Preisentwicklung in der Zukunft ? Eure Meinung?

Es gibt 421 Antworten in diesem Thema, welches 49.543 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (6. Juni 2023 um 12:32) ist von muellerarmack.

  • Wobei "Musik aller Art von Vinylplatte" ungleich "C64 Pixelhaufen und SID Gekrächze" ist. :)

    Musik ansich ist generell massentauglich und 8 Bit Gedöns ist für die Nerds.

    Ich hab ewig nicht mehr im Laden geschaut, wie da derzeit die Schallplattenecke aussieht. Mein Plattenspieler ist verpackt und eingelagert. Platten auflegen ist geil, aber wenn man es nicht nutzt...

    Eine robuste Basis hält sich auch nur temporär, altes Zeugs ist irgendwann für immer weg und niemand vermisst was.

    Ja, jetzt wäre vermutlich noch eine gute Zeit, um sich von alter Hard- und Software ware zu trennen.

  • Naja, der Vergleich mit Vinyl passt eher nicht so ganz.

    Die Platten-Szene gibt es ja hauptsächlich, weil dort manche meinen, dass die Musik analgog aufgezeichnet besser klingt als digital. Spätestens bei 96kHz Samplingrate ist es technisch aber kaum erklärbar, dass so ne Rille feiner auflösen sollte. So manch einer dieser Szene legt zu seinem 50 kg Plattenspieler auch noch Lautsprecherkabel zum Kleinwagenpreis. Das ganze befeuert dann mit einem Röhrenverstärker zwei 30cm Breitbänder aus den 70er Jahren, die selbst ohne Raumeinflüsse einen Frequenzgang und ein Wasserfallspektrum haben, bei dem das Matterhorn vor Neid erblasst. Aber wenn es die Leute glücklich macht.:nixwiss: Der Rest macht es einfach, weil es ne Zeit lang wieder als "cool" gilt/galt.

    Beim C64 behauptet keiner, dass da etwas technisch besser wäre als bei aktuellen Computern.
    Wir bewahren uns einfach ein Stück unserer Jugend damit.:alt:

    mfg Tobias

  • So manch einer dieser Szene legt zu seinem 50 kg Plattenspieler auch noch Lautsprecherkabel zum Kleinwagenpreis. Das ganze befeuert dann mit einem Röhrenverstärker zwei 30cm Breitbänder aus den 70er Jahren, die selbst ohne Raumeinflüsse einen Frequenzgang und ein Wasserfallspektrum haben, bei dem das Matterhorn vor Neid erblasst.

    :emojiSmiley-28:Genau so. Geil sind ja auch vergoldete TOSLINK Kabel und mit einem goldenen HDMI-Kabel ist das Bild besser... :emojiSmiley-38:

    Video/Audio-Voodoo ist schon eine ganz besondere Sparte für sich.

    Bei Musik mag es manchmal besser sein, wenn es eben nicht superfein lupenrein klingt.SID tunes klingen je nach Lautsprecher auch unterschiedlich gut.

    Ein Film in HD, bei dem man das Filmkorn sieht, kommt stilvoller und schärfer rüber, als übelst rauschreduziert oder von VHS.

    Man muss sich je nach Situation und Präferenz die Rosinen rauspicken.

    Möge uns die Zeitmaschine namens "C64" noch lange erhalten bleiben.

    Wertvoll im Herzen - nicht in der Geldbörse. :)

  • Beim C64 behauptet keiner, dass da etwas technisch besser wäre als bei aktuellen Computern.

    :prof:... *lufthol* ...


    (ich bin mir sicher, solche Aeusserungen durchaus schon gelesen zu haben :D )

    - neue Spiele für den C64 -
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  • Glaube nicht dass eine Krise sehr viel an der Preisentwicklung ändern wird.

    Vielleicht wird er eine oder andere was verkaufen, aber das wird überschaubar bleiben. Aber kommt natürlich drauf an wie schlimm es wird?!

    Die Preise sind jedoch auch nicht sooo extrem gestiegen, wenn man es mit anderen Dingen vergleicht.

    Viele von uns haben halt noch die Preise vor 20 Jahren im Kopf, wo man einen C64 am Flohmarkt für 30,- gekauft hat. Heute kostet er das doppelte oder vielleicht das 3-fache, aber ein Laib Brot kostet heute auch doppelt so viel wie vor 20 Jahren....

    Hinzukommt ist, dass heute nur noch wenig Leute die Sachen aus 'erster Hand' bzw. 'von damals verkaufen'. Und wenn, dann schaut jeder mal kurz im Internet nach, und weiß ca. was es wert ist.

    Somit gibt es keine Schnäppchen mehr, die damals die Preise im Durchschnitt gedrückt haben. Man kann nur mehr schwer einen C64 'günstig finden', sondern muss im Normalfall eben den aktuellen Preis zahlen.

    Ich denke wirklich günstiger werden die Sachen erst dann, wenn diejenigen, die damit aufgewachsen sind und z.b. wieder einen C64 haben wollen, irgendwann weniger werden. Dann gibt es weniger Interessenten, und gleichzeitig mehr Angebot durch Nachlässe von Sammlern usw., die dann am Markt landen.

    Das ist z.b. bei Röhrenradios genauso, weil von denjenigen die damit aufgewachsen sind und sich dafür interessiert haben, leider nur mehr wenige am Leben, oder noch fit genug sind, um sich damit noch aktiv zu beschäftigen.

    Denke (bzw. hoffe ;) ) dass wir da aber noch bisschen Zeit haben?

    Die meisten hier scheinen so um die 50 zu sein, also noch kein Alter ;)

  • Jetzt habe ich mir 14 Seiten durchgelesen und kann für mich nur ein Fazit ziehen. Mir ist es total egal wie sich die Preise entwickeln.
    Ich mache das als Hobby weil ich einfach Lust drauf habe. Wenn ich morgen tot umfalle kommt der Krempel auf den Müll, wird verschenkt oder verkauft. Ist mir dann total latte. Was die Investitionen an geht, irgend was muss man doch mit seinem Geld machen. Wenn man mit seinem Geld nichts kauft ist es eigentlich wertlos. Also nehme ich die Kohle und habe Spass damit. Ist egal ob ich ins Kino gehe, aus die Kirmes oder alte Hardware kaufe. Hauptsache ich habe Spass an der Sache 😊

    Nur meine,recht einfach gestrickte Meinung

    Alle sagten das geht nicht und dann kam einer der wusste das nicht und hat es einfach gemacht :thumbsup:

  • Ach je, also ich bin sehr froh, von den alten Frickel-OS-Tagen weg zu sein, wo Dir nur Kleinigkeiten im Programmablauf schon das OS mal wieder zerschiessen konnte und solche Späße... das geeiere mit Treiber-CDs/Disketten und dann wieder der Windows-CD-Nachfrage bei jeder Kleinigkeit... nene, dann lieber etwas mehr Automatismus und es geht 'Out-of-theBox' - denn das ist imho bis heute der Grund, warum sich Linux trotz aller Fortschritte nicht breiter etabliert.

    Darüber bin ich auch froh. Ich habe die letzten drei Jahre einige PCs zusammengestellt mit Windows10 und ich musste nicht EINEN Treiber installieren. Es hat out-of-the-box wirklich alles gepasst, obwohl das immer total unterschiedliche Komponenten waren. Ich bin echt beindruckt gewesen. Und keins der Systeme hat seit dem irgendein Problem gehabt, bis auf ein Drucker der mal nicht so wollte, aber Drucker sind eh nicht von dieser Welt :D

  • Viele von uns haben halt noch die Preise vor 20 Jahren im Kopf, wo man einen C64 am Flohmarkt für 30,- gekauft hat.

    30 Schilling? Soweit ich mich erinnere, waren C64 locker für 10€ zu haben, wenn man die nicht sowieso geschenkt bekommen hat. Welle:Erdball z.B. hat seinerzeit während eines Konzerts einfach einen C64 ins Publikum verschenkt. Sofern das kein abgekartetes Spiel war we-Honey ? ;)


    Ich habe die letzten drei Jahre einige PCs zusammengestellt mit Windows10 und ich musste nicht EINEN Treiber installieren. Es hat out-of-the-box wirklich alles gepasst, obwohl das immer total unterschiedliche Komponenten waren

    Das war in der Anfangszeit von Win10 übrigens offenbar noch nicht so.

  • Ja, kann sein, ich kannte bis dahin nur noch das mit den Treibern nachinstallieren und ganz früher war sogar wichtig welchen man zuerst installiert. Was solls Unzulänglichkeiten gibt es überall, Hauptsache man hat überall nur noch ein OS, das macht das Leben schon mal einfacher im Gegensatz zu früher.

  • So isses. Dsa Lebbe gehd weida. Stell dir mal vor, wir müssten die Sozialisierungs-Phase unserer Elterngeneration glorifizieren ... LSD, ungehemmter Sex dank Pille, Atomic Age und Technik allgemein am abheben und dann noch Flug zum Mond ...

    DAMN ... Ich würde sofort Tauschen wollen !!! :D

    Wahrscheinlich wegen dem ungehemmten Sex. :bgdev

  • Zurück zum Thema:

    Die Frage bei der Preisentwicklung von Retrocomputern ist, gerade auch bei Commodore-Hardware, wie ja bereits geschrieben: wie hoch bleibt das Angebot und wie hoch bleibt die Nachfrage.

    Bei so manchen Sammler entsteht auch sehr schnell eine Art von Sättigung, bei mir zumindest, wenn man den fünfzehnten C64 in den Schrank räumt, die zwölfte 1541 säubert und nur mal kurz ausprobiert und dann auch wieder verstaut, dann ist so ein Punkt erreicht wo man selbst ein gutes Angebot dann auch mal auslässt - ich bewundere die User hier im Forum, die gerade mal einen C64 und einen 1541 haben und damit dann glücklich sind, so etwas wäre nichts für mich, gleichzeitig wundere ich mich über User hier im forum, bei denen sich die Commodore-Hardware sich bis an die Decke gestapelt hat und die nicht mehr den Überblick haben, was und wieviel sie da eigentlich haben und ob es überhaupt noch funktioniert - aber das ist das eben das Problem: wo das Sättigungsgfühl ausbleibt entsteht dann ganz schnell eine Art von Sucht, hier eben die Sucht nach immer mehr Retrozeug und dann ist man eben ,aus der Sucht heraus, bereit auch tiefer in die Tasche zu greifen um immer mehr Retrozeug umsich zu schichten.

  • Da der Wunsch geäußert wurde, habe ich die anektodischen Windows/Linux-Geschichten in den passenden Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. verschoben.

    Hauptsache man hat überall nur noch ein OS, das macht das Leben schon mal einfacher im Gegensatz zu früher.

    Das sehe ich anders. Wenn wir uns alle auf einen Monopol-Hersteller geeinigt hätten, wäre die Technologie nicht da, wo sie heute ist. Konkurrenz belebt das Geschäft und schafft Innovation. Ich fände eine homogene IT-Welt, in der es nur Windows gäbe, eine traurige Entwicklung – und unabhängig davon, was man jetzt nutzt, wäre das fatal.

    Ich finde auch gerade deswegen, weil es in den 70ern und 80ern so einen Wildwuchs an Geräten und Betriebssystemen gab, die Zeit so spannend und die Geräte sammelwert. Da war eben nicht intern alles gleich, nur mit unterschiedlichen Marken-Aufklebern, sondern da gab es noch echte Unterschiede, Entscheidungsfreiheit. Beinahe hätten es Microsoft und Intel geschafft, uns diese Freiheit wegzunehmen. Glücklicherweise gab es aber immer wieder Personen, Firmen, Gruppen, die sich diesen Monopol-Bestrebungen entgegenstellten und etwas eigenes realisierten. Das ist z.B. für mich ein Grund, Linux zu feiern – obwohl ich es nicht (bewusst) nutze und für mich eine geeignetere Lösung gefunden habe.

    Und ohne Linux wäre die Geburt von Android, welches hier sicherlich sehr viele nutzen, so (schnell) gar nicht möglich gewesen. Hätte sich Android (als Firma damals) nicht den Linux-Kern und Java schnappen können, hätte die Entwicklung wahrscheinlich Jahre länger gedauert und Apple wäre unaufholbar gewesen (die restliche Konkurrenz war ja ohnehin meilenweit hinterher). Auch das wäre keine gute Entwicklung gewesen, denn egal wo: Monopole sind schlecht, Kunden sollen wählen können – und ohne Wettbewerb gibt es keine Innovation.

    Klar, unterschiedliche Betriebssysteme und Hardware-Architekturen machen es Software-Entwicklern nicht leicht. Das war aber zu Zeiten von Apple II, C64, Atari 8-Bit, CPC und Specci auch schon so – und letztendlich haben die ganzen Portierungen und Cross-Plattform-Entwicklungen von Anwendungen und Spielen auch eine Menge Programmierer in Lohn und Brot gebracht. Und heutzutage gibt es doch fast alle wichtigen Programme für 2 oder 3 Desktop-Betriebssysteme (und viele sogar zusätzlich für die beiden (verbliebenen) Mobile-Systeme) – und auch das ist gut so.

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  • wo das Sättigungsgfühl ausbleibt entsteht dann ganz schnell eine Art von Sucht, hier eben die Sucht nach immer mehr Retrozeug und dann ist man eben ,aus der Sucht heraus, bereit auch tiefer in die Tasche zu greifen um immer mehr Retrozeug umsich zu schichten.

    Ich habe eher den Eindruck, dass die hohen Preise für gängige Retro-Hardware, wie den C64, eher von Neulingen bezahlt werden, für die das der erste Retro-Rechner ist. Sammler, wie ich, zahlen keine 50 oder 100 Euro für einen C64 – ich nehme Geräte in Obhut, wenn sie mir jemand vor die Tür legt – aber ich gebe kein Geld mehr dafür aus. Anders sieht es bei Rechnern aus, die ich leider noch nicht habe aber gerne hätte (das sind aber vielleicht noch ein Dutzend Geräte). Da musste ich in den letzten Jahren meine Preis-Vorstellungen immer mal wieder nach oben korrigieren. Letztlich habe ich aber eingesehen, dass ich diese Geräte nicht mehr als Schnäppchen bekommen werde und lebe damit (und suche auch nicht mehr wirklich). So wichtig ist mir das Hobby auch nicht, dass ich mich dafür krumm machen würde. Mein letzter Neuzugang war der Apple IIGS und das ist auch schon wieder Jahre her. Ich habe aber noch genügend defekte Rechner in meiner Sammlung, die ich nach und nach wieder fit machen möchte – Spielspaß bis zum Ende meines Lebens. ;)

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  • mittlerweilen gibt es aber viele "Händler / Pseudohändler" die Preise gezielt mit mehreren Accounts hoch halten....

  • mittlerweilen gibt es aber viele "Händler / Pseudohändler" die Preise gezielt mit mehreren Accounts hoch halten....

    Jau, genau so ist das aber wen stört es? Ich kaufe da nix und fertig. Ist doch mit allem so. Die können die Preise nur hoch halten wenn es jemand kauft. Wenn es keiner kauft wird es billiger. Letztendlich entscheidet der Käufer. Will man es sofort haben muss man kaufen. Andere haben Zeit und warten. Ist bei Neuwaren nicht anders als bei den Retro Sachen.

    Alle sagten das geht nicht und dann kam einer der wusste das nicht und hat es einfach gemacht :thumbsup:

  • Sicherlich, nur wer seine Geräte jetzt verkaufen möchte und nicht weiß, was man dafür verlangen kann, der wird im Internet gucken und findet dann solche 'Richtpreise' - und daher werden auch die privaten Angebote hochpreisiger.

    Sicherlich muss man da auch nicht kaufen.

    Wer aber dann ein Gerät für 100 € reinstellt, weil er 'überall' diese Preise findet und bekommt dann Angebote über 50 € - der sagt sich dann, dafür geb' ich es doch nicht ab, ist doch locker das Doppelte wert.

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  • wer seine Geräte jetzt verkaufen möchte und nicht weiß, was man dafür verlangen kann, der wird im Internet gucken und findet dann solche 'Richtpreise'

    Wer sich an Festpreisen von irgendwelchen Spinnern orientiert, hat eBay wohl nicht verstanden. Natürlich guckt man bei den Versteigerungs-Erlösen abgelaufener Auktionen (das dürfte doch wohl jeder wissen, der weiß, wie man einen eBay-Account bekommt, oder? Und als Verkäufer darf man sich gerne an der teuersten Versteigerung orientieren, genau wie die Käufer die Schnapper als Orientierungspunkt nehmen – und dann muss man sich halt irgendwo treffen, wenn ein Verkauf zustande kommen soll. Ich glaube nicht, dass irgendwelche Fantasie-5.000-Euro Angebote am Preis von Retro-Rechnern etwas ändern.

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  • 30 Schilling? Soweit ich mich erinnere, waren C64 locker für 10€ zu haben, wenn man die nicht sowieso geschenkt bekommen hat. Welle:Erdball z.B. hat seinerzeit während eines Konzerts einfach einen C64 ins Publikum verschenkt. Sofern das kein abgekartetes Spiel war we-Honey ? ;)

    Nein, ich meine schon 30,- Euro.

    Aber das ist eben genau was ich meine, man erinnert sich an die Sachen, die man halt so ab und zu mal 'geschnappt' hat, oder vielleicht sogar geschenkt bekommen hat, vergisst aber, daß das damals auch nicht alltäglich war, sondern nur durch ständiges Ebay, Kleinanzeigen, Flohmärkte usw. durchforsten möglich war.

    Wenn man sofort einen C64 haben wollte und das nächst besten Angebote genommen hat, dann waren es wie gesagt auch eher 30,- und keine 10,- oder darunter.

    ich mich über User hier im forum, bei denen sich die Commodore-Hardware sich bis an die Decke gestapelt hat und die nicht mehr den Überblick haben, was und wieviel sie da eigentlich haben und ob es überhaupt noch funktioniert - aber das ist das eben das Problem: wo das Sättigungsgfühl ausbleibt entsteht dann ganz schnell eine Art von Sucht, hier eben die Sucht nach immer mehr Retrozeug und dann ist man eben ,aus der Sucht heraus, bereit auch tiefer in die Tasche zu greifen um immer mehr Retrozeug umsich zu schichten.

    Hat sich bei mir glücklicherweise nicht in diese Richtung entwickelt ;)

    In dem Moment wo die Preise höher wurden, hab ich dann auch weniger gekauft, und kaufe mittlerweile schon seit fast 10 Jahren kaum noch etwas. Bin eher am Durchchecken, Reparieren, Herrichten und Abbauen was x-fach vorhanden ist. :)

    Ich habe eher den Eindruck, dass die hohen Preise für gängige Retro-Hardware, wie den C64, eher von Neulingen bezahlt werden, für die das der erste Retro-Rechner ist. Sammler, wie ich, zahlen keine 50 oder 100 Euro für einen C64

    Klar, aber Sammler suchen nach dem x-ten C64 auch nicht mehr soo aktiv danach, bzw. findet sich eben bei den im Kopf noch von damals niedrigen Preisvostellungen kaum noch etwas, was man nehmen würde.

    Es gibt aber immer wieder Leute die auch jetzt noch das Gefühl packt, wieder einen C64 oder Amiga 500 aus der Kindheit haben zu wollen, und genau diejenigen kaufen dann zum standard Preis.

    Mir fällt z.b. auch auf, daß manche Geräte, die eigentlich nicht so besonders häufig oder bekannt waren, aber aufgrund der geringen Stückzahlen rar sind und deshalb eher nur für Sammler interessant sind, nicht so viel teurer geworden sind, als die 08/15 Sachen, die jeder kennt und viele wieder haben wollen.

  • Es gibt aber immer wieder Leute die auch jetzt noch das Gefühl packt, wieder einen C64 oder Amiga 500 aus der Kindheit haben zu wollen, und genau diejenigen kaufen dann zum standard Preis.

    Ich kenne mittlerweile schon drei Leute aus dem Bekanntenkreis, die fin der Kindheit einen C64 hatten und dann lange nichts mehr mit dem Thema anfangen konnten. Als sie vom TheC64 (maxi) mitbekommen hatten, haben sie hier zugeschnappt und spielen damit "so wie früher" (Zitat). Mit echter Hardware könnten die quasi nichts anfangen. Mit dem TheC64 an den HDMI-Fernseher anstopseln, einschalten und loslegen.

  • haben sie hier zugeschnappt und spielen damit "so wie früher" (Zitat). Mit echter Hardware könnten die quasi nichts anfangen. Mit dem TheC64 an den HDMI-Fernseher anstopseln, einschalten und loslegen.

    Macht ja auch Sinn, sofern man überhaupt noch einen Fernseher hat, der Trend geht ja wohl auch davon weg.