 und kinzi
Habe von meinem Kollegen eine selbstgebaute DCF 77 Uhr zur Verabschiedung bekommen.
Zuhause angeschlossen und die LED wollte nicht blinken.
Manchmal wenn ich die Antenne wieder etwas gedreht habe nur ein paar mal.Irgendwie sagte mir auch etwas, dass da was stört.
Und siehe da. Ich habe das 5V Netzteil gegen ein anderes getauscht und die Uhrläuft nun perfekt.
Vielleicht eist es ja das Netzteil.
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Da wird mit Sicherheit irgendwo nen Tiefpass im Signalweg sein. Nicht, dass der die Impulse verfälscht.
Ich habe jetzt die Impulse auf der "schlechten" Platine gemessen. 100mS:
und 200mS:
Ich würde schätzen, der 100mS Impuls ist 140mS lang und der 200mS 245mS. Während ich die 40 Pins des 1802 durchgemessen hatte (keine besonderen Abweichungen feststellbar), war das Zeigsignal plötzlich da (vielleicht nach ca. 10 Minuten). Also liegt es wohl an den abweichenden Impulslängen. Ich weiß gar nicht ob es bei dem LM324 einen Tiefpass gibt, aber es gibt ja das LC-Filter vor der Gleichrichterdiode am Ausgang des TCA440. Wenn dort die Spule verdreht ist und die Resonanzfrequenz des Parallelschwingkreises verschoben ist, könnte doch die Flankensteilheit abnehmen und somit die Impulse länger werden ? Ich werde also versuchen, mit der Spule die Impulslänge einzustellen.
Hmmm ... das würde mich jetzt wundern, wenn da der Tiefpass schuld wäre.
Vielleicht ist die Beschaltung des 324 schuld, der macht ja eine Hysterese - eventuell stimmen da die Schaltpunkte nicht, dann wird der Impuls breiter.
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Ich hatte ein ganz ähnliches Problem im Netzteil meines EKD300 (DDR) - Empfängers. Dort hatten auch 2 kleine unscheinbare Kerkos Kurzschluss, da war ich auch nur durch die Hinweise in einem Forum darauf gekommen, die zu prüfen ....
Die Sache mit dem Netzteil beim DCF77-Empfänger habe ich auch schon durch .... selbst bei einem Labornetzteil klappte der Empfang nicht. Ich habe jetzt einen Trafo mit "klassischem" 7805 Regler als Spannungsversorgung, seitdem gibt es keine Probleme mehr mit Störungen vom Netzteil.
Ich habe jetzt versucht, die Impulslänge mit dem LC-Filter zu beeinflussen. Das geht in geringem Umfang, ich komme jetzt auf ca. 130mS und 230mS. Trotzdem erfolgt die Dekodierung nun nach 2:25 Sekunden, also sogar etwas früher als bei dem anderen Empfänger.
Ich würde sagen damit ist die Instandsetzung erfolgreich. Vielen Dank nochmals an alle Helfer, besonders an Loeter und kinzi

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Ich würde sagen. das ist am Symptom herumgedoktert ...
Es muss einen Grund haben, warum die Impulse zu lang sind.
Ich würde schätzen, der 100mS Impuls ist 140mS lang und der 200mS 245mS.
Wenn ich das richtig sehe, sind die 115 und 220 ms lang.
[edit]Der kurze Impuls ist bei der "guten" Version auch 110 ms lang laut Oszi-Bild.
Ich würde eher vermuten, da ist zu viel HF im Signal.
Tiefpass-Problem könnte doch stimmen, aber nicht wegen Impulsverlängerung, sondern wegen mangelhafter Filterung.
[/edit] -
Hmm im Prinzip ist das ja eine AM-Demodulator-Schaltung. Nach der AA-Diode verbleibt die Hüllkurve und mit einer RC-Tiefpass-Kombination werden letzte HF-Reste gefiltert. Hier nochmal die Schaltung rund um den TCA440:
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Den 1uF-Tantal hatte ich noch nicht geprüft - den ersetze ich mal.
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Ja, das wäre auch mein "Favorit" ...
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Und ich dachte, die waren schon alle durchgetauscht.
Die ollen dinger, kann man gerne mal tauschen
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