Welcher Filme stellen Computer Realistisch dar

Es gibt 72 Antworten in diesem Thema, welches 8.356 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (28. Oktober 2022 um 23:56) ist von LogicDeLuxe.

  • Ganz klar: Jurassic Park...super realistisch.

    3D Animation beim Dateizugriff (weil es ja so praktisch ist),

    bedient von vorlauter, weiblicher Rotzgöre,

    ddie praktisch ohne Einarbeitung ein komplexes System versteht und (die kaum dem Puppenspiel- bzw. Pferdedressur-Alter entsprungen) es perfekt bedienen kann und dem bösen Patriarchat zeigt wo der Hammer hängt und damit fast die gesamte zivilisierte Welt (zumindest aber sich selbst und die nutzlos herumstehenden Esser Tagediebe) rettet.

  • "Micro Men" ist sehr nah an der Realität. Oder zählt der nicht? ;)

    Klar zählt das

    Danke dir, den schau ich mir sehr gern an

    Wollte ich auch nennen - auch wenn es eher einen Doku-Charakter hat. Hatte ich schon mehrfach in anderen Threads lobend erwähnt ... aber ihr braucht es ja immer drei mal ins Gesicht gerieben ;) :D

    Edit: ganz vergessen - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • aber ihr braucht es ja immer drei mal ins Gesicht gerieben

    Nunja

    Nicht jeder liest jeden Thread und hier ist es doch toll, wenn ab und an mal brauchbare Filme dieser Art erwähnt werden

    Ich finde den Micro Men auch recht gut

    Hihi, wenn Sinclair wirklich so ein Kotzbrocken gewesen wäre, war das kein wirklich sympatischer Knülch^^

  • Die Silicon Valley Story Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    After a time, you may find that 'having' is not so pleasing a thing after all as 'wanting'. It is not logical, but is often true... Spock
    When you’re playing and you’re just you, powerful things happen... Joybubbles

  • Ganz klar: Jurassic Park...super realistisch.

    3D Animation beim Dateizugriff,

    bedient von vorlauter, weiblicher Rotzgöre,

    ddie praktisch ohne Einarbeitung ein komplexes System versteht und (die kaum dem Puppenspiel- ist Pferdedressur-Alter entsprungen) es perfekt bedienen kann und dem bösen Patriarchat zeigt wo der Hammer hängt.

    <IRONIE>

    Die Kleine ist ja auch schließlich eine "Hackerin" XD

    </IRONIE>

    Ich liebe vor Allem die Aussprache von Ihr - mit einem "a" statt einem "ä"...

    Trotzdem: Toller Film... und viel besser gemacht, als die Nachfolger

    Inventar:
    PET2001 (defekt), CBM3032 (defekt), CBM8032-SK (braucht mal ne Reinigung), Proxa 720 (diverse Macken), mehrere C64 (manche davon defekt - kommt Zeit, kommt Hardware für ne einfachere Reparatur ^^), Modding C64 (mit neuem Gehaeuse, MixSID, Keyman64), Ultimate64 - definitiv einer meiner Favorits!, SX-64 (seit der CC2019 defekt - repariertes Netzteil muss wieder eingebaut werden.), Amiga1200 (in der Lernphase :böse ), Amiga 500
    PI1541, Easyflash3, KungFuFlash, SD2IEC, PETSD+, Tapecart, Tapduino...

  • Der Film Wargames

    Oja. Das Terminal mit Sprachausgabe. Über Modem. :D

    Und die nukleare Verteidung wird einem Computer überlassen, von dem keiner weiß, wie er programmiert wurde. Ja, das ist alles super realistisch.

  • Also ich mag den Film, aber realistisch finde ich ihn nicht. Auch hier wird übertrieben durch irgendwelche virtuellen ja was eigentlich? durchsichtige Fenster gesurft? Beim kopieren einer „Abfalldatei“. Ich weiß nicht….

    Klar. 100%ig realistisch ist der natürlich auch nicht, aber im Vergleich zu jeder Menge anderer Filme fällt der schon positiv auf. Die Party mit Pac-Man etc., wie die Texte am SX64 im Modemtempo auf dem Bildschirm erscheinen, der Atari mit seinen GEM-Fenstern und dem Bombenabsturz, die Telnet-Nutzung auf dem LCD-Rechner, empfinde ich alles schon als sehr realistisch. Und die Beschaffung des Kraftwerkszugang aus sorglos entsorgten Unterlagen etc.. Gerade das ist schon erschreckend realistisch, da viele Firmen es nicht schaffen, empfindliche Daten zu vernichten, wenn sie ihre alten Geräte veräußern oder entsorgen.

    Und vom Szenenübergang Zoom auf Monitor zur Zugvorbeifahrt reden wir mal nicht, da das wohl offensichtlich als Metapher zu verstehen ist.

    3D Animation beim Dateizugriff (weil es ja so praktisch ist)

    Wobei es diesen Dateibrowser wohl tatsächlich geben soll. Hatten die Produzenten mal irgendwo erwähnt. Ganz unrealistisch also nicht. Andererseits natürlich fraglich, ob man so ein verspieltes Teil ausgerechnet auf einem Laborrechner vorfinden würde. Der dürfte wohl so schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sein, wie er gekommen war, eben "(weil es ja so praktisch ist)". Dafür hat er aber ja für den Film wohl seine Nischendaseinsberechtigung gefunden.

  • Sehr realistisch fand ich das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :D

    C64 + TC64-2 / C128 + 1MB REU + RTC + TAPECART / 1541 / 1541-II / 1570 / 1571 / 1581 / SD2IEC

  • Habt ihr "The Billion Dollar Code" gesehen?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Fand ich gut - und realistisch genug :wink:

    Christian Weyer

    Commodore über alles <3

    2000K, 3000H, KIM-1, PET 2001, CBM 8032-SK, CBM 8296D, CBM 610, CBM P500, VC20, MAX Machine, C64, SX-64, C64-C, C64-G, C64 Aldi, C64 GS, C16, C116, Plus/4, C128, C128D, Amiga 1000, Amiga 500, Amiga 2000, Amiga 600, MEGA65 Developer System, MEGA65

  • Oja. Das Terminal mit Sprachausgabe. Über Modem. :D


    Und die nukleare Verteidung wird einem Computer überlassen, von dem keiner weiß, wie er programmiert wurde. Ja, das ist alles super realistisch.

    Das hatte der IMSAI8080 aber, war zumindest existierende Hardware.

    Und was die nukleare Veteidigung angeht gab es Anfang der 80er einen Vorfall in der UDSSR der fast den dritten Weltkrieg ausgelöst hat als die Computer verrückt spielten.

    Der Realismus von Wargames war zumindest auf MacGyver Level.

    Micha

  • 3D Animation beim Dateizugriff (weil es ja so praktisch ist)

    Wobei es diesen Dateibrowser wohl tatsächlich geben soll. Hatten die Produzenten mal irgendwo erwähnt. Ganz unrealistisch also nicht. Andererseits natürlich fraglich, ob man so ein verspieltes Teil ausgerechnet auf einem Laborrechner vorfinden würde. Der dürfte wohl so schnell in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sein, wie er gekommen war, eben "(weil es ja so praktisch ist)". Dafür hat er aber ja für den Film wohl seine Nischendaseinsberechtigung gefunden.

    Das hatte ich auch gehört. Ich glaube zwar nicht, dass der Dateibrowser wie ein Flugsimulator über die Verzeichnisse fliegen hätte können, wie in dem Film, aber die 3D Darstellung gab es wohl.

    Als ich den Film damals im Kino sah, fand ich sofort dämlich, dass dieses Teenager-Mädel sich hinstellt und sagt: „Das ist ein UNIX-System, das kenne ich!“ Ja, genau, sowieso. Als ob das eine Relevanz für die folgende Handlung hätte ... Vor allem: Woran will sie das denn erkannt haben? (Klar: Drehbuch, ich weiß, aber als Autor sollte man sich vielleicht mal überlegen, ob das im Kontext überhaupt sinnvoll ist.) Vielleicht hat sie die Darstellung des Dateibrowsers genauer sehen können. Hat jemand die Bluray von dem Film und kann sehen, ob da die UNIX-typischen Verzeichnisse -- bin, etc, usr, ... -- zu sehen sind? Ich hab den Film seit 1993 nicht mehr gesehen. Wahnsinn eigentlich ... ist der Film jetzt auch schon Retro?

    “64k should be enough for everybody.” (nicht Bill Gates)

    “Thou shalt not follow the NULL pointer, for chaos and madness await thee at its end.” (Medieval Aphorism)

    “It's never the PLA!” (Dr. House?)

  • Fairerweise muß man sagen, daß (hochglanzpolierte) Filme und Serien so ziemlich gar nichts realistisch darstellen, nur fällt einem halt vor allem das auf, was das persönliche Steckenpferd ist. Aber natürlich ist alles (aus Sicht der Macher) "aufgehübscht", simplifiziert oder dramatisiert. In Predator trägt einer der Marines eine Brille, weil der Regisseur meinte, daß man sie sonst nicht unterscheiden kann, obwohl ihm klar war, daß es zu diesem Zeitpunkt keine Brillenträger bei den Marines gab. In den meisten Historienfilmen haben die Leute tolle Haut, perfekte Zähne und tragen viel zu gute Kleidung in Farben, die zur jeweiligen Zeit in dieser Form unmöglich gewesen wären. In Western und dergleichen werden Waffen verwendet, die es zu der Zeit nicht gab, weil sie cooler aussehen usw. Dabei gibt es bei großen Filmen immer Berater, die es besser wissen. Nur hört man halt nicht auf sie.

    In diese Kategorie fallen auch Sachen wie Wikingerhelme mit Hörnern, der fast immer falsch dargestellte Kamm (Crista) auf römischen Helmen oder Autos, die beim Sturz von der Klippe sofort explodieren.

    Ein ähnlicher Fall ist das sagenhafte Schwert Excalibur. In 99.999% aller Filme, Serien usw. wird es mit dem Schwert im Stein gleichgesetzt, obwohl eine einminütige Recherche oder kurzes Nachdenken ("Lady of the Lake" und so) ergeben würde, das das nicht sein kann (auch wenn es natürlich eh ein Sagenkonvolut ist).

    Mal abgesehen davon haben die meisten Autoren und Filmschaffenden den naturwissenschaftlichen Horizont von Kindern. Sie hören halt irgendwas, finden es cool und denken, sie hätten es verstanden, weil sie es in ihre Vorstellungswelt übertragen. So wird in Dan Brown Illuminati Antimaterie aus dem Cern gestohlen und dann mit batteriebetriebenen Containern wochenlang in der Gegend rumgeschleppt. Und schließlich wird halt alles ignoriert, was die Handlung ad absurdum führen würde. Im hochgelobten Marsianer gibt es keine kosmische Strahlung, in Interstellar wird zwar die Zeitdilatation in der Nähe von schwarzen Löchern ausführlich behandelt, aber die Gravitation praktisch komplett vernachlässigt.

    Aber so weit muß man eigentlich nicht gehen. Ich kenne keinen Film, in dem die Leitfähigkeit von Wasser oder der Stromfluß im Wasser einigermaßen korrekt dargestellt wird, aber es gibt unzählige Filme und Serien, in denen die genialen Hauptdarsteller ganze Scharen von Gegnern damit ausschalten, daß sie in einem unter Wasser gesetzten Raum ein Stromkabel ins Wasser halten. Meist noch dramatisiert mit blauen Blitzen.

    Überhaupt steht die absurde Darstellung von Elektrizität und Magnetismus der von Computern nicht nach. Da werden Leute mit Autobatterien defibrilliert (Defibrillation wird überhaupt zu 99.9% falsch dargestellt), Batterien an Weidezäunen aufgeladen (OK, das war ein Spiel) und Elektromagneten ziehen Leute an ihren Armbanduhren aus 100 Meter Entfernung an.

    So gesehen ist die Darstellung von Computern in Filmen und Serien eigentlich nicht besonders schlimm. Und fairerweise muß man sagen, daß es in den letzten zwanzig Jahren besser geworden ist. Wurde in den 90ern was am Computer recherchiert, war es immer absurd, heute geht es meist in Richtung Google-Clone, was soweit OK ist. Und die besonders schlimmen Fälle in der Vergangenheit waren ja in der Regel vor allem konzeptionell bescheuert. Klassiker: Jeff Goldblum lädt in Independence Day einen Virus mit einem Apple PowerBook auf ein außerirdisches Raumschiff hoch. Das wäre durch eine beliebig andere Darstellung der Benutzeroberfläche auch nicht intelligenter geworden.

  • 3D Animation beim Dateizugriff (weil es ja so praktisch ist)

    Wobei es diesen Dateibrowser wohl tatsächlich geben soll. .....

    Klar... bei dem Budget wurde der dann extra programmiert. Damit der "Normalo" auch was sieht.

  • ....

    Als ich den Film damals im Kino sah, fand ich sofort dämlich, dass dieses Teenager-Mädel sich hinstellt und sagt: „Das ist ein UNIX-System, das kenne ich!“ Ja, genau, sowieso......

    Schon damals war das ganze für mich dadurch der Lächerlichkeit Preisgegeben: Kind, Mädchen - aber "Vollprofi" für Unix. Glaubhaft.

    Wenn die gesagt hätte, daß sie mit Unterstützung von Experten schonmal ein Cartridge ins VCS2600 bekommen hätte, wäre ich überzeugte gewesen.

    Aber bevor es zu weit abschweifte: Zu dieser Zeit gehörten halt "Oberschlaue" Kinder genauso zur Handlung, wie eine obligatorische

    Bett-Szene in den 80ern.

  • 23? Realistisch? So weit würde ich nicht gehen.


    Also ich mag den Film, aber realistisch finde ich ihn nicht. Auch hier wird übertrieben durch irgendwelche virtuellen ja was eigentlich? durchsichtige Fenster gesurft? Beim kopieren einer „Abfalldatei“. Ich weiß nicht….

    Das ist von der Beschreibung her aber Hackers. :prof:

  • detlef wieso ? das ist doch schon alles da. Bei mir zu Hause auch, gut habe noch keine Raketen bisher.

    Wenn Kamera 1 Bewegung erkennt, pasiert als nächstes das und das.... usw

  • .....

    Klassiker: Jeff Goldblum lädt in Independence Day einen Virus mit einem Apple PowerBook auf ein außerirdisches Raumschiff hoch. Das wäre durch eine beliebig andere Darstellung der Benutzeroberfläche auch nicht intelligenter geworden....

    Vielleicht hat er einfach nur das Betriebssystem übertragen... das als Virus fänd' ich glaubhaft. 8o

  • detlef wieso ? das ist doch schon alles da. Bei mir zu Hause auch, gut habe noch keine Raketen bisher.

    Wenn Kamera 1 Bewegung erkennt, pasiert als nächstes das und das.... usw

    Ich verstehe jetzt nicht, worauf sich das bezieht.

  • Ich habe dich so verstanden, das was in dem Film gezeigt, du für nicht glaubwürdig hälts.