Sinclair ZX Spectrum / Schneider CPC

Es gibt 198 Antworten in diesem Thema, welches 24.691 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (17. Juli 2022 um 15:38) ist von Snocksman.

  • Ein Gerät von Ingenieuren für Ingenieure.

    Und was interessiert mich das als Heimnutzer ? Nüscht .... und hässlich wie die Nacht ist das Teil auch noch :prof:

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • ...

    ROM 0 Byte

    ...

    CPC hat also 0 Byte ROM, das erklärt Einiges :pumpkin:

    Technisch ähnlich sind sich MZ80K und CPC dadurch, dass Beides Z80 Systeme sind, die auf spezialisierte Zusatzbausteine großteils verzichtet haben, in der DDR wurde der CPC rein mit Standard-Bausteinen nachgebaut, wenngleich er -ähnlich wie der ZX-Spectrum- einen einzigen Semi-Custom-Chip im Originaldesign hatte.

    Über die zeitlich bedingte geringere installierte RAM-Größe beim MZ80K hatte ich schon hingewiesen (1978 gab es max 4116 Bausteine, die 4164 kamen erst später raus, der MZ80K hat 3 Bänke davon on Board, aber kann natürlich wie jedes Z80-System 64K adressieren), aber das ist nichts, was als grober Unterschied dienen könnte.

    Zudem haben beide Geräte eingebaute Datasetten und eine 40x25 Textauflösung als Standard-Ausgabe.

    Da - zumindest im Preisrahmen eines Heimcomputers - beide Systeme auch "nur" mit Monochrom-Bildschirmen ausgestattet resp. im Paket verkauft wurden, spielt auch die native Farbfähigkeit des CPC zunächst keine Rolle, da diese für den Normalanwender brach lag. Der MZ80K wiederum war modular aufgebaut und konnte somit auch mit einer Farbgrafikkarte erweitert werden, sowie u.v.a auch mit Standard-Industrie-kompatiblen Floppy-Controllern und -Laufwerken.

    Beide können darüber hinaus auch noch 80x25, der MZ80K allerdings erst dann, wenn er eben mit 4MHz getaktet wird (und das V-RAM auf 2 KB erweitert), Beide Erweiterungen waren seinerzeit nicht unüblich und sind dank BIOS-Konzept problemlos (also ohne EPROM zu brennen, ROM sockeln etc) ins (dafür modifizierte) Software-System einbindbar.

    Auch für den MZ80K waren komfortable Basic-Dialekte verfügbar, jedoch konnten aufgrund obiger Flexibilität auch andere Systeme, bis hin zum CP/M geladen werden.

    Auch der CPC liess sich für CP/M Betrieb konfigurieren, allerdings blieb er aufgrund der unglücklichen Entscheidung von Amstrad/Schneider für ausschliessliche Nutzung von 3-Zoll Floppies auch dort eine Insellösung für die nur wenig angepasste Software existierte und der Datenaustausch mit dem Rest der CP/M-Welt (die auf 5.25" setzte) war ebenso sehr erschwert.

    Für mich überwiegen hier bei allen Detail-Unterschieden, die auch den 7 Jahren Zeitunterschied geschuldet sind, doch die Gemeinsamkeiten, insbesondere wenn man beim Sharp eben auch die (um MZ80K großteils kompatiblen!) Nachfolgemodelle der 700er und 800er Serie betrachtet, die zeitgleich zum CPC464 auf dem Markt waren und die u.v.a. ebenso Farbdarstellung, Hires und auch 80-Zeichenmodus mitbrachten!

    Wie gesagt: Liebe CPC-/KC-Light-User, Allgäu-Romantiker und DDR-Nostalgiker: Bleibt bei Euren Systemen, sie passen zu EUCH!

    DANKE!

  • Auch der CPC liess sich für CP/M Betrieb konfigurieren, allerdings blieb er aufgrund der unglücklichen Entscheidung von Amstrad/Schneider für ausschliessliche Nutzung von 3-Zoll Floppies auch dort eine Insellösung für die nur wenig angepasste Software existierte und der Datenaustausch mit dem Rest der CP/M-Welt (die auf 5.25" setzte) war ebenso sehr erschwert.

    So einen Schwachsinn hab ich selten gelesen, der CPC war von Anfang an darauf ausgelegt, auch 5 1/4" Drives anzuschliessen und zu nutzen. Die konnten sogar ohne grossen Aufwand direkt an das DDI-1 Interface angeschlossen werden.


    Liebe CPC-/KC-Light-User, Allgäu-Romantiker und DDR-Nostalgiker: Bleibt bei Euren Systemen, sie passen zu EUCH!

    Sehr gerne, dann hör du bitte auf diesen zig mal durchgekauten Schwachsinn zu posten und BLEIB BEI DEINEM komischen, ultra hässlichen Sharp-Müll ! DANKE !

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • der CPC war von Anfang an darauf ausgelegt, auch 5 1/4" Drives anzuschliessen und zu nutzen. Die konnten sogar ohne grossen Aufwand direkt an das DDI-1 Interface angeschlossen werden.

    Ich habe nur zitiert, was Fachzeitschriften damals schrieben und was auch heute noch oftmals so verbreitet wird.

    Man kann natürlich fast Alles an Alles anschliessen und Disketten passen auch in nen Toaster :pumpkin:, nur die Frage ist eben: Nützt es auch was?

    Scheinbar gab es sehr wenig 5.25" Laufwerke am Markt für den CPC und/oder Amstrad lieferte 1985 mit dem zu dieser Zeit ebenso schon veralteten CP/M 2.2 keine Treiber für gängige Fremdformate wie Osborne, Kaypro, IBM, DEC etc. mit.

    Wer einen CPC664 oder 6128 sein Eigen nannte, wurde zudem ab Werk mit 3" zwangsbeglückt, was natürlich auch zur Folge hatte, dass Spiele und sonstige Kaufsoftware vorrangig in diesem Format in den Handel kamen und hätte somit nochmals (oder aus Sicht CPC464 DOPPELT) Geld ausgeben müssen für 5.25" LW, die dann aber nur für (günstige) Backups nutzbar gewesen wären.

    Jedenfalls geniesst der CPC in CP/M Kreisen offensichtlich (einfach mal google bemühen!) keinerlei Reputation, jedenfalls ist mir in den letzten 2 Jahren, in denen ich mich intensiver mit CP/M beschäftigt habe, noch nie eine Empfehlung untergekommen, einen CPC als günstigen CP/M-Rechner zu verwenden und das wird wohl seinen Grund haben, selbst der unter CP/M bekannt langsame C128 wird ab und an als noch leicht erhältliches Low-Cost-CP/M-Komplett-System genannt, das dank der 1571 und der Unterstützung für die gängigen Fremdformate im beigelegten CP/M 3.0 immerhin dazu dienen kann, seltene alte Kaypro-, IBM- oder Osborne-Disketten einzulesen und Texte und Dateien darauf zu konvertieren.

    Der Misserfolg des CPC unter CP/M wird wohl auch dem Fehlen einer integrierten RS232 Schnittstelle zu "verdanken" sein, denn damit schied -im Werkszustand- sowohl einfache serielle Datenübertragung zw. zwei Rechnern aus, als auch Terminalanwendungen oder gar DFÜ.

    PS: das DDI-1 Interface, also die doch recht aufwändige Anreihung von einem direkt am Prozessor-Bus hängenden Interface und daran dann wieder ne Box mit dem oder den eigentlichen Laufwerken (Stromversorgungsprobleme inclusive, da der CPC sich ja über seinen Bildschirm versorgte, ohne Verpol- oder Überspannungschutz, wie hier im Thread schon leidvoll erfahren...), das ist sogar eine weitere Gemeinsamkeit zum Urmodell von Sharp, eben dem MZ80K, der ebenso ein externes Interface UND eine Laufwerksbox für Diskettenbetrieb benötigte, aber das war wohlgemerkt 1978 so, schon 1980 kam der Nachfolger, der das Interface intern hatte :wink:

    Über Geschmack soll man bekanntlich nicht streiten, aber über Verarbeitungsqualität kann man das sehr wohl: und da empfinde ich das solide und durchdachte Blechgehäuse incl. der Möglichkeit das Oberteil weg zu klappen (aber im Gegensatz zu den SK-Modellen von CBM auf die richtige Seite, sprich nach hinten!) des Sharp schon sehr viel wertiger als das Billig-Spritzguss-Gehäuse des CPC, das auch von den Proportionen her einfach nicht passte, in Summe eine einzige Beleidigung fürs Auge!

  • @Alle-Außer-Ruudi: Warum reagiert ihr überhaupt auf diesen Troll? Darauf wartet er doch nur. Ich habe jetzt - obwohl ich kein Freund davon bin - die Ignorier-Funktion des Forums benutzt :smile:

  • Mir fällt gerade ein-es gibt noch das C4CPC Flashdrive, sowas wie ein Everdrive für den CPC+. Das wäre dann die Luxusvariante-gibt zig hunderte Konvertierungen die per Menü sofort starten. Einziger Haken-man benötigt den CPC 6128 Plus oder die Amstrad Spielkonsole GX-4000. Ist ein ambitioniertes Hobbyprojekt, wo viel Liebe eingeflossen ist

    PS:das GX 4000 ist übrigens auch etwas für's Auge-schickes Ding :)

  • Im C64 Bereich hat er ja schon ordentlich rumgetrollt.

    Ellenlanges geschreibsel nach der Art: Ihr seid alle Dumm und

    ich der Schlaueste.

    Der Spruch hier, dass er wieder ruudiniert hat mir den Tag gerettet. :lol27:

    Es lohnt nicht gegenan zu schreiben. Es kommt immer etwas nach dem Motto: Ich weiß es eh besser.

    Man, man so ein großes Aufmerksamkeitsverlangen habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

    Ein forum, wo sich die Professoren und Doktoren ihr Wissentschaftliches Wissen

    um die Ohren hauen können, wäre für ihn viel besser.

    Hier sorgt er nur für Unruhe. Aber er kann leider nicht über seinen schatten springen.

    Das Drachenboot liegt schon am Strand.

    Die Königin sie zittert.

    Und wenn der Wind die Segel bläht,

    dann hab ich Blut gewittert.

    Einmal Wikinger immer Wikinger.

  • Mir fällt gerade ein-es gibt noch das C4CPC Flashdrive, sowas wie ein Everdrive für den CPC+. Das wäre dann die Luxusvariante-gibt zig hunderte Konvertierungen die per Menü sofort starten. Einziger Haken-man benötigt den CPC 6128 Plus oder die Amstrad Spielkonsole GX-4000. Ist ein ambitioniertes Hobbyprojekt, wo viel Liebe eingeflossen ist

    PS:das GX 4000 ist übrigens auch etwas für's Auge-schickes Ding :)

    Es gibt mittlerweile auch einen Adapter (Play4CPC oder so ähnlich) um das C4CPC am "normalen" CPC zu betreiben :)

    "Werter Pöbel, wertes Gesocks ... aus dem Arsche zieht euch den Stock ..."

  • So, die Post war da !

    Dann werde ich gleich mal die RAM Bausteine sockeln und dann weiß ich mehr...

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    Wir alle drücken Dir die Daumen. :thumbsup:

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  • @Alle-Außer-Ruudi: Warum reagiert ihr überhaupt auf diesen Troll? Darauf wartet er doch nur. Ich habe jetzt - obwohl ich kein Freund davon bin - die Ignorier-Funktion des Forums benutzt :smile:

    Das lieht daran das ich sehr selektiv im Forum mitlese. Und ich habe sehr viele Themen ausgeblendet, daher taucht bei mir nur selten was auf wo auch Ruudi was schreibt.

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  • Zum Thema Sinclair oder CPC stellt sich vor allem auch die Frage: Welches Land? Die Sinclair-Rechner sind vor allem ein Phänomen der englischen Insel. Anders sieht es beim CPC aus, der auch in Frankreich eine große Nummer war und respektable Verbreitung hier in Deutschland fand (ich kannte einige CPC-User aber in unserer Generation - Mitte 1970er Baujahr - hatte Niemand einen Sinclair!).

    Entscheidend ist aber, dass ein CPC-Klon DER Homecomputer im anderen Deutschland hätte werden können, wenn nicht die Wende dazwischen gekommen wäre:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Zu viel CPC-Software in de 1980ern war vom Spectrum portiert und brachte daher auch die dort vorhandenen Bewschränkungen mit (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) während der Rechner eigentlich viel mehr hergibt (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.). Ich versuche mir gerade vorzustellen, was wohl an Software hätte entstehen können, wenn ein KC Compact die Basis darstellt und eine engagierte Generation versucht hätte darauf alles auszunutzen ... in Ostdeutschland!

    So etwas ähnliches gab es ja an anderer Stelle auch. Während im Westen von etwa 1985 bis 1989 für die 264er alles mit der heissen Nadel auf die Mindestkonfiguration von 16KB portiert wurde - und entsprechend schlecht war - wurde dann in Ungarn, die nur den plus/4 hatten, direkt auf diese Maschine entwickelt und die Games waren qualitativ eine Liga höher (vgl. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ... natürlich immer noch weit unter dem, was Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).

    Außerdem läuft Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. auf CPC aber nicht auf den Spectrum-Geräten ^^.

    Ideen, die ich mit eurer Hilfe gerne wahr machen würde:

    1. Eine wirklich neue Maus am C64 auf Basis der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    2. Die erste echte Maus für die 264er mittels Anschluss einer Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ich wette das durch das ein Vorhandensein des 8253 im MZ80K ein noch viel besseres R-Type hätte entstehen können. :D

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    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • So etwas ähnliches gab es ja an anderer Stelle auch. Während im Westen von etwa 1985 bis 1989 für die 264er alles mit der heissen Nadel auf die Mindestkonfiguration von 16KB portiert wurde - und entsprechend schlecht war - wurde dann in Ungarn, die nur den plus/4 hatten, direkt auf diese Maschine entwickelt und die Games waren qualitativ eine Liga höher (vgl. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ... natürlich immer noch weit unter dem, was Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).

    Das stimmt so nicht. In Ungarn wurden auch sehr wohl Commodore 16 verkauft und in der Anfangszeit ein paar Spielprogramme für 16 KB. Das ist aber OT hier in den Thread, wenn das weiter diskutieren willst müsste es ausgelagert werden.

  • Ich wette das durch das ein Vorhandensein des 8253 im MZ80K ein noch viel besseres R-Type hätte entstehen können. :D

    Und was wäre erst entstanden mit einem VIC und SID ... :saint: :bgdev

    [edit]

    ... und einem ordentlichen Prozessor statt eines Türstoppers ...

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  • Ich wette das durch das ein Vorhandensein des 8253 im MZ80K ein noch viel besseres R-Type hätte entstehen können. :D

    Und was wäre erst entstanden mit einem VIC und SID ... :saint: :bgdev

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    ... und einem ordentlichen Prozessor statt eines Türstoppers ...

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    Mit MT als Hersteller sicher die geilste Maschine überhaupt :thumbsup: