Preisentwicklung in der Zukunft ? Eure Meinung?

Es gibt 421 Antworten in diesem Thema, welches 49.529 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. Juni 2023 um 12:32) ist von muellerarmack.

  • Ich kenne mittlerweile schon drei Leute aus dem Bekanntenkreis, die fin der Kindheit einen C64 hatten und dann lange nichts mehr mit dem Thema anfangen konnten. Als sie vom TheC64 (maxi) mitbekommen hatten, haben sie hier zugeschnappt und spielen damit "so wie früher" (Zitat). Mit echter Hardware könnten die quasi nichts anfangen. Mit dem TheC64 an den HDMI-Fernseher anstopseln, einschalten und loslegen.

    Ja, viele entdecken den C64/Amiga wieder durch irgendwelche Retro-Artikel in Zeitungen, durch Emulation, oder kaufen sich vielleicht auch einen C64/Amiga Mini.

    Einige davon wollen dann aber doch wieder wie früher einen 'echten C64' oder A-500 haben, Disketten einlegen und das Geräusch des Ladens hören, einen 'ordentlichen' Quickshot oder Competition Pro Joystick in der Hand haben, usw.

    Und offenbar gibt es immer noch genügend solcher Nostalgiker, die dann eben auch bereit sind 150,- oder mehr für ein funktionierendes Set mit allem was man so braucht hinzublättern.

  • Wer sich an Festpreisen von irgendwelchen Spinnern orientiert, hat eBay wohl nicht verstanden. Natürlich guckt man bei den Versteigerungs-Erlösen abgelaufener Auktionen (das dürfte doch wohl jeder wissen, der weiß, wie man einen eBay-Account bekommt, oder? Und als Verkäufer darf man sich gerne an der teuersten Versteigerung orientieren, genau wie die Käufer die Schnapper als Orientierungspunkt nehmen – und dann muss man sich halt irgendwo treffen, wenn ein Verkauf zustande kommen soll. Ich glaube nicht, dass irgendwelche Fantasie-5.000-Euro Angebote am Preis von Retro-Rechnern etwas ändern.

    Sind Auktionen nicht tot?

    Über Sofortkauf kriegt man unterm Strich mehr Geld. Da reicht ja einer der bereit ist das zu zahlen, bei ner Auktion ist man darauf angewiesen das mehrere die Preise hoch treiben.

    Ich hab erst eine A590 für 299,- nach Frankreich verkauft.

    Micha

  • Sind Auktionen nicht tot?

    Über Sofortkauf kriegt man unterm Strich mehr Geld. Da reicht ja einer der bereit ist das zu zahlen, bei ner Auktion ist man darauf angewiesen das mehrere die Preise hoch treiben.

    Das könnte sein, aber bei der Auktion steht an sich der Verkaufszeitpunkt fest, bei einem normalen Angebot nicht. Das kann schneller gehen oder viel mehr Zeit benötigen. Das dürfte von der Preisgestaltung abhängen.

  • Sind Auktionen nicht tot?

    Über Sofortkauf kriegt man unterm Strich mehr Geld. Da reicht ja einer der bereit ist das zu zahlen, bei ner Auktion ist man darauf angewiesen das mehrere die Preise hoch treiben.

    Das könnte sein, aber bei der Auktion steht an sich der Verkaufszeitpunkt fest, bei einem normalen Angebot nicht. Das kann schneller gehen oder viel mehr Zeit benötigen. Das dürfte von der Preisgestaltung abhängen.

    Dass man bei EKA (generell) mehr bekommt, glaube ich nicht. Um den Preis hochzutreiben braucht man immer zwei Interessenten.

    Wenn einer bei EKA einen unverhältnismäßig hohen Preis haben will, dann warte ich einfach ab. Wenn das Angebot irgendwann weg ist, dann gab es einen zweiten Interessenten, wenn nicht geht meistens nach ein paar Wochen der Preis runter. Es gibt natürlich auch sture Anbieter, die den Preis über Monate unverändert lassen. Auf die Geschichte vom zweiten Interessenten, der mehr bezahlen will, gehe ich generell aus Prinzip nicht ein.

    Aber das gilt alles für ebay und EKA. Bisher habe ich die besten Schnäppchen bei EKA gemacht.

    Um die ganzen 1 Euro und VB Angebote auf EKA mache ich sowieso einen großen Bogen. Das muss schon was wirklich Interessantes sein, wenn ich da überhaupt mal anfrage.

  • Darum geht es nicht. Es ging darum, einen einigermaßen realistischen Preis herauszufinden. Und dafür kann man in die abgelaufenen Auktionen (und auf Wunsch inkl. der erfolgreichen Sofortkäufe) nach wie vor gucken und schauen, was dabei herausgekommen ist. Für gängige Rechner-Typen findet man meistens einige Geräte aus den letzten Monaten und kann sich eine gute Übersicht verschaffen.

    Das geht aber nicht wenn das was man verkauft eher selten ist. Da tastet man sich dann eher von Oben ran.

    Ne nackte A590 20MB geht zum Beispiel um die 140 Euro weg. Das beantwortet aber nicht die Frage was man für eine mit 4GB Platte, 14Mhz Hack und GuruROM verlangen kann. Preise für Chinon FZ357A gehen auch durch die 100 Euro Decke.

    Micha

  • Mir fällt gerade in letzter Zeit auf, dass gehäuft Sammlungen aufgelöst werden und anhand der Aufmachung des Angebots würde ich nicht auf die Erben tippen. Vielleicht doch ein Zusammenhang

    mit der akt. Inflation.

    Vielleicht wollen einige auch die Erben nicht mit dem ganzen Kram belasten. Ich würde auch versuchen, meine Sachen hier vorher loszuwerden.

    Nicht wegen dem Geld, sondern weil ich es Zumutung finde, so eine Sammlung auflösen zu müssen oder auch einfach nur entsorgen zu müssen, wenn man keine Bezug dazu hat.

  • Manchmal macht es aber auch gerade die Bindung an den Verstorbenen schwer, die Sachen wegzugeben.

    Kenne da selber so einen Fall. "Papa hat die Sachen so geliebt, ich bring' es nicht übers Herz, das wegzugeben".

    Mögen viele sicher nicht nachvollziehen können, ich kann so eine emotionale Komponente durchaus verstehen - jedenfalls solang die Sammlung nicht mehrere Garagen füllt. Ich hab auch Dinge verwahrt, von denen ich wusste, sie haben den Menschen viel bedeutet.

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  • oh ja, das kann ich gut nachempfinden. Meine Frau wollte auch jeden beliebigen Krempel von Schwiegervatter behalten, mit der Konsequenz, dass der Kram jahreeelang bei uns auf dem Speicher lag. Guckte kein Mensch mehr an, nahm aber nur Platz weg. Irgendwann nach vielen Jahren konnte meine Frau sich dazu durchringen den Kram zu entsorgen, was eine Entrüstung in der Verwandschaft auslöste. Daraufhin bat ich die Empörten den Kram doch bei sich zu lagern, wenn das Zeug ach so erhaltenswert ist und das wollte dann überraschenderweise auch keiner übernehmen, folglich haben wie Stk. für Stk. das Zeugs leise verschwinden lassen.

    Beim nächsten Mal werde ich drauf bestehen, alles in 3 Kategorien einzusortieren. 1. Behalten, wenn etwas wirklich noch genutzt werden kann (bswp. die Standbohrmaschine von Vadder), 2. Wenn Erinnerungsstücke, dann nur Kleinstteile

    (ein Foto, ein Armbanduhr, die Münze etc), 3. Weg: Verkauf, Verschrotten.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Ich schrieb doch gerade,

    ... und hat auch irgendwie alles nichts mit der Preisentwicklung von Retrohardware in der Zukunft zu tun. Oder ist das Thema schon durch? :rolleyes:

  • Und damit wären wir wieder beim Thema. Und – wie sieht's aus, soll ich kaufen oder verkaufen, wie sind die Kurse, wie die Trends?

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  • Genau, bleiben wir besser beim Thema.

    ... um dann im nächsten Satz gleich wieder davon abzukommen. ;) Jetzt aber wirklich ....

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  • Und damit wären wir wieder beim Thema. Und – wie sieht's aus, soll ich kaufen oder verkaufen, wie sind die Kurse, wie die Trends?

    Bei ner Inflation von 10% halte ich Geld für eine noch schlechtere Anlage.

    Micha

  • Der C64 wird im Wert sinken. Das haben ja schon einige hier vorausgesagt. Also damit meine ich die "normalen" Versionen (C64, C64C, C64G). Es gibt einfach zu viele davon. Und es gibt zu viel Konkurrenz (z.B. C64 Mini/Maxi, Emulatoren, usw.).

    Ich teile mal die Szene willkürlich in 3 Gruppen ein:

    1. Leute die den C64 aus Nostalgie und wegen den Spielen aus der Jugend haben wollen. Die kaufen einen der obigen C64 günstig.

    2. Und die "Freaks" bauen sich ja schon lange ihre eigenen "C64" (MK-Reloaded, Ultimate Elite usw). Da wird viel Zeit in tolle Projekte investiert.

    3. Dazwischen gibt es noch die Leute die ihren Original-C64 durch Zusatz-Hardware pimpen (z.B. Sidekick64, Ultimate II+).

    So hat jeder seinen C64 den er haben will. Ich denke gerade das macht die Szene aus. Weil es so vielfältige "C64" gibt. Aber diese Frankenstein C64er sind schwer im Wert zu schätzen. Ich würde mir keinen Frankenstein C64 kaufen. Der Reiz macht es ja gerade aus, so einen selbst zu bauen. Somit ist selbst für mich ein gepimpter C64 nichts wofür ich mehr Geld ausgeben werde.

    Just my 2 cents...

  • Zudem spart es Platz.

    Genau! Und bei den aktuellen Miet- bzw Energiepreisen ist auch das als Argument zu berücksichtigen. Lagerplatz (auch privat) ist inzwischen sehr teuer, auch wenn man ein Haus sein eigen nennt. Die Räumlichkeiten wo die ganzen "wertvollen Retroalien" gelagert werden, sollten ja auch gut temperiert sein und gepflegt werden damit der wertvolle Lagerbestand (äh Sammlung) nicht vergammelt. Das hat m. E. aber nichts mit dem Alter zu tun.

    Allerdings denke ich, wird es wohl noch einige Dekaden/ Generationen dauern, bis die Preise für C64 & Co sinken werden. Aktuell beobachte ich einen weiteren deutlichen Aufwärtstrend und das trotz angespannter Wirtschaftlicher Lage sowie steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten. Gibt also noch genug, die sich diese Preise trotzdem leisten können. Für die Händler ist daher aus meiner Sicht aktuell eine sehr gute und ertragreiche Zeit im Retrocomputinghandel. Erst wenn die Anbieter dauerhaft auf Ihren Preisen sitzen bleiben wird sich das ändern. Wegschmeißen oder gar verschenken wird man i. d. R. aus Gründen der Schadensbegrenzung wohl nichts.

    Cheers

  • Zudem spart es Platz.

    Genau! Und bei den aktuellen Miet- bzw Energiepreisen ist auch das als Argument zu berücksichtigen. Lagerplatz (auch privat) ist inzwischen sehr teuer, auch wenn man ein Haus sein eigen nennt. Die Räumlichkeiten wo die ganzen "wertvollen Retroalien" gelagert werden, sollten ja auch gut temperiert sein und gepflegt werden damit der wertvolle Lagerbestand (äh Sammlung) nicht vergammelt. Das hat m. E. aber nichts mit dem Alter zu tun.

    Allerdings denke ich, wird es wohl noch einige Dekaden/ Generationen dauern, bis die Preise für C64 & Co sinken werden. Aktuell beobachte ich einen weiteren deutlichen Aufwärtstrend und das trotz angespannter Wirtschaftlicher Lage sowie steigenden Lebenshaltungs- und Energiekosten. Gibt also noch genug, die sich diese Preise trotzdem leisten können. Für die Händler ist daher aus meiner Sicht aktuell eine sehr gute und ertragreiche Zeit im Retrocomputinghandel. Erst wenn die Anbieter dauerhaft auf Ihren Preisen sitzen bleiben wird sich das ändern. Wegschmeißen oder gar verschenken wird man i. d. R. aus Gründen der Schadensbegrenzung wohl nichts.

    Aber auch das gehört zum Hobby dazu, daß man sich den Platz dafür gönnt, den man einfach haben möchte. Hobby ist halt Luxus und Luxus kostet Geld.

    Und dass die Preise sich weiter entwickeln, könnte auch sehr gut daran liegen, dass Menschen sagen, dieses C64-Hobby ist an sich immer noch preiswerter, als jeden Abend in die Kneipe zu gehen und dort sein Bier zu trinken oder regelmäßig Essen zu gehen.

    Selbst wenn tatsächlich irgendwann die Preise für Commodore-Hardware fallen sollten, wird es andere Sachen geben, woran das Interesse steigt. Das ist ja bereits bei älterer PC-Hardware zu sehen. Ein 486'er-Mainboard bekommt man heute nicht mehr für 2 Euro. Früher ging das. Selbst die einfachen ISA-Kontrollerkarten bekam man früher für lau oder 1 Euro. Das klappt heute auch nicht mehr.

    Es gibt inzwischen eine Reihe Leute, die an den Sachen (zurecht) Freude haben und sich die Sachen auch etwas kosten lassen.