Projekt: Neues Fischertechnik Interface mit austauschbaren Motorendstufen

Es gibt 777 Antworten in diesem Thema, welches 104.789 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Januar 2025 um 20:44) ist von tuti.

  • So heute habe ich für den Plotter mal das Programm "Prog.FUNCTION" laufen lassen. Interessant ist, dass ein "Schritt" des Programms den Motor nicht etwa um 7,5° dreht, auch nicht um 15°, sondern um 30°. Somit ist in 12 "Schritten" eine Umdrehung erreicht. Dennoch ist die Auflösung nicht so schlecht, wie man denken könnte. Hier der erste Plot:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Die Verschiebungen in der X-Richtung kommen daher, weil sich der Stift in der Halterung bewegt:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Da muss unterhalb der der Stifthalterung noch eine Führung hin, sodass sich der Stift außer in Z-Richtung nicht mehr bewegen kann.

  • Heute habe ich versucht, das Schriftbild des Plotters zu verbessern - ist mir aber nicht gelungen. Das Problem liegt nicht bei den Schrittmotoren (die Steuerung mit den "Fremd" - Schrittmotoren funktioniert perfekt - auch bei 9 Volt), sondern bei der Stiftführung bzw. Absenkmechanismus. Wenn ich die Stiftführung passgenau gestalte, haben die Federn nicht genug Kraft, den Stift anzuheben. Lasse ich mehr Spiel, verkantet sich der Stift früher oder später. Außerdem müssen die Federn genau stimmen (Drahtstärke, Steigung, Länge ...). Sind sie zu schwach, wird der Stift nicht ausreichend angehoben. Sind sie zu stark oder zu lang, reicht der Elektromagnet nicht aus, um den Stift aufs Papier zu ziehen. Ich denke ich werde versuchen, den ursprünglichen Stiftmechanismus nachzubauen und die dafür erforderlichen Spezialteile zu beschaffen oder selbst herzustellen.

  • Das Problem-Bauteil ist der "E-Magnet-Ankerlagerstein (rot)" (32320):

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Das schwarze "Ankerblech" (oben) ist kein Problem, das kann man sich ja aussägen. Den Ankerlagerstein gibt es außer im Plotterkasten auch noch im Kasten "ec" (da gehören 3 Stück rein). Bei allen "ec" - Kästen bei ebay fehlen diese Steine natürlich ....

    Wenn ich das Ding doch nur für den 3D-Drucker konstruieren könnte .... im Prinzip ist das ein normaler "Baustein 5" (37237), der unten zentriert eine "Nase" zum Einhängen der Feder hat, oben an beiden Seiten zwei "Bügel" in der gleichen Länge wie die Nase und ein Stift (rechteckiger Querschnitt), der senkrecht nach oben rausgeht. Wenn das Teil mit 100% infill gedruckt wird, könnte der leichte Winkel der beiden Bügel nachträglich von Hand gefeilt werden, ebenso kann das Loch in der Nase nachträglich gebohrt werden ....

    Bei Thingiverse gibt es massig FT-Teile - dieses spezielle Teil aber leider nicht. Ich glaube da gibt es nur noch eine Hoffnung ...... Starquake :whistling:

  • Hallo Prinzessin Leia,

    ich habe heute zwar heute nicht ohne Knobi, aber mal so aus der Hüfte geschossen ...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • ich hab die Kästen EC1 und EC3 komplett - hilft das?

    In den Kästen ist das gesuchte Teil definitiv nicht dabei. Die habe ich selbst noch von damals.

    P. S.: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. steht zwar, dass davon 3 Stück im Kasten EC drin gewesen sein sollen. Aber das ist entweder falsch (wie man sich selbst überzeugen kann, wenn man das Heft dazu anschaut - das Bauteil kommt nie vor), oder es gab von dem Kasten mehrere Versionen (aber dann frage ich mich, in welchem Modell die Teile benutzt wurden).

  • ich hab die Kästen EC1 und EC3 komplett - hilft das?

    Laut der Fischertechnik-Datenbank waren diese Teile nur im ganz alten "EC" - Kasten dabei, in den späteren EC1, 2, 3 .... nicht mehr.

    Hallo Prinzessin Leia,

    ich habe heute zwar heute nicht ohne Knobi, aber mal so aus der Hüfte geschossen ...

    Super vielen vielen Dank :woot: Sogar mit dem Winkel und Bohrung einfach so aus der Hüfte :respect:

  • Hallo Prinzessin Leia,

    ich habe heute zwar heute nicht ohne Knobi, aber mal so aus der Hüfte geschossen ...

    Das trifft es schon fast, aber noch nicht ganz:

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Hier kann man es auch nicht gut erkennen, aber oben, wo der Zapfen ist (eigentlich sollten es wohl 2 sein), muss eine große Lücke sein, damit die Feder das Blech auch nach unten ziehen kann. Bei Dir ist da nur ein Loch, das so aussieht, als würde da das obere Ende der Feder eingehängt werden. - Ich guck gleich mal, ob ich noch bessere Bilder finde.

  • Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Hier kann man es auch nicht gut erkennen, aber oben, wo der Zapfen ist (eigentlich sollten es wohl 2 sein), muss eine große Lücke sein, damit die Feder das Blech auch nach unten ziehen kann. Bei Dir ist da nur ein Loch, das so aussieht, als würde da das obere Ende der Feder eingehängt werden. - Ich guck gleich mal, ob ich noch bessere Bilder finde.

    Das Loch könnte man notfalls noch von Hand aufweiten. Falls der "Zapfen" oben knapp doppelt so breit ginge, wäre super. Hier ein Bild wie das Teil dann im Plotter arbeitet:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • Hier sieht man es nochmal besser. Sieht so aus, als würde das direkt seitlich an dem Magneten dranpassen? Gab es denn überhaupt solche E-Magneten oder ist dies ein komplettes Bauteil? So gab es das jedenfalls nur im Plotter Kasten.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • habe es jetzt noch einmal ein bisschen angepasst, die Bilder sind halt auch nicht die allerbesten ...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    einfach mal drucken und ausprobieren, dann kann man immer noch bzw. besser anpassen

  • Hier sieht man es nochmal besser. Sieht so aus, als würde das direkt seitlich an dem Magneten dranpassen? Gab es denn überhaupt solche E-Magneten oder ist dies ein komplettes Bauteil? So gab es das jedenfalls nur im Plotter Kasten.

    Ja, der Elektromagnet "ohne Bügel" hat links und rechts so eine waagerechte Schiene. Den gabs neben dem Plotter-Kasten nur noch in dem "Computing Experimenta Computing (68579) CorEx".

    ralf02

    wenn Du eine Quelle für die Rückholfeder in diesem Mechanismus findest, sag bitte Bescheid oder bestell gleich eine für mich mit, bitte.

    meci

    Hardy

    Solche Federn habe ich viele da ...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Die stammen aus einem Federn-Sortiment von Pollin oder so ... Die gesuchte Feder hat 13 Windungen - im Bild die 2. von links unten könnte passen. Wenn sie passt und ich sie doppelt habe, schicke ich sie Dir.

  • Stimmt, es gab ja noch neuere Varianten des E-Magneten ohne Bügel, davon habe ich auch einen. Und die haben unten einen Zapfen und an der Seite 2 V-Verbinder.

    Dieses Magnetteil gab es wohl auch in Pneumatik, so wurden die alten transparenten Pneumatik-Ventile zu Magnetventilen erweitert. Später wurden ja fertige 3/2-Wege Ventile benutzt. Bild ist von ffm.

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

  • Was die "Impuls"-Eingänge angeht..

    ich habe ja den "großen" Training Roboter mit den Strich-Scheiben (an grauen 6,8V Motoren) erfolgreich im Einsatz...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Das (neuere) ROTE Hochregallager (hat 9V rote Motoren) mit extra "Encoder" Ausgang.

    (Hier werden die Impulse aber extra mit 5V Ausgang getrennt ausgegeben)

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Frage an spasskl a.) könnte man das C64 mit anderen Motortreibern 1:1 nutzen, wenn diese dann

    mehr als 10V vertragen.. (nur für die Spitzen-Spannungen).. ich würde gerne anstatt mit 6,8V nun mit 9-10V einspeisen.

    (Ralf hat ja glaublich bisher eh schon ca. 9V als Labornetzteil genutzt (für den Plotter?) )

    b.) (mal abgesehen ggf. von der Impulsgeschwindigkeit, die muss ich noch prüfen)..

    so vermute ich, dass man die grauen Motoren auch an einem ROBO TXT Interface betreiben kann,

    wenn man die Impulse auf 5V begrenz. (die Frage bleibt,.. ob die Schnellen-Eingänge galvanisch getrennt sind/sein müssen)

    c.) ausserdem vermute ich, dass man auch die roten Motoren am C64 Interface betreiben kann, wenn man die Impuls "eingrenzt".

    Bisher sieht es so aus, Signale von den Strichscheiben (6,8V Betrieb:), vom großen Roboter

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    und so sieht das kleine Impulssignal von den roten Motoren aus: (rotes Hochregallager):

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    (man sieht ein ca. 280Hz Signal und ca. 5V Rechteck, mit Spitzen nach oben und unten..)

    => mein 9V Netzteil ist auch zu schlapp... mal schauen, ob dieses Signal noch besser wird, mit einem besserem Netzteil).

    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos

    Einmal editiert, zuletzt von TurboMicha (14. März 2023 um 08:48)

  • Die akutellen Motortreiber sind für 2,7 bis 10,8 Volt 1,5A geeignet.

    Es wäre aber auch kein Problem andere anzuschließen.

    ich meinte dabei auch.. reicht einfach, "die alten Treiber runter",.. andere drauf ?

    und welche Spannung verträgt das aktuelle Interface auf den "Eingängen" ?

    und welche Spannung maximal als Versorgungsspannung ?

    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos

  • ich meinte dabei auch.. reicht einfach, "die alten Treiber runter",.. andere drauf ?

    und welche Spannung verträgt das aktuelle Interface auf den "Eingängen" ?

    und welche Spannung maximal als Versorgungsspannung ?

    Andere Endstufen sind im Prinzip kein Problem. Alleridings mit etwas mehr Leistung sind die gleich wesentlich größer und meist auch mit Kühlkörper und Phönixklemen ausgestattet.

    Die Eingänge für die Schalter halten 5V aus mehr macht der CD4014 nicht mit.

    Die Versorgungsspannung liegt parallel sowohl am 7805 (5V Festspannungsregler für die Schaltung) als auch an den Endstufen an. Der Festspannungsregler würde zwar wesentlich mehr Spannung aushalten, die Endstufen limitieren aber die max. Eingangsspannung auf die besagten 10,8V

    Es wäre wohl wesentlich Sinnvoller eine Zusatzplatine mit Relais oder Optokoppler und anderen Endstufen zu bauen, als das eigentliche Interface zu Modifizieren. Dann könnte man bis zur Netzspannung alles verwenden.

  • Die Eingänge für die Schalter halten 5V aus mehr macht der CD4014 nicht mit.

    danke für die Rückinfos...

    CD4014, ich muss mir den Schaltplan mal anschauen.. deswegen habe ich ja auch "Respekt" vor den Spannungs-Peeks.. (positiv als auch negativ)..
    ich überlege.. für erste "Feldversuche" mich mit Diode und Z.Diode "zu retten".. will aber nix kaputt schiessen...

    (bisher nutze ich am Interface dieses "großzügige" 6,8V Netzteil, was auch als Leerlauf wesentlich mehr hat..).

    Habe jetzt ein modernes 9V Schaltnetzteil mit 2A bestellt. wenn das unter den 10V bleibt.

    kann ich ja mal probieren die 9V Motoren damit anzusteuern (die laufen ja auch schon mit 6,8V, halt weniger Drehmoment)...

    bei ca. 400mA maximale Drehmoment: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    das Impulssignal von den roten Encoder-Motoren ist ein NPN Open Collector Ausgang (einmal mit 2mA, und einmal mit 10mA ?? benannt).

    Wie groß ist denn dein Eingangswiderstand am Eingang ?

    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos

  • Gab es denn überhaupt solche E-Magneten

    die muss es auch in anderen Baukästen gegeben haben, ich hatte bis vor kurzem keinen Plotter aber solch einen E-Magneten (32363)

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    aktuell aber nicht zu bekommen....