MegaChip 2MB Upgrade will nicht funktionieren.

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 1.901 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. Oktober 2022 um 14:24) ist von olly.

  • Hallo allerseits,

    inspiriert durch diesen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. hier, möchte ich mich mit einem Problem an Euch wenden. Da es sich aber nun nicht um eine Reparatur handelt, ist das Thema hier wohl besser aufgehoben (denke ich).

    Es geht um dieses MegaChip 2MB Upgrade für den A500 (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.). In meinem Fall ein Rev.6A Board. Das Ding verweigert mit standhafter Boshaftigkeit seinen Dienst und ich finde mit meinen bescheidenen Mitteln den Fehler nicht. Das Bord ist umgebaut. Alter PLL-Sockel raus, neuer Sockel für den Adapter rein. Soweit, so gut. Alle Verbindungen 3x durchgepiept und ok. Leitung an Gary Pin A36. J2 Pins 2/3 close, 1/2 open. J7 open. Agnus 8375 2MB Version in den Sockel und, gelber Startscreen. ;(

    Alles noch 5 mal durchgetestet aber keine unregelmäßigkeiten gefunden. Den Adapter hab ich fertig gekauft und soweit es geht auf Fehler (Lötfehler) Kurzschlüsse ect. geprüft aber auch nichts verdächtiges gefunden. Ob der 8375 ok ist kann ich mangels Rev. 8A Bord nicht testen. Also einen zweiten Agnus besorgt. Auch gelber Startscreen. Kann mir jetzt nicht so richtig vorstellen, das beide defekt sind. Ist aber nicht unmöglich. Der erste Agnus 8375 ist wieder bei seinem alten Besitzer. Den zweiten hab ich noch da. Beide sollten aber lt. Verkäufer funktionieren. Den DRAM-Chip hab ich auch schon gewechselt. Könnte ja sein das der evtl. defekt ist. Auch ohne Erfolg. Immer noch gelber Screen Dann bin ich in meiner Verzweiflung auf die Idee gekommen für den originalen Agnus 8372A einen Sockel für den Adaptersockel zu basteln, da der original PLL-Sockel ja weichen musste. Und siehe da, mit dem originalen Agnus (8372A 1MB) läuft der Rechner einwandfrei. An meinen Entlöt- bzw. Lötkünsten scheint es also nicht zu liegen. Leider bin ich mit meinem Latein aber am Ende und frage deshalb mal in die Runde.

    Vielleicht hat jemand eine Idee oder einen Denkanstoß, wie ich dem Problem noch auf die Pelle rücken könnte? Eigentlich soll der Mod ja auch mit einem Rev.6A funktionieren. Bin mir aber inzwischen nicht sicher, ob das tatsächlich so ist. Habe natürlich GIDF gefragt, aber keine Lösung gefunden. Scheinbar bin ich der einzige mit dem Problem. Bei anderen scheint das zu funktionieren.

    Inzwischen hab ich auf dem Board weitere 0,5 MB aufgelötet um wenigstens 1MB ChipRAM zu haben was auch funktioniert (das ganze natürlich Schaltbar). Habe dem Amiga auch noch einige andere Moddings verpasst die auch alle funktionieren und bin auch noch nicht ganz fertig mit dem Ding, aber es ärgert mich, das diese Erweiterung nicht funktionieren will. Würde mich freuen, wenn mich jemand unterstützen könnte das Teil doch noch ans laufen zu bekommen. Bedanke mich schon Mal vorab und papp mal noch paar Fotos dran.


    Gruß

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  • olly Jumper falsch ? oben in Deiner Beschreibung ist J2 1/2 open und 2/3 close. 2/3 ist original "close" und muss eigentlich geöffnet werden und dann "1/2" auf close gebracht werden.

    Es sei denn Du zählst verkehrt herum.

  • Danke für deine Nachricht @ronduc .

    Ich zähle in der Tat anders herum. Ich meine die zur Rückseite gerichteten Pads Mitte und oben geschlossen und Mitte und unten offen. So ist es ja auch auf der Git-Seite beschrieben und funktioniert mit den auf dem Mainboard aufglöteten Rams einwandfrei. Kann man eigentlich nichts falsch machen. Meine Tests haben aber auch ergeben, dass die Stellung von J2 auf den Systemstart scheinbar keinen Einfluss hat. Mit dem originalen Agnus 8372A startet das System sogar, wenn J2 komplett offen, also keine Pads per Jumperbrücke verbunden sind. Die CPU stört sich entweder an der MagaChip- Platine oder dem Agnus 8375. Das bekomme ich leider nicht raus. Wenn ich den DRAM- Chip definiert an bestimmten Pins kurz schließe, ist der Startscreen rot, was ja korrekterweise dann auf einen RAM-Fehler hindeutet (Kickstart 1.3). Spannung liegt soweit korrekt an. Der Systemtest der den gelben Screnn generiert kommt also demzufolge nach dem Test des Chip-RAM. Aber scheinbar bin ich weltweit der einzige mit dem Problem. Ich finde nirgends vergleichbare Berichte in dem Zusammenhang. Naja, entweder hab ich eine Schrottplatine bekommen oder die 2MB Agnus Chips die für teuer Geld angeboten werden sind Schrott. Das kann ich leider nicht testen. :|

  • Du könntest mal probieren das A20 Signal von der CPU abzugreifen, ansonsten könnte ich Dir nur anbieten die Platine und Agnus zu testen. Habe ein Rev.8 Board und die gleiche 2MB Platine im A2000.

  • Was aber noch in Frage kommt ist Deine Buchsen Konstruktion. Die Platine hat doch bestimmt dünne Stiftleisten und der Sockel für den 8372a sind dickere.

    Ich habe als Sockel eine PGA Fassung genommen.

  • Du könntest mal probieren das A20 Signal von der CPU abzugreifen

    Habe ich gemacht, ohne Erfolg.

    Was aber noch in Frage kommt ist Deine Buchsen Konstruktion. Die Platine hat doch bestimmt dünne Stiftleisten und der Sockel für den 8372a sind dickere.

    Das war meine 1. Vermutung weil mir das für eine Schwachstelle prädestiniert erschein. Die Konstruktion ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern entspricht dem Adapter Desing Rev. B aus Mai 2020 von Matt Halum an das ich mich gehalten habe. Die Stiftleiste der Platiene passt zu der Buchsenleiste auf dem Bord. Für eine PGA-Fassung hätte ich auch andere Stifte auf der Platine verbauen müssen, da die wie original vorgesehen Stiftleisten in einem Präzisionssockle nicht passen. Im Netz kursieren Videos, wo diese Konstruktion mit den original Stiftleisten scheinbar funktioniert. Ich hab das ganze inzwischen so oft durchgepiept, auch mit eingesetzem Adaptersockel angefangen von den Pins am PLCC-Sockel bis weit auf das Board, dass ich Fehler an der Stelle ausschließe. Den originalen PLCC habe ich mit der Kanülentechnik von dem Board entlötet. Ging einwandfrei. Bei dem 2MB Agnus habe ich auch die Pins gereinigt und gerichtet um Kontaktprobleme zu vermeiden. Hat alles nichts gebracht.

    ansonsten könnte ich Dir nur anbieten die Platine und Agnus zu testen. Habe ein Rev.8 Board und die gleiche 2MB Platine im A2000.

    Da ich (wie schon erwähnt) an der Stelle nicht weiter komme, würde ich Dein Angebot gern annehmen. Die Portokosten (hin und her) übenehme ich natürlich. Ich schreib mal eine PN.

    Aber danke Dir schonmal herzlichst für Deine Unterstützung! :thumbup:

  • Nabend,

    Problem gelöst! Um es kurz zu machen, die Ursache für den gelben Startscreen bei eingesetztem MegaChip-Adapter war jede Menge Flussmittel, welches zwischen den Kontakten der Adaptersockel geklebt hat und offensichtlich Kurzschlüsse/ Krichströme Whatever verursacht hat. Da war sehr viel Pampe zwischen. Der Kollege aus FR bei dem ich diesen Adapter gekauft habe, hat das Ding nach dem Löten schlicht nicht gereinigt. Habe den Adapter nun mal in IPA gebadet und mit der Kinderzahnbürste gereinigt und Zack, 2MB Chipram.

    Ein besonderer Dank an @ronduc der mich bei meiner Problemsuche tatkräftig unterstützt hat und den 8375 Agnus für mich auf Funktion getestet hat. :bia

  • Das Teil hat keine Serienwiderstände und neigt zu Instabilität

    Danke für den Hinweis. Die Chipram-Erweiterung funktioniert hier jetzt einwandfrei in Zusammenarbeit mit dem PiStorm. Von Instabilitäten merke ich nix. Habe aber auch einen Lüfter zur Kühlung im A-500 Gehäuse für die zwei Pi´s und den Rest ( Agnus wird ja auch gut warm) mit verbaut. Wärme ist ja oft ein Problem. Bei mir nun nicht mehr. Der Pi des Pistorm läuft stabil bei 50° im geschlossenen Amiga 500 Gehäuse unterm Abschirmblech. Das ist viel besser als 60° und ok für mich. Ab 60° fängt der Pi an runter zu takteten und in dem engen Gehäuse staut sich die Wärme logischerweise sehr schnell. Jetzt bin ich aber mit meinen Machwerk sehr zufrieden. Alles so wie ich es mir vorgestellt habe und macht Spaß.

    Das einzige was mit PiStorm definitiv garnicht läuft, ist das PowerPC-Board von KCS. Das ist scheinbar zu nahe an der originalen CPU programmiert. Dann eben PC-Task. Hat aber nichts mit dem Ausgangsthema zu tun, deshalb nur mal so nebenbei.