Disketten die mit 1328 Blocks free formatiert sind auf Fehler prüfen

Es gibt 39 Antworten in diesem Thema, welches 4.746 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (11. Juli 2022 um 21:13) ist von strik.

  • Also doch einen Disklocher einbauen ... ich hab noch Leerplatinen, falls du einen brauchst.

    Ich hab noch eine ältere 1541, die hat da so einen Schreibschutz disable, auch total mit schalterchen versehen, ich werde die mal testen, denn ich möchte ungern eine umbohren bauen, wo das Gehäuse noch OK ist, ich komme auf dein Angebot zurück,

    falls es nicht klappt.

  • Den Test, eine Disk mit d64copy auf die Floppy zu schreiben und dann zurückzulesen nutze ich auch gerne. Ich nutze es zwar meistens, um die Stabilität der Übertragung zu testen (das kann ich auch stundenlang laufen lassen), aber für die Floppy geht es auch.

    Darüber hinaus möchte ich auf die Option "--clear" bei cbmformat und cbmforng hinweisen. Diese überschreibt die Diskette erst einmal mit einem regelmäßigen Mustern (erst einmal mit $FF = "Killer-Track", dann mit $55; cbmforng läßt das $55 weg), bevor der Track formatiert wird.

    Die Erfahrung hat gezeigt, dass man damit auch Disketten, die etwas hartnäckiger sind, wieder zum Laufen bringt. Probleme hatte ich z.B. immer mal wieder mit Disketten, die per MFM am PC formatiert wurden - und das scheint hier ja der Fall zu sein. Ein- oder eventuell auch zweimaliges Formatieren mit cbmformat und "--clear" - Option hat die Probleme dann meistens behoben.

    Ja, --verify versucht nach dem Formatieren den Track auch zu lesen. Bei Disketten, die "unklar" sind, würde ich das auf jeden Fall empfehlen.

  • Die 1571 hat einen Spur-0-Sensor ... :wink:

    Hach mein Fehler, ich hab die besagte 1541 mit elektronischem Disklocher genommen, zum formatieren, und mit dem Schalter -n (no bump) schlägt die 1541 nicht an ohne -n schlägt sie an.

    Daher ja die Frage wie erkennt die dann Spur 0. Die Disketten sind am PC mit IMD118 gelöscht (erase Funktion).

  • Fragt sich nur, woher das Drive auf unformatierten Disks trotzdem weiß, wann es auf Spur 1 ist ...

    Garnicht. Aber: im Ram steht irgendwo der aktuelle Track. Das setzt aber voraus, das bereits etwas von einer formatierten Floppy gelesen wurde (ein Dir z.B.)

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von ADAC (10. Juli 2022 um 12:42)

  • Wenn der normale Formatierbefehl des Laufwerks-DOS die Disk ohne Fehler formatiert, dann ist die Disk in Ordnung, danach noch mal extra zu testen ist unnötig.

    bist du dir da ganz sicher ?

    Ja, ist er. Und ich auch.

    Und ich nicht. Ich hatte schon Disks auf dem Schreibtisch, die hast du heute formatiert, hast Dirscan drüber laufen lassen, alle Blocks OK. Hast es eine Woche später gemacht, sah das Testergebnis anders aus. Und ja, mit der standard 1541 formatiert, ohne Schnellformater oder ähnliches. Anders rum wird ein Schuh draus: (Mal eine sauber funktionierende Laufwerksmechanik vorausgesetzt.) Wenn die 1541 schon Probleme hat, wenn sie's nur formatieren soll, gibt es zumeist zwei Gründe: Disk nicht OK, oder aber Disk ist HD. Letzteres kann man normalerweise mit einem DOS-PC untersuchen, indem man auf 1,2 MB formatiert. Wenn es da dann auch Probleme gibt, sollte man von der Disk Abstand nehmen. Wenn nicht: Gratulation, du hast eine HD gefunden.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890

  • oder aber Disk ist HD. Letzteres kann man normalerweise mit einem DOS-PC untersuchen,

    Oder sich die Disk einfach anschauen. HD-Disketten haben i.d.R. keinen Verstärkungsring (Hub Ring), DDs aber schon.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Fragt sich nur, woher das Drive auf unformatierten Disks trotzdem weiß, wann es auf Spur 1 ist ...

    Garnicht. Aber: im Ram steht irgendwo der aktuelle Track. Das setzt aber voraus, das bereits etwas von einer formatierten Floppy gelesen wurde (ein Dir z.B.)

    Genau. Es setzt voraus, dass vorher eine korrekt formatierte Diskette eingelesen wurde.

    Wieso ist das "korrekt" wichtig? Nun, wenn die vorherige Diskette einen Versatz hat, dann wird die neue ihn auch haben...

  • Wieso ist das "korrekt" wichtig? Nun, wenn die vorherige Diskette einen Versatz hat, dann wird die neue ihn auch haben...

    Ja... bis zu einer halben Spur halt. Oder wars nur ne viertel Spur :gruebel Auf jedenfall ist das eher Suboptimal.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ja... bis zu einer viertel Spur halt.

    Nö, kann noch mehr sein.

    Angenommen, die vorherige Disk ist falsch formatiert, so dass auf die physikalischen Spur 3 die logische Spur 1 steht. D.h., wir haben einen Versatz von 2 Spuren.

    Das Laufwerk kann das nicht festellen und wird immer nur auf die logische Spur 1 zurückfahren, welche aber in Wirklichkeit die 3 ist. So kann man sich einen Haufen "falscher" Disketten erzeugen.

    Woher ich das weiß? Bei der Entwicklung einer Formatierroutine passieren solche Versätze gerne mal. Wenn man nicht höllischt aufpasst hat man irgendwann einen Haufen solcher Disketten...

  • Ok, das erklärt es das, ich habe schon geprüfte Disketten (1541 formatiert) mit cbmforng nochmal formatiert und irgendwann hatte ich die dann durch und habe dann unbebsichtigt die gelöschten (unformatierten)

    Disks genommen (bei mir sind die alle labellos (schwarz) mit weisser Hülle, also die die ich prüfen will)

  • Angenommen, die vorherige Disk ist falsch formatiert, so dass auf die physikalischen Spur 3 die logische Spur 1 steht. D.h., wir haben einen Versatz von 2 Spuren.

    Ja, ok. Das ist dann aber echt schwer daneben. Aber kann ja doch vorkommen... :/

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Ist sehr ähnlich zu einer dejustierten Laufwerksmechanik. Die Disk ist dann auch problemlos wieder im eigenen Laufwerk lesbar, aber in einem anderen kann das daneben gehen, weil die andere Floppy die Spuren nicht an der Stelle findet, an der sie sie erwartet. Eben weil die Floppy a priori gar nicht weiß, wo genau der Kopf physikalisch auf der Disk ist. Deshalb ja auch der shice Bump, der mit der Zeit überhaupt erst dafür sorgt, dass die Dejustage passiert. Der zieht einfach 40(?) Spuren weit den Kopf zurück, sodass er ganz sicher auf Anschlag ist, egal ob er auf Spur 1 oder 35 steht. Danach muss er nur wieder hoch steppen, weil die Schrittabstände stimmen normalerweise sehr wohl.

    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890
    12345678901234567890123456789012345678901234567890