Projekt: Neues Fischertechnik Interface mit austauschbaren Motorendstufen

Es gibt 777 Antworten in diesem Thema, welches 104.741 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Januar 2025 um 20:44) ist von tuti.

  • Ich hatte so ein 10cm langes Rohr noch herumliegen, selbst das hat der Elektromagnet bei 9 Volt gehoben.

    ah... 9V... ich lasse die alten Modelle alle mit 6,8V laufen...

    Der Magnet wird auch recht warm, wenn man ihn (aus versehen) längere Zeit "An" lässt...

    ich hatte mehr den Effekt, dass dann ein Stück Eisen, sich soweit magnetisiert,.. dass dieses den Magneten nicht mehr los lässt.

    und bei dem Rohr dachte ich auch, dass es vielleicht "verrutscht" und die leere Mitte (ohne Material) ggf. Probleme macht..

    ich bleibe erst einmal bei 10 Pfennig :D

    meine R/S Flip-Flop Schaltung besteht bisher nur aus zwei Relais... (eins mit Selbsthaltung,.. und eins zum Abschalten).

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    Einmal editiert, zuletzt von TurboMicha (13. April 2023 um 07:44)

  • ich habe nun noch einen Vakuum Greif Roboter (der, mit 4 Y-Achsen) aufgebaut

    und an das spasskl Interface angeschlossen..

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    ich habe einen kurzen Test mit dem 16Bit FT Testprogramm gemacht, da man dort die Motoren einfach

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    nur kurz im "Tastbetrieb" laufen lassen kann, ich habe die Endschalter und Encoder noch nicht eingebunden.

    (danach wird sich zeigen, ob der C64 die Encodersignale von den roten Motoren auch ordentlich verarbeiten kann).

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  • Mittlerweile sind auch die Rändelscheiben für die Piher Potis gekommen.

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    hier mal im Vergleich

  • Ich habe jetzt schonmal ein Gehäuse für die Elektronikboards ausgedruckt. Ich bekomme mit meinem Drucker leider nur eine mäßige Qualität hin und schwarz ist auch nicht ideal, aber im Moment habe ich kein anderes Filament da:

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    Aber immerhin passen die Maße und es lässt sich auch an originale Gehäuse "andocken":

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  • Heute sind die Elektronik-Platinen von spasskl angekommen - vielen Dank nochmals für die gelungene Umsetzung und fürs Zusammenstellen der Bausätze. Um die Nägel in die Platinen zu bekommen, habe ich mir ein Werkzeug gebaut:

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    Das ist ein 8mm starker Aludraht (war mal eine Blitzableiter-Leitung, glaube ich). Darein habe ich ein 1.5mm Loch gebohrt. In das Loch steckt man dann den Lötnagel. Durch die gebogene Form liegt das Werkzeug gut in der Hand und man kann den Lötnagel mit ausreichend Kraft in die Platine drücken. Hier ist das nochmal im Detail zu sehen:

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  • Ich habe jetzt schonmal ein Gehäuse für die Elektronikboards ausgedruckt.

    wer von den 3D-Drucker-Besitzern könnte mir bei Gelegenheit denn ein paar ft Teile Drucken?

    Habe ja immer noch keinen eigenen 3D Drucker....

  • Ich habe jetzt das Interface am CPC 6128 ausprobiert (mit dem Diagnoseprogramm). Funktioniert alles bis auf die beiden Analogeingänge EX und EY. Obwohl ich auf dem Testboard den Schiebeschalter in Position "POTI" habe, bleiben die Anzeigen jeweils bei "0". Woran könnte das liegen ? Kann der CPC 6128 die Analogeingänge evtl. gar nicht verarbeiten ?

  • Ich habe jetzt das Interface am CPC 6128 ausprobiert (mit dem Diagnoseprogramm). Funktioniert alles bis auf die beiden Analogeingänge EX und EY. Obwohl ich auf dem Testboard den Schiebeschalter in Position "POTI" habe, bleiben die Anzeigen jeweils bei "0". Woran könnte das liegen ? Kann der CPC 6128 die Analogeingänge evtl. gar nicht verarbeiten ?

    Ungeachtet des genutzten Computers erfolgt die Abfrage digital, also übernimmt das Interface die übersetzung in eine Zeitspanne bzw. in Impulse. Also zunächst einmal würde ich den Adapter überprüfen da ich davon ausgehe, das das Interface z.B. am C64 funktioniert?

  • Ja, das Interface ist am C64 und anderen Computern erprobt. Eben gerade habe ich es auch am CPC 464 (anderer Adapter) ausprobiert, dort funktioniert alles einschließlich der Analogeingänge.

    Hier 2 Fotos vom Adapter:

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    spasskl , könntest Du mal drüberschauen, nicht dass ich da wieder Stecker falschherum gelötet habe ;)

  • Ja, das Interface ist am C64 und anderen Computern erprobt. Eben gerade habe ich es auch am CPC 464 (anderer Adapter) ausprobiert, dort funktioniert alles einschließlich der Analogeingänge.

    Hier 2 Fotos vom Adapter:

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    spasskl , könntest Du mal drüberschauen, nicht dass ich da wieder Stecker falschherum gelötet habe ;)

    Du sagtest, das alles andere funktioniert.

    Dann wird wohl der Stecker richtig her rum angelötet sein.

  • Auf den ersten Blick sieht alles richtig aus.

    Die Belegung ist bei CPC464 und CPC6128 identisch nur der Stecker unterscheidet sich.

    Einfach mit mit Multimeter nachmessen. Pin9 vom Pfostenstecker an Pin6 des Centronic Steckers. Ebeson Pin 10 an Pin 7. EV. auch auf Kurzschlüsse zu anderen Leitungen hin testen. oder defekte Durchkontaktierung.

    Auch hier wird am Computer Data 4 & Data 5 des Parallel Ports genommen.

  • Die Verbindungen habe ich nachgemessen - beide okay. Dann habe ich alle Lötstellen nochmal nachgelötet und die Zwischenräume auf Kurzschlüsse kontrolliert. Morgen teste ich weiter, mal sehen ob die Analogeingänge nun funktionieren. Evtl. ist ja auch an meinem CPC 6128 etwas defekt. Hattest Du den Adapter schon am 6128 geprüft ?

  • So gerade nochmal getestet. Nachdem ich alles nochmal nachgelötet und mit Platinenreiniger gesäubert hatte, funktionieren jetzt auch die Analogeingänge am CPC 6128.

    Prima, freut mich das jetzt alles wie gewünscht läuft.

    Leider habe ich bis jetzt noch keinen günstigen CPC gefunden um es selbst mal auszutesten. Daher auch noch mal vielen Dank für Deine Tests. Aktuell auch mehr mit anderen Rechner beschäftigt bin, welche extremer Zuneigung bedürfen.

  • Neues Jahr und weiter geht's... Frohes Neues euch allen!

    Nachdem in diesem Thread ja bereits der ein oder andere Treiber zum Ansteuern der FT-Interfaces aufgeführt ist, möchte ich der Vollständigkeit halber auch hier den von mir in den letzten Wochen gebauten 16-Bit-Treiber für CBM ankündigen/hochladen. Um alle Treiber an einer Stelle zu haben, erstelle ich mal keinen neuen Thread dazu.

    Entstanden ist mein neuer Treiber für die völlig sinnfrfeie aber spielerisch wertvolle Schaffung eines "Loch"-Karten-Lesers mit FT-Bauteilen. Näheres Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

    Im Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. dieses Threads habe ich dann den neuen Treiber hochgeladen, wiederhole das Wesentliche aber auch noch einmal hier...


    Ich habe den 8-Bit-Treiber (also für 1 Interface) von Fischertechnik für CBM und den 16-Bit-Treiber (für 2 kaskadierte Interfaces) für den C64 analysiert und daraus dann einen 16-Bit-Treiber für CBM gebaut.

    In dieser D64 versammeln sich der originale 8-Bit-Treiber und mein neuer 16-Bit-Treiber für CBM:

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    Beide Treiber bestehen aus einem BASIC-Teil und einem Assembler-Teil, der am Beginn des BASIC-Teils in den Speicher geladen wird. Die Basis-Adresse des Assembler-Teils ist bei beiden 634 = $027A. Das markiert den Beginn des ersten Tape Buffers. Der 8-Bit-Treiber kommt auch komplett innerhalb diesem zu liegen, mein 16-Bit-Treiber ist länger und ragt in den anschließenden zweiten Tape Buffer hinein.

    Bei meinem Treiber lässt sich die Adresse in Zeile 99 des BASIC-Teils ändern:

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    Der Code ist komplett relokativ. Die benötigte Adresse für die Einbindung der USR()-Routine erfolgt in Zeile 650, so dass man sich darum dann auch nicht mehr kümmern muss:

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    Beim 8-Bit-Treiber - den ich nicht geändert habe - müsste man auch die Adresse der USR()-Routine neu berechnen und in den DATA-Zeilen anpassen. Aber den brauchen wir ja jetzt eh nicht mehr... ;)

    Der neue Treiber stellt Aufrufe für die Motoren M1, M2, M3, M4, M5. M6. M7 und M8 zur Verfügung. Außerdem kann man über die USR()-Routine die Eingänge E1, E2, E3, E4, E5, E6, E7, E8, EX und EY des ersten Interfaces und F1, F2, F3, F4, F5, F6, F7 und F8 des zweiten Interfaces abfragen. Zusätzlich ist auch eine Abfrage von E und F möglich. Hier wird ein Dezimalzahl zurück gegeben, deren Bits dem Zustand der Eingänge E1 bis E8 bzw. F1 bis F8 repräsentieren.

    Vielleicht kann das ja jemand gebrauchen. Rückmeldungen und Fragen gerne an mich...