Danke für die Hinweise. Die Elkos auf der Platine sind allesamt Tantals. Die Tantals beim TAA765 hatte ich schon getauscht - die beim TCA440 (100uF, 47uF und 1uF) noch nicht. Das werde ich jetzt machen und jeweils 100nF auf der Unterseite parallel dazu. Mal sehen, ob das was bringt.
Unbekannter DCF77 - Einschub
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ralf02 -
November 26, 2022 at 7:53 PM -
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Der Tausch der 3 Tantals brachte leider auch keine Änderung ....
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Dann musst du weiter schauen, was schwingt.
Trenne vom Eingang her Stufe für Stufe ab.
Zuerst leg man den Eingang auf GND, ob es dann weg ist.
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Ich weiß gar nicht, ob da wirklich etwas schwingt. Die ca. 90 kHz (Anzeige am Oszi) die ich da mal an Pin 7 des TCA440 gemessen hatte, habe ich heute auch beim "guten" Empfänger gemessen. Amplitude beim guten Empfänger 0,8 Volt, beim nicht funktionierenden 0,4 Volt. Ich werde als nächstes die BC547 austauschen. Wenn das nichts ändert, kommt der TCA440 dran.
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Ich weiß gar nicht, ob da wirklich etwas schwingt. Die ca. 90 kHz (Anzeige am Oszi) die ich da mal an Pin 7 des TCA440 gemessen hatte, habe ich heute auch beim "guten" Empfänger gemessen. Amplitude beim guten Empfänger 0,8 Volt, beim nicht funktionierenden 0,4 Volt. Ich werde als nächstes die BC547 austauschen. Wenn das nichts ändert, kommt der TCA440 dran.
Na dann vergleich die beiden Module Schritt für Schritt, wenn das Signal der Frequenz nach gleich ist. (Ich dachte, du hättest beim "guten" 77,5 kHz gemessen?) Irgendwo wird dann die Amplitude zu klein sein, da ist dann vielleicht ein Koppel-C schuld. Oder ein Transistor, ja.
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Heute habe ich die 4 BC 547 im Analogteil ausgewechselt - keine Änderung. Danach blieb als einzige Möglichkeit nur noch der TCA440 als Fehlerursache übrig. Wenn nach dessen Austausch die LED immer noch dauergeleuchtet hätte, wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen. Aber: Nach dem Austausch des TCA blinkt die LED nun dauerhaft schön gleichmäßig im Sekundentakt.
Allerdings erfolgt auch nach 5 Minuten keine Dekodierung (normalerweise erfolgt die Dekodierung nach 2:30 - 2:40 Sekunden). Ich habe dann erst das ROM, dann die 1802 von der guten Karte eingesetzt - keine Änderung. Gegenprobe mit ROM und CPU von der schlechten Karte: Nach 2:30 Sekunden wird die Zeit angezeigt. Wo und wie könnte ich weiterprüfen ? Die gesockelten Rams MWS5114 hatte ich mit dem RetroChipTester schon geprüft - sie sind okay.
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Wo und wie könnte ich weiterprüfen ?
Wo ist die LED angeschlossen?
Wenn am µC -> aufbereitetes Signal erscheint dort -> irgendein Software-Fehler oder im Digitalteil.
Wenn vor dem µC -> aufbereitetes Signal erreicht den µC nicht.
Vergleichsmessungen anstellen mit dem Oszi - du bist ja in der wunderbaren Lage, eine funktionierende Blaupause zu haben.
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- Official Post
Heute habe ich die 4 BC 547 im Analogteil ausgewechselt - keine Änderung. Danach blieb als einzige Möglichkeit nur noch der TCA440 als Fehlerursache übrig. Wenn nach dessen Austausch die LED immer noch dauergeleuchtet hätte, wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen. Aber: Nach dem Austausch des TCA blinkt die LED nun dauerhaft schön gleichmäßig im Sekundentakt.
Allerdings erfolgt auch nach 5 Minuten keine Dekodierung (normalerweise erfolgt die Dekodierung nach 2:30 - 2:40 Sekunden). Ich habe dann erst das ROM, dann die 1802 von der guten Karte eingesetzt - keine Änderung. Gegenprobe mit ROM und CPU von der schlechten Karte: Nach 2:30 Sekunden wird die Zeit angezeigt. Wo und wie könnte ich weiterprüfen ? Die gesockelten Rams MWS5114 hatte ich mit dem RetroChipTester schon geprüft - sie sind okay.
wie alt ist die Firmware? Früher war in den ersten 20 Bit nur 0 Bits enthalten...seit einigen Jahren ist dort WetterInformation drin. Das führt zu Problemen mit älteren Dekodern, die 0 erwartenSind die ROM Inhalte identisch? Evtl. ist das durchgestrichene das Problem?
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Heute habe ich die 4 BC 547 im Analogteil ausgewechselt - keine Änderung. Danach blieb als einzige Möglichkeit nur noch der TCA440 als Fehlerursache übrig. Wenn nach dessen Austausch die LED immer noch dauergeleuchtet hätte, wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen. Aber: Nach dem Austausch des TCA blinkt die LED nun dauerhaft schön gleichmäßig im Sekundentakt.
Allerdings erfolgt auch nach 5 Minuten keine Dekodierung (normalerweise erfolgt die Dekodierung nach 2:30 - 2:40 Sekunden). Ich habe dann erst das ROM, dann die 1802 von der guten Karte eingesetzt - keine Änderung. Gegenprobe mit ROM und CPU von der schlechten Karte: Nach 2:30 Sekunden wird die Zeit angezeigt. Wo und wie könnte ich weiterprüfen ? Die gesockelten Rams MWS5114 hatte ich mit dem RetroChipTester schon geprüft - sie sind okay.
wie alt ist die Firmware? Früher war in den ersten 20 Bit nur 0 Bits enthalten...seit einigen Jahren ist dort WetterInformation drin. Das führt zu Problemen mit älteren Dekodern, die 0 erwartenSind die ROM Inhalte identisch? Evtl. ist das durchgestrichene das Problem?
Nachdem "in der guten Karte" die "schlechten CPU und ROM" zur Decodierung führen (so lese ich das zumindest), muss es an der "schlechten Karte" liegen.
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Heute habe ich die 4 BC 547 im Analogteil ausgewechselt - keine Änderung. Danach blieb als einzige Möglichkeit nur noch der TCA440 als Fehlerursache übrig. Wenn nach dessen Austausch die LED immer noch dauergeleuchtet hätte, wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen. Aber: Nach dem Austausch des TCA blinkt die LED nun dauerhaft schön gleichmäßig im Sekundentakt.
Allerdings erfolgt auch nach 5 Minuten keine Dekodierung (normalerweise erfolgt die Dekodierung nach 2:30 - 2:40 Sekunden). Ich habe dann erst das ROM, dann die 1802 von der guten Karte eingesetzt - keine Änderung. Gegenprobe mit ROM und CPU von der schlechten Karte: Nach 2:30 Sekunden wird die Zeit angezeigt. Wo und wie könnte ich weiterprüfen ? Die gesockelten Rams MWS5114 hatte ich mit dem RetroChipTester schon geprüft - sie sind okay.
wie alt ist die Firmware? Früher war in den ersten 20 Bit nur 0 Bits enthalten...seit einigen Jahren ist dort WetterInformation drin. Das führt zu Problemen mit älteren Dekodern, die 0 erwartenSind die ROM Inhalte identisch? Evtl. ist das durchgestrichene das Problem?
Nachdem "in der guten Karte" die "schlechten CPU und ROM" zur Decodierung führen (so lese ich das zumindest), muss es an der "schlechten Karte" liegen.
stimmt...soweit hatte ich den Thread nicht verfolgt. Mein Fehler
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Heute habe ich die 4 BC 547 im Analogteil ausgewechselt - keine Änderung. Danach blieb als einzige Möglichkeit nur noch der TCA440 als Fehlerursache übrig. Wenn nach dessen Austausch die LED immer noch dauergeleuchtet hätte, wäre ich mit meinem Latein am Ende gewesen. Aber: Nach dem Austausch des TCA blinkt die LED nun dauerhaft schön gleichmäßig im Sekundentakt.
Allerdings erfolgt auch nach 5 Minuten keine Dekodierung (normalerweise erfolgt die Dekodierung nach 2:30 - 2:40 Sekunden). Ich habe dann erst das ROM, dann die 1802 von der guten Karte eingesetzt - keine Änderung. Gegenprobe mit ROM und CPU von der schlechten Karte: Nach 2:30 Sekunden wird die Zeit angezeigt. Wo und wie könnte ich weiterprüfen ? Die gesockelten Rams MWS5114 hatte ich mit dem RetroChipTester schon geprüft - sie sind okay.
wie alt ist die Firmware? Früher war in den ersten 20 Bit nur 0 Bits enthalten...seit einigen Jahren ist dort WetterInformation drin. Das führt zu Problemen mit älteren Dekodern, die 0 erwartenSind die ROM Inhalte identisch? Evtl. ist das durchgestrichene das Problem?
Nachdem "in der guten Karte" die "schlechten CPU und ROM" zur Decodierung führen (so lese ich das zumindest), muss es an der "schlechten Karte" liegen.
stimmt...soweit hatte ich den Thread nicht verfolgt. Mein Fehler
No prob bro.

Mache ich dauernd so.

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Wo und wie könnte ich weiterprüfen ?
Wo ist die LED angeschlossen?
Wenn am µC -> aufbereitetes Signal erscheint dort -> irgendein Software-Fehler oder im Digitalteil.
Wenn vor dem µC -> aufbereitetes Signal erreicht den µC nicht.
Vergleichsmessungen anstellen mit dem Oszi - du bist ja in der wunderbaren Lage, eine funktionierende Blaupause zu haben.
Ich muss mal auf der Platine nachverfolgen, wie das Signal was vom LM324 über 1 oder 2 BC547 an die LED geht, dann in Richtung 1802 weiter verarbeitet wird. Ich glaube auch, dass das schonmal bei der ersten Platine Thema hier im Thread war. Ich werde erstmal die mittlerweile 12 Seiten nachlesen .....
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Ich habe ja schon in Please login to see this link. vermutet, dass das Signal vom CA324E (Pin 1, 7, 8 oder 14) über den CD4042BE (Pin 4, 7, 13 oder 14) an die CPU geht.
Es müsste also eine Verbindung zwischen dem CD4042BE und dem CA324E existieren. Die selbe Leitung wird zur LED gehen, die im Sekunden-Takt blinkt.
Ich habe folgende Verbindungen gefunden:
Pin 14 des CA324 geht an Pin 21 der CPU (EF4).
Pin 7 des CD4042 geht an Pin 25 der CPU (MA0).
Eine Verbindung zwischen dem CA324 und dem CD4042 konnte ich nicht finden.
Ich habe von den Pins 1, 7, 8 und 14 des CA324 Verbindungen zu jeweils allen Pins des CD4042 durchgepiepst, konnte aber nichts finden. Der Pin 14 des CA324 geht ja über einen Transistor an die rechte LED, die dann blinken soll. Vom Pin 14 gibt es ja auch die Direktverbindung zur CPU (s.o.). Dann ist der CD4042 wohl doch nicht zwischengeschaltet ?
Hier habe ich es gefunden: Pin 14 des LM324 führt einerseits zur LED und andererseits zu Pin 21 der CPU. Das werde ich mal durchpiepsen.
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Hier habe ich es gefunden: Pin 14 des LM324 führt einerseits zur LED und andererseits zu Pin 21 der CPU. Das werde ich mal durchpiepsen.
Dann sollte der Fehler jetzt schon sehr eingekreist sein.
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Die Verbindung von Pin 14 des LM324 zu Pin 21 der CPU ist okay. Als nächtes stehen dann Vergleichsmessungen an dem Pin 21 und den anderen Pins der CPU an.
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Zeichne mal genau raus, wie die LED und der CPU-Eingang am LM324 angeschlossen sind.
Vielleicht braucht die CPU einen Pull nach VCC und GND, die LED aber nur einen Pull nach GND (Widerstand von Anode zu VCC). Möglicherweise hat die Versorgung am LM324 was, ist vielleicht "aus der Mitte" oder an seinem Eingang stimmt was nicht mit der AP-Einstellung eines Einganges.
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Hier habe ich es gefunden: Pin 14 des LM324 führt einerseits zur LED und andererseits zu Pin 21 der CPU. Das werde ich mal durchpiepsen.
Hier hattest du das anders gezeichnet:Please login to see this link.
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Ah, nein, die LED ist da gar nicht drauf, Blödsinn.
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Also welche Prozesse führen nachweislich zum Altern oder Ausfall von Kerkos. Da bin ich jetzt wirklich mal auf Fakten gespannt.
Moderne Kerkos, sprich MLCs altern recht heftig aber lassen sich durch Hitzebehandlung, z.b. erneuter Reflow-Lötprozess wieder "resetten" auf Zustand neu. Info stammt von Kerko-Hersteller, genaue Quelle müsste ich raussuchen.
Die guten alten einschichtigen können an den Drahtanschlüssen oxidieren, was sich dann als RC oder gar RLC bemerkbar macht, sprich ein sonst vernachlässigbarer Reihenwiderstand wird dominant. Quarze können je nach Schliff- und Kontaktierungsrichtung auch auf anderen Frequenzen (auch subharmonisch!) schwingen, ein Einspeisen eines 77.5 KHz Signals über Signalgenerator wäre auch ne Testmöglichkeit, aber natürlich aufwändiger als der Quertausch der Quarze, was diese aber thermisch streßt...
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So ich habe mal nachgeschaut. Zunächst einmal die (aktualisierte) Schaltung rund um den LM324, die ich im letzten Jahr aufgezeichnet hatte:
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Vom Pin 14 geht zusätzlich folgende Schaltung zur LED:
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Dann am Pin 14 bei beiden Platinen den Pegel vergleichen. Am besten mit Oszi.
Die LED-Ansteuerung glaube ich nicht ganz. Der Collector geht eher auf die anderen Collectoren als die Basen.
Da reichen aber ca. 5 V oder auch weniger an Pin 14, damit die LED leuchtet. Bei der CPU könnte das auch mehr sein, bei CMOS normalerweise 70% von UB. Wenn sie mit 10 V läuft, wären das 7 V. möglicherweise ist da das Problem.
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