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Preisentwicklung in der Zukunft ? Eure Meinung?

  • Ich dachte er meinte 8GB beim Mac sind viel mehr als 8GB unter Windows, so als Rechtfertigung für die Schmalspureinsteigerconfig bei Apple im Jahre 2022 mit 8GB und 256GB SSD. Mag ja für Mami, die nur surft und mal ein Brief schreibt ausreichen, keine Frage, aber manche wollen echt mit dem Computer arbeiten, erst recht wenn er über 1k kostet. Jetzt kommt sicher gleich wieder irgendein PC-Laptop der auch soviel kostet. Ist richtig, gibt aber auch ne Menge PC-Laptop die für 500,-EUR weit besser ausgestattet sind und nicht jedem ist kompletter RGB-Farbraum oder 4k wichtig. Bei Apple hat man keine Wahl, da muss man teuer kaufen. Beim PC hat der Kunde die Wahl, ob er teuer kaufen möchte, das finde ich viel angenehmer.


    Die Margen sind bei Apple einfach unverschämt hoch, und die Preise für Upgrades sind Verarsche pur.

  • Ich dachte er meinte

    Wer lesen kann ....


    Jetzt kommt sicher gleich wieder irgendein PC-Laptop der auch soviel kostet.

    Habe ich oben schon verlinkt. Die beliebte Dell XPS-Reihe startet, wie viele andere Spitzen-Notebooks auch, mit 8 GB RAM. Das ist nunmal eine übliche Grundausstattung, selbst in der gehobenen Klasse.


    Niemand zwingt einen, die Basisausstattung zu wählen – aber sie reicht halt vielen aus. Für MS Word, Excel, kleine Photoshop/Video/Musik-Projekte oder Web-Sachen (inkl. 4K-Videos gucken) braucht man nunmal nicht mehr. Wer "echt arbeiten" muss (was immer du darunter verstehst), ;) nimmt halt mehr Speicher, so what?


    Keine Ahnung, warum du das überhaupt (weiter) thematisieren musstest. Offensichtlich hast du Superingo einfach falsch verstanden und damit sollte das Thema dann auch durch sein.

  • Viele glauben aber auch, dass der Speicher einfach kaum ausreicht und Windows den "zumüllt", da die Strategie einfach eine andere ist. Nicht wie früher möglichst mit Tools den Ram auch immer leerfegen... Nein, sich das OS nehmen lassen was es kriegen kann, daher ist der RAM im Idealfall praktisch "immer voll" und es wird nur nach Bedarf wieder was rausgekickt.

  • Im Netz bleibt das nicht, viele Sachen und Seiten sind bereits heute nicht mehr erreichbar.

  • Du siehst das ziemlich schwarz. Aber Deine Überweisung kannst Du ja auch am Bankautomat machen. Dafür brauchst Du kein neues Smartphone.

  • Du siehst das ziemlich schwarz. Aber Deine Überweisung kannst Du ja auch am Bankautomat machen. Dafür brauchst Du kein neues Smartphone.

    Du meinst ungefähr so, wie man zur Not auch noch eine Telefonzelle zum Telefonieren nehmen kann?^^

    Das hinkt etwas, Mobilfunk geht auch ohne Smartphone... generell sogar noch mit dem 1999er Nokia 5110 ;)

  • Beim PC hat der Kunde die Wahl, ob er teuer kaufen möchte, das finde ich viel angenehmer.

    Und man mag es kaum glauben, aber selbst Apple zwingt niemanden, ihre Produkte zu kaufen. Man hat also sogar noch mehr Wahl :D!

  • Wobei das ja allein nichts zu sagen hat.Bei Windows wird halt m.E. mit den Ressourcen nicht sehr effizient umgegangen.

    Da hat ja jedes kleine Tool gleich hunderte MB.

    Aber ich habe ja keine Ahnung.

    Doch wenn ich sehe das Turrican auf eine Diskette mit 880KB gepasst hat...egal.

    Als Weichwaren-Dengler muss ich nun da nun doch meinen Senf in die Soße geben: das Problem ist weniger Windows (oder Linux oder Mac OS X oder sonst ein OS), sondern da kommen andere Faktoren zum tragen.

    1. Dependencies
    2. Feature-Bloat
    3. Multimedia-Gemülle
    4. "fat binaries"

    zu 1) Modernes Software-Engineering ist sehr arbeitsteilig und ganz oben auf der Hitliste der "Architekten" steht: "Reuse!" Man soll das Rad nicht neu erfinden und möglichst viel aus fertigen Frameworks und Libraries verwenden. Die ihrerseits natürlich auch auf anderen Libraries aufsetzen - in verschiedensten Versionen. Und schnell ist man in der DLL-Hell und hat einen Abhängigkeitsbaum bis Adam und Eva. Und auch wenn man nur Bruchteile davon nutzt, läppert sich das auf zu Dutzenden an Megabytes.


    zu 2) Jede Software soll alles können und noch mehr. Das "Sticky Notes" Tool soll natürlich auch Videos anzeigen (und schneiden) können und 3D Modelle rendern. War es auf dem Amiga oder Window 3.11 noch wenige Kilobytes groß, sind es heute dann 5 Gigabyte auf der Platte und 2 GB im RAM. 99,9% für Features, die nur alle Schaltjahre ein Nutzer zufällig nutzt (und dann schnell wieder sein lässt, weil zu lahm und zu buggy).

    Und für wen das nicht reicht, es ist natürlich ein komplettes CPython 3.x mit tausend Libs und SDK als Skriptsprache integriert.


    zu 3) Damit die Software "professionell" aussieht und dokumentiert ist, müssten tausend Icons und GUI-Schnickschnack in tausend Größen und Farben und animiert eingebunden werden. Das Hilfesystem ist zwar nur etwas HTML aber kommt mit eigenem vollwertigem Browser und noch ein paar Tutorial-Videos in 4K.


    zu 4) Heute ist alles 64Bit und Code für die AMD64 ISA ist deutlich fetter als bei MC68000 oder noch x86. Optimiert wird vom Compiler nicht mehr für minimale Größe, sondern schnellster Code und das evtl. für mehrere Microarchitektur-Varianten und Erweiterungen (x87 FPU, MMX, SSE*, AVX*). Der Intel C++ Compiler erzeugt Code für unzählige Intel Generationen in ein fettes EXE und wählt dann zur Laufzeit die passenste Variante.

    Bei OS X hat man durch die vielen Prozessor-Wechsel auch oft Code für unterschiedliche Platformen in einem Binary (68k/PPC, PPC/Intel x86, Intel x86/x64, Intel x64l/ARMv8...). Glaube die UWP Binaries, die Microsoft mit Windows 10 einführte, können auch Code für x64/ARM enthalten (bin nicht sicher, hatte bisher nur mit ARM unter Linux/Android zu tun).


    Vor Jahren hatte ich mal aus Spaß ein C89 und C++98 "Hello World!"-Programm mit Visual Studio (AFAIR VS 2008 oder VS 2012) klein bekommen wollen (für x86 und x64) . Mit statisch reingelinkten Runtimes war das EXE schon über 100 KB groß und dynamisch (also Runtime DLLs, msc*.dll) so 20-40 KB. Nur um printf("hello world!\n"); oder cout <<"hello world!\n"; eine kleine String auf der Console auszugeben

    Zum Vergleich: als DOS *.COM (in Assembler erstellt) braucht sowas nur wenige Bytes, vorwiegend der String und ein BIOS Call um den auszugeben.

    Mit allem was ich so mit Google an Tricks und Compiler/Linker Optionen rausgefunden hatte, konnte ich die C Variante so in ein 500-600 Byte EXE bekommen (x64 war etwas fetter als x86).

    Noch mehr schaffen komprimierende Linker wie crinkler aus der 4K-Demo Ecke. Dann motzt aber oft schon wieder der Virenscanner, weil der meint, das PE-EXE sei icht koscher und beim Entpacken könnten schlimme Dinge passieren ;-)

  • Aber was weiss ich schon.Ich finde immer noch Win XP war das Optimum an Komfort und logischem Aufbau.

    Wenn ich heute alleine versuche auf die Festplatte zuzugreifen bei Win 10...man sucht sich tot.

    Kann ich nur voll unterschreiben!!


    Das einzige was sich bei Win 7 verbessert hat ist meiner Meinung nach die Stabilität. (XP hat sich ab und zu noch aufgehängt, wenn eine Anwendung brutal abgestürzt ist)

    Dafür ist die Suchfunktion seit Vista dermaßen besch... geworden, dass man sie eigentlich überhaupt nicht mehr nutzen kann. (unter XP konnte man ganz gezielt suchen, auch nach bestimmten Dateiendungen usw.)


    Ab Win 8 und 10 ist es dann überhaupt komplett bergab gegangen.


    Abgesehen von der Total-Spionage (Keylogger, Sprachsteuerung zum Abhören,....und noch ärger mit diesem TPM Scheiss bei Win 11!!!) kann man bei Win 10 nicht mal mehr nachvollziehen, ob eine Anwendung nach Doppelklick überhaupt im Begriff ist zu starten ?! (der bescheuerte rollende Kreis kommt kurz, aber verschwindet dann ja meist wieder!) So passiert es ständig, dass man was doppelt aufmacht, oder sogar 2x parallel installiert usw.


    So richtig super ist auch, dass man als User blöd sterben gelassen wird, wenn man z.b. die Textgröße umstellt (daß das einen Neustart benötigt, um auch wirklich zu funktionieren, darauf wurde man unter Win 7 noch hingewiesen, bei Win 10 natürlich nicht mehr....;) )

    Ja, und neue Treiber bekommt man ebenso wie die Updates 'aufs Auge gedrückt', ob man will oder nicht, und darf sich nachher ärgern weil manches plötzlich nicht mehr funktioniert....


    Und das aller stärkste:

    So schleichend wurde Windows 10 ja auch 'ARM kompatibel', und es werden Tablets und Konvertibles einfach so als 'Windows 10 Tablets' verkauft, ohne irgendeinem Zusatz! Man nimmt also an, die wären tatsächlich kompatibel. ;) So will es Microsoft seinen Kunden weiß machen, weil das ja alles 'nur Vorteile' bietet:

    Windows 10/11 auf ARM Prozessoren

    Dass in Wahrheit kaum eine 64 Bit Anwendung funktioniert bzw. sich nicht mal installieren lässt, und auch kein einziger Treiber mehr funktioniert, das sind lediglich 'kleine Einschränkungen'..... (muss man auf der Seite ja auch erst ausklappen um es lesen zu können!!)

    Aber die tollen 'Windows Apps' (von denen ich jetzt keine einzige kenne außer irgendeinem Microsoft Müll) laufen ja einwandfrei ;)

    Unter Win 7 gabs wenigstens noch ein separates 'Windows RT' und als solche ausgewiesene Tablets mit ARM Prozessoren, die aufgrund der Inkompatibilität natürlich kein Schwein genutzt hat....


    Kurz gesagt: man ist bei den neueren Windows Versionen einfach nicht mehr Herr des Betriebssystems, sondern wird davon bevormundet.


    Aber ist hier off-topic....sorry....

  • Overdoc:

    Vieles von dem was Du schreibst ist auch nur halb wahr. Vieles kann man umstellen, manches Gewohnheitssache.


    Ein endlosdrehender Kreis beispielsweise ist auch ein Signal für ein abgestürztes Programm, ein 10/11, was Probleme mit feststecken bekommt, färbt den Bildschirm hell auf.


    Ist wie bei Linux, wo einem dann auch bei Kritik vorgeworfen wird: Sind die Mythen von vor 10 Jahren.


    Ich hatte jetzt gerade erst wieder mit 2 XP-Rechnern zu tun, die aber nun endgültig von neuen Maschinen abgelöst werden - und empfand es als Zumutung, an denen zu arbeiten. Denn der Weg war wieder genau umgekehrt: Kaum was gefunden, alles hiess 'wieder' anders wie gewohnt, manche Funktionen wurden da geklaut in dem alten OS (also waren nie da, aber jetzt vermisse ich sie...) - also nee... Ich weine XP so gesehen keiner Träne nach.


    Was jedoch auf der alten Maschine immernoch gut war, war die reine Reaktionszeit vom Dateisystem. Aber wenn dann der Browser vor sich hin rotierte, ohne irgendwie Inhalte auf den Bildschirm bringen zu können, wusste man wieder, wo man war...

  • Du siehst das ziemlich schwarz. Aber Deine Überweisung kannst Du ja auch am Bankautomat machen. Dafür brauchst Du kein neues Smartphone.

    Du meinst ungefähr so, wie man zur Not auch noch eine Telefonzelle zum Telefonieren nehmen kann?^^

    Naja, hinkt wohl etwas der Vergleich, aber ja, notfalls kann man auch über eine Telefonzelle noch telefonieren. Wobei telefonieren, geht ja auch mit einer älteren Android-Version oder gar ohne Android. Demnach paßt der Vergleich doch nicht.

    Ist halt Luxus, wenn man das über das Telefon mit der neusten Android-Version machen will. Und Luxus kostet halt. Muß man wahrscheinlich so sehen.

  • Ich wollte es eher so verstanden wissen: Find mal noch eine Telefonzelle.


    Ja, Geldautomaten sind (noch) häufiger anzutreffen... aber das Filialen-Sterben der Bank geht auch immer weiter... und mit Ihnen wird auch die Anzahl der Automaten deutlich weniger.


    Logisch, bezahlen mit Plastikkarte oder Handy, kannst Dir Bargeld beim Discounter an der Kasse mitnehmen...


    Irgendwann sind Geldautomaten genau so selten wie jetzt Telefonzellen.

  • Das kann durchaus passieren, wird aber auch davon abhängen, wie intensiv die Kunden das nutzen. Wenn es viel genutzt wird, werden sie die nicht einfach abtransportieren.


    Telefonzellen oder das, was davon heute ohne Tür noch übrig ist, wird inzwischen wenig genutzt. Nach der Telekom würde die vermutlich alle abbauen, da nicht lukrativ genug.

  • Das einzige was sich bei Win 7 verbessert hat ist meiner Meinung nach die Stabilität. (XP hat sich ab und zu noch aufgehängt, wenn eine Anwendung brutal abgestürzt ist)

    Das Einzige sicher nicht, auch wenn das schon Grund genug für ein Update wäre.


    Weitere positive Punkte:

    • (funktionierende) Suche im Startmenü (im Gegensatz zu Win10)
    • sehr gute automatische Treiberunterstützung (ein sehr wichtiger Punkt für mich)
    • (viele Kleinigkeiten, die mir gerade nicht mehr einfallen)

    Mit der Suche stand und stehe ich seit Win7 allerdings auch auf Kriegsfuß und nutze seitdem immer Everything und Agent Ransack.


    Ansonsten war Win7 für mich ein ziemlich perfektes Betriebssystem - wobei mir ein verbessertes WinXP vermutlich auch genügt hätte.

  • Irgendwann sind Geldautomaten genau so selten wie jetzt Telefonzellen.

    Oder man braucht einfach keine mehr.

  • Welches OS war das mit dem Hund, der gefragt hat, ob man nach "Dateien" oder "Dokumenten" suchen will? Ich glaube, W2K, oder?

    Seither kann ich den Suchergebnissen nicht mehr vertrauen.


    Wenn was gefunden wird: Schön!

    Wenn nichts gefunden wird: Tja, kann sein, dass da wirklich nichts ist, aber eher liegt es an der Windows-Suche.

    Hier nehme ich Agent Ransack, auf der Arbeit behelfe ich mir oft mit Notepad++